Medizinische Bild- und Signalverarbeitung

Bildbe- und -verarbeitung, Signalverarbeitung, Mustererkennung

Bildbe- und -verarbeitung, Signalverarbeitung, Mustererkennung


Lina Schad
Diese Lernkarten behandeln fortgeschrittene Themen der medizinischen Bild- und Signalverarbeitung auf Universitätsniveau. Sie decken Bereiche wie Bildregistrierung, Segmentierung, Klassifikation und die Verarbeitung von Signalen wie EEG und fMRT ab. Die Karteikarten vertiefen sich in mathematische Konzepte wie den Mahalanobis-Klassifikator, Faltung und morphologische Operationen. Sie sind ideal für Studierende und Forscher, die sich mit der Analyse und Interpretation medizinischer Bilder und Signale befassen, um präzise Diagnosen und Behandlungspläne zu erstellen.
Flashcards
258
Students
1
Language
German
Category
Computer Science
Level
University
Created / Updated
02.04.2014 / 17.02.2015

Flashcards

Mutual Information

Welcher der Terme trägt die Hauptinformation über die Ähnlichkeit oder Unähnlichkeit der betrachteten Datensätze und ändert sich während des Registrierungsprozesses am stärksten?

  • H(R,T)
  • das gem. Histogramm wird berechnet
    • trägt Informationen wie gut Informationen in R und T verknüpft sind
    • wie weit R über T (und umgekehrt) Aussagen macht

Subtraktionsverfahren

  • fMRT-Signalanalyseverfahren
  • \(\delta = \frac{\bar S_{Stimulus}-\bar S_{Ruhe}}{\sigma}\)
    • \(\bar S_{Stimulus}\): Mittelwert der Signale, die in Stimulationsphasen gemessen wurden
    • \(\bar S_{Ruhe}\): Mittelwert der Signale, die in Ruhephasen gemessen werden
    • \(\sigma = \sqrt{\frac{1}{n-1}\sum_{i = 1}^{n}(S(t_i)-\bar S)^2}\) : Standardabweichung
      • mit \(\bar S = \frac{1}{n}\sum_{i=1}^n S(t_i)\)
  • Voxel aktiviert, wenn \(\delta\) groß

Entropie

  • Maß aus Informationstheorie
    • Shannon-Entropie
  • uniform distribution
    • maximum entropy
  • any other distribution
    • less entropy
  • other distribution
    • very small entropy
  • Intensitätswahrscheinlichkeiten der Grauwerte des Bildes
    • \(p(g_1), \dots, p(g_n)\)

Entropie

Definition

  • Erwartungswert des Informationsgehaltes
  • \(H(X) = -\sum_i p(g_i) \ln(p(g_i))\)

Gemeinsames Histogramm

große Entropie

  • R und T misaligned
  • alles 1
  • weniger Struktur

Gemeinsames Histogramm

keline Entropie

  • R und T identisch
  • nur in einem Feld großer Wert
  • mehr Struktur

Mulit-Resolution-Strategie

  • vermeidet Konvergenz in lokalen Minima
  • Beschleunigung des Optimierungsprozesses
  • Erhöhung der Robustheit

Likelihood

  • \(p(x\mid \Omega_i)\)
  • Byes ohne A-priori W'keit

Schwellwertsegmentierung nach Otsu

  • Normalverteilungsannahme weglassen
  • Varianz innerhalb der Klassen minimieren

kummulatives Histogramm

  • alle Grauwerte bis 127 aufsummiert
  • med. Bild
    • Hintergrund auf 128 Grauwerte aufgespreizt

Bayes Rule

\(p(\omega\mid m) = \frac{p(m\mid \omega)\cdot p(\omega)}{p(m)}\)

Bayes

A-priori-Wahrscheinlichkeit

\(p(\omega)\)

Bayes

\(p(\omega)\)

A-priori-Wahrscheinlichkeit

Bayes

\(p(\omega\mid m)\)

