Marketing

im Unterricht behandelte Folien... für mich

im Unterricht behandelte Folien... für mich


Alex Stu
Diese Lernkarten behandeln grundlegende und fortgeschrittene Konzepte des Marketings auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf zentrale Themen wie Produktgestaltung, Kundenzufriedenheit, Markenführung und Positionierung, wobei Aspekte wie Qualität, Verpackung und Differenzierung im Mittelpunkt stehen. Die Karteikarten richten sich an Studierende und Fachleute, die ihr Verständnis für Marketingstrategien vertiefen und praktische Anwendungen in der Unternehmenspraxis erlernen möchten.
Flashcards
108
Students
2
Language
German
Category
Marketing
Level
University
Created / Updated
19.03.2014 / 18.03.2017

Flashcards

Marktgrössen

absolut

^Marktpotenzial

Marktvolumen

Umsatz

Marktpotenzial

stellt die maximale Aufnahmefähigkeit eines Marktes dar (unter Berücksichtigung der Kaufkraft

Marktvolumen

ist der erreichte bzw. vorausberechnete tatsächliche Umsatz (bzw. Absatzmenge) eines Gutes oder einer Dienstleitung pro Periode auf einem bestimmten Markt (geo-graphisch begrenzt bzw. in einer Branche).

Umsatz

ist das betragsmässige Verkaufs-volumen eines Unternehmens (Absatzmenge in Geldeinheiten)

Marktgrössen

relativ

Markt-
ausschöpfung

Marktanteil

Marktwachstum

Markt-
ausschöpfung

ist der prozentuelle Anteil zu dem das Marktpotenzial ausgeschöpft ist. (= Marktvolumen / Marktpotenzial)

Marktanteil

ist der prozentuelle Anteil eines Unternehmens am Marktvolumen (Umsatz bzw. Absatzmenge) eines Marktes.
(= Umsatz / Marktvolumen)

Marktwachstum

ist der prozentuelle Zuwachs einer Marktgrösse von einer Betrachtungs-periode zur nächsten.
(= (Mvoli – Mvoli-1)/ MVoli-1 MV = Marktvolumen)

Unternehmerische Grundhaltungen gegenüber dem Absatzmarkt

•
Produktionsorientierung
•
Produktorientierung
•
Verkaufsorientierung
•
Marketingorientierung
•
Ganzheitliche Markt- und Umweltorientierung

Produktorientierung

Grundgedanke:

Konsumenten bevorzugen Produkte, die ein Höchstmass an objektiver Leistungsfähigkeit und Qualität bieten

 

Röhrenfernseher hat sich nicht angepasst

Produktorientierung

Problem

•
Fokus auf die Produkte bzw. deren ständige technische Verbesserung birgt die Gefahr, die Bedürfnisse und Präferenzen der Kunden zu vernachlässigen Technologie im Vordergrund und nicht der Kunde
•
Marktentwicklungen können übersehen werden

Verkaufsorientierung

Grundgedanke:

Beim Angebotsüberhang kann der Kunde aus einer Reihe nahezu gleichwertiger Alternativen wählen. Unternehmen versuchen deshalb, die eigenen Produkte durch plakative Werbeversprechen und persönlichen Verkauf aggressiv zu vermarkten.

 

Callcenter

Verkaufsorientierung

Probleme

•
zum Kauf überredete Kunden sind häufig unzufrieden mit dem erworbenen Produkt (Nachkaufdissonanz entsteht)
•
unzufriedene Kunden berichten Dritten gegenüber häufiger über ihre negativen Erfahrungen
•
die Wahrscheinlichkeit ist gering, dass von diesem Kunden nochmals etwas gekauft wird

Kunden- und Konkurrenz-orientiertes Marketing

•
konsequenten Berücksichtigung der Nutzenerwartungen von Nachfragern
•
mindestens einen einzigartigen Produktvorteil gegenüber den Wettbewerbern verschaffen (»unique selling proposition«, USP) und diesen Vorteil gegenüber den Kunden herausstellen (z.B. durch die Verpackung oder Werbung

Ganzheitliche Markt- und Umweltorientierung

Grundgedanke:

Wunschdenken

Unternehmerische Handlungsmöglichkeiten werden nicht nur vom Absatzmarkt her bestimmt. Deshalb sollten möglichst alle sozialen, gesellschaftlichen und umweltbezogenen Kräfte berücksichtigt werden, die auf die marktgerichtete Unternehmenstätigkeit einwirken können

 

Max Haveler möchte die wertschöpfungskette unter Kontrolle haben und beeinflussen können


Sektorales Marketing

Wesentliche Unterschiede, ob es materielle Produkte sind oder immaterieller ( Service)

KG:Hier geht es um marken... Um emotionales
Da steht die Werbung wesentlich im Vordergrund
Anderes Marketing
Bei Hersteller und Händler

IVM:Marketing an
Unternehmer und Administrationen

Handeln zwischen Organsiationen

Konsumgüter / Beispiele

Haushalt

•
Nahrungsmittel
•
Genussmittel
•
Kleidung
•
Unterhaltung
•
Wohnen
•
Wohnungsausstattung
•
Bildung
•
Transportmittel
•
Erholung
•
Energie

