Marketing
im Unterricht behandelte Folien... für mich
im Unterricht behandelte Folien... für mich
-
- 1 / 108
-
Flashcards
Marktgrössen
absolut
^Marktpotenzial
Marktvolumen
Umsatz
Marktpotenzial
stellt die maximale Aufnahmefähigkeit eines Marktes dar (unter Berücksichtigung der Kaufkraft
Marktvolumen
ist der erreichte bzw. vorausberechnete tatsächliche Umsatz (bzw. Absatzmenge) eines Gutes oder einer Dienstleitung pro Periode auf einem bestimmten Markt (geo-graphisch begrenzt bzw. in einer Branche).
Umsatz
ist das betragsmässige Verkaufs-volumen eines Unternehmens (Absatzmenge in Geldeinheiten)
Marktgrössen
relativ
Markt-
ausschöpfung
Marktanteil
Marktwachstum
Markt-
ausschöpfung
ist der prozentuelle Anteil zu dem das Marktpotenzial ausgeschöpft ist. (= Marktvolumen / Marktpotenzial)
Marktanteil
ist der prozentuelle Anteil eines Unternehmens am Marktvolumen (Umsatz bzw. Absatzmenge) eines Marktes.
(= Umsatz / Marktvolumen)
Marktwachstum
ist der prozentuelle Zuwachs einer Marktgrösse von einer Betrachtungs-periode zur nächsten.
(= (Mvoli – Mvoli-1)/ MVoli-1 MV = Marktvolumen)
Unternehmerische Grundhaltungen gegenüber dem Absatzmarkt
•
Produktionsorientierung
•
Produktorientierung
•
Verkaufsorientierung
•
Marketingorientierung
•
Ganzheitliche Markt- und Umweltorientierung
Produktorientierung
Grundgedanke:
Konsumenten bevorzugen Produkte, die ein Höchstmass an objektiver Leistungsfähigkeit und Qualität bieten
Röhrenfernseher hat sich nicht angepasst
Produktorientierung
Problem
•
Fokus auf die Produkte bzw. deren ständige technische Verbesserung birgt die Gefahr, die Bedürfnisse und Präferenzen der Kunden zu vernachlässigen Technologie im Vordergrund und nicht der Kunde
•
Marktentwicklungen können übersehen werden
Verkaufsorientierung
Grundgedanke:
Beim Angebotsüberhang kann der Kunde aus einer Reihe nahezu gleichwertiger Alternativen wählen. Unternehmen versuchen deshalb, die eigenen Produkte durch plakative Werbeversprechen und persönlichen Verkauf aggressiv zu vermarkten.
Callcenter
Verkaufsorientierung
Probleme
•
zum Kauf überredete Kunden sind häufig unzufrieden mit dem erworbenen Produkt (Nachkaufdissonanz entsteht)
•
unzufriedene Kunden berichten Dritten gegenüber häufiger über ihre negativen Erfahrungen
•
die Wahrscheinlichkeit ist gering, dass von diesem Kunden nochmals etwas gekauft wird
Kunden- und Konkurrenz-orientiertes Marketing
Ganzheitliche Markt- und Umweltorientierung
Grundgedanke:
Wunschdenken
Unternehmerische Handlungsmöglichkeiten werden nicht nur vom Absatzmarkt her bestimmt. Deshalb sollten möglichst alle sozialen, gesellschaftlichen und umweltbezogenen Kräfte berücksichtigt werden, die auf die marktgerichtete Unternehmenstätigkeit einwirken können
Max Haveler möchte die wertschöpfungskette unter Kontrolle haben und beeinflussen können
Sektorales Marketing
Wesentliche Unterschiede, ob es materielle Produkte sind oder immaterieller ( Service)
KG:Hier geht es um marken... Um emotionales
Da steht die Werbung wesentlich im Vordergrund
Anderes Marketing
Bei Hersteller und Händler
IVM:Marketing an
Unternehmer und Administrationen
Handeln zwischen Organsiationen
Konsumgüter / Beispiele
Haushalt
•
Nahrungsmittel
•
Genussmittel
•
Kleidung
•
Unterhaltung
•
Wohnen
•
Wohnungsausstattung
•
Bildung
•
Transportmittel
•
Erholung
•
Energie
Spezifika des Konsumgütermarketing
•
Private Haushalte als Nachfrager
•
Massenorientierung
•
Relativ hohe Kauffrequenz
•
Differenzierte Kaufsituationen (typischerweise Einzelentscheidung)
•
Verkauf meist über Handel
•
Grosse Öffentlichkeitswirkung
•
Hohe Umsätze
•
Grosse Etats
•
Emotionale Aspekte im Vordergrund der Kommunikation
Investitionsgüter / Beispiele
•
Maschinen
•
Gebäude
•
Energie
•
Planungsleistungen
