Medizin Neurologie

Neurologie für Sandra, Saskia und Caro

Neurologie für Sandra, Saskia und Caro


K. H.
Diese Lernkarten vermitteln vertieftes Wissen zur Neuroanatomie und -physiologie, wobei Aufbau und Funktionen des zentralen und peripheren Nervensystems im Fokus stehen. Zentrale Themen wie Struktur und Verschaltung von Neuronen, die Rolle des Thalamus als „Tor zum Bewusstsein“, die Bedeutung von Medulla oblongata, Pons und ZNS-Bahnen sowie die Organisation motorischer und sensorischer Systeme werden detailliert behandelt. Studierende der Medizin profitieren von diesem Überblick, um klinisch relevante Zusammenhänge zu verstehen und Prüfungsinhalte systematisch zu wiederholen.
Cartes-fiches
113
Utilisateurs
3
Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
11.06.2015 / 04.06.2026

Cartes-fiches

Exterozeption

alle von außen kommenden mechanischen, thermischen, optischen, akustischen, olfaktiven und gustativen Reize

Liquorzisternen

Erweiterungen des Subarachnoidalraums - Cisterne cerebellomedullaris (magna) - Cisterna ambiens - Cisterna interpeduncularis - Cisterna chiasmatica

Forceps major

Splenium des Corpus callosum

Gyrus precentralis

Soma von efferenten Neuronen

Bipolare

u.a. Retina oder Innenohr

Tripartite Synapse

Glutamat wird in den synaptischen Spalt abgegeben und soll an die postsynaptische Membran andocken. Ausläufer der Astrozyten misst wie viel Glutamat im Spalt ist und ein anderer Ausläufer des Astrozyten beeinflusst nun die spezielle Kapillare die die Synapse dazugehört, und sorgt dafür, dass die Synapse mit mehr Blut versorgt wird, wenn sie viel Glutamat ausgeschüttet hat! Weiterhin können Astrocyten auch Gliotransmitter auszuschütten und so auch die postsynaptische Membran und damit die Signalübertragung beeinflussen.

Multipolare

• Beinahe omnipresent• Golgi Typ I(sehr lang) und Typ II (Assoziation)

Morphologische Einteilung der Synapsen

multipolar, bipolar, unipolar, pseudounipolar

Chemische Synapsen

• Neurotransmitter• Elektrisches Signal wird in chemisches umgewandelt

Hinten:

occipital/caudal

Protoplasmatische Astrocyten:

Kurzstrahler, plumpe Ausläufer - Substantia grisea (graue Substanz)

Somatisches vs. Vegetatives Nervensystem

afferente und efferente Komponenten - Sympathikus vs. Parasympathikus

Sensibilität:

Epikritische Sensibilität: (feiner) Druck, Berührung, Vibration o lemniskales System Hinterstrangsystem - Protopathische Sensibilität (Grobwahrnehmung) Schmerz und Temperatur extralemniskales System Vorderseitenstrang

Nissl Färbung

Benannt nach F. Nissl

– Methode zur Anfärbung von NervenzellenKresylviolett Bindet an saure Phosphatgruppen der RNA und DNA

– Axonkegel= Frei von rER

– der strukturellen Eigenschaften von Nervenzellen

– ermöglicht so z.B. eine Unterscheidung von Gliazellen oder die Untersuchung der spezifischen Zytoarchitektur in verschiedenen Bereichen des Gehirns.

– meist Kresylviolett, Toluidinblau oder Thionin als basische Farbstoffe, welche an die negativ geladenen (basophilen) Strukturen wie RNA und DNA binden.

– Nucleoli (RNA) werden so blau und die charakteristischen "Nissl-Schollen" dunkelblau-violett (Ribosomen, rRNA) gefärbt.

– Die im Zellkern lokalisierte DNA erhält einen ähnlichen Farbton.

