Marketing
Fach Marketing Konzept mit Steven Lutz AzU Thun
Fach Marketing Konzept mit Steven Lutz AzU Thun
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Lernkarten
4.1. Teilmarkt- / Marktsegmentsstrategie / Marketingzielbereiche
Was ist ein UAP?
Unique Advertising Proposition = einzigartige, nicht kopierbare Werbung wie z.B. der Mercedes-Stern oder die Adidas-Streifen.
Auch genannt KP für Kommunikative Profilierung.
4.1. Teilmarkt- / Marktsegmentsstrategie / Marketingzielbereiche
Was ist ein USP?
Unique Selling Proposition = ein einzigartiger Verkaufsvorteil, den andere Produkte nicht aufweisen können. Für ein Produkt mit einem USP gibt es kein Substitutionsgut.
Auch genannt LP für Leistungsprofilierung.
4.2. Wettbewerbsstrategie
Welche drei Wettbewerbsstrategien gibt es?
Marktentwicklungsstrategie
Teilmarktentwicklungsstrategie
Konkurrenzstrategie
4.2. Wettbewerbsstrategie
Welche Unterkategorien gibt es bei der Konkurrenzstrategie?
Profilierungsstrategie
Me-too-strategie
aggressive Preisstrategie
4.2. Wettbewerbsstrategie
Wann wählt man die Marktentwicklungsstrategie? Gib ein Beispiel für ein Unternehmen.
- Wenn das eigene Produkt eine dominante Stellung hat
- Wenn man eine hohe Marktfähigkeit hat
- Wenn man grosse finanzielle Mittel für die Kommunikation zur Verfügung hat
Beispiel: Coca Cola Light
4.2. Wettbewerbsstrategie
Welchen Nachteil (ausser den hohen Kosten) hat die Marktentwicklungsstrategie?
Die Mitbewerber profitieren von der Marktentwicklung, welche das eigene Unternehmen finanziert. Ein Beispiel dafür ist Coca Cola Light. Coca Cola hat den Light-Markt ausgebaut und somit Rivella Blau schlagartig auf den zweiten Verkaufsrang verwiesen. Dafür hat sich aber der Gesamtumsatz gesteigert.
4.2. Wettbewerbsstrategie
Bei der Marktentwicklungsstrategie steigert sich das Marktvolumen nicht. Korrekt?
Nein, es steigert sich tatsächlich, denn es werden ja neue Märkte erschlossen.
4.2. Wettbewerbsstrategie
Wann wählt man eine Teilmarktentwicklungsstrategie?
Wenn unsere neue Technologie die alte Technologie ablöst (z.B. Videokassetten wurden von DVD's abgelöst, DVD's werden jetzt substituiert von BluRays etc).
Das Bedürfnis ist an und für sich schon gedeckt, wir können jedoch einen viel besseren Preis oder eben eine neue Technologie anbieten.
4.2. Wettbewerbsstrategie
Wann wählt man die Profilierungsstrategie?
Wenn wir über einen USP oder einen UAP verfügen und uns so von unserer Konkurrenz klar abheben und uns profilieren können.
4.2. Wettbewerbsstrategie
Wie funktioniert die Me-Too-Strategie?
Dabei werden die ausschlaggebenden, markanten Merkmale des Hauptkonkurrenten kopiert und unser eigenes Produkt zum verwechseln ähnlich gestaltet, jedoch zu einem leicht tieferen Preis angeboten.
4.2. Wettbewerbsstrategie
Gib ein paar Beispiele von "Me-Too-Produkten"
Eigenmarken von Grossverteilern (wie Migros und Coop)
Migros Blocks (Nuts, Mars)
WC-Elefant (WC-Ente)
Mivella (Rivella)
4.2. Wettbewerbsstrategie
Was ist der Unterschied auf den Preis bezogen bei den Strategien Me Too und aggresive Preisstrategie?
Bei der aggressiven Preisstrategie muss das Unternehmen fähig sein, dauernd und markante Preisvorteile zu bieten.
4.3 Positionierung
Was wird mit der Positionierung definiert?
Es wird definiert, wie das eigene Angebot/Produkt von den Kunden im Umfeld der Konkurrenz gesehen werden soll.
4.3 Positionierung
Wie wählen wir die Positionierungskriterien aus?
Wir wählen diejenigen Kriterien aus, bei denen wir uns am meisten von der Konkurrenz abheben, um so unser Vorteil auch grafisch hervorzuheben.
4.3 Positionierung
Was ist das sogenannte Herz des Marketingkonzeptes?
Die psychologische Feinpositionierung.
4.3 Positionierung
Auf welche früher getroffenen Entscheidungen muss man bei der Positionierung achten?
Auf die Marktsegmente (anhand der entschiedenen Marktsegmente werden dann die Kriterien ausgewählt).
