Marketing

Fach Marketing Konzept mit Steven Lutz AzU Thun

Fach Marketing Konzept mit Steven Lutz AzU Thun


S. S.
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über Marketingstrategien und -instrumente für Fortgeschrittene. Sie decken Themen wie Produktanalyse, Preisgestaltung, Marktsegmentierung und Verpackungsdesign ab, wobei auch Umweltfaktoren und Wettbewerbsstrategien berücksichtigt werden. Besonders nützlich für Marketingfachleute und Unternehmer, die ihre Marktpositionierung verbessern und effektive Marketingmixe entwickeln möchten.
Karten
176
Lernende
5
Sprache
Deutsch
Kategorie
Marketing
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
29.04.2015 / 16.02.2025

Lernkarten

5.1. Marketingmix

Nenne die Gliederung des Marketingmixes nach Stern (drei Instrumente)

Leistungsinstrumente

Kommunikationsinstrumente

Distributionsinstrumente

5.1 Marketingmix

Was gehört zu den Leistungsinstrumenten?

Alles, was mit dem Produkt und dem Preis zu tun hat.

(Produkt, Sortiment, Preis, Konditionen, Verpackung, Marke, Name, Zusatz- und Nebenleistungen)

6.1 Produktepolitik

Was umfasst die Produktepolitik?

Alle Massnahmen und Entscheide, die

- der Auswahl und Einführung neuer Produkte dienen

- der Abänderung und Anpassung bestehender Produkte dienen

- dem Ausmerzen veralteter Produkte dienen

6.3 Produktelebenszyklus

Welche Marktkosten in Hinsicht auf den Produktlebenszyklus gibt es?

Marktentwicklungskosten (Bevor das Produkt auf den Markt gebracht wird, fallen Forschungs- und Entwicklungskosten an).

Marktunterhaltungskosten (Kosten, die nach der EInführung anfallen, um uns unter anderem gegen unsere Konkurrenz zu behaupten)

Marktaustrittskosten (Kosten im Zusammenhang mit der Produkteelimination -> Imagewahrung!)

6.3 Produktelebenszyklus

Welche verschiedenen "Stationen" gibt es?

Einführung

Wachstum

Reife

Sättigung

Verfall

6.3 Produktlebenszyklus

Ist der Marktlebenszyklus dasselbe?

Nein, auf keinen Fall. Der Marktlebenszyklus beschreibt der Zyklus des gesamten Marktes oder Teilmarktes!

6.4 Produkteinnovation / Produktevariation

Wie lauten die einzelnen Ablaufschritte der Produkteinnovation bzw. Produktevariation?

1. Nachfrageänderung rechtzeitig erkennen (MaFo)

2. Eigenes Produkt analysieren, bewerten

3. strategische Lückenplanung vornehmen (Relaunch, VF, Revival etc)

4. Suchfelder für neue Ideen erschliessen

5. Ideenfindungsverfahren (Brainstorming etc)

6. Analytisches Entscheidungsfindungsverfahren (Nutzwertanalyse etc)

7. Konkrete Produktevorschläge testen

8. Produkt entwickeln

9. Produkt einführen, relaunchen

6.5 Produktepositionierung

Auf welche Frage antwortet die Produktepositionierung?

Auf die Frage, wie wir gegenüber unserem Segment wirken wollen.

6.5 Produktepositionierung

Was ist der Consumer Benefit?

Der psychologische Nutzen für den Käufer

6.5 Produktepositionierung

Was ist der Reason Why?

Der psychologische Grund, warum der potentielle Käufer das Produkt kaufen soll

7.1. Sortimentsstrukturen

Nach welchen Kriterien kann  man ein Sortiment strukturieren?

Franken, Mengen, Faktoren, Prozente

Produktion (eigene/fremde), Lagerung, Verkauf

7.1.2 Sortimentsdimension

Was ist ein breites/schmales Sortiment?
Was ist ein flaches / tiefes Sortiment?

Breit: viele verschiedene Produktegruppen im Angebot

Schmal: wenige verschiedene Produktegruppen im Angebot

Flach: von den einzelnen Produktgruppen nur wenige Produkte im Angebot

Tief: von den einzelnen Produktegruppen sehr viele Produkte im Angebot

7.2.1 Marktstrategien

Welche Marktstrategien gibt es?

Marktdurchdringung (Verkaufsintensivierung, Neukundengewinnung, Konkurrenzverdrängung)

Marktentwicklung (Expansion)

Produktentwicklung (Neue Produkte)

Diversifikation (neue Produkte und neue Märkte)

7.2.3 SEP

Was ist eine SEP

Eine Strategische Erfolgsposition.

