Marketing - Kommunikatinospolitik 2

übrige Instrumente der Kommunikationspolitik

übrige Instrumente der Kommunikationspolitik


W. L.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Kommunikationspolitik im Marketing auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Themen wie Unternehmenskommunikation, verschiedene Arten von Marketinginstrumenten, Public Relations, Verkaufsförderung und Direktmarketing. Besonders hervorgehoben werden Aspekte wie Corporate Identity, Sponsoring, Produktplatzierung und die Unterschiede zwischen Werbung und Verkaufsförderung. Die Karteikarten richten sich an Studierende und Fachleute, die ihr Wissen in Marketingkommunikation vertiefen und strategische Konzepte für effektive Unternehmenskommunikation verstehen möchten.
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Utilisateurs
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Langue
Allemand
Catégorie
Marketing
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
08.07.2014 / 14.01.2024

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Welche sind Elemente (Instrumente) der Kommunikationspolitik?

  1. Werbung
  2. Product-Placement
  3. Sponsoring
  4. Direktmarketing
  5. Verkaufsförderung
  6. Eventmarketing
  7. Verkauf
  8. Öffentlichkeitsarbeit
  9. Corporate Identity
  10. Online

Was ist Product Placement?

Ein Marketing-Instrument, das aus kommunikationspoltischen Gründen Produkte in Kinofilmen oder im Fernsehen platziert.

James-Bond-Filme sind bekannt dafür.

Wie kann Product Placement unterschieden werden? (2 Kategorien)

  • Nach dem Grad der Programmintegration
  • Nach Art und Eigenschaft

In welche Arten kann Product Placement nach dem Grad der Programmintegration unterschieden werden?

(2)

  • Image Placement
    • ganzes Thema wird auf Produkt ausgerichtet
  • On-Set-Placement
    • Produkt bleibt handlungsneutral
  • Creative Placement
    • Einbindung in die Handlung (z.B. Automarke)

In welche Arten kann Product Placement nach Art und Eigenschaft unterschieden werden?

(6)

  • Innovation Placement
    • Produktneuheit wird platziert
  • Corporate Placement
    • Einbindung des Unternehmens
  • Generic Placement
    • Ohne Logo, nur Warengattung
  • Country Placement
    • Regionen und Länder (z.B. Neuseeland durch Herr der Ringe)
  • Music Placement
    • Titelmusik oder innerhalb des Films
  • Celebrity / Endorsement
    • Anbindung an Prominente / Hauptdarsteller

Was sind Stärken des Product Placement?

  • hohe Reichweiten (z.B. bei Film und Fernsehen)
  • Erreichbarkeit von "Zappern"
  • Imagetransfer von Film und Akteuren auf Produkt
  • Emotionale Ansprache
  • höhere Glaubwürdigkeit als bei Werbung

Was sind Schwächen des Product Placement?

(5)

  • Abhängigkeit von geeigneten Filmprojekten
  • Geringe Einflussnahme auf Platzierung
  • hohe Kosten
  • Zielgruppenüberschneidungen
  • Effizienzmessung schwieriger als bei Werbung

Wie ist die rechtliche Lage beim Product Placement in Bezug auf Kino und Fernsehen?

  • Kino: uneingeschränkt erlaubt
  • Fernsehen: grundsätzlich verboten, nur in Ausnahmen erlaubt
    • nur bei fiktionalen Inhalten (z. B. Filme, Serien, Sportsendungen) und mit Kennzeichnung
    • bei Privaten gegen Entgelt, bei öffentl.-rechtl. nur als kostenfreie Requisiten
    • durch EU-Recht verboten: in Kindersendungen, für Tabak und Arzneimittel
    • bei ARD und ZDF Verschärfung geplant

Was bedeutet Sponsoring?

