Marketing TK

Fragen zu Marketing

Fragen zu Marketing


A. B.
Diese Lernkarten vermitteln Grundlagen zu Marketingkonzepten wie Produktgestaltung, Preispolitik und Markenbildung, wobei zentrale Begriffe wie Marktbedürfnisse, Sortimentsplanung und Kundenkommunikation praxisnah erklärt werden. Besonders behandelt werden Strategien für Konsum-, Investitionsgüter- und Dienstleistungsmarketing sowie Ansätze zur Marktforschung und Preisgestaltung. Ideal für Studierende oder Berufstätige, die fundierte Marketingkenntnisse für strategische Entscheidungen oder Kundeninteraktionen benötigen.
Karten
145
Lernende
31
Sprache
Deutsch
Kategorie
Marketing
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
10.06.2015 / 06.04.2026

Lernkarten

Was verstehen Sie unter dem Leitbild einer Firma?

Es ist die Unternehmensphilosophie (Leitvorstellungen)

Aus welchen Teilen besteht ein Globalmodell des Kaufverhaltens?

Input, Blackbox, Output

Was sind qualitative Marketingziele?

Bekanntheitsgrad, Image, Qualität, Verhaltensziele etc.

Was sind quantitative Marketingziele?

Umsatz/Absatz/Gewinn, Wachstumsziele, Marktanteilsziele, Kostenziele etc.

Warum müssen Ziele operationalisiert sein?

Damit sie messbar, kontrollierbar und terminüberprüfbar sind

Was ist ein Absatzmittler?

Personen und Institute, welche zwischen Hersteller und Käufer tätig sind, um Käufer mit Produkten (Leistungen) zu versorgen.

Hierzu gehören unterschiedliche Formen Handelsfirmen (Grosshandel, Einzelhandel etc.)

Was ist ein Absatzhelfer?

Personen und Institute, welche Hersteller und Handel in der Distribution unterstützen, ohne selber Hersteller zu sein

z.B. Vertreter, Makler, Werbeagenturen etc.

Was ist eine geographische Marktsegmentierung?

Wenn der Gesamtmarkt nach Kantonen, Grossstädten, Kaufbezirken etc. in Teilmärkte aufgeteilt wird

Was ist eine Strategie der Marktdurchdringung?

Eine weitere Durchdringung mit bestehenden Produkten in bestehenden Märktenerzielen

Was ist ein Produktmanager?

In funktional gegliederten Mehrprodukteunternehmungen nimmt er die Koordination aller Pläne und Entscheidungen für ein Produkt vor

Welcher organisatorische Aufbau einer Marketingabteilung ist grundsätzlich möglich?

- funktionsorientierte Marketingorganisation

- produktorientierte                    "

- kundenorientierte                    "

- gebietsorientierte                    "

Was verstehen Sie unter Marktforschung (Definition)?

Es ist die Sammlung, Aufzeichnung, Darstellung und Analyse mon marketingrelevanten Daten mittels wissenschaftlicher Methoden

Welsches sind die generellen Ziele der Marktforschung?

- Info-Lücke Käufer/Verkäufer schliessen

- Fehlentscheide verhindern

- Risiko einschätzen

- Wachstum und Gewinn trotz Marktsättigung sichern

- etc.

In welchen Bereichen einer Unternehmung kann Marktforschung betrieben werden?

- Asatzmarkt (wichtigster)

- Beschaffungsmarkt

- Personalmarkt

- Finanzmarkt

Definieren Sie die primäre Marktforschung

Wird auch Field-Research genannt

- es werden noch nicht vorhandene Daten auf dem Markt beschafft, aufbereitet und erschlossen

Definieren Sie die sekundäre Marktforschung

Wird auch Desk-Research genannt

- es werden schon vorhandene Daten neu ausgewertet

Welsche Primärerhebungsmethoden der Marktforschung kennen Sie?

- Befragung: telefonisch, schriftlich, persönlich

- Tests: Labortests, Markttests

- Beobachtung und Datensammlung

- Omnibus

- Panels

Welche Sekundärerhebungsmethoden der Marktforschung kennen Sie?

- Kundendatei/Datenbank

- Mitarbeiterberichte

- Interne

- Öffentliche Ämter

- Fachautoren

- etc.

Wonach wird gefragt bei der qualitativen Marktforschung?

Image, Bekanntheitsgrad, Qualität, 

- Wieso? Motive für ein bestimmtes Kaufverhalten

Was ist ein Omnibus?

Eine primäre Marktforschungsmethode

- mehrere Unternehmen geben zusammen eine Umfrage in Auftrag mit jeweils einer beschränkten Anzahl eigener Fragen

Was ist ein Panel?