– Da die Zellorganellen nur im Nervenzellkörper vorliegen, nicht aber in dessen Fortsätzen (Axon, Dendrit), werden nur die Zellkörper angefärbt. Auf diese Weise kann der Axonhügel auch auf Nissl-gefärbten Präparaten erkannt werden.

Hirnstamm

Mesencephalon + Pons+ Medulla oblongata

Hirnhäute (Meningen)

Pachymeninx vs. Leptomeninx

Unterteilung der weißensubstanz im Rückenmark

Im Rückenmark liegt die weiße Substanz der Grauen außen an und wird makroskopisch in Vorderstrang (Funiculus anterior),Seitenstrang (Funiculus lateralis) und Hinterstrang (Funiculus posterior) unterteilt

Ganglion

Ein Ganglion ist eine Ansammlung von Perikaryen von Nervenzellen im PNS, das Pendant im ZNS heißt Nucleus.

Wo liegen die Perykarien im PNS?

Die einzigen Perikaryen, die man im PNS findet, liegen in den sogenannten Ganglien

Einteilung der Ganglien

Es gibt zum einen motorische Ganglien, die als Bestandteile des vegetativen Nervensystems

Impulse vom ZNS an die Erfolgsorgane weiterleiten. Zum anderen findet man als Bestandteile sensibler

Nervenbahnen die sensiblen Ganglien.

Acetylcholin

okalisiert in der motorischen Endplatte und in vegetativen Neuronen

Noradrenalin

im 2. sympathischen Neuron

Der wichtigste erregende Neurotransmitter im ZNS ist

Glutamat,

die wichtigsten hemmenden Neurotransmitter sind

GABA

und Glycin.

Begrenzung der Medulla oblongata

Definitionsgemäß grenzt sich die Medulla oblongata nach kaudal durch den dem Rückenmark zugehörigen Abgang des ersten Zervikalnervenpaares ab. Nach kranial (rostral) reicht die Medulla oblongata bis zum Beginn der quer verlaufenden, wulstartigen Fasern des Pons (Brücke)

Bis wohin reicht die Pons?

Pons reicht nach oben bis zu der Stelle, wo die längs verlaufenden Fasern der Cr ura cerebri

(Hirnschenkel) des Mesencephalons an die quer verlaufenden Ponsfasern grenzen

Der Boden des 4. Ventrikels wird gebildet von:

Die dorsalen Flächen von Pons und Medulla oblongata bilden gemeinsam den rautenförmigen Boden des 4. Ventrikels. Diesen bezeichnet man entsprechend als Rautengrube (Fossa rhomboidea)

Dach des 4. Ventrikels

Das dem Kleinhirn zugewandte Dach des 4. Ventrikels wird von den beiden Kleinhirnsegeln (Velum medullare superius und Velum medullare inferius) gebildet, die Seitenwändevon den Kleinhirnschenkeln.

Pedunculi

Man unterscheidet beidseits den Pedunculus cerebellaris inferior, Pedunculus cerebellaris medius und Pedunculus cerebellaris superior.

Durch die Pedunculi erhält das Kleinhirn seine Afferenzen und entsendet seine Efferenzen.

Aperturae des 4. Ventrikels

Der vierte Ventrikel steht über zwei Aperturae laterales (Foramina Luschkae) sowie einer Apertura mediana (Foramen Magendii) mit dem Subarachnoidalraum und damit mit dem äußeren Liquorraum in Verbindung

Im dorsalen Anteil der Medulla oblongata erkennt man

zwei gut abgrenzbare Strukturen,

Tuberculum gracile und das

Tuberculum cuneatum

Tuberculum gracile und das

Tuberculum cuneatum

In den darin enthaltenen Kernen (Nucleus gracilis bzw. Nucleus cuneatus ) enden die Fasern der epikritischen Sensib ilität (vermittelt Tastempfindung und Wahrnehmungen aus dem Bewegungsapparat ) und werden dort auf das 2. Neuron verschaltet

.

Die Nervenzellkörper

(Perikaryen) der ersten sensiblen Neurone liegen in

den Spinalganglien

Étudier