a


S. E.
Diese Lernkarten decken grundlegende und fortgeschrittene Konzepte der Preispolitik und Produktpolitik für Studierende ab. Sie konzentrieren sich auf Themen wie Preisstrategien, Preisabsatzfunktionen, Produktvariationen und -differenzierungen, sowie die Rolle von Deckungsbeiträgen und Lebenszyklusanalysen. Ideal für Studierende, die ein tiefes Verständnis der Marketinginstrumente und deren Anwendung in der Praxis erlangen möchten.
Karten
94
Lernende
4
Sprache
Deutsch
Kategorie
Marketing
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
21.10.2015 / 23.12.2019

Lernkarten

Skizzieren Sie die Wettbewerbsvorteilsmartrix.

v

Skizzieren Sie das Konzept und die Einsatzmöglichkeiten der Portfolioanalyse.

Für sämtliche SGEs anwendbar:

  • Abschätzung von Risiken
  • Erzeugen von Wachstum
  • Orientierung am Markt
  • Freisetzung/Bindung von Finanzmitteln

Was ist die Marktattraktivitäts-Wettbewerbsvorteils-Portfolioanalyse und wie ist sie aufgebaut?

Mehrfaktorielle Bewertungsdimensionen werden gegenübergestellt, woraus sich Normstrategien ableiten lassen.

Was sind die Vor-/Nachteile der Portfolio-Analysen?

+ Anschaulich
+ Empirische Relevanz
+ Hohe Akzeptanz in der Praxis

- Multikausalität auf 2 Dimensionen reduziert
- Kompesation von Faktoren
- Subjektive Gewichtung
- Mangelnde Umweltberücksichtigung

Skizzieren Sie die idealtypische Zielhierarchie eines Unternehmens.

s

Welche Arten von Zielen werden im Marketing unterschieden?

Ökonomische Marketing-Ziele
Psychologische Marketing-Ziele

Welche Anforderungen werden an eine operationale Zielformulierung gestellt?

  • Zielobjekt
  • Zielinhalt
  • Zielausmaß
  • Zeitlicher Bezug
  • Zielsegment
  • Zielgebiet

Welche Strategieprofile (mit Arten strategischer Feslegungen und Strategieausprägungen) werden nach Becker unterschieden.

a

Grenzen sie das undifferenzierte vom kontentrieren und diffenrenzierten Marketing ab.

Undifferenziertes Marketing:

  • Bearbeitet relevanten Markt als ganzes
  • Nur ein Marketingprogramm

 

Differenziertes Marketing:

  • Bearbeitet einzelne Marktsegmente im Markt
  • Pro Segment ein Marketingprogramm

Welche Risiken beinhaltet eine diffenrenzierte Marktbearbeitung?

  • Komplizierter Marketing-Mix
  • Kostennachteile
  • Hoher Informationsbedarf
  • Segmentinstabilität

Skizzieren sie die Marktfeldstrategien.

Welche Formen von Diversifikationsstrategien kennen Sie?

  • Vertikal: Entlang Wertschöpfungskette (Vorwärts-/Rückwärtsintergration)
  • Horizantal: Sachlicher Zusammenhang
  • Lateral: Neue Produkte und Märkte

Skizzieren Sie die Marktstimulierungsstrategien.

Was versteht man unter Positionierung?

Bildet die unterschiedlichen Produkte/Marken das relevanten Marktes in mehrdimensionaler Darstellung der Kundenwahrnehmung ab.

-> Psychologisches Modell

Welche Ziele verfolgt der Prozess der Positionierung?

Die Gestaltung der Unternehmensleistungen, zur Übereinstimmung der vom Kunden wahrgenommenen Ist-Eigenschaften, mit den gewünschsten Soll-Eigenschaften.

Was ist eine USP?

Unique Selling Proposition:

  • Einzigartiges Verkaufsversprechen welche das Produkt im Kundennutzen von den Konkurrenzprodukten abhebt.

Was ist eine Marke?

Zeichen oder Name einer Leistung, welcher ein unverwechselbares Vorstellungsbild in der Psyche des Konsumenten verankert.

Welchen Nutzen stiften Marken für Verbraucher und Hersteller?

  • Informationseffizienz (Orientierung, Wiedererkennung)
  • Risikoreduktion (Finanzielles, soziales Risiko)
  • Imagenutzen (Status, Identifikation)

Skizzieren Sie die grundlegenden Markenstrategien und ihre jeweiligen Vor- und Nachteile.

Was versteht man unter Markendehnung und Markenallianzen?

Markendehnung:

  • Transfer aufgebauter Vorstellungsbilder und Kundenpräferenzen
  • Kapitalisierung in neue Produkte zur Risikoreduktion in neuen Märkten
  • Produktlinien- oder Markenerweiterung

 

Markenallianzen:

  • Effektiverer/Effizienterer Zugang zu neuen Produktkategorien durch Zusammenschlüsse
  • Co-Branding (Unterschiedliche Eigentümer gleicher Wirtschaftsstufe)
  • Ingredient Branding (Markierung von Komponenten, Materialien)
  • Mega-Brand (Verbindung zu einer neuen Marke)

Was versteht man unter einer Marktsegmentierung und welches Ziel wird mit ihr verfolgt?

  • Aufspaltung des relevanten Marktes in homogene Segmente/Teilmärkte
  • Ziel: Differenzierte Marktbearbeitung

 

Welche Arten von Segmentierungkriterien werden bei Konsumgütern unterschieden?

