Medizin

Allg. Teil 2

Allg. Teil 2


J. T.
Diese Lernkartei bietet einen umfassenden Überblick über grundlegende medizinische Begriffe und Konzepte. Sie deckt Themen wie Syndrome, Erkrankungen des Herzens, des Bluts und der Haut sowie diagnostische Verfahren ab. Besonders nützlich ist sie für Medizinstudenten und Gesundheitsfachkräfte, die ihr Wissen in der Grundversorgung vertiefen möchten.
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Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Créé / Mis à jour
25.11.2013 / 28.10.2015

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multifaktoriell

von vielen Faktoren abhängig

HELLP-Syndrom

H: Hämolyse

EL: Erhöhung der Leberenzyme

LP: Thrombozytopenie (low platelet)

Schwerwiegende Komplikation der Präeklampsie. Symptome: Bauchschmerzen, Übelkeit, neurologische Symptome wie Doppelbilder.

Präeklampsie

Hypertonie und Proteinurie in der Schwangerschaft. Mögliche Vorstufe zur Eklampsie.

Ursachen nicht geklärt.

Eklampsie

Tonisch-klonische Krampfanfälle, die im Rahmen einer Schwangerschaft auftreten und keiner anderen spezifischen Ursache zugeordnet werden können.

Gehört zu den Gestosen.

Gestosen

Bezeichnung für eine Gruppe schwangerschaftsbedingter Erkrankungen unklarer Genese.

myxoid

schleimähnliche Eigenschaften eines Gewebes

Dermatotraktion

 Dehnung der Haut zur Defektdeckung.

Akut: Es werden spezielle Weichteildehner eingesetzt, und über eine Spannvorrichtung wird Zug auf die Wund-
ränder ausgeübt, anschließend wird die Wunde verschlossen.

Langzeit: hier kann eine Neubildung von Gewebe erreicht werden bei größeren Defekten. Es werden Hautklammern im Abstand von 5–10 mm in die Wundränder eingebracht und eine sog. Schnürsenkelnaht mit Gefäßschlingen (Ligaloops) angelegt und beim täglichen Verbandwechsel nachgespannt. Abschließenden werden die Klammern entfernt, gefolgt voneiner sparsamen Wundrandausschneidung und dem Wundverschluss als Sekundärnaht
 

Rhabdomyosarkom

maligne Neoplasie der quergestreiften Skelettmuskulatur.

Naloxon

Antidot bei Opioidvergiftungen

Beriplex

PPSB (Humaner Prothrombinkomplex)

Tranexamsäure

Hemmung des Fibrinolysesystems

Frailty-Syndrom

Gebrechlichkeit, chronisch altersbedingt herabgesetzte Belastbarkeit

Suffusion

diffuse, flächenhafte Einblutung in das Subkutangewebe bzw. Submukosa durch Verletzung kleinerer Hautgefäße

Würzburger Mischung

Schmerztropf mit drei verschiedenen Medikamenten (meist Vomex, Novamin, Tramal)

Exkoriation

exkoriiert

Substanzdefekt der Haut, "Schürfwunde"

abgeschürft

Gallenblasenhydrops

pathologische Vergrößerung der Gallenblase, die durch eine Cholestase bedingt ist

Galenik

Wissenschaft von der Herstellung von Arzneimitteln

CT mit MPR

multiplanare Reformation: Verfahren der zweidimensionalen Bildrekonstruktion.

Mit der MPR werden aus den transversalen Schnitten frontale, sagittale, schräge oder kurvenförmige Schnitte errechnet und dargestellt

Synopsis

Zusammenschau, Übersicht

fulminant

(syn. foudroyant) Erkrankung entwickelt sich plötzlich, schnell und schwerwiegend

Gallenblasensludge

"Gallengrieß" oder Mikrolithiasis

Zähflüssige Eindickung der Gallenflüssigkeit, die sehr kleine Steinchen enthält

primäre Wundheilung (per primam intentionem)

glatt begrenzte, eng anliegende Wundränder. Voraussetzung: gute Durchblutung, saubere, keimarme Wundverhältnisse (z. B. nach chirurgischen Eingriffen, Traumen durch scharfkantige Gegenstände oder auch Schürfwunden)

sekundäre Wundheilung (per secundam intetionem)

wenn sich die Wundränder nicht aneinander legen lassen und/oder nekrotisch sind, große Wunddefekte, Wundinfektion. Heilung unter Bildung  von Granulationsgewebe. Charakteristisch Gewebsneubildung und Wundkontraktion

Sentinel-Lymphknoten / "Wächterlymphknoten"

die im Lymphabflussgebiet eines Primärtumors liegenden Lymphknoten, die im Falle einer lymphogenen Metastasierung zuerst betroffen sind. Präoperativ markiert durch radioaktive Tracer (intra- oder subkutan)

Exhairese

"heraushäkeln" von geschlängelt verlaufenden Krampfadern über kleinste Schnitte

Echinokokkose

Hundebandwurmkrankheit

(beh mit Chemotherapie)

intrathekal

theka = Kapsel

innerhalb der Dura mater, d. h. in den Liquorraum

z.B. intrathekale Injektion einer Chemotherapie

repetitiv

sich wiederholend, wiederkehrend

Conduit

chirurgisch geschaffene inkontinente Ersatzplastik der Harnblase aus einem resezierten Darmanteil, die mittels Urostoma über die Bauchdecke abgeleitet wird.

(bei Harnblasenkarzinom mit Entfernung von Harnblase und Harnröhre)

Guillain-Barré-Syndrom (GBS)

entzündliche Erkrankung der Nerven. Symptom: an Händen und Füßen beginnende Lähmung und Sensibilitätsstörung, die sich allmählich zum Körperstamm hin ausbreitet

gedeckte Perforation

Bruchstelle (z. B. Darm) wird von einem benachbarten Organ abgedichtet

pAVK Stadieneinteilung:

Stadium 1:  asymptomatisch

Stadium 2a: Gehstrecke > 200 m

Stadium 2b: Gehstrecke < 200 m

Stadium 3: Ruheschmerz

Stadium 4: Gangrän/Nekrose

Malabsorption

mangelhafte Aufnahme von Substraten aus vorverdautem Speisebrei

Sprue

chron. Durchfall bei entweder tropischer Sprue oder bei Zöliakie

Serositis

z. B. Peritonitis, Pleuritis, Perikarditis

Entzündung einer aus Mesothel bestehenden serösen Haut

Desobliteration

Invasive Wiedereröffnung eines Blutgefäßabschnittes, der durch ein Passagehindernis (z. B. Thrombus) verlegt ist

Inzidentalom

zufällig durch Bildgebung diagnostizierter nicht hormonproduzierender Tumor der Nebenniere oder der Hypophyse. I. d. R. asymptomatisch

infauste Prognose

ungünstige Prognose

Thoraxmagen (syn. Upside-down-Magen)

 

schwere Form der paraösophagealen Hernie, bei der sich 2/3 oder mehr des Magens durch das Zwerchfell in den Brustraum verlagern

Stoma-Irrigation

Spülung des Dickdarms, mit deren Hilfe man Einfluss auf seine Ausscheidung gewinnt. Nach der Irrigation Möglichkeit, auf die gewohnte Beutelversorgung zu verzichten und stattdessen Stomaverschluss, Stomakappe oder Minibeutel tragen

Étudier