Marketing

Fach Marketing Konzept mit Steven Lutz AzU Thun

Fach Marketing Konzept mit Steven Lutz AzU Thun


S. S.
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über Marketingstrategien und -instrumente für Fortgeschrittene. Sie decken Themen wie Produktanalyse, Preisgestaltung, Marktsegmentierung und Verpackungsdesign ab, wobei auch Umweltfaktoren und Wettbewerbsstrategien berücksichtigt werden. Besonders nützlich für Marketingfachleute und Unternehmer, die ihre Marktpositionierung verbessern und effektive Marketingmixe entwickeln möchten.
Karten
176
Lernende
5
Sprache
Deutsch
Kategorie
Marketing
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
29.04.2015 / 16.02.2025

Lernkarten

4.1. Teilmarkt- / Marktsegmentsstrategie / Marketingzielbereiche

Was ist ein UAP?

Unique Advertising Proposition = einzigartige, nicht kopierbare Werbung wie z.B. der Mercedes-Stern oder die Adidas-Streifen.

Auch genannt KP für Kommunikative Profilierung.

4.1. Teilmarkt- / Marktsegmentsstrategie / Marketingzielbereiche

Was ist ein USP?

Unique Selling Proposition = ein einzigartiger Verkaufsvorteil, den andere Produkte nicht aufweisen können. Für ein Produkt mit einem USP gibt es kein Substitutionsgut.

Auch genannt LP für Leistungsprofilierung.

4.2. Wettbewerbsstrategie

Welche drei Wettbewerbsstrategien gibt es?

Marktentwicklungsstrategie

Teilmarktentwicklungsstrategie

Konkurrenzstrategie

4.2. Wettbewerbsstrategie

Welche Unterkategorien gibt es bei der Konkurrenzstrategie?

Profilierungsstrategie

Me-too-strategie

aggressive Preisstrategie

4.2. Wettbewerbsstrategie

Wann wählt man die Marktentwicklungsstrategie? Gib ein Beispiel für ein Unternehmen.

- Wenn das eigene Produkt eine dominante Stellung hat

- Wenn man eine hohe Marktfähigkeit hat

- Wenn man grosse finanzielle Mittel für die Kommunikation zur Verfügung hat

 

Beispiel: Coca Cola Light

4.2. Wettbewerbsstrategie

Welchen Nachteil (ausser den hohen Kosten) hat die Marktentwicklungsstrategie?

Die Mitbewerber profitieren von der Marktentwicklung, welche das eigene Unternehmen finanziert. Ein Beispiel dafür ist Coca Cola Light. Coca Cola hat den Light-Markt ausgebaut und somit Rivella Blau schlagartig auf den zweiten Verkaufsrang verwiesen. Dafür hat sich aber der Gesamtumsatz gesteigert.

4.2. Wettbewerbsstrategie

Bei der Marktentwicklungsstrategie steigert sich das Marktvolumen nicht. Korrekt?

Nein, es steigert sich tatsächlich, denn es werden ja neue Märkte erschlossen.

4.2. Wettbewerbsstrategie

Wann wählt man eine Teilmarktentwicklungsstrategie?

Wenn unsere neue Technologie die alte Technologie ablöst (z.B. Videokassetten wurden von DVD's abgelöst, DVD's werden jetzt substituiert von BluRays etc).

Das Bedürfnis ist an und für sich schon gedeckt, wir können jedoch einen viel besseren Preis oder eben eine neue Technologie anbieten.

4.2. Wettbewerbsstrategie

Wann wählt man die Profilierungsstrategie?

Wenn wir über einen USP oder einen UAP verfügen und uns so von unserer Konkurrenz klar abheben und uns profilieren können.

4.2. Wettbewerbsstrategie

Wie funktioniert die Me-Too-Strategie?

Dabei werden die ausschlaggebenden, markanten Merkmale des Hauptkonkurrenten kopiert und unser eigenes Produkt zum verwechseln ähnlich gestaltet, jedoch zu einem leicht tieferen Preis angeboten.

4.2. Wettbewerbsstrategie

Gib ein paar Beispiele von "Me-Too-Produkten"

Eigenmarken von Grossverteilern (wie Migros und Coop)

Migros Blocks (Nuts, Mars)

WC-Elefant (WC-Ente)

Mivella (Rivella)

 

4.2. Wettbewerbsstrategie

Was ist der Unterschied auf den Preis bezogen bei den Strategien Me Too und aggresive Preisstrategie?

Bei der aggressiven Preisstrategie muss das Unternehmen fähig sein, dauernd und markante Preisvorteile zu bieten.

4.3 Positionierung

Was wird mit der Positionierung definiert?

Es wird definiert, wie das eigene Angebot/Produkt von den Kunden im Umfeld der Konkurrenz gesehen werden soll.

4.3 Positionierung

Wie wählen wir die Positionierungskriterien aus?

Wir wählen diejenigen Kriterien aus, bei denen wir uns am meisten von der Konkurrenz abheben, um so unser Vorteil auch grafisch hervorzuheben.

4.3 Positionierung

Was ist das sogenannte Herz des Marketingkonzeptes?

Die psychologische Feinpositionierung.

