Marketing 3

HWZ_VOSS_Marketing3

HWZ_VOSS_Marketing3


Patrick Stucki
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über fortgeschrittene Marketingstrategien und -instrumente auf Universitätsniveau. Sie behandeln Themen wie Produkt- und Dienstleistungsmarketing, Entscheidungsprozesse, klassische Werbung, Verkaufsförderung und Direktmarketing. Besonders hervorgehoben werden die Gestaltung von Botschaften, die Rolle von Marken und die Erfolgsmessung von Marketingmaßnahmen. Praktiker und Studierende profitieren von den detaillierten Erklärungen und Beispielen, die ihnen helfen, komplexe Marketingkonzepte zu verstehen und anzuwenden.
Cartes-fiches
91
Utilisateurs
4
Langue
Allemand
Catégorie
Marketing
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
10.06.2013 / 02.04.2016

Cartes-fiches

Programmbreite/-tiefe

siehe Grafik

Grundlagen Markenmanagement

Begriff der Marke

• Marke:
„Summe aller Vorstellungen, die ein Markenname oder ein
Markenzeichen bei Kunden hervorruft“ (A. Herrmann)

• Markenzeichen:
Der nicht-verbale Teil einer Marke.

• Markenname:
Der artikulierbare Teil einer Marke.

• Warenzeichen:
Marke/Markenbestandteil, der rechtlich geschützt ist.

 

Macht der Marke

siehe Grafik

„Kommunikationsebenen“ eines Markenartikels

• Eigenschaften

• Nutzenaspekte

• Werte

• Kultur

• Persönlichkeit

• Nutzeridentifizierung

• Imaginäre Welten

Markenpolitische Entscheidungen

siehe Grafik

Markenpolitische Entscheidungen

siehe Grafik

Erfolgsfaktoren im Markenmanagement

• Kontinuität

• Emotionale Positionierung

• Systematik bei der Umsetzung

• Zeitgerechte Markenforschungstools

Markenentscheidungen

• Klassische Markenartikel

• Markenhierarchien

• „No names“, Generika

Weiterentwicklung des Produkt- und Markenmix

 

siehe Grafik

Entscheidungen zur Verpackungsgestaltung

Die Verpackungsgestaltung bezeichnet das Bestimmen von Design und Art des Behälters oder der Umhüllung für ein Produkt.

Entscheidungsbereiche bei der Verpackung

Entscheidung hinsichtlich:

• Grösse

• Form

• Materialien

• Farbe

• Text

• Markenkennzeichen

Formen der Unternehmenskommunikation

Siehe Grafik

Entwicklungsphasen der Kommunikation

siehe Grafik

Instrumente der absatzfördernden Kommunikation

• Werbung
• Direktmarketing
• Verkaufsförderung
• Public Relations
• Persönlicher Verkauf
• Sponsoring

Verbrauchergerichtete Verkaufsförderung

• Treueprämien

• Probenutzung

• Garantieleistungen

• Verbundaktionen

• Cross-Promotions

• POP-Displays und Promotoren

Verbrauchergerichtete Verkaufsförderung

• Produktproben

• Gutscheine/Coupons

• Rückvergütungsrabatte

• Sonderpreispackungen

• Geschenke

• Gewinnspiele

Verbrauchergerichtete Verkaufsförderung

• Nachlässe

• Funktionsrabatte

• Gratiswaren

Public Relations-Instrumente

• Veröffentlichungen

• Veranstaltungen/Event

• Nachrichten

• Vorträge

• (Sponsoring)

Public Relations-Zielgruppen

• Absatzmärkte: Handel, Endverbraucher, H

• Beschaffungsmärkte: Lieferanten, Partner, H

• Wettbewerbsumfeld: Branchenverbände und -organisationen, H

• Arbeitsmarkt: Aktuelle & potenzielle Mitarbeiter, Gewerkschaft, H

• Politisches Umfeld: Parteien, Regierungen, H

• Gesellschaftliches Umfeld: Verbände, Nachbarn, Kirchen, H

• Kapitalmärkte: Börse, Investoren, H

• Medien

Kommunikationsprozess: 5 W-Fragen

• WER

• sagt WAS

• über WELCHEN Kanal

• zu WEM

• mit WELCHER Wirkung?

