Medizin Neurologie

Neurologie für Sandra, Saskia und Caro

Neurologie für Sandra, Saskia und Caro


K. H.
Diese Lernkarten vermitteln vertieftes Wissen zur Neuroanatomie und -physiologie, wobei Aufbau und Funktionen des zentralen und peripheren Nervensystems im Fokus stehen. Zentrale Themen wie Struktur und Verschaltung von Neuronen, die Rolle des Thalamus als „Tor zum Bewusstsein“, die Bedeutung von Medulla oblongata, Pons und ZNS-Bahnen sowie die Organisation motorischer und sensorischer Systeme werden detailliert behandelt. Studierende der Medizin profitieren von diesem Überblick, um klinisch relevante Zusammenhänge zu verstehen und Prüfungsinhalte systematisch zu wiederholen.
Karten
113
Lernende
3
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
11.06.2015 / 04.06.2026

Lernkarten

Pyramide:

Nach der Brücke(Pons) gibt es einen Sulcus danach kommen zwei Erhebungen neben der Mittellinie in der Medulla oblongata(Verlängertes Mark) In diesem Bereich der Pyramide kreuzen die Neuronen und tauschen die Seiten

Telodendron

Als Telodendrien bezeichnet man die sich aufzweigenden Endabschnitte von Axonen oder auch Dendriten, die in sogenannten Endknöpfchen enden

Assoziationsfasern

verbinden Hirnareale innerhalb einer Hemisphäre Fibrae arcuatae cerebri, Fasciculus uncinatus, Fasciculus longitudinalis superior et inferior

Astrozyten

protoplasmatische und fibrilläre

ZNS vs. PNS

Elemente des PNS sind „ periphere Nerven“ und Hirnnerven - strukturelle Unterschiede - Oligodendrozyten vs. Schwann‘sche Zellen zur Myelinisierung (daran kann man die Zellen unterscheiden!) - ZNS: neuronale Zellkörperreich PNS: neuronale Zellkörperarm, falls doch mal welche Vorkommen, lagern sie sich zu Ganglien zusammen

oben:

parietal/dorsal

Mikrogliazellen Keimblatt

Mesodermaler Herkunft: Mikrogliazellen sind eigentlich keine zellen des ZNS sondern, kommen aus dem Mesoderm. Eignewanderte Monozyten Immunzellen mononukleärs Phagocytotisches System

vorne:

cranial/rostral/frontal/oral

Kommissurenfasern

verbinden korrespondierende und nicht korrespondierende Areale der Gegenseite - Balken, vordere und hintere Kommissur

Schmerzbahn

: 3 Neurone! Eins mehr als bei Motorischen Bahnen Protopathisch: 1. Neuron: 1 Zellkörper mit 2 Ausläufern(Pseudounipolare Ganglienzelle)peripher Dendrit, dann Axon, Aktionspotential läuft am Zellkörper vorbei, Zellkörper ist nicht beteiligt! Pseudounipolare Ganglienzellen sitzen im Spinalganglion nahe des Rückenmarkes; Das Axon endet im Hinterhorn 2. Schmerzbahn kreuzt auf Segmenthöhe zur Gegenseite und im Hinterhorn wird sie Verschaltet auf das zweite Neuron, wessen Axon dann in der Substantia alba aufsteigt 3. Alle sensiblen und sensorischen Informationen werden alle Neuronen nochmal verschaltet, deren Axone ziehen dann zum Gyrus postzentralis

Systematik des Nervensystems

strukturell in ZNS und PNS - funktionell in afferentes und efferentes Nervensystem - funktionell in somatisches und autonomes Nervensystem - morphologisch in graue und weiße Substanz

Grenzen der Hirnlobi

durch Sulci

Fibrilläre Astrozyten

Langstrahler lange dünne Fortsätze - Substantia alba

Gyrus präzentralis flankiert den

Sulcus zentralis

Funktion des Liquors

Verringerung des physikalischen Gewichtes des ZNS Vermittlung des CO2 Plasmaspiegels an die Medulla oblongata Transport von Neurotransmittern Lymphersatz

Gehirnlappen/Lobus cerebri

Lobus frontalis: Frontallappen (vorne) Lobus occipitalis: Hinterhauptslappen (hinten) Lobus parietalis: Scheitellappen (mitte) Lobus temporalis: Schläfenlappen (seite) Sulcus centralis: trennt Lobus frontalis und Lobus parietalis Gyrus precentralis(Motorik) ; Gyrus postcentralis(Sensibilität)

Mikrogliazellen Funktion

– Immuneffektorzellen Mononukleär- phagozytären Systems – Antigenpräsentation

Kommissurenfasern

Als Kommissurenfaser bezeichnet man das Axon einer Nervenzelle des Rückenmarks oder der Großhirnrinde, das entweder zur gegenüberliegenden Seite des Rückenmarks zieht, oder korrespondierende (und auch nicht korrespondierende) Areale der Großhirnrinde beider Großhirnhemisphären miteinander verknüpft.

