BKO-D13


K. M.
Diese Lernkarten behandeln grundlegende Konzepte der Markt- und Meinungsforschung auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie Hypothesenprüfung, verschiedene Arten von Hypothesen, Einflussfaktoren auf das Käuferverhalten und Methoden der Datenerhebung und -analyse ab. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende und Fachleute, die ihr Verständnis der Marktforschung vertiefen möchten, indem sie die Zusammenhänge zwischen Variablen, die Wirkung von Faktoren und die Bedeutung von Stichproben verstehen.
Flashcards
43
Students
3
Language
German
Category
Marketing
Level
University
Created / Updated
27.04.2015 / 14.12.2015

Flashcards

Graphische Darstellung vermuteter Beziehungen bei Wirkungshypothesen (Beziehungsdiagramm)

Anbieterbezogene Faktoren: Bearbeitungsdauer, Kosten Reputation

Konsumentenbezogene Faktoren: Unzufriedenheit, Involvement, Wahrgenommene Verantwortlichkeit des Anbieters, Erwartungen an das Reklamationsergebnis, Erfahrungen mit dem Hersteller/Produkt

Situationsbezogene Faktoren: Problemeindeutigkeit, Zeitdruck, Problemschwere

Produktbezogene Faktoren: Preis, Produktalter, Produktbedeutung, Nutzungsintensivität

Zentrum: Reklamationsneigung (abhängige Variable)

  • + Je höher desto höher bzw. je niederiger desto niedriger
  • -  Je höher desto niedriger bzw. je niedriger desto höher
  • => Gerichtete Hypothese
  • <=> Ungerichtete Hypothese

Hypothesenprüfung

Der Fehler 1. Art (a-Fehler) bei Gericht wäre, den Angeklagten zu verurteilen (z. B. zum Tode oder zu lebenslanger Haftstrafe), obwohl er unschuldig ist.

Der Fehler 2. Art (B-Fehler) bei Gericht wäre, den Angeklagten freizusprechen, obwohl er schuldig ist. Es ist üblich, den Fehler 1. Art als Schlimmer anzusehen als den Fehler 2. Art.

Repräsentativität einer Stichprobe

  • Die Repräsentativität einer Stichprobe wird wesentlich von dem Auswahlverfahren sowie von dem Stichprobenumfang (Stichprobengrösse) und der Ausschöpfung bzw. dem Ausschöpfungsgrad bestimmt.
  • Verfahren der Zufallsauswahl stellen Repräsentativität dadurch sicher, dass jedes Element der Grundgesamtheit eine berechenbare Chance hat, in die Stichprobe zu gelangen. Diese Verfahren ermöglichen den Stichprobenfehler statistisch abzuschätzen.
  • Verfahren der nicht-zufälligen Auswahl können hingegen mit Represäntativitätsproblemen behaftet sein.