Marketing

Fach Marketing Konzept mit Steven Lutz AzU Thun

Fach Marketing Konzept mit Steven Lutz AzU Thun


S. S.
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über Marketingstrategien und -instrumente für Fortgeschrittene. Sie decken Themen wie Produktanalyse, Preisgestaltung, Marktsegmentierung und Verpackungsdesign ab, wobei auch Umweltfaktoren und Wettbewerbsstrategien berücksichtigt werden. Besonders nützlich für Marketingfachleute und Unternehmer, die ihre Marktpositionierung verbessern und effektive Marketingmixe entwickeln möchten.
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Langue
Allemand
Catégorie
Marketing
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
29.04.2015 / 16.02.2025

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1.1 Ausgangslage

Welche vier geschichtliche Phasen hat das Marketing erlebt und in welche Richtung waren sie orientiert?

Phase der Industrialisierung (1850-1890) --> produktorientiertes Marketing (Sorge um quantitativ ausreichende Produktion)

Phase der Geldmittelbeschaffung (1890-1914) --> finanzorientiertes Marketing (Sorge um Geldmittelbeschaffung zur Verbilligung der Produktion, Erhöhung Produktqualität, Rationalisierung, Massenfertigung)

Phase des Konsumgüterüberflusses (1915 - 1960) --> verkaufsorientiertes Marketing (Sicherung des Absatzes war Hauptproblem)

Phase der Konsumsättigung, Umweltdynamik, differenzierte Nachfrage und der weltweiten Anbieterkonkurrenz --> bedürfnisorientiertes, marktorientiertes Marketing (Erfolg hat, wer Trends, Marktlücken, Marktnischen erkennt)

1.1 Ausgangslage

Welche drei Konsequenzen ergeben sich aus dem marktorientierten Marketing?

Kundenwunsch rückt ins Zentrum

Kundenwünsche werden durch Mafo erforscht und die Erkenntnisse konzeptionell umgesetzt

Die Führungsprozesse sind der positiven Grundhaltung ggü. Kunden anzupassen.

1.1 Ausgangslage

Was bedeutet Marketingphilosophie?

Der Kundenwunsch rückt ins Zentrum des unternehmerischen Denkens und Handelns. Es ist eine neue, positive Grundhaltung gegenüber der Kunden.

1.1 Ausgangslage

Welches sind die vier Führungsfunktionen nach Rühli?

Planung

Entscheidung

Vollzug

Kontrolle

1.1 Ausgangslage

Nenne die drei Elemente der Marketinginfrastruktur

Potenzial

Führung

Information

1.1 Ausgangslage

Elemente der Marketinginfrastruktur: Potenzial

Welche Punkte gehören zum Potenzial?

Marketingstellen

Know-how

Patente, Lizenzen

EDV Hardware

Anlagen

finanzielle Mittel

Führungstechnik

1.1 Ausgangslage

Elemente der Marketinginfrastruktur: Führung

Welche Unterkategorien gehören zur Führung?

Führungsphilosophie

Organisation

Lohnsysteme

Ausbildung

Führungsstil

Controlling

1.1 Ausgangslage

Elemente der Marketinginfrastruktur: Information

Welche Unterkategorien gehören zum Bereich Information?

Datenbanken

Mafo

Reporting

Statistiken

Frühwarnsysteme

Dokumentationen

1.2.1 Stellung des Marketing im Unternehmen

Wo im Organigramm ist das Marketing bestenfalls einzuordnen?

Unterhalt der Unternehmensleitung.

1.2.2 Marketingzielsetzungen

Woher werden die Marketingziele abgeleitet?

Von den Unternehmenszielen

1.2.2 Marketingzielsetzungen

Was sind Zielhorizonte?

Fristen, innerhalb derer ein Ziel zu erreichen ist.

1.2.2 Marketingzielsetzungen

Welche drei Zielhorizonte gibt es?

langfristige / strategische Ziele (5-10 Jahre)

mittelfristige / operative Ziele (1 - 5 Jahre)

kurzfristige / taktische Ziele (bis zu einem Jahr)

1.2.2 Marketingzielsetzungen

Gib je ein Zielbeispiel pro Zielhorizont an

Langfristig: Unternehmensziele

Mittel-bis langfristig: marketingstrategische Ziele

Kurzfristig: Verkaufsförderungsziele

1.2.2 Marketingzielsetzungen

Welcher Zielhorizont weist ein Unternehmensziel auf?

Langfristig / Strategisch

1.2.2 Marketingzielsetzungen

Welcher Zielhorizont weist ein marketingstrategisches Ziel auf?

Mittel bis langfristig / Operativ bis Strategisch

1.2.2 Marketingzielsetzungen

Welcher Zielhorizont weist ein Verkaufsförderungsziel auf?

Kurzfristig / Taktisch

1.2.2 Marketingzielsetzung

Welche Fragen muss ein gut formuliertes Ziel beantworten?

Was

Wieviel

Wann / bis wann

Wo

1.2.2 Marketingzielsetzung

Was gilt als Grundlage für die Formulierung von Marketingzielen?

Unternehmensziele und regelmässig durchzuführende Marketingsituationsanalysen.

2. Marktkennzahlen

Wozu dienen Marktkennzahlen?

Dazu, einen Markt zu quantifizieren, also messbar zu machen.

2. Marktkennzahlen

Welche Marktkennzahlen interessieren uns?

