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Patrick Stucki
Diese Lernkarten bieten eine grundlegende Einführung in die wichtigsten Konzepte des Marketings. Sie behandeln Themen wie Kunden, Produkte, Marktsegmentierung und Marketingforschung, wobei Methoden, Vorteile und Unterschiede im Fokus stehen. Ideal für Einsteiger, die die Grundlagen des Marketings verstehen und anwenden möchten, um Unternehmen und Produkte erfolgreich zu vermarkten.
Karten
182
Lernende
3
Sprache
Deutsch
Kategorie
Marketing
Stufe
Grundschule
Erstellt / Aktualisiert
07.04.2013 / 12.06.2013

Lernkarten

Woher wird das Wort Marketing abgeleitet

?TO GO IN THE MARKET?

Leitbild fr das Marketing

Ein Austausch in freier Wahl bei fairen Bedingungen unter geschftsfhigen Partnern zum Wertgewinn beider.

Formen des Marketing

Stadtmarketing Ethno-Marketing Virales Marketing Internes Marketing Turbo Marketing Eigen-Marketing Lnder-Marketing Online-Marketing

Stadtmarketing

Beim Stadtmarketing betrachtet man die Stadt wie ein Produkt. Das Produkt ?Stadt? soll ein attraktives und vielfltiges Angebot schaffen.

Ethno-Marketing

Auf Kulturgruppen ausgerichtetes Marketing

Virales Marketing

Virusmarketing, Bsp. Einhorn Kampagne Chocolat Frey, Blairwitch Project

Internes Marketing

Interne Kunden- und Mitarbeiterorientierung

Turbo Marketing

Verkrzung Prozess Produktentwicklung ? Markteinfhrung, zeitsensible Konsumenten die dafr eine hheren Preise zu bezahlen bereits sind

Eigen-Marketing

Selbstmarketing

Online-Marketing

Online Marketing (auch Internetmarketing oder Web-Marketing genannt) sind alle Marketing-Maánahmen, die mit Hilfe des Internets erfolgen knnen z.B. Bannerwerbung, Suchmaschinenmarketing, E-Mail-Marketing und -Werbung

Wertschaffende Prozesse / Herkmmlicher Ablauf / Ansatz:

Vertrieb als Teil des Marketings am Ende des Prozesses. Unternehmen weiss genau was hergestellt werden soll. Annahme, dass Markt aufnahmefhig ist um gengend Produkte zu einem guten Preis absetzen zu knnen. Modell fr Wirtschaftssysteme in denen Mangel herrscht, Verbraucher kaufen was hergestellt wird

Wertschaffende Prozesse / Wertschaffender Ablauf / Ansatz:

In Mrkten mit hohem Wettbewerb, Kunden haben Wahlmglichkeiten. Ausgerichtet auf hohe Wertschaffung fr den Zielmarkt. Am Anfang steht die Wertbestimmung (Bedrfnisse, Wertvorstellungen, Segmente). Wertmssige Positionierung des Angebots. Kurzformel SZP (Segmentieren, Zielnehmen, Positionieren). Marketingaktivitten im Sinne des Kunden beginnen vor Produktherstellung. Vergangenheits- und Zukunftsorientierung (Lernen aus Misserfolgen). Differenzierung (Suche nach Alleinstellungs-Merkmalen USP)

Grundkonzepte fr das Marketing

Marketing, Bedrfnisse, Wunsch, Nutzen, Nachfrage Produkte, Austauschprozess, Marketer, Verhandlung, Produktvariation, Produktdifferenzierung

Grundkonzepte fr das Marketing: Marketing

Ist ein Prozess im Wirtschafts- und Sozialgefge, durch den Einzelpersonen und Gruppen ihre Bedrfnisse und Wnsche befriedigen, indem sie Produkte und andere Austauschobjekte von Wert erzeugen, anbieten und miteinander tauschen

Grundkonzepte fr das Marketing: Bedrfnisse

Entwickeln sich aus einem Mangel (Empfundener Mangel)

Grundkonzepte fr das Marketing: Wunsch

Konkretisierung des Bedrfnisses (Wnsche werden durch das Einwirken gesellschaftlicher Krfte und Institutionen geformt und umgestaltet

Grundkonzepte fr das Marketing: Nutzen

Einschtzung des Kunden bezglich der Fhigkeit der Anbieterleistung zur Bedrfnisbefriedigung

Grundkonzepte fr das Marketing: Nachfrage

Wunsch nach spezifischen Produkten und Bereitschaft sowie Fhigkeit zum Kauf

Grundkonzepte fr das Marketing: Produkte

Austauschobjekte

Grundkonzepte fr das Marketing: Austauschprozess

Transaktionen von Gtern

Grundkonzepte fr das Marketing: Marketer

Vermarkter (Verkufer, Anbieter, sucht nach Interessenten = Abnehmer)