(4 Hauptaspekte zu nennen)

  • Es handelt sich um die Bereitstellung von Geld, Sachmitteln, Dienstleistungen oder Know-How
  • zur Förderung von Personen oder Organisationen in den Bereichen Sport Kultur, Soziales, Umwelt oder Medien
  • Bereitsteller sind dabei Unternehmen oder Institutionen,
  • die dabei Ziele der Unternehmens- und Marketingkommunikation verfolgen.

Sponsoring bedeutet die Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle sämtlicher Aktivitäten, die mit der Bereitstellung von Geld, Sachmitteln, Dienstleistungen oder Know-how durch Unternehmen und Institutionen zur Förderung von Personen und/ oder Organisationen in den Bereichen Sport, Kultur, Soziales, Umwelt und/oder den Medien verbunden sind, um damit gleichzeitig Ziele der Unternehmens- und Marketingkommunikation zu erreichen.

Was ist der Unterschied zwischen Sponsoring und Spenden?

Antwort: Das Prinzip Leistung / Gegenleistung

  • Sponsoring ist ein Vertrag zwischen zwei Partnern. Es wird Leistung und Gegenleistung ausgetauscht.
  • Diese Gegenleistung ist ein grundlegendes Mekmals von Sponsoring
  • Spende ist eine wohltätige Zuwendung (eine "gute Tat"), ohne vertraglich zugesicherte Gegenleistung.

Das "Naming-Right" ist eine solche Gegenleistung, z.B. die Benennung eines Stadions nach einer Firma. ⇒ enorm hohe Namensreichweite, die bei Fernseh- oder Außenwerbung nicht erreicht werden würde.

Welche können Ziele von Sponsoring sein?

Ziele sind immer solche der Unternehmens- oder Marketingkommunikation, z.B.:

  • Stabilisierung oder Steigerung der Bekanntheit
  • Kundenkontaktpflege
  • Imagepflege
  • Beitrag zur Corporate Identity & Mitarbeiter-Motivation
  • Nachweis gesellschaftlicher Verantwortung

Welche sind Bereiche, in denen gesponsert werden kann?

(5)

  • Sport-Sponsoring
    • Sportvereine
    • Veranstaltungen
    • Sportler
    • Mannschaften
    • Sporttalente usw.
  • Kultur-Sponsoring
    • Kunstausstellungen
    • Stiftungen
    • Musikveranstaltungen
    • Tourneen
    • Orchester
    • Filme, Literatur usw.
  • Sozial-Sponsoring
    • Wissenschaft
    • Bildung
    • Karitative Aktionen
    • Karitative Einrichtungen
    • Karitative Verbände
  • Umwelt-Sponsoring
    • Ökologische Initiativen
    • Ökologische Vereine
    • Ökologische Aktionen
    • Ökologische Stiftungen usw.
  • Programm-Sponsoring (wird manchmal auch als eigene Werbeform kategorisiert... "Dieses Programm wird Ihnen präsentiert von...)
    • Programm-Sponsor
    • Product Placement
    • Game Shows
    • Sendepatronat usw.

Was ist die Besonderheit von Sponsoring gegenüber allen anderen Kommunikationsinstrumenten?

Mit Sponsoring läßt sich mit Abstand die höchste Reichweite erzielen.

Wie ist das Volumen des deutschen Sponsoringmarktes 2000 - 2014 charakterisiert?

  • insgesamt Wachsend auf 4,8 Mrd. € im Jahr 2014
  • Weitaus größter Anteil des Sportsponsoring gegenüber Mediensponsoring, Publicsponsoring und Kultursponsoring

Welche sind die Trends im Sponsoring laut Studien von faspo / TU Braunschweig

 

  • Investitionen nehmen zu, Fußball als führende Plattform
  • Mehr Personnalisierung im Kultur- und Public-Sponsoring
  • gesellschaftliche Verantwortung durch Sponsoring wahr
  • Neue Wege zu jungen Zielgruppen, Social Media und Mobiel

Welche sind Stärken des Sponsoring?

