Medizinische Bild- und Signalverarbeitung
Bildbe- und -verarbeitung, Signalverarbeitung, Mustererkennung
Bildbe- und -verarbeitung, Signalverarbeitung, Mustererkennung
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Flashcards
Mutual Information
Welcher der Terme trägt die Hauptinformation über die Ähnlichkeit oder Unähnlichkeit der betrachteten Datensätze und ändert sich während des Registrierungsprozesses am stärksten?
- H(R,T)
- das gem. Histogramm wird berechnet
- trägt Informationen wie gut Informationen in R und T verknüpft sind
- wie weit R über T (und umgekehrt) Aussagen macht
Subtraktionsverfahren
- fMRT-Signalanalyseverfahren
- \(\delta = \frac{\bar S_{Stimulus}-\bar S_{Ruhe}}{\sigma}\)
- \(\bar S_{Stimulus}\): Mittelwert der Signale, die in Stimulationsphasen gemessen wurden
- \(\bar S_{Ruhe}\): Mittelwert der Signale, die in Ruhephasen gemessen werden
- \(\sigma = \sqrt{\frac{1}{n-1}\sum_{i = 1}^{n}(S(t_i)-\bar S)^2}\) : Standardabweichung
- mit \(\bar S = \frac{1}{n}\sum_{i=1}^n S(t_i)\)
- Voxel aktiviert, wenn \(\delta\) groß
Entropie
- Maß aus Informationstheorie
- Shannon-Entropie
- uniform distribution
- maximum entropy
- any other distribution
- less entropy
- other distribution
- very small entropy
- Intensitätswahrscheinlichkeiten der Grauwerte des Bildes
- \(p(g_1), \dots, p(g_n)\)
Entropie
Definition
- Erwartungswert des Informationsgehaltes
- \(H(X) = -\sum_i p(g_i) \ln(p(g_i))\)
Gemeinsames Histogramm
große Entropie
- R und T misaligned
- alles 1
- weniger Struktur
Gemeinsames Histogramm
keline Entropie
- R und T identisch
- nur in einem Feld großer Wert
- mehr Struktur
Mulit-Resolution-Strategie
- vermeidet Konvergenz in lokalen Minima
- Beschleunigung des Optimierungsprozesses
- Erhöhung der Robustheit
Likelihood
- \(p(x\mid \Omega_i)\)
- Byes ohne A-priori W'keit
Schwellwertsegmentierung nach Otsu
- Normalverteilungsannahme weglassen
- Varianz innerhalb der Klassen minimieren
kummulatives Histogramm
- alle Grauwerte bis 127 aufsummiert
- med. Bild
- Hintergrund auf 128 Grauwerte aufgespreizt
Bayes Rule
\(p(\omega\mid m) = \frac{p(m\mid \omega)\cdot p(\omega)}{p(m)}\)
Bayes
A-priori-Wahrscheinlichkeit
\(p(\omega)\)
Bayes
\(p(\omega)\)
A-priori-Wahrscheinlichkeit
Bayes
\(p(\omega\mid m)\)
A-posteriori-Wahrscheinlichkeit
Bayes
A-posteriori-Wahrscheinlichkeit
- \(p(\omega\mid m)\)
Bayes
Klassenbedingte Wahrscheinlichkeit
\(p(m\mid \omega)\)
Bayes
\(p(m\mid \omega)\)
Klassenbedingte Wahrscheinlichkeit
Bayes
\(p(m) = \sum_{\omega \in \Omega}p(m\mid\omega)p(\omega)\)
Unbedingte Wahrscheinlichkeit
Bayes
Unbedingte Wahrscheinlichkeit
\(p(m) = \sum_{\omega \in \Omega}p(m\mid\omega)p(\omega)\)
Bayes-Klassifikator
- \(p(m|\Omega_{\max}) \cdot p(\Omega_{\max}) = \max_{\omega \in \Omega}\{p(m\mid \omega) \cdot p(\omega)\}\)
- a-priori-Wahrscheinlichkeiten
- Mittelwerte
- Kovarianzmatrizen
Maximum-Likelihood- Klassifikator
- wie Bayes
- aber identische a-priori-Wahrscheinlichkeiten
- weglassen
Mahalanobis-Klassifikator
- wie Bayes-Klassifikator
- aber
- identische A-priori-Wahrscheinlichkeiten
- weglassen
- identische Kovarianzmatrizen
- 1 für alle Klassen
- identische A-priori-Wahrscheinlichkeiten
Euklidischer-Klassifikator
- wie Bayes
- aber nur noch
- Mittelwerte pro Klasse
- identische A-priori-Wahrscheinlichkeiten
- 1 Kovarianzmatrix für alle Klassen
- Ordnet Merkmalsvektor nächsten Mittelwert zu
Erläutern Sie die Unterschiede bei der Klassifikation eines Merkmalsvektors kNN & eukl. Klassifikation (k=1)
- kNN
- m = nächster Punkt
- euklidisch
- m = nächster Mittelwert der Klasse
Gegeben seien 3 Klassen, in der vorklassifizierten Trainingsstichprobe sind 30 Stichprobenelemente der Klasse 1, 50 der Klasse 2 und 70 der Klasse 3. Wie viele Distanzen sind bei der Klassifikation mithilfe des Euklidischen Klassifikators, wie viele Distanzen bei der Klassifikation mit dem k-Nächsten k=1 zu berechnen?