A-posteriori-Wahrscheinlichkeit

Bayes

A-posteriori-Wahrscheinlichkeit

  • \(p(\omega\mid m)\)

Bayes

Klassenbedingte Wahrscheinlichkeit

\(p(m\mid \omega)\)

Bayes

\(p(m\mid \omega)\)

Klassenbedingte Wahrscheinlichkeit

Bayes

\(p(m) = \sum_{\omega \in \Omega}p(m\mid\omega)p(\omega)\)

Unbedingte Wahrscheinlichkeit

Bayes

Unbedingte Wahrscheinlichkeit

\(p(m) = \sum_{\omega \in \Omega}p(m\mid\omega)p(\omega)\)

Bayes-Klassifikator

  • \(p(m|\Omega_{\max}) \cdot p(\Omega_{\max}) = \max_{\omega \in \Omega}\{p(m\mid \omega) \cdot p(\omega)\}\)
  • a-priori-Wahrscheinlichkeiten
  • Mittelwerte
  • Kovarianzmatrizen

Maximum-Likelihood- Klassifikator

  • wie Bayes
  • aber identische a-priori-Wahrscheinlichkeiten
    • weglassen

Mahalanobis-Klassifikator

  • wie Bayes-Klassifikator
  • aber
    • identische A-priori-Wahrscheinlichkeiten
      • weglassen
    • identische Kovarianzmatrizen
      • 1 für alle Klassen

Euklidischer-Klassifikator

  • wie Bayes
  • aber nur noch
    • Mittelwerte pro Klasse
  • identische A-priori-Wahrscheinlichkeiten
  • 1 Kovarianzmatrix für alle Klassen
  • Ordnet Merkmalsvektor nächsten Mittelwert zu

Erläutern Sie die Unterschiede bei der Klassifikation eines Merkmalsvektors kNN & eukl. Klassifikation (k=1)

  • kNN
    • m = nächster Punkt
  • euklidisch
    • m = nächster Mittelwert der Klasse

Gegeben seien 3 Klassen, in der vorklassifizierten Trainingsstichprobe sind 30 Stichprobenelemente der Klasse 1, 50 der Klasse 2 und 70 der Klasse 3. Wie viele Distanzen sind bei der Klassifikation mithilfe des Euklidischen Klassifikators, wie viele Distanzen bei der Klassifikation mit dem k-Nächsten k=1 zu berechnen?

  • euklidisch
    • 3
      • 3 Klassen \(\to\) 3 Klassenmittelpunkte bestimmt
      • Distanz bestimmen
  • kNN
    • alle Distanzen = 30+50+70 = 150
      • kleinste Wählen
    • Implementierung mit k-D-Trees

Wie hoch muss die Abtastrate bei dem EEG-Gerät gewählt werden, dessen zu erfassender Frequenzbereich zwischen 0,02 Hz und 100 Hz liegt?

min. 200 Hz (Shannon-Nyquist-Abtasttheorem)

Durch eine fehlerhafte Justierung des EEG-Gerätes wird die Abtastung der EEG-Signale 50 mal pro Sekunde vorgenommen. Geben Sie die maximale Frequenz an, die durch diese Abtastung noch erfasst werden kann!

\(50 \frac{1}{s} = 50 Hz\\ \Rightarrow \nu_{\max} = 25Hz\)

Welche Auswirkungen hat die fehlerhafte Justierung des EEG-Gerätes auf die gemessenen EEG-Signalverläufe?

Signale sind schlechter abgetastet, kleine Änderungen werden evtl. erst zu spät/nicht erfasst.

Im Folgenden sind vier biophysikalische Prozesse (a)-(d) und vier Abschnitte einer EKG-Kurve (1)-(4) gegeben.