(8)

  • hohe Reichweiten möglich
  • hohe Aktualität möglich
  • oft hohe emotionale Wirkung
  • zielgruppenspezifisch einsetzbar
  • Imagetransfer Gesponserter auf Produkt möglich
  • vergleichweise günstige Kostenrelationen
  • hohe Akzeptanz bei Zielgruppen
  • kein „Zapping“ möglich

Welche sind Schwächen des Sponsoring?

(4)

  • keine umfassenden Informationsmöglichkeiten gegeben
  • negativer Imagetransfer auf Sponsor möglich
  • begrenzte Effizienzkontrolle
  • nur bei Integration in Marketingkommunikation wirksam

Was ist Direktmarketing?

  • Einzelansprache
  • direkter Kontakt und unmittelbarer Dialog mit dem Adressaten
  • oder durch direkte Ansprache diesen Dialog für später anbahnen
  • Erreichung von Kommunikations- und Vertriebsziele

Direct-Marketing umfasst sämtliche Kommunikationsmaßnahmen, die darauf ausgerichtet sind, durch eine gezielte Einzelansprache einen direkten Kontakt zum Adressaten herzustellen und einen unmittelbaren Dialog zu initiieren oder durch eine indirekte Ansprache die Grundlage für einen Dialog auf einer zweiten Stufe zu legen, um Kommunikations- und Vertriebsziele des Unternehmens zu erreichen.

Welche Arten von Direktmarketing gibt es?

  1. Telefonmarketing
  2. Direct-Mail-Marketing
  3. Katatolg-Marketing
  4. Direct-Response Television-Marketing
  5. Integriertes Direkt-Marketing

Welche Arten von Telefon-Marketing gibt es?

(2)

  • aktiv (Outbound), z.B. Terminvereinbarung
  • passiv (Inbound), z.B. Bestell-Hotline

Was ist Direct-Mail-Markeing?

  • Eine von fünf Formen des Direktmarketing
  • Werbeversand per Post (z.B. für Bücher, Versicherungen, Delikatessen, Reisen, Organisationen)

Was ist Katalog-Marketing?

  • Eine von fünf Arten des Direktmarketing
  • Katalogversand z.B. von Versandhäusern und Spezialversendern, bedroht durch Online-Marketing

Was ist Direct-Response Television-Marketing? (3 Beispiele)

  • Eine von fünf Arten des Direktmarketing
  • TV-Sendung mit Bestell-Hotline
    • Direct Response Advertising (Werbespot)
    • Infomercial (Vekaufssendung)
    • Homeshopping-Kanäle

Was ist integriertes Direkt-Marketing? (4 Beispiele)

  • Eine Kombination aus anderen Direkt-Marketing-Formen, z.B.
    • Anzeige mit Internet-Adresse
    • Personalisierter Brief
    • Telefonanruf
    • Persönliches Informations- oder Verkaufsgespräch

Direktmarketing: Budget, Auwendungen und Verteilung.

  • Gesamtaufwendungen 2012 mit 75,8 Mrd. Euro deutlich höher als die 4,5 Mrd. Euro im Sponsoring
  • Aufwendungen kategorisierbar in
    • Klassikmedien
    • Dialogmarketing-Medien
    • Medien mit Dialogelementen

Was kann man über die Response-Quoten bei Mailing im Direktmarketing sagen?

  • Realistische Response-Quoten liegen bei wenig mehr als 1,5 %
  • Interessanterweise sind Responsequoten in unterschiedlichen Regionen unterschiedlich hoch! (Niederbayern ist hoch!)

Was ist der Unterschied zwischen Werbung und Verkaufsförderung.

(1 prägnanter Aspekt hinsichtlich des Ziels beim Kunden)

Werbung gibt den Kaufgrund vor, Vekaufsförderung der Kaufanreiz.

Verkaufsförderung am Point of Sale sagt dem Kunden: "Kauf jetzt", während Werbung im Vorfeld für Bekannheit gesorgt hat.