- euklidisch
- 3
- 3 Klassen \(\to\) 3 Klassenmittelpunkte bestimmt
- Distanz bestimmen
- 3
- kNN
- alle Distanzen = 30+50+70 = 150
- kleinste Wählen
- Implementierung mit k-D-Trees
- alle Distanzen = 30+50+70 = 150
Wie hoch muss die Abtastrate bei dem EEG-Gerät gewählt werden, dessen zu erfassender Frequenzbereich zwischen 0,02 Hz und 100 Hz liegt?
min. 200 Hz (Shannon-Nyquist-Abtasttheorem)
Durch eine fehlerhafte Justierung des EEG-Gerätes wird die Abtastung der EEG-Signale 50 mal pro Sekunde vorgenommen. Geben Sie die maximale Frequenz an, die durch diese Abtastung noch erfasst werden kann!
\(50 \frac{1}{s} = 50 Hz\\ \Rightarrow \nu_{\max} = 25Hz\)
Welche Auswirkungen hat die fehlerhafte Justierung des EEG-Gerätes auf die gemessenen EEG-Signalverläufe?
Signale sind schlechter abgetastet, kleine Änderungen werden evtl. erst zu spät/nicht erfasst.
Im Folgenden sind vier biophysikalische Prozesse (a)-(d) und vier Abschnitte einer EKG-Kurve (1)-(4) gegeben.
Prozesse
- (a) Erregungsrückbildung
- (b) Erregungsausbreitung der Herzkammern
- (c) Erregungsausbreitung in den beiden Vorhöfen
- (d) Verzögerung in der Reizweiterleitung im AV-Knoten
Abschnitte:
- QRS-Komplex
- PQ-Strecke
- T-Welle
- P-Welle
Ordnen Sie die vier Prozesse den vier Abschnitten zu
- QRS-Komplex
- (b) Erregungsausbreitung der Herzkammern
- PQ-Strecke
- (d) Verzögerung in der Reizweiterleitung im AV-Knoten
- T-Welle
- (a) Erregungsrückbildung
- P-Welle
- (c) Erregungsausbreitung in den beiden Vorhöfen
Geben Sie die Filtermaske des 3x3 Prewitt-Operators in x-Richtung an
\(\begin{array}{|c|c|c|} \hline -1 & 0 & 1\\ \hline -1 & 0 & 1\\ \hline -1 & 0 & 1\\ \hline \end{array}\)
Wenden Sie den 3x3 Prewitt-Operator in x-Richtung auf das gegebene BIld an. Berechnen Sie hierbei nur die Werte des Ausgabebildes an den Positionen A und B. Verwenden Sie hierbei reflektierende Randbedingungen.
\(A = (-1-3-2+14+18+16)/6 = 42/6=7\\ B = (-18-16-20+12+14+22)/6 = -6/6 = -1\)
Aussage über Erosion \(\ominus\) und Dilatation \(\oplus\) und Komplenemt \(X^c\):
\((A \ominus E) \oplus F = (A \oplus F) \ominus E\)
wahr oder falsch?
- falsch
- Closing \(\neq\) Opening
Aussage über Erosion \(\ominus\) und Dilatation \(\oplus\) und Komplenemt \(X^c\):
\((E \oplus F) = G \Rightarrow (A \oplus E)\oplus F = A\oplus G\)
wahr oder falsch?
wahr
Aussage über Erosion \(\ominus\) und Dilatation \(\oplus\) und Komplenemt \(X^c\):
\((E \ominus F) = G \Rightarrow (A \ominus E) \ominus F = A \ominus G\)
wahr oder falsch?
falsch
Aussage über Erosion \(\ominus\) und Dilatation \(\oplus\) und Komplenemt \(X^c\):
\((A \ominus E)^c = A^c \oplus E\)
wahr oder falsch?
wahr
Sensitivität
Anteil korrekt als positiv klassifizierte Objekte
Spezifität
Anteil der korrekt als negativ klassifizierte Objekte
Gegeben seien zwei Verfahren A und B zur Segmentierung von Brusttumoren. Eine quantitative Evaluation der Verfahren ergab folgende Maßzahlen:
\(\begin{array}{|c|c|c|} \hline & \text{Verfahren A}&\text{Verfahren B}\\ \hline \text{Jaccard-Koeffizient} &0{,}64 & 0{,}57\\ \hline \text{Spezifität}& 0{,}85 & 0{,}97\\ \hline \text{Sensitivität}& 0{,}75 & 0{,}63\\ \hline \end{array}\)
Die Segmentierungsergebnisse sollen zur Planung einer Biopsie eingesetzt werden, bei der etwas Tumorgewebe für eine genauere histologische Untersuchung entnommen werden soll. Welches der beiden Verfahren würden Sie hierfür einsetzen? Begründen Sie ihre Entscheidung.
- Verfahren A
- höhere Sensitivität \(\Rightarrow\) sicherer, dass Tumorgewebe entnommen wird