Stammhirn

Diencephalon + Mesencephalon + Pons +Medulla oblongata= Hirnstamm+ Diencephalon

Gyrus postzentralis:

Soma von afferenten Neuronen

Spine

Dornenfortsatz oder kurz Dorn (engl. spine) wird eine feine, oft pilzförmige Vorwölbung der Oberfläche einer Nervenzelle genannt, die sich überwiegend auf Dendriten von verschiedenen Neuronen des Gehirns findet. In den meisten Fällen stellt die Zellmembran an der ausgestülpten Fortsatzspitze eine postsynaptische Region (Postsynapse) hervorgehoben dar, auf die ein vorgeschaltetes Neuron mit einer präsynaptischen Axonendigung (Präsynapse) Erregungen überträgt, die hier in exzitatorische Signale überführt werden

Forceps minor

Genu des Corpus callosum

Zirkulationswege und Funktion des Liquors

Produktion: Plexus choroideus Produziert Liquor 500ml pro Tag Resorption: Arachnoidealzotten Ausstülbungen der Arachnoidea mater Pacchioni-Granulationen Granulationes arachnoidales Resorption: Austrittsstellen der Spinalnerven

Tractus corticospinalis

Pyramidenbahn, weil Pyramide so wichtig ist, weil dort Seiten getauscht wird Über Capsula Interna Mittelhirn und Pyramidegelangen die Axone vom Gyrus prezentralis ins Vorderhorn

Sympathikus:

Teil des vegetativen Nervensystems - Körperfunktionen, die den Körper in erhöhte Leistungsbereitschaft versetzen - Abbau von Energiereserven (ergotrop) - antagonistisch zur Wirkung des Parasympathikus

Sensorisch:

hören, sehen, schmecken, fühlen…

Oligodendrozyten:

im Gegensatz zu Schwannzellen können mehrere Zellen myelinisieren. Ein Axon wird von mehreren Schwannzellen oder Oligodendrocyten mselinisiert. Zellkörper ist außen, Myelin ist nah am Axon dran, Zellkörper ist weit weg. - Von griech. Oligos ‚wenig‘, dendron ‚Baum‘ und zytos ‚Zelle‘ - Zelluläre Fortsätze bilden Markscheiden aus Myelin - Bis zu 50 Axone pro Zelle - Internodium - Ranvier?Schnürringe - Saltatorische Erregungsleitung

Gyri und Sulci

Je mehr Gliazellen im Vergleich zu Neuronen desto höhere geistige Entwicklung und je besser die Einfaltung von Gyri und Sulci desto höhere geistigere Entwicklung

Internodus:

Internodium bezeichnet man den myelinisierten Abschnitt eines Axons zwischen zwei Ranvier Schnürringen der bei der saltatorischen Reizweiterleitung übersprungen wird

Nissl-Schollen:

Zellorganellen im Perikaryon von Nervenzellen. Ansammlungen von rER mit freien RibosomenAngefärbt mit basischen Farbstoffen schollenförmige Strukturen sichtbar (Nissl-Färbung)sind in sämtlichen Bereichen des Zytoplasmas insbesondere in den Ursprungsregionen der Dendriten lokalisiert, mit Ausnahme des Axonhügels und dem weiterführenden AxonAusdruck intensiver Proteinbiosynthese

Kleinhirn:

Koordination von Bewegungwimpulsen

Thalamus

Alle Gehirnareale sind mit dem Thalamus verknüpft Setzt sich aus vielen Kerngebieten zusammen, die eine besonders starke Verbindung zur gesamten Großhirnrinde aufweisen. Entsprechend ihrer Efferenzen und vor allem ihres Einflusses auf die Großhirnrinde werden spezifische und unspezifische Thalamuskerne unterschieden - Spezifischer Thalamus = Palliothalamus - Unspezifischer Thalamus = Truncothalamus

Kerngebiete

Striatum: Nucleus caudatus + Putamen Claustrum: Pallidum:

Einklemmungen

Obere Einklemmung - Temporale Hirnmasse in Incisura des Tentorium cerebelli Untere Einklemmung - Tonsillen und Medulla oblongata Motorische Vorderhornzellen: multipolare Neuronen

GFAP:

Färben Astrozyten an! Wird oft gefragt GFAP=saures Gliafaserprotein

Perikaryon

heißt der Zellkörper einer Nervenzelle. Der Begriff dient vor allem der Abgrenzung gegenüber den Zellfortsätzen eines Neurons, Neurit oder Axon und Dendriten

Somatotopie:

Körperregionen können auf bestimmte bereiche der Hirnrinde projiziert werden können ist eine der relativen Lage der Körperteile entsprechende Gliederung von Nervengewebe

Multiple sklerose:

Oligodendrozyten attakiert, Autoreaktivität gegen Myelinzellen Demyelinisierung, Oligodendrozytenverlust, Reaktive Gliose

Makroglia sind:

Astrozyten

–Oligodendrozyten

–Ependymzellen

alle 3leiten sich vom Ektoderm ab

Dura mater

Harte Hirnhaut (Pachymeninx) Verschmilzt mit dem Periost Bildet Dura septen aus - Falxcerebri - Falxcerebelli - Diaphragma sellae - Tentorium cerebelli

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