Repräsentativer, gleichbleibender Kreis von Auskunftspersonen (Haushalte, Geschäfte), derfortlaufend  oder in gewissen Abstand über die gleiche Sache befragt wird

Was ist eine Teilerhebung?

Es ist eine Stichprobe

- eine Gesamtmenge repräsentierende Zahl von Personen, welche befragt werden

- die Ergebnisse werden auf die Gesamtheit hochgerechnet

Was bedeutet Repräsentativ bei einer Teilerhebung?

Repräsentativ ist eine Teilerhebung dann, wenn die befragte Gruppe alle Interessen-Merkmale der Gesamtgruppe enthält und somit einer verkleinerten Einheit der Gesamtheit entspricht

Erkläre den Ausdruck Random-Verfahren in Zusammenhang mit der Stichprobe

Bei der Bildung der Stichprobe erfolgt die Auswahl aus Karteien, Dateien, Telefonbücher etc. im Zufallsverfahren (Abzählverfahren, Buchstabenauswahl, Schlussziffernverfahren etc.)

Erkläre das Quota-Verfahren im Zusammenhang mit der Stichprobe

Die zu Befragenden werden anhand bestimmter Merkmale ausgesucht (z.B. Alter, Geschlecht, Wohnort et.) 

Welche drei Grössen müssen bei einer Marketingstrategie aufeinander abgestimmt werden?

- Bedürfnisse der Kunden

- Eigene Stärken

- Fähigkeiten/Leistungen der Konkurrenz

Welche Schritte wird die Marketingstrategie-Entwicklung gegliedert?

- Segmentierungsstrategie => Teilmärkte und Marktsegment

- Positionierungsstrategie => eigene Leistungen Positionieren, von Konkurrenz abgrenzen

- Wettbewerbsstrategie => Strategie um Marktvorteil zu verschaffen

- Differenzierungsstrategie => Strategische Stossrichtung festlegen

- Wachstumsstrategie

Nennen Sie 4 Beispiele für Forschungsbereiche der Marktforschung

- Marktanalysen: Markt-/ Wettbewerbsverhältnisse

- Imageuntersuchungen (Produkt, Unternehmen, als Arbeitgeber etc.)

- Produktgestaltung: Namen, Marke, Packung etc.

- Werbemitteltest: Anzeige, Inserate etc.

Geben Sie je 3 Beispiele zu internen und externen Datenquellen bei Desk-Research

- intern: Betriebsabrechnung, Verkaufszahlen, Kundenkartei, Mitarbeiterberichte etc.

- extern: öffentliche Ämter, Internet, Fachliteratur etc.

Erkläre den Begriff Distribution

- die Verteilung der Hergestellten Produkte und Leistungen

- auch: was wann wo wieviel an wen zur Verfügung gestellt werden soll

Welche 3 Entscheide sind jeweils im Dirsributions-Mix zu fällen?

- Lieferbereitschaft (Logistik)

- Standortqualität (Standort)

- Verfügbarkeit (Vertrieb)

Was Verstehst du unter dem Begriff Lieferbereitschaft?

- strategische, psychische Distribution

- Wahl der Absatzkanäle (Wege & Stufen wie das Produkt zum Kunden gelangt)

Was verstehst du unter dem Begriff Logistik?

Es ist die physische Distribution

Wovon wird gesprochen wenn der Standort/Stanortqualität angesprochen wird?

- Was soll produziert werden

- Was soll gelagert werden

- Was soll gekauft werden

Was verstehst du unter strategischer Distribution?

Art und Weise des Vertriebs; die Wahl der Absatzkanäle

Erkläre den einstufigen/kurzen Absatzweg

Leistungen gehen direkt vom Hersteller zum Verbraucher.

Hersteller übernimmt alleDistributionsfunktionen mit eigenen Vertriebsorganen.

Was verstehst du unter dem mehrstufigen/langen Absatzweg?

Zwischen Hersteller und Verbraucher sind selbstständige Handelsbetriebe, welche die Produkte mit Gewinn weiterverkaufen

Welche Funktionen hat  der Handel im mehrstufigen Absatzweg zu übernehmen?

- Lagerhaltung

- Lieferung

- Abrechnung

- Kundendienst

Nenne Formen und Arten des Handels

- Grosshandel

- Einzelhandel (Detaillist)

- integrierter Handel

- Makler

- etc.

Wie funktioniert der Grosshandel im mehrstufigen Absatzweg?

- liefert direkt an Weiterverarbeiter/Wiederverkäufer

- keine Lieferung direkt an Konsumenten

- keine Be- oder Verarbeitung der Ware

Lernen