Medizin

Allg. Teil 2

Allg. Teil 2


J. T.
Diese Lernkartei bietet einen umfassenden Überblick über grundlegende medizinische Begriffe und Konzepte. Sie deckt Themen wie Syndrome, Erkrankungen des Herzens, des Bluts und der Haut sowie diagnostische Verfahren ab. Besonders nützlich ist sie für Medizinstudenten und Gesundheitsfachkräfte, die ihr Wissen in der Grundversorgung vertiefen möchten.
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Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Créé / Mis à jour
25.11.2013 / 28.10.2015

Cartes-fiches

aboral

Lage- bzw. Richtungsbezeichnung für Strukturen und Vorgänge, die vom Mund weg (also zum Anus hin) gerichtet sind

FKDS

Farbkodierte Dopplersonographie

Morbus Tay-Sachs

infantile amaurotische Idiotie. Angeborene schwerste Intelligenzminderung mit Erblindung

GMFCS-Stufen (1-5)

(Gross Motor Functions Classification System)

Grad der motorischen Beeinträchtigung von Kindern mit Cerebralparese. Einstufung nach Fähigkeit zur eigenständigen Mobilität und Bedarf an Unterstützung durch Hilfsmittel Technologie und Mobilitätshilfe

Korsakow-Syndrom

spez. Form der Amnesie bei Alkoholikern

Hämatometra

Gebärmutter ist mit Blut gefüllt (Blutstau)

Oligohydramnion

wenn in der Schwangerschaft die Fruchtblase vor der Geburt zu wenig Fruchtwasser (unter 500 ml) enthält

Messmethode: AFI (Amniotic fluid index)

Tako-Tsubo-Kardiomyopathie

syn. Stress-Kardiomyopathie, Gebrochenes-Herz-Syndrom

akut einsetzende, i.d.R. reversible Dysfunktion des Myokards, die vor allem den linken Ventrikel betrifft. Sie tritt meist bei postmenopausalen Frauen durch intensiven emotionalen oder physischen Stress auf.

WPW-Syndrom

syn Wolff-Parkinson-White-Syndrom

Herzrhythmusstörung

 

Horner-Syndrom

Symptomenkomplex aus Miosis, Ptosis und Enophthalmus, der verschiedene Ursachen haben kann.

Dressler-Syndrom

besondere Form der Perikarditis. Sie wird nicht durch Krankheitserreger verursacht, sondern tritt  1–6 Wochen nach Gewebsuntergang tiefer liegender Muskulatur bei einem Herzinfarkt, nach Verletzungen des Herzens oder nach Herzoperationen (Postmyokardiotomie-Syndrom) auf.

Extravasat

In der klinischen Medizin wird der Begriff als Bezeichnung für eine Injektions- oder Infusionsflüssigkeit verwendet, die neben ein punktiertes Blutgefäß gelangt.

In der Physiologie bezeichnet man die aus dem Blutgefäß-, Lymphgefäß- oder Harnsystem im Rahmen der sogenannten Extravasation ausgetretene Flüssigkeit, die sich im umliegenden Gewebe verteilt und zu einer ödematösen Schwellung führt. Das Extravasat kann auch Blutzellen enthalten.

Impedanzmessung

dient der Diagnose des Zustands des Mittelohrs

Die beiden wichtigsten Verfahren der Impedanzmessung sind die Tympanometrie und die Stapediusreflexmessung.

Milzinfarkt

Untergang von Milzgewebe aufgrund eines Verschlusses der Arteria lienalis oder ihrer Äste.

Miosis

Pupillenverengung

Mydriasis

Pupillenerweiterung

Fatigue

außerordentliche Müdigkeit/Erschöpfung, krankhafte Erschöpfung, keine Regeneration durch Schlaf.

Ursache häufig Tumorerkrankungen besonders bei Chemo- oder Strahlentherapie, aber auch Herzinsuffizienz, COPD, Apoplex...

dichotom

gegabelt, zweigeteilt

z. B. dichotome Aufspaltung der Hauptbronchien

soziale Depriavation

soziale Isolation, soziale Ausgrenzung bzw. Entzug von sozialen Kontakten. Solch ein Mangel kann mit erheblichen Folgen auf das Wohlbefinden und die Persönlichkeitsentwicklung einhergehen. Heutzutage findet sich soziale Entbehrung vor allem bei älteren Menschen, die bspw. in einem Pflegeheim untergebracht sind.

apallisches Syndrom

Wachkoma

neurologischer Symptomkomplex,

Das Wachkoma beschreibt eine neurologische Störung, die auf einer schweren Schädigung des Großhirns beruht.

Epiphänomen

Als Epiphänomen wird eine Entität bezeichnet, die kausal verursacht wird, aber selbst keine oder nur eine unbedeutende Wirkung hat.

In der Medizin ist mit dem Begriff Epiphänomen häufig ein Begleitsymptom gemeint, d.h. ein unspezifisches Symptom ohne bedeutsamen diagnostischen Aussagewert.

Leukoplakie

Hyperkeratose der Schleimhäute oder der Lippenhaut, die potenziell dysplastisch verändert sein kann. Es besteht eine Verhornungsanomalie des mehrschichtig unverhornten Plattenepithels.

Sie entstehen durch chronische Reizungen von Haut oder Schleimhaut

Chorea minor

syn. Chorea Sydenham

Hyperkinesien (unkontrollierbare blitzartig ausfahrende Bewegungen) der Hände, des Schlundes und der Gesichtsmuskeln und gleichzeitig Muskelhypotonie (Muskelschwäche) und Abschwächung der Reflexe.

Mögliche Manifestationsform des rheumatischen Fiebers.

Kann nach Streptokokken-A-Infekt auftreten

Capros

Schmerzmittel, Opiat

Arthritis urica

Gicht

Integument

Decke, Hülle

 

die äußere Körperhülle des Menschen

Allodynie

gesteigerte Schmerzempfindlichkeit

Homonyme Hemianopsie

Sehstörung mit Gesichtsfeldausfall (Skotom), bei der ein gleichseitiger Teil des Gesichtsfelds beider Augen abgeschwächt wird oder ausfällt.

Étudier