  • Demografisch (Alter, Wohnort)
  • Sozioökonimisch (Bildung, Einkommen)
  • Psychologisch (Einstellung, Nutzen)
  • Offenes Verhalten (Markentreue, Einkaufsstätten)

Welche Anforderungen werden an Segmentierungskriterein gestellt?

  • Segmenthomogenität
  • Segmentstabilität
  • Erreichbarkeit der Kunden
  • Marktattraktivität
  • Ressourcen für Marktbearbeitung

Was ist ein Produkt?

Gesamtheit wahrgenommener Eigenschaften, welche vom Konsumenten mit Nutzenerwartungen zur Befriedigung ihrer Bedürfnisse verbunden werden.

(nK!) Welche Besonderheiten Kennzeichnen Dienstleistungen?

Immaterialität (Nicht transport-, lagerfähig)

Leistungsfähigkeit des Dienstleistungsanbieters (geistig, körperlich)

Integration des externen Faktors (Mensch, Maschinen)

Welche drei Ebenen des Produktbegriffs werden unterschieden?

  • Substanzielles Produkt (Kernnutzen)
  • Erweitertes Produkt (Zusatznutzen: Verpackung, Installation)
  • Generisches Produkt (Sozialer, Emotionaler Nutzen)

Skizzieren Sie die fünf Kernaufgaben der Produktpolitik und nennen SIe je ein Beispiel.

  • Produktinnovation (Handy -> Smatphone)
  • Produktvariation (Facelift Golf)
  • Produktdifferenzierung (Geruchsvarianten Duschgels)
  • Produkteliminierung (Fernseher mit alter Technik)
  • Programmpolitische Entscheidungen/Sortimentsgestaltung (Kunstoff iPhone)

Erläutern Sie das Konzept der Lebenszyklusanalyse.

Zeitliche Darstellung idealtypischer Entwicklungsphasen als Grundlage für strategische Entscheidungen.

  • Einführung
  • Wachstum
  • Reife
  • Sättigung
  • Degenaration

 

Produktlebenszyklus: Entwicklung von Produkten am Markt

Marktlebenszyklus: Entwicklung des gesamten Marktes

Was ist der Unterschied zwischen einem Deckungsbeitrag und einer Deckungspanne?

Deckungsspanne (= Stück DB)

(zurechnbarer Erlös) - (zurechenbare variable Stückkosten)

 

Deckungbeitrag (= Gesamt DB)

((zurechnbarer Erlös) - (zurechenbare variable Stückkosten)) * Absatzmenge

Welche Rolle spielen Deckungsbeitrag und Deckungspanne im Rahmen der Produktpolitik?

Sie geben an, welchen Teil ein Produkt zu Deckung der fixen Kosten liefert.

-> Grundlage für Aufnahme und Verbleib eines Produktes im Produktsortiment.

Nennen Sie drei typische Kennzahlen für die Produkt- und Programmplanung.

Umsatzrentabilität = Gewinn / Umsatz

Lagerumschlag = monatl. Lagerbestand / durchschn. Lagerbestang

Flächenproduktivität = Umsatz / Verkaufsfläche

Was ist eine Produktvariation?

Entscheidung bezüglich der Veränderung von Produkten auf dem Markt.

-> Anpassung an sich wandelnde Nachfragebedürfnisse und neu aufgetretene Kokurrenzprodukte

Bei welchen Elementen des Produktes bestehen Ansatzpunkte für eine Produktvariation? Nennen Sie je ein Beispiel.

Physische und funktionale Eigenschaften: Änderung von Material, Konstruktion, Funktionen (Durchgehende Heckscheibe Käfer)

Ästhetische Eigenschaften: Veränderung von Stil, Farbe, Form, Verpackung (goldenes iPhone)

Symbolische Eigenschaften: Markenname, Assoziation (Raider -> Twix)

Value-Added-Services: Angebot von Sekundärleistungen, Kombinierbar mit Primärleistung (Cloudservices von Handyanbietern)

Was ist eine Produktdifferenzierung? Was versteht man in dem Kontext unter dem Partizipations- und Substitutionseffekt?

Maßnahmen, welche durch das zeitlich parallele Angebot mehrerer Varianten ein Produkt auf die Bedürfnisse verschiedener Zielgruppen abstimmen.

  • Partizipationseffekt: Neue Kunden
  • Substitutions-/Kannibalisierungseffekt: von bisherigem Produkt abziehende Kunden

Nennen Sie  mindestens drei wichtige Kriterien, die bei Produkteliminationsentscheidungen berücksichtigt werden sollten.

  • Verbundeffekte (Absatz-, Beschaffungsmärkte)
  • Imageeinbußen
  • Opportunitätsbetrachtungen
  • Wirtschaftlichkeit (Deckungsbeitrag)
  • Umweltverträglichkeit

Was ist ein Sortiment?

Im bestimmten Zeitraum angebotenes Leistungsprogramm

Was versteht man unter den Begriffen Programmbreite und Programmtiefe? 

  • Programmbreite: Zahl der Produktlinien
  • Programmtiefe: Anzahl der Modellvarianten

Welche vier Strategien umfasst die Programmentwicklung?

Programmausdehnung:

  • Diversifikation (neue Produktlinie einführen)
  • Differenzierung (neue Produktvarianten einführen)

Programmreduktion:

  • Spezialisierung (Reduktion der Produktlinien)
  • Standadisierung (Reduktion der Optionen/Varianten)

(nK!) Was gibt es für typische Ansatzpunkte in der Verpackungsgestaltung, die eine Wiedererkennung von Marken fördern?

Was ist ein Preis?

Art und Höhe der Gegenleistung eines Kunden für die Inanspruchnahme der Leistungen des Unternehmens.

Lernen