Spezifika des Konsumgütermarketing

•
Private Haushalte als Nachfrager
•
Massenorientierung
•
Relativ hohe Kauffrequenz
•
Differenzierte Kaufsituationen (typischerweise Einzelentscheidung)
•
Verkauf meist über Handel
•
Grosse Öffentlichkeitswirkung
•
Hohe Umsätze
•
Grosse Etats
•
Emotionale Aspekte im Vordergrund der Kommunikation

Investitionsgüter / Beispiele

•
Maschinen
•
Gebäude
•
Energie
•
Planungsleistungen
•
Betriebsmittel
•
Gesamtanlagen
•
Zulieferteile
•
Büroausstattung
•
Hard- und Software

Spezifika des Investitionsgütermarketing

•
Nachfrager sind Organisationen
•
Organisierte Kaufentscheidungen
•
Kaufvolumen (hohe Auftragshöhen bei wenigen Aufträgen)
•
Qualität und Enge der Kundenbeziehung
•
Meist Direktvertrieb
•
Besondere Beschaffungsprozesse
•
Kognitive Aspekte im Vordergrund der Kommunikation

Dienstleistungen / Beispiele

•
Medizinische Versorgung
•
Transportleistungen
•
Bankdienste
•
Informationsdienste
•
Vermittlungsdienste
•
Beratungsdienste
•
Unterhaltungsangebote
•
Sicherheitsdienste
•
Reinigung und Instandhaltung
•
Gastronomie
•
Tourismus

Spezifika des Dienstleistungsmarketing

•
Vermarktung immaterieller Güter
•
Direktkontakt
•
Nachfrager als Akteur
•
Keine Vorratsproduktion
•
Hohe persönliche Betroffenheit
•
Leistungsversprechen
•
Schwierige Visualisierung

Tendenz
Trennung zwischen den Marketingformen nur bedingt sinnvoll

Grenzen zwischen Konsumgüter-Marketing und Industrie-/ Investitionsgüter-Marketing verwischen zunehmend
◊
     Konsumenten werden immer individueller angesprochen (Segmentierung, E-Commerce)
◊
      Viele Produkte des Typs „Investitionsgut“ werden von Unternehmen und Endkunden gekauft (Kaufverhalten!)
◊
      „Emotionalisierung“ von Investitionsgütervermarktung („Companies don‘t buy, people do“)
◊
          Industriegüter-Hersteller vermarkten den Wert ihrer Produkte bis zum Konsumenten (GoreTex, Intel, TetraPak)

Marketing wird immer professioneller – Blick über den eigenen Zaun

Marktsegmentierung

ist die Aufteilung des Marktes in einzelne Bereiche (Segmente).

Marktsegmentierung filtert Unterschiede zwischen den einzelnen Käufergruppen heraus

Marktsegmentierung

Ziele:

der Nachfrage in einem Segment ein möglichst gut angepasstes Angebot gegenüberstellen.

das in sich homogene Segment mit gleichen Marketingmassnahmen zielgerichtet ansprechen.

Grundsatzentscheid:

WEM bieten wir WAS an?

"Standard"-Segmentierungskriterien

Geografisch

Demografisch

Psychologisch

Verhaltensbezogen

Geografisch

Länder, Kontinente,Regionen, Landesteile,Städte, Agglomerationen etc

Demografisch

Geschlecht Alter, Bildung, Berufstätigkeit, Einkommen, Haushaltsgrösse,Haushaltsführung etc

Psychologisch

Werthaltung, Einstellung, Ideale,Lebensphilosphien etc

Verhaltenbezogen

Konsumverhalten

informationsverhalten

Segmentbeschreibung im Druckermarkt

Private

Small Offices

Enterprises

Differenzierung

Prinzip

Differenzieren
= Abgrenzung vom Wettbewerb Betonen der unterscheidenden Produkt- und Leistungscharakteristiken (kognitive Ebene)

Jede Firma versucht sich und seine Produkte mit klar unterscheidbaren Leistungsmerkmalen vom Wettbewerb zu unterscheiden. Die wichtigste Unterscheidung ist der

USP

USP

Unique Selling Proposition

Differenzierung soll unterscheidbar machen

Ziel des Marketing-Mix:

bei einem kaufentscheidenden Kriterium resp.
Marketing-Instrument um die berühmte Nasenlänge voraus zu sein.

 

Andere Differenzierungskriterien könnten sein: Druckgeschwindigkeit, Papierformat, Lautstärke, Gerätedesign/-farbe, Serviceangebot, Preis, Kosten Verbrauchsmaterial, Schnittstellen, Kompatibilität, …

Differenzierung durch ..

Produktleistung
Innovation
Design
Qualität

Positionieren

Positionieren
= dem Produkt ein klares Profil geben
Die Wahrnehmung des Produkts mit unverwechselbaren Eigenschaften verbinden (emotionale Ebene)

Entwickeln einer Positionierung

Erste Frage

Worin unterscheidet sich mein Produkt von Wettbewerbsprodukten?
(Frage nach der Differenzierung)

Entwickeln einer Positionierung

Zweite Frage

Welche Leistungsunterschiede sind für meine Kunden relevant?
(Frage nach den Segmenten)


Entwickeln einer Positionierung

DER relevante Unterschied für das Segment

Positionierung

Study