Grundkonzepte fr das Marketing: Verhandlung

Prozess sich auf beidseitig akzeptable Bedingungen zu einigen

Grundkonzepte fr das Marketing: Produktvariation

Neue Varianten eines bereits bestehenden Produktes ohne gráeren Innovationsgrad als Ersatz fr das bestehende Produkt

Grundkonzepte fr das Marketing: Produktdifferenzierung

Ergnzung durch neue zustzliche Ausfhrungen (zeitlich parallel)

Die 5 Bedingungen fr Austausch

Es muss mindestens zwei Parteien geben. Jede Partei muss etwas haben, was fr die andere Partei von Wert sein knnte. Jede Partei muss in der Lage sein zu kommunizieren und das Tauschobjekt zu bertragen. Jeder Partei steht es frei, das Angebot anzunehmen oder abzulehnen. Jede Partei akzeptiert die andere Partei als Austauschpartner.

Beziehungen und Netzwerke / Beziehungsmarketing

Auch Beziehungsmarketing genannt befasst sich mit den Beziehungen der am Austauschprozess beteiligten oder einwirkenden Partner. Beziehungsmarketing kann zu einer Senkung der Transaktionskosten (Konditionen mssen nicht immer neu ausgehandelt werden ?Vertrauen der Partner--) und des Zeitaufwands fhren.

Definition Markt

Ein Markt besteht aus potenziellen Kunden mit Bedrfnissen oder Wnschen, die willens und fhig sind, durch einen Austauschprozess die Bedrfnisse oder die Wnsche zu befriedigen.

Formen von Mrkte

Ressourcenmrkte Herstellermrkte Endnutzermrkte Staatlichermarkt Zwischenhandelsmrkte

Marketplace

Markt als Raum, physische reale Welt des Austausches Bsp. Einkaufsbummel im Warenhaus

Marketspace

Virtuelle Welt, Surfen und Einkaufen im Internet

Metabranche

Gruppe sich ergnzender Gter und Dienstleistungen die von den Kunden als zusammengehrig angesehen werden Bsp. Automobil-Metabranche Hersteller, Ersatzteilproduzenten, Hndler, Finanzierungs- und Versicherungsanbieter etc.

Konzept des reziproken Marketing

Beide Seiten streben aktiv einen Austausch an (d.h. beide Seiten sind Marketer), hufig im Beschaffungsmarketing fr Industriegter anzutreffen

Fnf Konzepte der Unternehmenseinstellung / Zusammenhang mit Organisation

Organisationen richten ihre Marketingaktivitten entsprechender dieser Konzepte aus. Achtung die ersten drei sind aus heutiger Sicht nur wenig sinnvoll

Fnf Konzepte der Unternehmenseinstellung

1. Produktionskonzept, 2. Produktkonzept, 3. Verkaufskonzept , 4. Marketingkonzept, 5. Das ganzheitliche Marketingkonzept

Fnf Konzepte der Unternehmenseinstellung- 1. Produktionskonzept

Geht davon aus, dass die Verbraucher jene Produkte bevorzugen werden, die weithin verfgbar gehalten werden knnen und kostengnstig sind.

Fnf Konzepte der Unternehmenseinstellung 2. Produktkonzept

Geht davon aus, dass jene Produkte bevorzugt werden, die ein Hchstmass an Qualitt, Leistung und gesuchten Eigenschaften bieten. Gefahr besteht, dass Produkte am Markt vorbei entwickelt werden d.h. Produkte die ggf. tolle Eigenschaften haben jedoch die Abnehmer diese nicht ausreichend wrdigen resp. bereit sind dafr ihr Geld auszugeben.

Fnf Konzepte der Unternehmenseinstellung- 3. Produktkonzept

Geht davon aus, dass die Verbraucher von sich aus in der Regel keine ausreichende Menge der vom Unternehmen angebotenen Produkte kaufen. Gefahr gross, dass Kunden die zum Kauf berredet wurden und sich vom Produkt enttuscht zeigen dies entsprechend an Freunde, Bekannte weitergeben.

Fnf Konzepte der Unternehmenseinstellung- 4. Marketingkonzept

Geht davon aus, dass der Schlssel zur Erreichung unternehmerischer Ziele darin liegt, ein Wertangebot fr den Zielmarkt zu konzipieren und zu kommunizieren. Untersuchungen zeigen, dass Unternehmen, die das Marketingkonzept verfolgen, erfolgreicher sind als andere.

Fnf Konzepte der Unternehmenseinstellung- 4. Marketingkonzept / Reaktiver Marketer =

Versucht die Bedrfnisse der Kunden so zu erfllen, wie diese es sich selbst vorstellen und formulieren

Fnf Konzepte der Unternehmenseinstellung 4. Marketingkonzept / Kreativer Marketer =

Versucht Kunden mit vllig neuen und besseren Problemlsungen zu befriedigen

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