Medizin
Allg. Teil 2
Allg. Teil 2
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Cartes-fiches
aboral
Lage- bzw. Richtungsbezeichnung für Strukturen und Vorgänge, die vom Mund weg (also zum Anus hin) gerichtet sind
FKDS
Farbkodierte Dopplersonographie
Morbus Tay-Sachs
infantile amaurotische Idiotie. Angeborene schwerste Intelligenzminderung mit Erblindung
GMFCS-Stufen (1-5)
(Gross Motor Functions Classification System)
Grad der motorischen Beeinträchtigung von Kindern mit Cerebralparese. Einstufung nach Fähigkeit zur eigenständigen Mobilität und Bedarf an Unterstützung durch Hilfsmittel Technologie und Mobilitätshilfe
Korsakow-Syndrom
spez. Form der Amnesie bei Alkoholikern
Hämatometra
Gebärmutter ist mit Blut gefüllt (Blutstau)
Oligohydramnion
wenn in der Schwangerschaft die Fruchtblase vor der Geburt zu wenig Fruchtwasser (unter 500 ml) enthält
Messmethode: AFI (Amniotic fluid index)
Tako-Tsubo-Kardiomyopathie
syn. Stress-Kardiomyopathie, Gebrochenes-Herz-Syndrom
akut einsetzende, i.d.R. reversible Dysfunktion des Myokards, die vor allem den linken Ventrikel betrifft. Sie tritt meist bei postmenopausalen Frauen durch intensiven emotionalen oder physischen Stress auf.
WPW-Syndrom
syn Wolff-Parkinson-White-Syndrom
Herzrhythmusstörung
Horner-Syndrom
Symptomenkomplex aus Miosis, Ptosis und Enophthalmus, der verschiedene Ursachen haben kann.
Dressler-Syndrom
besondere Form der Perikarditis. Sie wird nicht durch Krankheitserreger verursacht, sondern tritt 1–6 Wochen nach Gewebsuntergang tiefer liegender Muskulatur bei einem Herzinfarkt, nach Verletzungen des Herzens oder nach Herzoperationen (Postmyokardiotomie-Syndrom) auf.
Extravasat
In der klinischen Medizin wird der Begriff als Bezeichnung für eine Injektions- oder Infusionsflüssigkeit verwendet, die neben ein punktiertes Blutgefäß gelangt.
In der Physiologie bezeichnet man die aus dem Blutgefäß-, Lymphgefäß- oder Harnsystem im Rahmen der sogenannten Extravasation ausgetretene Flüssigkeit, die sich im umliegenden Gewebe verteilt und zu einer ödematösen Schwellung führt. Das Extravasat kann auch Blutzellen enthalten.
Impedanzmessung
dient der Diagnose des Zustands des Mittelohrs
Die beiden wichtigsten Verfahren der Impedanzmessung sind die Tympanometrie und die Stapediusreflexmessung.
Milzinfarkt
Untergang von Milzgewebe aufgrund eines Verschlusses der Arteria lienalis oder ihrer Äste.
Miosis
Pupillenverengung
Mydriasis
Pupillenerweiterung
Fatigue
außerordentliche Müdigkeit/Erschöpfung, krankhafte Erschöpfung, keine Regeneration durch Schlaf.
Ursache häufig Tumorerkrankungen besonders bei Chemo- oder Strahlentherapie, aber auch Herzinsuffizienz, COPD, Apoplex...
dichotom
gegabelt, zweigeteilt
z. B. dichotome Aufspaltung der Hauptbronchien
soziale Depriavation
soziale Isolation, soziale Ausgrenzung bzw. Entzug von sozialen Kontakten. Solch ein Mangel kann mit erheblichen Folgen auf das Wohlbefinden und die Persönlichkeitsentwicklung einhergehen. Heutzutage findet sich soziale Entbehrung vor allem bei älteren Menschen, die bspw. in einem Pflegeheim untergebracht sind.
apallisches Syndrom
Wachkoma
neurologischer Symptomkomplex,
Das Wachkoma beschreibt eine neurologische Störung, die auf einer schweren Schädigung des Großhirns beruht.
Epiphänomen
Als Epiphänomen wird eine Entität bezeichnet, die kausal verursacht wird, aber selbst keine oder nur eine unbedeutende Wirkung hat.
In der Medizin ist mit dem Begriff Epiphänomen häufig ein Begleitsymptom gemeint, d.h. ein unspezifisches Symptom ohne bedeutsamen diagnostischen Aussagewert.
Leukoplakie
Hyperkeratose der Schleimhäute oder der Lippenhaut, die potenziell dysplastisch verändert sein kann. Es besteht eine Verhornungsanomalie des mehrschichtig unverhornten Plattenepithels.
Sie entstehen durch chronische Reizungen von Haut oder Schleimhaut
Chorea minor
syn. Chorea Sydenham
Hyperkinesien (unkontrollierbare blitzartig ausfahrende Bewegungen) der Hände, des Schlundes und der Gesichtsmuskeln und gleichzeitig Muskelhypotonie (Muskelschwäche) und Abschwächung der Reflexe.
Mögliche Manifestationsform des rheumatischen Fiebers.
Kann nach Streptokokken-A-Infekt auftreten
Capros
Schmerzmittel, Opiat
Arthritis urica
Gicht
Integument
Decke, Hülle
die äußere Körperhülle des Menschen
Allodynie
gesteigerte Schmerzempfindlichkeit
Homonyme Hemianopsie
Sehstörung mit Gesichtsfeldausfall (Skotom), bei der ein gleichseitiger Teil des Gesichtsfelds beider Augen abgeschwächt wird oder ausfällt.