Marketinggrundlagen

Grundlage des Marketings für Kommunikationsplaner (Quelle SAWI)

Grundlage des Marketings für Kommunikationsplaner (Quelle SAWI)


S. K.
Diese Lernkarten bieten einen Einstieg in die Grundlagen des Marketings und eignen sich für Anfänger. Sie decken Themen wie Marketingkonzepte, Produktlebenszyklus, Zielgruppenanalyse und Marketingziele ab. Die Karteikarten erklären auch verschiedene Marketingstrategien, Instrumente und Preisstrategien. Ideal für Studierende und Berufseinsteiger, die sich mit den Grundlagen des Marketings vertraut machen möchten.
Flashcards
53
Students
6
Language
German
Category
Marketing
Created / Updated
09.10.2014 / 06.01.2022

Flashcards

Was ist eine Unternehmenspolitik?

- Leistungsbereiche

- Unternehmensziele

- Verhaltensgrundsätze

- Regel den Umgang mit Interessekonflikten nach innen und aussen

Was ist eine "Vision" in der Unternehmenspolitik?

konkretes Zukunftsbild (langfristig aber nicht  zu weit weg)

Grundlage für die Erstellung des Leitbildes

Was ist ein Unternehmens "Leitbild"?

- Langfristige Zielvorstellung

- Erzählt, mit welchen Strategien die Unternehmensziele erreicht werden:

- Kunden / Lieferanten / Mitarbeiter / Umwelt / Ökologie / Markt

Hierarchie => Wo ist das Marketing in einem Leitbild untergebracht?

Eigene Stelle

Was ist Marketing?

Preisgestaltung, Promotion und  Distribution von Ideen/Produkten/DL

Austauschprozess ermöglichen (Leistung/Gegenleistung)

Am Schluss sollte es eine Win-Win-Situations sein (Kd. happy, Firma Geld)

4 P's?

- Produkt

- Price

- Place

- Promotion

Ausprägung der Orientierung (nach Kühn)

Produktorientiert <--> Marktorientiert (Emotionen)

Aktiv <--> Passiv

Die Phasen des Marketings?

- Produktionsorientierung (1920er-1950er)

- Produktorientierung (1920er-1950er)

- Verkaufsorientierung (1950er)

- Kundenorientierung (1960er)

- Konkurrenzorientierung (1970er-heute)

Entwicklung des Marketings?

Produktorientierung (1950er)

Verkaufsorientierung (1960er)

Marktorientierung (1970er)

Wettbewerbsorientierung (1980er)

Umfeldorientierung (1990er)

Hyperwettbewerb (ab 2000)

Marketingphilosophie?

"Klassiker"                          "Neuere Formen"

Produktionsorientierung        Ressorcenorientierung

Produktorientierung               Finanzorientierung

Verkaufsorientierung             Gesellschaftsorientierung

Kundenorientierung               Beziehungsorientierung

Konkurrenzorientierung         Netzwerkorientierung

Marktorientierung                  Serviceorientierung

Produktorientierung vs. Marktorientierung

Produktorientierung:

Produktion --> Produkte --> Verkauf u. Produktion --> Gewinn durch Umsatz

Marktorientierung:

Markt --> Kundenbedürfnisse --> Produkte und DL --> Gewinn durch Kundenzufriedenheit und -loyalität

Die 5 P's

People

Product

Price

Place

Promotion

Die 7 P's

Marktleistung --> Product / Price

Marktbearbeitung --> Place / Promotion

Dienstleistungen --> Personnel / Process / Physical

Marketing-Mix Inhalte

Product / Price / Place / Promotion

Product

Hauptleistungen

Produktart (Auto)

Produktqualität (hoch)

Produktnutzen (fahren von A nach B)

Nebenleistung

Produktausstattung (Design und Name)

Zusätzliche DL/Service

Verpackung (Gilett)

Zweitnutzen (Marke, Umwelt, Prestige)

Produktart

Problemlose Produkte (Grundbedürfnisse)

Erklärungsbedürftige Produkte (Elektronische Geräte)

Conveniece-Produkte (Fix-Fertig -> Betty Bossi Gerichte)

Nischenprodukte (Nicht Produkte gemeint)