•
Betriebsmittel
•
Gesamtanlagen
•
Zulieferteile
•
Büroausstattung
•
Hard- und Software
Spezifika des Investitionsgütermarketing
•
Nachfrager sind Organisationen
•
Organisierte Kaufentscheidungen
•
Kaufvolumen (hohe Auftragshöhen bei wenigen Aufträgen)
•
Qualität und Enge der Kundenbeziehung
•
Meist Direktvertrieb
•
Besondere Beschaffungsprozesse
•
Kognitive Aspekte im Vordergrund der Kommunikation
Dienstleistungen / Beispiele
•
Medizinische Versorgung
•
Transportleistungen
•
Bankdienste
•
Informationsdienste
•
Vermittlungsdienste
•
Beratungsdienste
•
Unterhaltungsangebote
•
Sicherheitsdienste
•
Reinigung und Instandhaltung
•
Gastronomie
•
Tourismus
Spezifika des Dienstleistungsmarketing
•
Vermarktung immaterieller Güter
•
Direktkontakt
•
Nachfrager als Akteur
•
Keine Vorratsproduktion
•
Hohe persönliche Betroffenheit
•
Leistungsversprechen
•
Schwierige Visualisierung
Tendenz
Trennung zwischen den Marketingformen nur bedingt sinnvoll
Grenzen zwischen Konsumgüter-Marketing und Industrie-/ Investitionsgüter-Marketing verwischen zunehmend
◊
Konsumenten werden immer individueller angesprochen (Segmentierung, E-Commerce)
◊
Viele Produkte des Typs „Investitionsgut“ werden von Unternehmen und Endkunden gekauft (Kaufverhalten!)
◊
„Emotionalisierung“ von Investitionsgütervermarktung („Companies don‘t buy, people do“)
◊
Industriegüter-Hersteller vermarkten den Wert ihrer Produkte bis zum Konsumenten (GoreTex, Intel, TetraPak)
Marketing wird immer professioneller – Blick über den eigenen Zaun
Marktsegmentierung
ist die Aufteilung des Marktes in einzelne Bereiche (Segmente).
Marktsegmentierung filtert Unterschiede zwischen den einzelnen Käufergruppen heraus
Marktsegmentierung
Ziele:
der Nachfrage in einem Segment ein möglichst gut angepasstes Angebot gegenüberstellen.
das in sich homogene Segment mit gleichen Marketingmassnahmen zielgerichtet ansprechen.
Grundsatzentscheid:
WEM bieten wir WAS an?
"Standard"-Segmentierungskriterien
Geografisch
Demografisch
Psychologisch
Verhaltensbezogen
Geografisch
Länder, Kontinente,Regionen, Landesteile,Städte, Agglomerationen etc
Demografisch
Geschlecht Alter, Bildung, Berufstätigkeit, Einkommen, Haushaltsgrösse,Haushaltsführung etc
Psychologisch
Werthaltung, Einstellung, Ideale,Lebensphilosphien etc
Verhaltenbezogen
Konsumverhalten
informationsverhalten
Segmentbeschreibung im Druckermarkt
Private
Small Offices
Enterprises
Differenzierung
Prinzip
Differenzieren
= Abgrenzung vom Wettbewerb Betonen der unterscheidenden Produkt- und Leistungscharakteristiken (kognitive Ebene)
Jede Firma versucht sich und seine Produkte mit klar unterscheidbaren Leistungsmerkmalen vom Wettbewerb zu unterscheiden. Die wichtigste Unterscheidung ist der
USP
USP
Unique Selling Proposition
Differenzierung soll unterscheidbar machen
Ziel des Marketing-Mix:
bei einem kaufentscheidenden Kriterium resp.
Marketing-Instrument um die berühmte Nasenlänge voraus zu sein.
Andere Differenzierungskriterien könnten sein: Druckgeschwindigkeit, Papierformat, Lautstärke, Gerätedesign/-farbe, Serviceangebot, Preis, Kosten Verbrauchsmaterial, Schnittstellen, Kompatibilität, …
Differenzierung durch ..
Produktleistung
Innovation
Design
Qualität
Positionieren
Positionieren
= dem Produkt ein klares Profil geben
Die Wahrnehmung des Produkts mit unverwechselbaren Eigenschaften verbinden (emotionale Ebene)
Entwickeln einer Positionierung
Erste Frage
Worin unterscheidet sich mein Produkt von Wettbewerbsprodukten?
(Frage nach der Differenzierung)
Entwickeln einer Positionierung
Zweite Frage
Welche Leistungsunterschiede sind für meine Kunden relevant?
(Frage nach den Segmenten)
Entwickeln einer Positionierung
DER relevante Unterschied für das Segment
Positionierung