Medizinische Botanik

relevante Arzneipflanzen und Giftpflanzen, ausserdem Herstellung von pflanzlichen Arzneimitteln

relevante Arzneipflanzen und Giftpflanzen, ausserdem Herstellung von pflanzlichen Arzneimitteln


Elisa Pisa
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die medizinische Botanik auf Universitätsniveau. Sie behandeln die Struktur und Funktion von Pflanzenzellen, einschließlich Photosynthese, Stickstoffverarbeitung und sekundären Pflanzenstoffen wie Alkaloiden und Flavonoiden. Die Karteikarten decken auch die Identifikation und Verwendung von Heilpflanzen, ihre Wirkstoffe und die Rolle von Plasmadesmata in pflanzlichen Zellen ab. Sie sind ideal für Studierende der Biologie und Pharmazie, die sich mit der medizinischen Anwendung von Pflanzen vertraut machen möchten.
Flashcards
165
Students
3
Language
German
Category
Biology
Level
University
Created / Updated
10.02.2014 / 06.04.2025

Flashcards

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Gerste

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Roggen

 

Bild: Winterroggen

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Weizen

Poaceae

Bild: unbegrannter Weizen

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Mais

Poaceae

Photosynthesetyp C4

Mais wird vor allem als Futterpflanze genutzt.

 

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Goldhafer

Der Goldhafer gilt als wertvolles Futtergras (Futterwertzahl 7), der durch Kultur in Gebiete gelangte, in denen er ursprünglich nicht vorkam. Sein reicher Calcitriol-Gehalt kann bei zu ausgiebiger Verfütterung Kalzinose hervorrufen.[7] Diese Wirkung bleibt auch im Dürrfutter aktiv.

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Glatthafer

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Rispengras

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Knäuelgras

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Deutsches Weidegras

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Wiesenfuchsschwanz

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Lieschgras

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Vergleich

Was ist eine Granne?

Eine Granne (auch Arista) (von ahd. grana, Barthaar) ist ein borsten- oder fadenförmiger, gewöhnlich etwas starrer Fortsatz eines Pflanzenorgans. Grannen können gekrümmt, gekniet oder gedreht sein, behaart (zur Windverbreitung) oder rau. In letzterem Fall bleiben sie leicht im Tierfell hängen, wodurch die Verbreitung gefördert wird.[1]

 

Echtes Federgras (Stipa pennata), behaarte Grannen

Sie finden sich beispielsweise auf dem Rücken oder am Ende der Spelzen vieler Süßgräser (Poaceae). Dabei entspricht die Spelze dem Unterblatt, die Granne ist der Blattspreite homolog.

Beschriftung eines Leitbündels

Phloem

Sklerenchym

Xylem...

Was versteht man unter GMP?

Good Manufacturing Practice

Richtlinien zur Qualitätssicherung der Produktionsabläufe und Produktionsumgebung in der Produktion von Arzneimitteln

-   Umfasst Vorschriften, welche die erforderlichen Geräte, Ausstattungen und Kontrollen betreffen

-   Es muss immer alles rückverfolgbar (dokumentiert) sein

Ranunculaceae

= Hahnenfußgewächse

Eisenhut (blau und gelb)

Hahnenfuß

Schlafmohn (Papaver somniferum --> Morphin, Codein)

--> enthalten vor allem Alkaloide

Fabaceae

=Schmetterlingsblütler

Klee

Saat - Luzerne

Erbse

Saubohne

Sojabohne

Robinie

Goldregen

Lupine --> Knöllchenbakterien, Rhizobien Bindung von Stickstoff

--> Proteinfutter, Wiesenpflanze 

Liliales

Ordnung der Lilienartigen

Herbstzeitlose

Weißer Germer 

--> Monokotyledonen!! enthalten Alkaloide

Rosaceae

Apfel

Erdbeere

Steinobst

--> Gerbstoffe, Flavone

Asteraceae

=Korbblütler

Kamille

Ringelblume

Rainfarn

Greiskraut

Kopfsalat

Sonnenblume

Arnika

Schafgarbe

--> Isoprenoide, ätherische Öle, Alkaloide

Solanaceae

=Nachtschattengewächse

Kartoffel

enthalten Atropin, Scopolamin:

  1. Bilsenkraut (Hyoscyamin)
  2. Tollkirsche
  3. Stechapfel 

--> alle enthalten Alkaloide

Poaceae

=Süßgräser

Reis

Mais

Goldhafer

Getreide

alle Gräser

Brassicaceae

= Kreuzblütler, senfartige

Weißer, schwarzer Senf

Raps

Kohlsorten

--> Isothiocyanate (Senfölglykoside) fette Öle

Apiaceae

=Doldenblütler

Fleckenschierling

Karotte

Fenchel

Riesen-Bärenklau

--> Furocumarine, Alkaloide, äth. Öle

Lamiaceae

= Lippenblütler

Thymian

Minze

Echter Salbei

Rosmarin

--> ätherische Öle, Flavonoide; haben subcuticuläre Ölbehälter

 

Photoperiodismus

Einfluss der Tageslänge auf das Wachstum und die Entwicklung von Pflanzen (zB Blütenbildung)

Unterscheidung von Ein- und Zweikeimblättrigen Pflanzen?!

