Medizin
Allg. Teil 2
Allg. Teil 2
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Flashcards
multifaktoriell
von vielen Faktoren abhängig
HELLP-Syndrom
H: Hämolyse
EL: Erhöhung der Leberenzyme
LP: Thrombozytopenie (low platelet)
Schwerwiegende Komplikation der Präeklampsie. Symptome: Bauchschmerzen, Übelkeit, neurologische Symptome wie Doppelbilder.
Präeklampsie
Hypertonie und Proteinurie in der Schwangerschaft. Mögliche Vorstufe zur Eklampsie.
Ursachen nicht geklärt.
Eklampsie
Tonisch-klonische Krampfanfälle, die im Rahmen einer Schwangerschaft auftreten und keiner anderen spezifischen Ursache zugeordnet werden können.
Gehört zu den Gestosen.
Gestosen
Bezeichnung für eine Gruppe schwangerschaftsbedingter Erkrankungen unklarer Genese.
myxoid
schleimähnliche Eigenschaften eines Gewebes
Dermatotraktion
Dehnung der Haut zur Defektdeckung.
Akut: Es werden spezielle Weichteildehner eingesetzt, und über eine Spannvorrichtung wird Zug auf die Wund-
ränder ausgeübt, anschließend wird die Wunde verschlossen.
Langzeit: hier kann eine Neubildung von Gewebe erreicht werden bei größeren Defekten. Es werden Hautklammern im Abstand von 5–10 mm in die Wundränder eingebracht und eine sog. Schnürsenkelnaht mit Gefäßschlingen (Ligaloops) angelegt und beim täglichen Verbandwechsel nachgespannt. Abschließenden werden die Klammern entfernt, gefolgt voneiner sparsamen Wundrandausschneidung und dem Wundverschluss als Sekundärnaht
Rhabdomyosarkom
maligne Neoplasie der quergestreiften Skelettmuskulatur.
Naloxon
Antidot bei Opioidvergiftungen
Beriplex
PPSB (Humaner Prothrombinkomplex)
Tranexamsäure
Hemmung des Fibrinolysesystems
Frailty-Syndrom
Gebrechlichkeit, chronisch altersbedingt herabgesetzte Belastbarkeit
Suffusion
diffuse, flächenhafte Einblutung in das Subkutangewebe bzw. Submukosa durch Verletzung kleinerer Hautgefäße
Würzburger Mischung
Schmerztropf mit drei verschiedenen Medikamenten (meist Vomex, Novamin, Tramal)
Exkoriation
exkoriiert
Substanzdefekt der Haut, "Schürfwunde"
abgeschürft
Gallenblasenhydrops
pathologische Vergrößerung der Gallenblase, die durch eine Cholestase bedingt ist
Galenik
Wissenschaft von der Herstellung von Arzneimitteln
CT mit MPR
multiplanare Reformation: Verfahren der zweidimensionalen Bildrekonstruktion.
Mit der MPR werden aus den transversalen Schnitten frontale, sagittale, schräge oder kurvenförmige Schnitte errechnet und dargestellt
Synopsis
Zusammenschau, Übersicht
fulminant
(syn. foudroyant) Erkrankung entwickelt sich plötzlich, schnell und schwerwiegend
Gallenblasensludge
"Gallengrieß" oder Mikrolithiasis
Zähflüssige Eindickung der Gallenflüssigkeit, die sehr kleine Steinchen enthält
primäre Wundheilung (per primam intentionem)
glatt begrenzte, eng anliegende Wundränder. Voraussetzung: gute Durchblutung, saubere, keimarme Wundverhältnisse (z. B. nach chirurgischen Eingriffen, Traumen durch scharfkantige Gegenstände oder auch Schürfwunden)
sekundäre Wundheilung (per secundam intetionem)
wenn sich die Wundränder nicht aneinander legen lassen und/oder nekrotisch sind, große Wunddefekte, Wundinfektion. Heilung unter Bildung von Granulationsgewebe. Charakteristisch Gewebsneubildung und Wundkontraktion
Sentinel-Lymphknoten / "Wächterlymphknoten"
die im Lymphabflussgebiet eines Primärtumors liegenden Lymphknoten, die im Falle einer lymphogenen Metastasierung zuerst betroffen sind. Präoperativ markiert durch radioaktive Tracer (intra- oder subkutan)
Exhairese
"heraushäkeln" von geschlängelt verlaufenden Krampfadern über kleinste Schnitte
Echinokokkose
Hundebandwurmkrankheit
(beh mit Chemotherapie)
intrathekal
theka = Kapsel
innerhalb der Dura mater, d. h. in den Liquorraum
z.B. intrathekale Injektion einer Chemotherapie
repetitiv
sich wiederholend, wiederkehrend
Conduit
chirurgisch geschaffene inkontinente Ersatzplastik der Harnblase aus einem resezierten Darmanteil, die mittels Urostoma über die Bauchdecke abgeleitet wird.
(bei Harnblasenkarzinom mit Entfernung von Harnblase und Harnröhre)
Guillain-Barré-Syndrom (GBS)
entzündliche Erkrankung der Nerven. Symptom: an Händen und Füßen beginnende Lähmung und Sensibilitätsstörung, die sich allmählich zum Körperstamm hin ausbreitet
gedeckte Perforation
Bruchstelle (z. B. Darm) wird von einem benachbarten Organ abgedichtet
pAVK Stadieneinteilung:
Stadium 1: asymptomatisch
Stadium 2a: Gehstrecke > 200 m
Stadium 2b: Gehstrecke < 200 m
Stadium 3: Ruheschmerz
Stadium 4: Gangrän/Nekrose
Malabsorption
mangelhafte Aufnahme von Substraten aus vorverdautem Speisebrei
Sprue
chron. Durchfall bei entweder tropischer Sprue oder bei Zöliakie
Serositis
z. B. Peritonitis, Pleuritis, Perikarditis
Entzündung einer aus Mesothel bestehenden serösen Haut
Desobliteration
Invasive Wiedereröffnung eines Blutgefäßabschnittes, der durch ein Passagehindernis (z. B. Thrombus) verlegt ist
Inzidentalom
zufällig durch Bildgebung diagnostizierter nicht hormonproduzierender Tumor der Nebenniere oder der Hypophyse. I. d. R. asymptomatisch
infauste Prognose
ungünstige Prognose
Thoraxmagen (syn. Upside-down-Magen)
schwere Form der paraösophagealen Hernie, bei der sich 2/3 oder mehr des Magens durch das Zwerchfell in den Brustraum verlagern
Stoma-Irrigation
Spülung des Dickdarms, mit deren Hilfe man Einfluss auf seine Ausscheidung gewinnt. Nach der Irrigation Möglichkeit, auf die gewohnte Beutelversorgung zu verzichten und stattdessen Stomaverschluss, Stomakappe oder Minibeutel tragen