4.3 Positionierung

Auf welche früher getroffenen Entscheidungen muss man bei der Positionierung achten?

Auf die Marktsegmente (anhand der entschiedenen Marktsegmente werden dann die Kriterien ausgewählt).

4.4 Marktbearbeitungsstrategie

Was wird im Konzeptschritt Marktbearbeitungsstrategie entschieden?

Welche Absatzkanäle bearbeitet werden.

Wer die Externen Beeinflusser sind.

Das Push-Pull-Verhältnis wird bestimmt

4.4 Marketingmix

Was wird im Marketingmix entschieden?

Welche Instrumente wir verwenden und wie wir sie verwenden. Stichwort: Standard-Dominanz-Modell

4.4 Marketingmix

Welches Modell wird im Marketingmix beschrieben?

Standard-Dominanz-Modell.

4.4 Marketingmix

Welche Bereiche gibt es im Standard-Dominanz-Modell udn wie sind sie gegegliedert?

Absatzbedeutung sehr hoch

 

                     Standard-Instrumente                                                     Dominante Instrumente

                                                           Komplementäre Instrumente

                                                                 Marginale Instrumente

Absatzbedeutung sehr klein

Gestaltungsfreiheit null                                                                                         Gestaltungsfreiheit sehr gross

4.4 Marketingmix

Welches sind die dominanten Instrumente?

Diejenige, auf die grosses Gewicht gelegt wird und die bei der Zielerreichung eine grosse Rolle spielen und einen grossen Gestaltungsfreiraum aufweisen.

4.4 Marketingmix

Was sind die komplementären Instrumente?

Diejenigen, die ergänzend zu den dominanten Instrumenten eingesetzt werden (zum Beispiel Verkaufsförderung oder Werbung).

4.4 Marketingmix

Was sind Standard-Instrumente?

Diejenigen Instrumente, die man nicht besonders gewichten sollte. Man darf sie aber auch nicht vernachlässigen, denn das würde schaden.

4.4 Marketingmix

Was sind marginale Instrumente?

Das sind Instrumente von unbedeutendem Gewicht.

4.6 Änderungen und Anpassungen der Marketinginfrastruktur

Was wird unter diesem Konzeptpunkt verstanden?

Während der Formulierung des Marketingkonzeptes können sich Lücken in der Infrastruktur ergeben bzw. auffallen (Personal, Anlagen, Finanzen). Unter diesem Marketingpunkt müssen Lösungen und Anpassungen gesucht werden.

4.7 Marketinggrobbudget

Sind eher Produkte mit hohem oder mit tiefem Marketingbudget langlebig?

Diejenigen mit hohem Budget.

4.4 Marketinggrobbudget

Welche groben Kostenbereiche unterscheidet man im Marketing?

Infrastrukturkosten

Kosten für Produkteentwicklung

Kosten für MaFo

Kosten für Kommunikationsmassnahmen (Werbung, Verkaufsförderung etc)

4.11 Marketingaudit

Was ist ein Marketingaudit?

Eine Marketingrevision

4.11 Marketingaudit

Wozu dient das Marketingaudit? Was wird überprüft?

Die gesamten Marketingaktivitäten werden kontrolliert. Es wird kontrolliert, ob die Massnahmen korrekt durchgeführt wurden, die Ziele erreicht wurden.

4.11 Marketingaudit

Welche vier verschiedenen Marketingaudits gibt es?

Verfahrensaudit

Marketingmixaudit

Strategienaudit

Organisationsaudit

4.11 Marketingaudit

Was wird beim Verfahrensaudit geprüft?

Planungsverfahren

Kontrollverfahren

Informationsversorgung

4.11 Marketingaudit

Was wird bei der Marketingmixaudit geprüft?

Vereinbarkeit mit strategischen Grundlinien

Prüfung der wechselseitigen Massnahmenbestimmung

Prüfung der Mittel-Zweck-Angemessenheit

4.11 Marketingaudit

Was wird bei der Strategienaudit geprüft?

zugrunde gelegte Prämissen

strategische Ziele

Konsistenz von SChlussfolgerungen

4.11 Marketingaudit

Was wird bei der Organisationsaudit gemessen?

Prüfung der vollständigen Berücksichtigung von Marketingaufgaben

der aufgegebenen Organisationsform

der Koordinationsregelungen

5.1. Marketingmix

Welches sind die vier P's?

Product

Price

Promotion

Place

5.1. Marketingmix

Was gehört zum Product?

Qualität

Eigenschaften

Styling

Marke

Verpackung

Grössen

Service

Garantie

5.1. Marketingmix

Was gehört zum Preis?

Listenpreis

Rabatte

Zahlungsbedingungen

Kreditbedingungen

5.1. Marketingmix

Was gehört zu Promotion?

Werbung

Verkaufsförderung

Verkauf

PPR

5.1. Marketingmix

Was gehört zum Place?

Absatz

Verteildichte

Standorte

Lagerbestände

Transport

5.1. Marketingmix

Nenne die Struktur des Marketingmixes nach Kühn (mit fünf Instrumenten)

Produkt/Sortiment

Preis/Konditionen

Zusatzleistungen

Kommunikation

Distribution

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