  • Marktnische (bestehender Markt) vs. Marktlücke (gibts noch nicht)

Komplementärprodukte (ergänzt)

Substitutionsprodukte (ersetzt)

Sortiment

breit

tief

Ebene des Produkt- / Kundennutzens

Kernprodukt (Grundnutzen) Auto A-B

Service-  und Zusatzleistungen (Zusatznutzen) Viel Platz für Velos/Kinder

Emotionen und Erlebnisse (Erlebnisnutzen) Audi

Erlebnisorientierte Marketingstrategie

Informative Marketing-Strategie

  • klassische Kommunikationsinstrumente
  • Nicht-klassische kommunikationsinstrumente

Erlebnisorientierte (emotionale) Marketing-Strategie

  • Integriertes Konzept
  • (Werbung, PR, Event, Messen, Sponsoring, Direc Marketing)
  • Corporate Identity

Preisstrategie

- tief - mittel - hoch

- Preisfestlegung

- Rabatte, Skonti, Liefer- und Zahlungsbedingungen

- Garantieleistungen

- Preisfaktoren (Nachfrageelastizität, Preisschwelle, Preiskartelle, etc.)

Preisbildung

Preis der Konkurrenz (bei vergleichbarer Leistung)

> höher (IWC muss höher sein, sonst ist es nicht speziell) , tiefer, gleich

Preisspanne

Wie viel ist der Konsument bereit zu zahlen? (Starbucks Kaffee max. 8.- sonst kauft niemand)

Distribution (Place)

Distributionswege Absatzkanäle und Verkaufspunkte

  • direkt (Nespresso, Bauer)
  • indirekt (kurz-mittel-lang) Pharma, Detailhandel

Distributionsdichte

  • intensiv (Migros, Coca Cola, Zweifel)
  • selektiv (Volg, Iseli + Albrecht, Sprüngli)
  • exklusiv (Boutique)

Distributionsautorität (Migros sagt wie es läuft)

Lagerbestände, Transporte (Eigenes Lager?)

Kommunikation (Promotion)

Unternehmen
(Mitarbeiter, Lehrlinge, Pensionäre, etc.)

Beschaffungsmarkt
(Lieferanten, Banken, Aktionäre, Arbeiter, Gewerkschaften, Verbände, Hochschulen, etc.)

Öffentlicher Bereich
(Staat, Politiker, Umweltorganisationen, Journalisten/Medien, Kirche, etc.)

Absatzmarkt
(Beeinflusser, Handel, Käufer, (noch)nichtkäufer, Verwender, Konkurrenz, Konsumentenorg., etc.)

Kommunikationsinstrumente

  • Verpackung / Produktpräsentation
  • Verkauf / Verkaufsunterlagen
  • "Klassische" (Media-) Werbung
  • Verkaufsfürderung
  • Public Relations (inkl. interne Kommunikation)
  • Direct Marketing
  • Sponsoring (inkl. Product Placement)
  • Messen / Ausstellungen
  • Events
  • Internet / Multimedia

Marketing-Infrastruktur

Von innen: Unternehmen

  • Personal (Anzahl Marketing-MA)
  • Finanzen (Lohnsumme für Marketing-MA, Marketing-Budget)
  • Anlagen (Büro, PC, Kopierer, Geschäftswagen, Showroom)
  • Patente, Rechte und Lizenzen (Patente auf Produktinnovation, Markenschutzrecht)
  • Führungssysteme/-instrumente (Marketingphilosophie, Marketingorganisation, Entlöhnungssystem, Ausbildungen, Leistungskontrolle)
  • Marketing-Informations-System (Marktforschung, Rapportwesen, Datenbanken, Statistiken)

Nach aussen: Marketing Mix

  • 5 P's

Marktsystem

Das Marktgeschehen als System nach Kühn

          Unternehmen                                Konkurrenz

                                            Handel

  ext.                                                                                     ext.
Beeinfl.                                                                              Beeinfl.

                                  Konsumenten
                                  Käufer
                                  Int. Beeinflusser

Umweltsfaktoren: technologisch   ökologisch   wirtschaftlich   politisch-rechtlich   sozio-mediale   kulturelle

Marktformen

Monopol

Oligopol

Polypol

Teilmarkt

Teilmarkt betrifft Produkte/DL und keine Menschen!