4.4 Marktbearbeitungsstrategie
Was wird im Konzeptschritt Marktbearbeitungsstrategie entschieden?
Welche Absatzkanäle bearbeitet werden.
Wer die Externen Beeinflusser sind.
Das Push-Pull-Verhältnis wird bestimmt
4.4 Marketingmix
Was wird im Marketingmix entschieden?
Welche Instrumente wir verwenden und wie wir sie verwenden. Stichwort: Standard-Dominanz-Modell
4.4 Marketingmix
Welches Modell wird im Marketingmix beschrieben?
Standard-Dominanz-Modell.
4.4 Marketingmix
Welche Bereiche gibt es im Standard-Dominanz-Modell udn wie sind sie gegegliedert?
Absatzbedeutung sehr hoch
Standard-Instrumente Dominante Instrumente
Komplementäre Instrumente
Marginale Instrumente
Absatzbedeutung sehr klein
Gestaltungsfreiheit null Gestaltungsfreiheit sehr gross
4.4 Marketingmix
Welches sind die dominanten Instrumente?
Diejenige, auf die grosses Gewicht gelegt wird und die bei der Zielerreichung eine grosse Rolle spielen und einen grossen Gestaltungsfreiraum aufweisen.
4.4 Marketingmix
Was sind die komplementären Instrumente?
Diejenigen, die ergänzend zu den dominanten Instrumenten eingesetzt werden (zum Beispiel Verkaufsförderung oder Werbung).
4.4 Marketingmix
Was sind Standard-Instrumente?
Diejenigen Instrumente, die man nicht besonders gewichten sollte. Man darf sie aber auch nicht vernachlässigen, denn das würde schaden.
4.4 Marketingmix
Was sind marginale Instrumente?
Das sind Instrumente von unbedeutendem Gewicht.
4.6 Änderungen und Anpassungen der Marketinginfrastruktur
Was wird unter diesem Konzeptpunkt verstanden?
Während der Formulierung des Marketingkonzeptes können sich Lücken in der Infrastruktur ergeben bzw. auffallen (Personal, Anlagen, Finanzen). Unter diesem Marketingpunkt müssen Lösungen und Anpassungen gesucht werden.
4.7 Marketinggrobbudget
Sind eher Produkte mit hohem oder mit tiefem Marketingbudget langlebig?
Diejenigen mit hohem Budget.
4.4 Marketinggrobbudget
Welche groben Kostenbereiche unterscheidet man im Marketing?
Infrastrukturkosten
Kosten für Produkteentwicklung
Kosten für MaFo
Kosten für Kommunikationsmassnahmen (Werbung, Verkaufsförderung etc)
4.11 Marketingaudit
Was ist ein Marketingaudit?
Eine Marketingrevision
4.11 Marketingaudit
Wozu dient das Marketingaudit? Was wird überprüft?
Die gesamten Marketingaktivitäten werden kontrolliert. Es wird kontrolliert, ob die Massnahmen korrekt durchgeführt wurden, die Ziele erreicht wurden.
4.11 Marketingaudit
Welche vier verschiedenen Marketingaudits gibt es?
Verfahrensaudit
Marketingmixaudit
Strategienaudit
Organisationsaudit
4.11 Marketingaudit
Was wird beim Verfahrensaudit geprüft?
Planungsverfahren
Kontrollverfahren
Informationsversorgung
4.11 Marketingaudit
Was wird bei der Marketingmixaudit geprüft?
Vereinbarkeit mit strategischen Grundlinien
Prüfung der wechselseitigen Massnahmenbestimmung
Prüfung der Mittel-Zweck-Angemessenheit
4.11 Marketingaudit
Was wird bei der Strategienaudit geprüft?
zugrunde gelegte Prämissen
strategische Ziele
Konsistenz von SChlussfolgerungen
4.11 Marketingaudit
Was wird bei der Organisationsaudit gemessen?
Prüfung der vollständigen Berücksichtigung von Marketingaufgaben
der aufgegebenen Organisationsform
der Koordinationsregelungen
5.1. Marketingmix
Welches sind die vier P's?
Product
Price
Promotion
Place
5.1. Marketingmix
Was gehört zum Product?
Qualität
Eigenschaften
Styling
Marke
Verpackung
Grössen
Service
Garantie
5.1. Marketingmix
Was gehört zum Preis?
Listenpreis
Rabatte
Zahlungsbedingungen
Kreditbedingungen
5.1. Marketingmix
Was gehört zu Promotion?
Werbung
Verkaufsförderung
Verkauf
PPR
5.1. Marketingmix
Was gehört zum Place?
Absatz
Verteildichte
Standorte
Lagerbestände
Transport
5.1. Marketingmix
Nenne die Struktur des Marketingmixes nach Kühn (mit fünf Instrumenten)
Produkt/Sortiment
Preis/Konditionen
Zusatzleistungen
Kommunikation
Distribution