Kommunikationsprozess

 

siehe Grafik

Erfolgsfaktoren bei der Botschaftsgestaltung

• Je ausgeprägter die Alleinstellung der Kommunikationsquelle, desto grösser die Wirkung beim Botschaftsempfänger

• Je mehr die Botschaft mit bestehenden Meinungen, Überzeugungen usw. übereinstimmt, desto grösser die Wirkung beim Empfänger

• Einstellungsänderungen sind am einfachsten bei Themen, die nicht im Zentrum des Wertesystems der Empfängers stehen, ihm nicht vertraut bzw. weniger wichtig sind

• Wahrgenommene Kompetenz des Senders, Status, Objektivität, Beliebtheit und vor allem Macht unterstützen die Wirksamkeit

• Der soziale Kontext und/oder Bezugsgruppen beeinflussen die Aufnahme, Akzeptanz oder Ablehnung einer Botschaft

Planungsprozess Botschaftsgestalltung

siehe Grafik

Situationsanalyse: Beispiel

Siehe Grafik

Detailliertes Imageprofil

Siehe Grafik

Erstellung eines Imageprofils

• Welche Imagedimensionen sind (entscheidungs-)relevant?

• Ggf. Reduzierung der Anzahl an Imagedimensionen

• Datenerhebung

• Auswertung

• Streubreite der Imagewerte überprüfen

Wirkungsziele

Siehe Graifk

 

AIDA-Modell

Aufmerksamkeit (Attention)
Interesse (Interest)
Kaufwunsch (Desire)
Kauf (Action)

Botschaftsgestaltung

• Was soll vermittelt werden? Inhalt?

• Welche Ansprechmotive sollen gewählt werden Appell?

• Wie kann man es auf schlüssige Weise sagen? Aufbau?

• Wie kann man es bildhaft ausdrücken? Ausdrucksform?

• Wer soll es sagen? Überbringer

Inhalt der Botschaft

• Unique Selling Proposition (USP)?

• Unique Advertising Proposition (UAP)?

• Anspruch?

- Produktvorteile?

- Produktanspruch?

- Begründung?

Appell der Botschaft

• Rational?

– Qualitätsvorteile

– Bessere Wirtschaftlichkeit

• Emotional?

– Negative Emotionen: Angst, Schuld, Scham

– Positive Emotionen: Humor, Liebe, Stolz

• Moralisch?

– Gerechtigkeit

– Gewissen

Ausdrucksform der Botschaft

• Farbgebung bei Anzeigen

• Textanteil vs. Bild-Anteil

• Tonfall, Sprache bei TV-, Kino-Werbung

• Kleidung, Ausdruck abgebildeter Personen

Überbringer der Botschaft

• Einsatz von Prominenten als Testimonials

• Glaubwürdigkeit?

Wahl der Kommunikationswege: Person zu Person

• Mitarbeiter der eigenen Verkaufsorganisation

• Mitarbeiter auf der Handelsstufe

• Persönliche Empfehlungen

Modelle der Massenkommunikation

Siehe Grafik

Budgetbestimmung

• Nach Finanzkraft

• Anteil am Umsatz

• Wettbewerbsorientiert

• Ziel-/aufgabenorientiert

Budgetbestimmung: Beispiele

• Welchen Durchdringungsrad streben wir an? z.B. 8% der Zielgruppe als „Stammkäufer“)

• Welchen Anteil an potenziellen Käufern wollen wir erreichen? z.B. 80% der Zielgruppe)

• Wie viele Erst-/Probierkäufer sollen gewonnen werden? z.B. 25% aller erreichten mit der Werbung erreichten Personen)

• Wie viele Werbeeindrücke werden dafür gebraucht?(z.B. mindestens 20 pro Person)

• Wie viele Werbekontakte müssen erreicht werden?
– „Gross Rating Points“ (GRP)
– Anteil der Zielgruppe, der erreicht wurde (z.B. 80%)

× durchschnittliche Werbekontakte (z.B. 20)

• Notwendiges Budget ableiten

Budgetverteilung

• Auf die Instrumente an sich (auch: Intermedienselektion)
– Klassische Werbung
– Verkaufsförderung
– Direct Marketing
– Persönliche Kommunikation
– Public Relations
– Sponsoring
– Internet
– Messen und Ausstellungen
– Event Marketing

• Feinverteilung (auch: Intramedienselektion)

Merkmale und Charakteristika der einzelnen Medien kennen und nutzen!

(Klassische) Werbung

• Schnelle Erreichbarkeit breiter Kreise möglich

• Relativ geringe Kosten pro Kontakt

• Aber: Streuverluste? Qualität der Kontakte?

• Grosse Unterschiede je nach konkretem Medium

(Bsp.: Tageszeitung vs. Radio vs. TV)

Verkaufsförderung

• Direkt verkaufs-/absatzorientiert

• Tendenziell kurzfristiger orientiert

• I.d.R. nur unterstützend sinnvoll

• Formen

– Endverbrauchergerichtet

– Handelsgerichtet

– Aussendienstgerichtet

Étudier