Welche sind die drei Arten der Verkaufsförderung?

  • Verbraucher-Promotion
  • Handels-Promotion
  • Verkaufs-Promotion

Welche sind Intrumente der Verbraucher-Promotion?

(14+)

• Produktproben (teuer, wirkungsvoll)
• Sonder(preis)packungen
• Gutscheine (Response bis zu 30 %!)
• Rückvergütungsrabatte (z. B. Payback)
• Kundenkarten
• Kundenclubs
• Events
• Geschenke
• Gewinnspiele und Verlosungen
• Treueprämien (z. B. Miles & More)
• Probenutzung (z. B. Probefahrt)
• Garantieleistungen
• Verbundaktionen (z. B. Mars, Bounty)
• PoS-Displays & Vorführungen
• ...

Welche sind Ziele der Verbraucher-Promotion?

(6+)

• Einführung & Bekanntmachung neuer Produkte
• Steigerung der Kaufmotivation am PoS
• Erhöhung der Kaufsumme und -frequenz
• Kundenbindung
• Markenbindung
• Imageverbesserung
• ...

Was ist Handels-Promotion?

  • Eine von drei Arten des kommunikationspolitischen Instruments Verkaufsförderung.

Was ist Verbraucher-Promotion?

Eine von drei Arten des kommunikationspolitischen Instruments Verkaufsförderung.

Was ist Verkaufs-Promotion?

(1)

Eine von drei Arten des kommunikationspolitischen Instruments Verkaufsförderung.

Was sind Instrumente der Handels-Promotion?

(14+)

• Indoor-TV
• Händlerschulungen
• Händler-Wettbewerbe
• Warenplatzierung
• Displays
• Schaufenstergestaltung
• PoS-Radio (Instore-Radio)
• Display am Einkaufswagen
• Produktpräsentation
• Preisaktionen
• Regalmieten
• Händlerhotline
• Funktionsrabatte (z. B. bei Bewerbung von Produkten)
• Kaufnachlässe
• ...

Was sind Ziele der Handels-Promotion?

(4+)

• Listung der Produkte
• Verbesserung der Motivation des Handels und seiner Mitarbeiter
• Verbesserung der Kommunikation mit dem Handel
• Absatzsteigerung
• ...

Welche sind Instrumente der Verkaufs-Promotion?

(10+)

• Verkaufstreffen und -trainings
• Verkaufshandbücher
• Messen & Ausstellungen
• Verkaufswettbewerbe
• Auszeichnungen
• Business Theater
• Incentives
• Events
• Topverkäufer-Club
• Geschenkartikel
• ...

Welche sind Ziele der Verkaufs-Promotion?

(5)

• Information der Verkaufsorganisation
• Unterstützung der Verkaufsorganisation
• Motivation der Mitarbeiter
• Qualitätssteigerung der Verkaufstätigkeit
• Erhöhung des Umsatzes

Wie läuft die Planung der Verkaufsförderung ab?

  1. Bestimmung der Ziele
  2. Wahl der Instrumente
  3. Entwicklung des Programms
  4. Vortesten
  5. Durchführung & Kontrolle (vorher, während, danach)

Welche sind Erkenntnisse der Verkaufsförderung?

(5)

  • Häufige Preisaktionen können Markenprodukte zur Billigmarke werden lassen
  • Allgemeiner Trend: Überflutung der Käufer und Übersättigung des Promotion-Umfelds
  • Promotion für kleinere Anbieter bzw. mit geringem Marktanteil ist günstiger als Werbung
  • Konzentration im Einzelhandel zwingt Hersteller zu hohen Rabatten
  • Hersteller verlangen immer mehr Nachweise für Funktionsrabatte

Was sind die Kennzeichen von von Event-Marketing?

• Inszenierung von Ereignissen
• Erlebnisorientierte Veranstaltungen
• Interaktivität
• Eigeninitiierung (Bezug zum Unternehmen)

Étudier