Darunter werden Fähigkeiten verstanden, die es dem Unternehmen erlauben, im Vergleich zur Konkurrenz auch längerfristig überdurchschnittliche Ergebnisse zu erzielen.

Was ist ein Portfoliokonzept?

Eine Methode, welche die ZUsammensetzung der Marktleistung analysiert und daraus Strategien ableitet.

7.2.3 SEP

Worauf zielen SEP's ab?

Im Unternehmen Fähigkeiten zu entwickeln, welche eine langfristige Profilierung ermöglichen.

7.2.3 SEP

Welche Fähigkeiten dienen dazu, uns langfristig zu profilieren?

Kundenbedürfnisse rascher erkennen, um Sortiment anzupassen

Hervorragende Kundebetreuung / Kundenservice

Werkstoff besser anwenden können

Überlegenes Image aufbauen (UAP)

Markt / Segment besser bearbeiten können

Durch laufende Innovationen schneller sein

Distributionskanäle schneller und besser erschliessen

Beschaffungsquellen erschliessen udn sichern

effizienter und kostengünstiger produzieren

bestqualifizierter Mitarbeiter zu rekrutieren und zu halten

7.2.4 Category Management

Wie lautet die Definition von Category Management?

Category Management ist ein Handels-/Industrieprozess zu Steuerung der Warengruppen als SGE, der durch die Konzentration auf das Liefern von Konsumentennutzen bessere Geschäftsergebnisse ermöglicht.

8. Preis

Wie wird die Preispolitik auch noch genannt?

Kontrahierungspolitik

8. Preis

Was beinhaltet die Preispolitik?

Alle Entscheidungen eines Unternehmens, die Einfluss auf den Preis haben.

8. Preis

Welche Fragen stellen sich im Rahmen der Preispolitik?

Preisziele

Festlegung der Preislage

Bestimmungen des Preises für neue Produkte

Änderungen des Preises von bestehenden Produkten

Differenzierung der Preiseeines Produktes

Festlegung der Preise für die einzelnen Handelsstufen

Verhalten gegenüber Preisaktionen

8.2. Preiselastizität

Was wird mit der Preiselastizität gemessen?

In welchem Ausmass die nachgefragte bzw. die angebotene Menge auf eine Preisveränderung reagiert.

8.3 Methoden der Preisbildung

Welche Faktoren müssen bei der Preisbildung beachtet werden?

unternehmensspezifische Kosten

Nachfragesituation

Konkurrenzsituation

wirtschaftliche Zielsetzungen (DB-Ziele etc.)

Marktformen inkl. Kartelle usw.

gesetzliche Vorschriften

Positionierungsziele

8.3.1 Kostenorientierte Preisbildung

Wie wird bei dieser Art der Preis gebildet?

Ermittlung über Vollkosten-oder Teilkostenrechnung des eigenen Unternehmens.

8.3.2 Nachfrageorientierte Preisbildung

Wie wird bei dieser Methode der Preis gebildet? Wie wird er ermittelt?

Der Preis wird anhand des Marktes- besser gesagt anhand der potentiellen Nachfrager orientiert.

Ermittelt wird der Preis anhand von MaFo

8.3.2 Nachfrageorientierte Preisbildung

Welche Einflussgrössen sind bei dieser Methode massgebend?

Struktur der Nachfrageseite

Preiselastizität der Nachfrage

Preisvorstellungen der Nachfrager

Preisklassen der Nachfrager (Haushaltseinkommen)

Einfluss von Qualität und Image, Feinpositionierung.

8.3.3 Konkurrenzorientierte Preisbildung

Wie wird bei dieser Methode der Preis gebildet?

Orientierung am Branchendurchschnittspreis oder amPreisführer.

8.3.4 Preisbildung in der Praxis

In welche Schritte wird die Preisbildung in der Praxis gegliedert?

1. Ermittlung der Gesamtkosten

2. Festlegung von alternativen Preisen für unterschiedliche Mengen

3. Ermittlung der Nachfragemenge bei unterschiedlichen Preisen (daraus Ableitung der Preiselastizität)

4. Analyse der Wettbewerbssituation

5. Vergleich unseres ermittelten Preises mit dem Preis der Konkurrenz

6. Berücksichtigung der gesetzten Ziele

8. Festsetzung des Preises

8.4 Preisstrategien

Welche verschiedenen Preisstrategien gibt es?

