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Sprache Deutsch
Stufe Grundschule
Erstellt / Aktualisiert 17.03.2015 / 03.03.2020
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M. Blatt, ein Schüler Kohlbergs, führte mit Schülern Gruppendiskussionen durch, die

deren moralische Urteilsfähigkeit stimulieren sollten. Die von ihm verwendete Methode

bestand darin,

A. die Schüler mit Argumenten zu konfrontieren, die ihrer Meinung entsprachen, aber genau eine Stufe über ihrer eigenen Urteilsstufe lagen.

B. in Kleingruppen eine gemeinsame Lösung des Problems erarbeiten zu lassen.

C. die Schüler mit Argumenten zu konfrontieren, die ihrer Meinung widersprachen und genau auf der Stufe ihrer eigenen Urteilsfähigkeit lagen.

D. moralische Dilemmata in Rollenspielen möglichst intensiv einzuüben.

E. die Schüler mit Argumenten zu konfrontieren, die ihrer Meinung widersprachen und genau eine Stufe über ihrer eigenen Urteilsstufe lagen.

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Welcher der folgenden Begriffe bezeichnet das fortgeschrittenste Stadium der kognitiven

Entwicklung im Sinne Piagets?

A. post-operationales Denken

B. formal-operationales Denken

C. konkret-operationales Denken

D. meta-operationales Denken

E. trans-operationales Denken

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Das folgende moralische Dilemma ist dem Moralischen-Urteils-Test von G. Lind

entnommen. In diesem Test sind die Argumente zu den Dilemmata jeweils einer der sechs

moralischen Urteilsstufen (Kohlberg) zugeordnet.

Eine Frau war krebskrank, und es gab keine Rettungsmöglichkeit mehr für sie. Sie hatte

qualvolle Schmerzen und war schon so geschwächt, dass eine größere Dosis eines

Schmerzmittels wie Morphin ihr Sterben beschleunigt hätte. In einer Phase relativer

Besserung bat sie den Arzt, ihr genügend Morphin zu verabreichen, um sie zu töten. Sie

sagte, sie könne die Schmerzen nicht mehr ertragen und würde ja doch in wenigen

Wochen sterben. Der Arzt entsprach ihrem Wunsch.

Welches der folgenden fünf Argumente für das Verhalten des Arztes entspricht am besten

der Stufe 3 von Kohlberg?

Man sagt, der Arzt habe richtig gehandelt, ...

A. weil der Arzt der einzige war, der den Willen der Frau erfüllen konnte; die Hochachtung vor dem Willen der Frau gebot ihm, so zu handeln, wie er es tat.

B. weil der Arzt nur getan hat, wozu die Frau ihn überredete. Er braucht sich deswegen um unangenehme Konsequenzen keine Sorgen zu machen.

C. weil der Arzt nach seinem Gewissen handeln muss. Der Zustand der Frau rechtfertigt eine Ausnahme von der moralischen Verpflichtung, Leben zu erhalten.

D. weil der Arzt eigentlich kein Gesetz verletzt hat, da die Frau nicht mehr hätte gerettet werden können und er nur ihre Schmerzen verkürzen wollte.

E. weil vermutlich die meisten seiner Kollegen in einer ähnlichen Situation genauso gehandelt hätten wie dieser Arzt.

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3 Kommentare

  • 06.09.2015
    Ich habe es geändert. Sorry, vertippt.
  • 03.09.2015
    seh ich genauso
  • 23.08.2015  | 100%
    A. Acquistapace
    Müsste hier nicht A richtig sein (also falsch?)
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Welche Aussage ist im Kontext der Anlage-Umwelt Fragestellung falsch?

A. Die Umwelten von eineiigen und zweieiigen Zwillingen sind in jeder Beziehung vergleichbar.

B. Vergleichsweise hohe Erblichkeitsschätzungen finden sich im Bereich der Intelligenz.

C. Mit aktiven Anlagewirkungen ist gemeint, dass ein Individuum aktiv eine Umgebung sucht, die zu seinen Anlagen passt.

D. Eineiige Zwillinge sind genetisch identisch, bei zweieiigen Zwillingen liegt die durchschnittliche genetische Übereinstimmung bei 50%.

E. Bei Adoptionsstudien ist die theoretisch geforderte Nullkorrelation zwischen den Umweltmerkmalen der Herkunfts- und der Adoptivfamilie de facto kaum realisierbar.

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Welche Aussage ist für die Sensorikentwicklung nicht zutreffend?

A. Schon bei Neugeborenen lassen sich Indikatoren für die Fähigkeit zur intermodalen Wahrnehmung nachweisen.

B. Säuglinge zeigen eine Präferenz für niedrig-frequente Töne.

C. Säuglinge präferieren Gesichter vor anderen Objekten.

D. Säuglinge präferieren einfache vor komplexen Mustern.

E. Schon in den ersten Tagen nach der Geburt zeigen Kinder eine Präferenz für die Stimmer der eigenen Mutter.

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Die Psychoanalyse hat sich u.a. auch mit der menschlichen Entwicklung befasst. Welche

Aussage ist zutreffend?

A. Nach der analen Phase folgt zuerst die genitale Phase, danach die Latenzphase.

B. Von den drei postulierten Instanzen „Es“, „Ich“ und „Über-Ich“ ist das „Ich“ um unmittelbare Triebbefriedigung bemüht.

C. Der Ödipus- bzw. Elektrakomplex führt zur Identifikation mit dem gegengeschlechtlichen Elternteil.

D. Zu Fixierungen kommt es nur, wenn in den einzelnen Entwicklungsphasen eine unzureichene Bedürfnisbefriedigung stattfindet, nicht aber durch eine übermäßige Bedürfnisbefriedigung.

E. In der oralen Phase steht die Nahrungsaufnahme, in der analen Phase die Nahrungsausscheidung im Vordergrund.

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Welche Aussage ist für den Bereich der Methoden der Entwicklungspsychologie

zutreffend?

A. Bei der Längsschnittmethode ist es einfacher als bei der Querschnittmethode, repräsentative Stichproben zu gewinnen.

B. Beim Vergleich von längs- und querschnittlichen Untersuchungen desselben Merkmals kann es zu systematisch verursachten Ergebnisdifferenzen kommen.

C. Im Idealfall lassen sich Teilstichproben im Konvergenzmodell so verbinden, dass ein zusammengesetzter Längsschnitt entsteht. Voraussetzung für die Verbindung der einzelnen Teilstichproben ist jedoch, dass die Mittelwerte an den Stichprobenübergängen ke

D. Längs- wie Querschnittmethode informieren über intraindividuelle Veränderungen.

E. Im Vergleich zur Längsschnittmethode ist die Querschnittmethode durch einen höheren Zeit- und Personalaufwand charakterisierbar.

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Ein Entwicklungstest muss reliabel sein. Durch welches Verfahren lässt sich die

Reliabilität nicht ermitteln?

A. Konsistenzanalyse

B. Retest-Reliabilität

C. Paralleltest-Reliabilität

D. Pretest-Reliabilität

E. Split-Half-Reliabilität