Prozesse

  • (a) Erregungsrückbildung
  • (b) Erregungsausbreitung der Herzkammern
  • (c) Erregungsausbreitung in den beiden Vorhöfen
  • (d) Verzögerung in der Reizweiterleitung im AV-Knoten

Abschnitte:

  1. QRS-Komplex
  2. PQ-Strecke
  3. T-Welle
  4. P-Welle

Ordnen Sie die vier Prozesse den vier Abschnitten zu

  1. QRS-Komplex
    • (b) Erregungsausbreitung der Herzkammern
  2. PQ-Strecke
    • (d) Verzögerung in der Reizweiterleitung im AV-Knoten
  3. T-Welle
    • (a) Erregungsrückbildung
  4. P-Welle
    • (c) Erregungsausbreitung in den beiden Vorhöfen

Weisen Sie jedem Histogramm das zugehörige Bild (1)-(4) zu

  1. 2. Histo von oben
  2. letztes Histo
  3. 3. Histo von oben
  4. 1. Histo

Geben Sie die Filtermaske des 3x3 Prewitt-Operators in x-Richtung an

\(\begin{array}{|c|c|c|} \hline -1 & 0 & 1\\ \hline -1 & 0 & 1\\ \hline -1 & 0 & 1\\ \hline \end{array}\)

Wenden Sie den 3x3 Prewitt-Operator in x-Richtung auf das gegebene BIld an. Berechnen Sie hierbei nur die Werte des Ausgabebildes an den Positionen A und B. Verwenden Sie hierbei Null-Randbedingungen.

\(A = (-1-3-2+14+18+16)/6 = 42/6 = 7\\ B = (-18-16-20)/6 = -54/6 = -9\)

Wenden Sie den 3x3 Prewitt-Operator in x-Richtung auf das gegebene BIld an. Berechnen Sie hierbei nur die Werte des Ausgabebildes an den Positionen A und B. Verwenden Sie hierbei reflektierende Randbedingungen.

\(A = (-1-3-2+14+18+16)/6 = 42/6=7\\ B = (-18-16-20+12+14+22)/6 = -6/6 = -1\)

Aussage über Erosion \(\ominus\) und Dilatation \(\oplus\) und Komplenemt \(X^c\):

\((A \ominus E) \oplus F = (A \oplus F) \ominus E\)

wahr oder falsch?

  • falsch
  • Closing \(\neq\) Opening

Aussage über Erosion \(\ominus\) und Dilatation \(\oplus\) und Komplenemt \(X^c\):

\((E \oplus F) = G \Rightarrow (A \oplus E)\oplus F = A\oplus G\)

wahr oder falsch?

wahr

Aussage über Erosion \(\ominus\) und Dilatation \(\oplus\) und Komplenemt \(X^c\):

\((E \ominus F) = G \Rightarrow (A \ominus E) \ominus F = A \ominus G\)

wahr oder falsch?

falsch

Aussage über Erosion \(\ominus\) und Dilatation \(\oplus\) und Komplenemt \(X^c\):

\((A \ominus E)^c = A^c \oplus E\)

wahr oder falsch?

wahr

Sensitivität

Anteil korrekt als positiv klassifizierte Objekte

Spezifität

Anteil der korrekt als negativ klassifizierte Objekte

Gegeben seien zwei Verfahren A und B zur Segmentierung von Brusttumoren. Eine quantitative Evaluation der Verfahren ergab folgende Maßzahlen:

\(\begin{array}{|c|c|c|} \hline & \text{Verfahren A}&\text{Verfahren B}\\ \hline \text{Jaccard-Koeffizient} &0{,}64 & 0{,}57\\ \hline \text{Spezifität}& 0{,}85 & 0{,}97\\ \hline \text{Sensitivität}& 0{,}75 & 0{,}63\\ \hline \end{array}\)

Die Segmentierungsergebnisse sollen zur Planung einer Biopsie eingesetzt werden, bei der etwas Tumorgewebe für eine genauere histologische Untersuchung entnommen werden soll. Welches der beiden Verfahren würden Sie hierfür einsetzen? Begründen Sie ihre Entscheidung.

  • Verfahren A
  • höhere Sensitivität \(\Rightarrow\) sicherer, dass  Tumorgewebe entnommen wird

Study