Marktsegmente

!! Unterteilt nach Personenmerkmalen !!

Bsp.
Prestigebewusst, Gesundheitsbewusst, geschmacksbewusst, preisbewusst

Pragmatische Segmentierung
Gesamtmarkt (Raucher, Starke Raucher, Leichte Raucher, Nichtraucher)

Segmentierung durch Filter (Siehe Beispiel)
Alter (Demogr.) => Hauptinteressen (Psychogr.) => Ausprägung (Segment)

Marktkennziffern

Marktkapazität (Rein theoretische Grösse: Abgabe des Produktes zum Preis "null"

Marktpotenzial (Theoretische Grösse: Wie viele könnte abgesetzt werden?)

Marktvolumen (Von allen Anbietern insgesamt abgesetzte Menge

Marktanteil (Anteil der Firma X am Marktvolumen in %

Marktsättigungsgrad (Verhältnis von Marktvolumen zu Marktpotenzial in %)

Marketingziele

Quantitative Ziele                                          Qualitative Ziele
- Umsatzsteigerung                                             - Erhöhung der Kundentreue
- Marktanteilserhöhung                                        - Verbesserung der Kundenzufriedenheit
- Steigerung Bekanntheitsgrad                            - Imageverbesserung
- Gewinn- und Absatzsteigerung                         - Schaffung ovn Zusatznutzen
- Gewinnung neuer Kunden                                 - Verbesserung der Serviceleistungen
- Einführung neuer Produkte                                - Ausbau/Pflege von Stammkunden

Marketingziele

WAS (Zielobjekt)

WEM (Zielgruppe)

WIEVIEL (Zielausmass)

WANN (Zielperiode

WO (Zielgebiet)

Zielharmonie vs. Zielkonflikt

Zielharmonie (Ziele beeinflussen sich gegenseitig positiv)

  • Bsp. Eine Erhöhung der Kundenzufriedenheit kann eine Erhöhung der Kundenloyalität herbeiführen

Zielkonflikt (Ziele beeinflussen sich gegenseitig negativ)

  • Bsp. Ziel hoher Umsatz verträgt sich schlecht mit aggressivem Marketing, da diverses viel Geld kostet -->  Gewinn wird geschmälert

Zielgruppen

Soziodemographisch (quantitative Kriterien)
- Geschlecht, Alter, Wohnort, Haushaltsgrösse, Einkommensklasse, Beruf, Bildung, Familienstand

Psychologische/Psychografische Kriterien (qualitative Ziele)
- Einstellung/Motivation, Produkt- und konsumbezogenes Verhalten, Kommunikationsverhalten

Güterkategorien

Konsumgüter (Verbrauchsgüter / Gebrauchsgüter)

Investitionsgüter (Industriegüter)

Dienstleistungen (Handel, Bank, Versicherung, Transport, Beratung, Ausbildung)

 

Marken-Bekanntheit

Pyramide:

- Dominierende Marke

- Intensive Markenbekanntheit (Top of Minde)

- Aktive Markenbekanntheit (Recall: unterstützte Erinnerung)

- Passive Markenbekanntheit (Recognition: gestützte Wiedererkennung)

- Marke ist unbekannt

Positionierungskreuz

- Alles kann positioniert werden
- Eine Position ist immer aus der Sicht es Kunden zu formulieren

Produktlebenszyklus

- Entwicklung
- Einführung
- Wachstum
- Reife
- Sättigung
- Rückgang

- Relaunch
- Revival
- Break even Point

Leitspruch Marketingplanung

- Welche Massnahmen werden
- zu welchem Zeitpunkt
- für welche Produkte
- mit welchem Aufwand und
- mit welchem Ziel durchgeführt?

Die 7 Schritte des Marketing-Konzepts

0  Ausgangspunkt: Situationsanalyse

1  Markt- und Marktsegmentstrategie

2  Einsatzrichtung des Marketing-Mix

3  Positionierung des Angebots

4  Marktbearbeitungsstrategie

5  Massnahmenschwerpunkte im Marketing-Mix

6  Nötige Anpassungen der Marketing-Infrastruktur

7  Marketing-Grobbudget

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