Marketing 3
HWZ_VOSS_Marketing3
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Flashcards
Grundlagen Markenmanagement
Begriff der Marke
• Marke:
„Summe aller Vorstellungen, die ein Markenname oder ein
Markenzeichen bei Kunden hervorruft“ (A. Herrmann)
• Markenzeichen:
Der nicht-verbale Teil einer Marke.
• Markenname:
Der artikulierbare Teil einer Marke.
• Warenzeichen:
Marke/Markenbestandteil, der rechtlich geschützt ist.
„Kommunikationsebenen“ eines Markenartikels
• Eigenschaften
• Nutzenaspekte
• Werte
• Kultur
• Persönlichkeit
• Nutzeridentifizierung
• Imaginäre Welten
Erfolgsfaktoren im Markenmanagement
• Kontinuität
• Emotionale Positionierung
• Systematik bei der Umsetzung
• Zeitgerechte Markenforschungstools
Markenentscheidungen
• Klassische Markenartikel
• Markenhierarchien
• „No names“, Generika
Entscheidungen zur Verpackungsgestaltung
Die Verpackungsgestaltung bezeichnet das Bestimmen von Design und Art des Behälters oder der Umhüllung für ein Produkt.
Entscheidungsbereiche bei der Verpackung
Entscheidung hinsichtlich:
• Grösse
• Form
• Materialien
• Farbe
• Text
• Markenkennzeichen
Instrumente der absatzfördernden Kommunikation
• Werbung
• Direktmarketing
• Verkaufsförderung
• Public Relations
• Persönlicher Verkauf
• Sponsoring
Verbrauchergerichtete Verkaufsförderung
• Treueprämien
• Probenutzung
• Garantieleistungen
• Verbundaktionen
• Cross-Promotions
• POP-Displays und Promotoren
Verbrauchergerichtete Verkaufsförderung
• Produktproben
• Gutscheine/Coupons
• Rückvergütungsrabatte
• Sonderpreispackungen
• Geschenke
• Gewinnspiele
Verbrauchergerichtete Verkaufsförderung
• Nachlässe
• Funktionsrabatte
• Gratiswaren
Public Relations-Instrumente
• Veröffentlichungen
• Veranstaltungen/Event
• Nachrichten
• Vorträge
• (Sponsoring)
Public Relations-Zielgruppen
• Absatzmärkte: Handel, Endverbraucher, H
• Beschaffungsmärkte: Lieferanten, Partner, H
• Wettbewerbsumfeld: Branchenverbände und -organisationen, H
• Arbeitsmarkt: Aktuelle & potenzielle Mitarbeiter, Gewerkschaft, H
• Politisches Umfeld: Parteien, Regierungen, H
• Gesellschaftliches Umfeld: Verbände, Nachbarn, Kirchen, H
• Kapitalmärkte: Börse, Investoren, H
• Medien
Kommunikationsprozess: 5 W-Fragen
• WER
• sagt WAS
• über WELCHEN Kanal
• zu WEM
• mit WELCHER Wirkung?
Erfolgsfaktoren bei der Botschaftsgestaltung
• Je ausgeprägter die Alleinstellung der Kommunikationsquelle, desto grösser die Wirkung beim Botschaftsempfänger
• Je mehr die Botschaft mit bestehenden Meinungen, Überzeugungen usw. übereinstimmt, desto grösser die Wirkung beim Empfänger
• Einstellungsänderungen sind am einfachsten bei Themen, die nicht im Zentrum des Wertesystems der Empfängers stehen, ihm nicht vertraut bzw. weniger wichtig sind
• Wahrgenommene Kompetenz des Senders, Status, Objektivität, Beliebtheit und vor allem Macht unterstützen die Wirksamkeit
• Der soziale Kontext und/oder Bezugsgruppen beeinflussen die Aufnahme, Akzeptanz oder Ablehnung einer Botschaft
Erstellung eines Imageprofils
• Welche Imagedimensionen sind (entscheidungs-)relevant?
• Ggf. Reduzierung der Anzahl an Imagedimensionen
• Datenerhebung
• Auswertung
• Streubreite der Imagewerte überprüfen
AIDA-Modell
Aufmerksamkeit (Attention)
Interesse (Interest)
Kaufwunsch (Desire)
Kauf (Action)
Botschaftsgestaltung
• Was soll vermittelt werden? Inhalt?
• Welche Ansprechmotive sollen gewählt werden Appell?
• Wie kann man es auf schlüssige Weise sagen? Aufbau?
• Wie kann man es bildhaft ausdrücken? Ausdrucksform?
• Wer soll es sagen? Überbringer
Inhalt der Botschaft
• Unique Selling Proposition (USP)?
• Unique Advertising Proposition (UAP)?
• Anspruch?
- Produktvorteile?
- Produktanspruch?
- Begründung?
Appell der Botschaft
• Rational?
– Qualitätsvorteile
– Bessere Wirtschaftlichkeit
• Emotional?
– Negative Emotionen: Angst, Schuld, Scham
– Positive Emotionen: Humor, Liebe, Stolz
• Moralisch?
– Gerechtigkeit
– Gewissen
Ausdrucksform der Botschaft
• Farbgebung bei Anzeigen
• Textanteil vs. Bild-Anteil
• Tonfall, Sprache bei TV-, Kino-Werbung
• Kleidung, Ausdruck abgebildeter Personen
Überbringer der Botschaft
• Einsatz von Prominenten als Testimonials
• Glaubwürdigkeit?
Wahl der Kommunikationswege: Person zu Person
• Mitarbeiter der eigenen Verkaufsorganisation
• Mitarbeiter auf der Handelsstufe
• Persönliche Empfehlungen
Budgetbestimmung
• Nach Finanzkraft
• Anteil am Umsatz
• Wettbewerbsorientiert
• Ziel-/aufgabenorientiert
Budgetbestimmung: Beispiele
• Welchen Durchdringungsrad streben wir an? z.B. 8% der Zielgruppe als „Stammkäufer“)
• Welchen Anteil an potenziellen Käufern wollen wir erreichen? z.B. 80% der Zielgruppe)
• Wie viele Erst-/Probierkäufer sollen gewonnen werden? z.B. 25% aller erreichten mit der Werbung erreichten Personen)
• Wie viele Werbeeindrücke werden dafür gebraucht?(z.B. mindestens 20 pro Person)
• Wie viele Werbekontakte müssen erreicht werden?
– „Gross Rating Points“ (GRP)
– Anteil der Zielgruppe, der erreicht wurde (z.B. 80%)
× durchschnittliche Werbekontakte (z.B. 20)
• Notwendiges Budget ableiten
Budgetverteilung
• Auf die Instrumente an sich (auch: Intermedienselektion)
– Klassische Werbung
– Verkaufsförderung
– Direct Marketing
– Persönliche Kommunikation
– Public Relations
– Sponsoring
– Internet
– Messen und Ausstellungen
– Event Marketing
• Feinverteilung (auch: Intramedienselektion)
Merkmale und Charakteristika der einzelnen Medien kennen und nutzen!
(Klassische) Werbung
• Schnelle Erreichbarkeit breiter Kreise möglich
• Relativ geringe Kosten pro Kontakt
• Aber: Streuverluste? Qualität der Kontakte?
• Grosse Unterschiede je nach konkretem Medium
(Bsp.: Tageszeitung vs. Radio vs. TV)
Verkaufsförderung
• Direkt verkaufs-/absatzorientiert
• Tendenziell kurzfristiger orientiert
• I.d.R. nur unterstützend sinnvoll
• Formen
– Endverbrauchergerichtet
– Handelsgerichtet
– Aussendienstgerichtet