--> beides Bedecktsamer = Angiospermen = Blütenpflanzen

Mono- und Dikotyledonen

 

Photosynthese

6CO2 + 12 H2O --> C6H12O6 + 6H2O + 6 O2       mithilfe von Energie aus UV-Licht 675 kcal 

                        D-Glukose = Traubenzucker

Umwandlung vom anorganischen Kohlendioxid zum organischen Stoff Glukose, der in die Pflanze eingebaut werden kann (zB Stärke).

 

 

Welches Verfahren ist zur Dekontamination (Keimreduktion, Entwesung) von Drogen erlaubt:

-   Temperatur (Erhitzen)

-   Feuchte Hitze / Dampf

-   Bestrahlung

-   Druck

-   Behandlung mit CO2

-   Begasung ist verboten !

?

Welche Faktoren beeinflussen die Qualität von Arznei- (und Gewürz-)-pflanzen bzw. daraus hergestellte Drogen?

 

-   Identität

-   Verunreinigungen/Reinheit

-   Gehalt

-   Lagerung (trocken, lichtgeschützt,…)

-   Arbeitsmethoden/Verarbeitung

-   Geräte & Personal

?

Unter Mazeration versteht man eine Gleichgewichtsreaktion, das Resultat ist eine Tinktur.

richtig

falsch

?

Plasmodesmata („Plasmodesmen“) findet man…

(1)   nur bei tierischen Zellen

(2)   nur bei pflanzlichen Zellen

(3)   bei tierischen und pflanzlichen Zellen

(4)   bei Plasmiden

(5)   bei Plasmodien

2

Welche der Aussagen treffen zu? Bestandteile von Zellwänden höherer Pflanzen können sein:

(1)   Pektine

(2)   Hemicellulosen

(3)   Cellulose

(4)   Lignin

Antwortmöglichkeiten:

(A)   nur 1 und 2

(B)   nur 1, 2 und 3

(C)   nur 1, 3 und 4

(D)   nur 2, 3 und 4

(E)alle

?

Funktion von Spaltöffnungen?

Aufnahme CO2, Regulation Turgor, Regulation Wasserdampfabgabe (vgl. C3 u. C4 Pflanzen!)

Sekundäre Pflanzenstoffe finden sich vor allem

  1. - im Zellkern
  2. - in den Vakuolen
  3. - in den Chloroplasten
  4. - in den Polysomen
  5. - in extrazellulären Behältern

2

5

Welche Aussagen treffen zu?

  1. - Nitrat wird durch die Nitrogenase verarbeitet
  2. - Ammonium kann in der Pflanze angereichert werden
  3. - Nitrat ist ein wichtiger Pflanzennährstoff
  4. - Nitrat wird von Pflanzen über Nitrit zu Ammoniak/Ammonium reduziert
  5. - Nitrat kann von den Pflanzen direkt zu Aminosäuren verarbeitet werden

3

4

Welche Aussagen treffen zu? Bestandteile von Zellwänden höherer Pflanzen können sein?

  1. - Pektine
  2. - Hemicellulose
  3. - Cellulose
  4. - Lignin
  5. - ätherische Öle

1234

Plasmodesmata („Plasmodesmen“) findet man

  1. - nur bei tierischen Zellen
  2. - nur bei pflanzlichen Zellen
  3. - bei tier. und pflanzl. Zellen
  4. - bei Plasmiden
  5. - bei Plasmodien

2

Das Kartoffelkraut ist giftig. Es enthält

  1. - Tropanalkaloide
  2. - Steroidalalkaloide
  3. - Herzwirksame Glykoside
  4. - Nicotin
  5. -Toxische Diterpene

2. Solanin

Mutterkorn

  1. - Ist ein parasitärer Pilz
  2. - Ist eine Frucht
  3. - Fördert die Laktation
  4. - Enthält Alkaloide
  5. - Enthält herzwirksame Glykoside

1

4

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