Marketingkommunikation
Marketingkommunikation HS 15 Bambauer-Sachse
Marketingkommunikation HS 15 Bambauer-Sachse
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Flashcards
Was versteht man unter Sponsoring und wodurch lässt sich diese Kommunikationsmaßnahme charakterisieren?
Aktivitäten zur Förderung von Personen oder Organisationen
Bereitstellung von Geld, Sachmitteln, Dienstleistungen, Know-how durch werbendes Unternehmen
erfolgt meist für mittel- bis langfristigen Zeitraum und bindet umfang- reiche finanzielle Mittel
zentrale Größe der Imagetransferwirkung von Sponsoringmaßnah- men: Fit (Übereinstimmung der subjektiven Beurteilungen) zwischen (Marken-)Image des Sponsors und Image des Gesponserten
Kommunikationsinstrument mit stark wachsender Bedeutung in der Unternehmenspraxis
Nennen und erläutern Sie vier Sponsoring-Arten und geben Sie für jede Sponsoring-Art ein Beispiel. Gehen Sie auch auf Zielprioritäten der jeweiligen Sponsoring-Form ein.
Sportsponsoring
Kultursponsoring
Sozial- und Umweltsponsoring
Programmsponsoring
Gebäudesponsoring
Nennen und erläutern Sie drei Ziele, die mit Sponsoring verfolgt werden
Schaffung, Stabilisierung, Steigerung der Bekanntheit der Sponsor- Unternehmen oder -Marken
• Aufbau,PflegeoderModifikationdesImagesdesSponsors
Was versteht man unter Direktmarketing?
Aktivitäten, mittels derer Zielgruppen in direkter Einzelansprache gezielt erreicht werden sollen
direkte Kundenansprache enthält oft Aufforderung zur Antwort Initiierung eines Dialogs
Welche Ziele werden mit dieser Kommunikationsmaßnahme verfolgt?
gezielte und ggf. individuelle Ansprache ausgewählter Kunden
Veranlassung einer ausgewählten Zielgruppe, durch Reaktion auf die Direktmarketing-Maßnahme ihre Anonymität aufzugeben
Aufbau bzw. Aktualisierung der Kundendatenbank auf Basis der erzielten Kundenreaktionen
Beschreiben Sie vier Instrumente des Direktmarketing.
(un)adressierte Werbesendungen per Post (Adressen aus eigener Kundendatenbank oder von Adressverlag)
telephonische Werbeansprache
internetgestützte Direktansprache
Werbeansprache über SMS
Erörtern Sie Vor- und Nachteile von Direktmarketing-Aktionen.
Vorteile:
persönliche und individualisierte Kundenansprache
gute Messbarkeit des Erfolgs von Direktmarketingaktivitäten
Möglichkeiten der mobilen Werbung (insbesondere über Handy)
Direktmarketingaktivitäten haben geringere Streuverluste als Kommunikation über klassische Medien (individualisierte Ansprache)
Nachteile:
Direktmarketing-Instrumente verfügen über geringere Reichweite als klassische Werbemedien
Reaktanz auf Kundenseite aufgrund massiv zunehmender Direktmarketingaktivitäten
geringe Akzeptanz von Direktmarketingaktivitäten, da diese als Störung der Privatsphäre empfunden werden
Was versteht man unter Brand Placement, was unter Product PlaceBament? Nennen Sie jeweils ein geeignetes Beispiel.
Brand Placement: werbewirksame Platzierung von Marken(-Produkten) als Requisiten in Medien, für die der Auftraggeber bezahlen muss
Präsentation des Produkts mit Markennamen oder nur des Markennamens
Productplacement: gezielte physische Darstellung eines Produkts als dramaturgischen Bestandteil einer Video- oder Filmproduktion
Beispiele: Apple, Red Bull, BMW in „Stirb langsam 4.0“, Bugaboo- Kinderwagen in „Sex and the City“
Nennen und erläutern Sie drei Unterschiede zwischen Brand Placement und klassischer Werbung.
Klassische Werbung:
- Werbung wird um Marke herum aufgebaut
- mit Werbung werden informative und affektive Ziele verfolgt
- Konsumenten werden häufig unfreiwillig mit Werbung konfrontiert
Brand Placement
- Marke wird in bereits bestehendes Umfeld eingebunden
- Werbung wirkt überwiegend über affektive Prozesse
- Rezipienten sehen Brand Placement weniger als unausweichlich an, da sie in Dramaturgie eingebunden sind
Erörtern Sie Vor- und Nachteile des Brand Placement.
Vorteile:
Möglichkeit der Präsentation einer Marke, ohne dass Kommunika- tionsempfänger die kommunikative Beeinflussung bewusst wahr- nimmt
--> Möglichkeit, die von herkömmlicher Werbung ausgelöste Informationsüberlastung zu umgehenMarke/Produkt wird in ihrem/seinem realen Anwendungsumfeld gezeigt
--> vglw. hohe Authentizität des Markenauftritts
Nachteile
passen bestimmte Szenen, in denen Marke präsentiert wird, nicht zum Markenimage oder lösen sie negative Emotionen aus, kann negativer Transfereffekt auftreten
verstärkter Einsatz von Brand Placement in der letzten Zeit bringt Glaubwürdigkeitsverlust mit sich
Kommunikationswirkung ist aufgrund der unterschwelligen Wirkung schwer quantifizierbar
Einsatz von Brand Placement bewegt sich in rechtlicher Grauzone
Welche situativen Faktoren gilt es im Zusammenhang mit der Gestaltung des Kommunikationsauftritts zu beachten? Nennen Sie die Faktoren und zeigen Sie anhand eines Beispiels, wie jeder einzelne Faktor die Wahrnehmung der Botschaft beeinflussen kann.
Involvement
Beeinflussungsmodalität
Anzahl Werbewiederholungen