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Sprache Deutsch
Stufe Grundschule
Erstellt / Aktualisiert 17.03.2015 / 03.03.2020
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Welche Aussage zur Längsschnittstudie von Kohlberg ist nicht zutreffend?

A. Die Stufen folgen der von Kohlberg postulierten Reihenfolge.

B. Die Anzahl der Befragten variierte zu den verschiedenen Befragungszeitpunkten.

C. Die Stufenzuordnungen korrespondierten mit dem Alter.

D. Die Stufenzuordnungen wurden mit dem Standard Issue Moral Judgment Test erfasst.

E. Die Studie umfasste sowohl männliche als auch weibliche Vpn.

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Welcher der folgenden Schlüsse lässt sich aus empirischen Untersuchungen mit dem

„Moralisches-Urteils-Test“ (MUT) von Lind in Bezug auf die Theorie Kohlbergs ziehen?

A. Personen ziehen moralische Argumente niedriger Stufen denen höherer Stufen vor.

B. Die moralische Urteilspräferenz und die moralische Differenzierungsfähigkeit folgen beide der von Kohlberg postulierten Stufensequenz.

C. Etwa 15 Prozent der Versuchspersonen weisen idiosynkratische (nicht theoriekonforme) Urteilspräferenzen auf.

D. Frauen tendieren zu Urteilen auf Stufe 3, Männer überwiegend zu Urteilen auf Stufe 4.

E. Moralische Urteile, die weit unterhalb des eigenen Urteilsniveaus liegen, können nicht mehr sicher differenziert werden.

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Der Zusammenhang zwischen „logischem Denken“, „sozialer Perspektive“ und

„moralischem Urteil“ kann mit dem Begriff der „asymmetrischen

Voraussetzungsrelation“ beschrieben werden. Wenn man davon ausgeht, dass eine

derartige Beziehung zwischen diesen Bereichen vorliegt, welche Aussage ist dann

zutreffend?

A. Das Denken auf einer entsprechenden Stufe des logischen Denkens ist eine hinreichende Voraussetzung für das Denken auf einer bestimmten Stufe der sozialen Perspektive.

B. Das Denken auf einer entsprechenden Stufe des logischen Denkens ist eine notwendige Voraussetzung für das Denken auf einer bestimmten moralischen Stufe.

C. Eine bestimmte Stufe der sozialen Perspektive ist keine notwendige Voraussetzung für die Erreichung einer entsprechenden Stufe des moralischen Urteils.

D. Das Denken auf einer bestimmten Stufe der sozialen Perspektive ist eine notwendige Voraussetzung für das Denken auf der entsprechenden Stufe des logischen Denkens.

E. Das Denken auf einer entsprechenden Stufe der sozialen Perspektive ist eine hinreichende Voraussetzung für das Denken auf einer bestimmten moralischen Stufe.

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Untersuchungen mit sog. „Public-Goods-Spielen“ zeigten, dass.....

A. altruistische Bestrafung sich negativ auf die Kooperationsbereitschaft auswirkt.

B. die Kooperationsbereitschaft zunächst niedrig lag, dann aber kontinuierlich zunahm.

C. die Bestrafung eigennützigen Verhaltens die Kooperationsbereitschaft nicht erhöht.

D. sich die Versuchspersonen gegenüber fremden kooperativer als gegenüber bekannten Mitspielern zeigten.

E. nicht nur Trittbrettfahrer bestraft werden, sondern auch kooperative Mitspieler ("antisoziale Bestrafung")

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Welche der folgenden Aussagen zum Fall „Elliot“ wird im Kurs getroffen?

A. Trotz seiner Hirnschädigung konnte Elliot im Interviewverfahren von Kohlberg der Stufe 4/5 zugeordnet werden.

B. Elliot zeigte in Leistungs- und Persönlichkeitstests auffällige Ergebnisse.

C. Elliot klammerte sich stur an einmal gefasste Ziele.

D. Gegenüber seiner Familie blieb Elliot nach seiner Krankheit fürsorglich, gegenüber fremden Personen zeigte er sich allerdings völlig gleichgültig.

E. Der Gehirntumor hatte bei Elliot die Amygdala (Mandelkern), die für Gefühle zentral wichtig ist, zerstört.

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Welche der folgenden Aussagen zum IGT (Iowa Gambling Task) ist zutreffend?

A. Spieler mit Läsionen im orbitofrontalen Cortex ziehen ungeachtet des erkannten Risikos weiterhin von den "schlechten" Stapeln.

B. Mit dem IGT konnte die positive Wirkung altruistischer Bestrafung auf die Kooperationsbereitschaft gezeigt werden.

C. Bei Spielern mit Läsionen im orbitofrontalen Cortex zeigte sich bereits nach ca. 10 Versuchen ein Anstieg der Hautleitfähigkeit bei Ziehen von einem "schlechten" Stapel.

D. Mit dem IGT konnte die Überlegenheit der „Tit-for-Tat-Strategie“ nachgewiesen werden.

E. Mit dem IGT konnte die negative Wirkung antisozialer Bestrafung auf die Kooperationsbereitschaft gezeigt werden.

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Welche der folgenden Aussagen zum „sozial-intuitiven Modell“ moralischen Urteilens

von Haidt ist zutreffend?

A. Es stellt eine deutliche Vereinfachung gegenüber dem „rationalistischen“ Modell dar.

B. Es ist besser mit den philosophischen Annahmen von D. Hume als von I. Kant vereinbar.

C. Es stellt den Verlauf des moralischen Urteilens als eine Abfolge analytischer Entscheidungsschritte dar.

D. Es geht im Gegensatz zum rationalistischen Modell davon aus, dass sich Personen in ihren moralischen Urteilen nicht gegenseitig beeinflussen.

E. Es basiert auf der Annahme, dass Personen ihre moralischen Intuitionen vor allem durch Nachdenken ändern.

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Welches der folgenden Merkmale gehört nicht zu denen, die nach Haidt für moralische

Intuitionen bestimmend sind? Gefühle für ...

A. Hierarchie

B. Reziprozität

C. Nutzen

D. Bezugsgruppe

E. Schaden