Abschöpfungsstrategie

Penetrationsstrategie

Neutrale Mittelpreisstrategie

8.4 Preisstrategien

Wie funktioniert die Abschöpfungsstrategie und was sind Voraussetzungen dafür?

Hochpreisstrategie.

Voraussetzungen: keine / geringe Markttransparenz & Preistransparenz

keine oder wenig Konkurrenz

geringe Preiselastizität der Nachfrage

8.4 Preisstrategien

Was ist die Penetrationsstrategie und was sind die Voraussetzungen dafür?

Tiefpreisstrategie.

Voraussetzungen: Preis muss langfristig tief gehalten werden können.

grosses Marktpotenzial

Preiselastizität der Nachfrage ist hoch

8.5 Preisdifferenzierung

Was ist die Preisdifferenzierung?

Wenn der Anbieter anhand unterschiedlicher Kriterien unterschiedliche Preise verlangt.

Z.B:

-Räumliche Differenzierung (Zürich und Bern)

- Zeitliche Preisdifferenzierung (Hohe Preise für Motorräder im Frühjahr)

- Differenzierung nach Produktvarianten (kleine Veränderungen im Produkt, um verschiedene KKK zu erreichen)

-Mengenmässige Preisdifferenzierung

- Andere (Studentenvergünstigungen, Berufsvergünstigungen, alterbezogene Vergünstigungen)

8.6 Psychologische Preisgestaltung

Was ist damit gemeint?

Alle Massnahmen, die versuchen, das Produkt als preiswerter dastehen zu lassen, als es ist

8.7 Konditionen

Was gehört unter anderem zu den Konditionen?

Rabattpolitik

Lieferpolitik

Politik der Zahlungsbedingungen (wie Vorauszahlungen, Barzahlung, GEwährung einer Zahlungsfrist, Leasing)

9. Verpackung

Welche lagertechnischen Anforderungen muss eine Verpackung aufweisen?

Schutz vor schädlichen Einflüssen

handlich im Gebrauch

wasserdicht und feuchtigkeitsresistent

platzsparend

leicht

gut stapelbar

gut gekennzeichnet

9. Verpackung

Welche transporttechnischen Anforderungen muss eine Verpackung erfüllen?

Schutz vor schädlichen Einflüssen

handlich im Gebrauch

wasserdicht und feuchtigkeitsresistent

platzsparend

leicht

gut stapelbar

gut gekennzeichnet

mechanisch stabil

stosssicher

der Normierung entsprechend

9. Verpackung

Welche absatztechnischen Fragen werden an eine Verpackung gestellt?

welchen technischen Fortschritten muss die Verpackung genügen?

welche versandtechnischen Vorschriften sind zu beachten?

welche rechtlichen Vorschriften sind bei der Gestaltung zu berücksichtigen?

wie lange und unter welchen Voraussetzungen muss die Verpackung lagerbar sein?

welche Forderungen stellt der Handel an die Verpackung?

welche Forderungen stellt der Verbraucher an die Verpackung?

in welcher Weise soll sich die Verpackung vom Konkurrenzprodukt unterscheiden?

welche Anforderungen an Display muss die Verpackung erfüllen?

wie kann die Verpackung getestet werden?

9. Verpackung

Wer stellt die Anforderungen an die Verpackung?

Hersteller / Importeur

Absatzmittler (Handel, Distributoren, Gross- und Detailhandel)

Verbraucher

Transporteur

9. Verpackung

Aus welchen Gesichtspunkten kann eine Verpackung noch betrachtet werden bzw. welche weiteren Bedingungen sollte eine Verpackung erfüllen?

Selbstbedienung (Produkt soll sich möglichst selbst verkaufen)

Umweltschutz (möglichst wenig Energie und Rohstoffe verbrauchen)

Information (Verpackung hat Informationsauftrag z.B. Inhaltsstoffe etc)

Displaywirkung (Verpackung soll eigenständig sein und CI wiedergeben.)

Verbraucher-Convenience (Tragkomfort nach dem Kauf, einfaches Handling, funktionell etc)

10. Marke / Name

Welche Anforderungen werden an eine Marke / Namen gestellt?

leicht verständlich (und zwar in allen Sprachregionen, in denen das Unternehmen tätig ist / sein wird)

leicht aussprechbar

möglichst kurz und prägnant

einfach zu schreiben

möglichst eine eigenständige Identifikation, eine Wiedererkennbarkeit zum Produkt

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