Marktkapazität

Marktpotenzial

Marktvolumen

Marktanteil

Sättigungsgrad

2.1 Marktkapazität

Was ist die Marktkapazität?

Das sind alle, die ein Produkt zum Preis CHF 0.00 nehmen würden.

Profiantwort: Denkbares, technisches Aufnahmevermögen eines Marktes für ein Produkt oder eine DL ohne Berücksichtigung der Kaufkraft, das heisst zum Preise "Null" in einem abgegrenzten, definierten Markt und in einer bestimmten Zeitperiode.

2.2 Marktpotenzial

Was ist das Marktpotenzial?

Alle, die ein Produkt oder eine DL zu einem festgesetzten Preis kaufen könnten oder wollten.

Profiantwort: Denkbare Aufnahmefähigkeit eines Marktes unter optimalen Absatzanstrengungen für ein Produkt oder eine DL in einem abgegrenzten, definierten Markt und einer bestimmten Zeitperiode unter Berücksichtigung der Kaufkraft.

2.2. Marktpotenzial

Das Marktpotenzial ist identisch mit der gesamten - befriedigten und unbefriedigten - Nachfrage. Ist diese Aussage korrekt?

Ja

2.3. Marktvolumen

Was ist das Marktvolumen?

Das Marktvolumen ist die effektive Absatzmenge aller Anbieter eines Produktes oder DL in einem abgegrenzten, definierten Markt während einer bestimmten Zeitperiode.

Das Marktvolumen gibt das Total der befriedigten Nachfrage wieder.

2.3. Marktvolumen

Was ist das wertmässige Marktvolumen?

Total der abgesetzten Menge zu Verkaufspreisen in einer Zeitperiode.

2.3. Marktvolumen

Was ist das mengenmässige Marktvolumen?

Total der abgesetzten Menge in einer Zeitperiode.

2.4 Marktanteil

Was ist der Marktanteil?

Der Marktanteil des eigenen Unternehmens (in % des Marktvolumens ausgedrückt) ist die tatsächliche abgesetzte Menge eines Produktes oder einer DL meines Unternehmens in einem abgegrenzten, definierten Markt während einer bestimmten Zeitperiode.

2.4. Marktanteil

Wie lautet die Formel für den wertmässigen Marktanteil?

                     Eigener Umsatz x 100                     
wertmässiges Marktvolumen in einer Zeitperiode

 

2.4. Marktanteil

Wie lautet die Formel für die Berechnung des mengenmässigen Marktanteils?

                           Eigener Absatz x 100                      
mengenmässiges Marktvolumen in einer Zeitperiode

2.5. Sättigungsgrad

Was sagt der Sättigungsgrad aus?

Er bestimmt das Verhältnis des Marktvolumens zum Marktpotenzial. Sagt also aus, wie hoch die gedeckte Nachfrage im Verhältnis zur gedeckten und ungedeckten Nachfrage ist.

Marktpotenzial: Menge der gedeckten und ungedeckten Nachfrage
Marktvolumen: Menge der gedeckten Nachfrage

3. Marketingsituationsanalyse

Prof. Dr. Richard Kühn schlägt für die Marketingsituationsanalyse eine Struktur vor. Welche?

1. Definition / Analyse Marktstruktur

2. Beschreibung Teilmärkte und Marktsegmente

3. Analyse Umweltfaktoren und Externe Beeinflusser

4. Analyse Zwischenhandel

5. Konkurrenzanalyse

6. Rahmenbedingungen des eigenen Unternehmens

7. Schlussfolgerungen

3.1. Definition und Analyse der Marktstruktur

Was versteht man unter einem Teilmarkt?

Unter einem Teilmarkt versteht man die Produktgruppe bwz. die Dienstleistungsgruppe, mit der wir und unsere Mitbewerber tätig sind, wobei auch die geographischen Grenzen definiert sind.

3.1. Definition und Analyse der Marktstruktur

Welche Elementen finden sich im Marketinggesicht wieder?

Eigenes Unternehmen (oben links)

Konkurrenten (oben rechts)

Externe Beeinflusser (mitte links und rechts)

Grosshandel /Detail- und Fachhandel (Mitte)

Produkteverwender inkl. interne Beeinflusser (unten)

Umweltfaktoren (ganz unten)

3.1. Definition und Analyse der Marktstruktur

Marketingesicht: Wo befindet sich das Feld "Eigenes Unternehmen"?

Oben links

3.1. Definition und Analyse der Marktstruktur

Marketingesicht: Wo befindet sich das Feld "Konkurrenz"

Oben rechts

3.1. Definition und Analyse der Marktstruktur

Marketingesicht: Wo befinden sich die Felder *Externe Beeinflusser*?

Mitte rechts und links

3.1. Definition und Analyse der Marktstruktur

Marketingesicht: Wo befindet sich das Feld *Handel* bzw. *Grosshandel / Fach- und Detailhandel*?

Mitte

3.1. Definition und Analyse der Marktstruktur

Marketingesicht: Wo befindet sich das Feld *Produkteverwender (Segmente) inkl. interne Beeinflusser?

Unten

3.1. Definition und Analyse der Marktstruktur

Marketingesicht:Wo befindet sich das Feld *Umweltfaktoren*?

Ganz unten

3.1. Definition und Analyse der Marktstruktur

Marketingesicht: Gib ein Beispiel für das Feld *Produkteverwender (Segment), inkl interne Beeinflusser

Endkonsument und die internen Beeinflusser wie z.B. die Schwiegermutter

Étudier