Mankiw

Politische Ökonomie Lüchinger

Politische Ökonomie Lüchinger


S. H.
Diese Lernkarten behandeln grundlegende Konzepte der Volkswirtschaftslehre auf Universitätsniveau, mit Fokus auf Mikroökonomie. Sie decken Themen wie Nachfrage, Angebot, Produktionsfunktionen, Gewinnmaximierung und Marktstrukturen ab, einschließlich Monopole, Wettbewerbsmärkte und Preisdiskriminierung. Die Karteikarten sind ideal für Studierende, die ihr Verständnis von wirtschaftlichen Prinzipien vertiefen und sich auf Prüfungen vorbereiten möchten.
Karten
224
Lernende
3
Sprache
Deutsch
Kategorie
VWL
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
24.11.2015 / 03.12.2019

Lernkarten

Gewinne in der langen Frist

Langfristig gibt es keine Gewinne in einem vollständigen Wettbewerbsmarkt. Weil solange man Gewinne machen kann, werden neue Firmen in den Markt dazustossen.

Gründe für instabile Situation der langfristigen Gewinne / Verluste

--> Ökonomische Gewinne / Verluste

Anreiz zu Markteintritt / -austritt

Zu- / Abnahme Marktangebot

Preissenkung / - steigerung 

Stabile Situation rechnerisch 

Null-Gewinn-Bedingung.

wenn Gewinne = (P -DK) * Q = 0

also P = DK

Gründe für Aufwärtsgeneigte, langfristige Angebotskurve 

Produktionsfaktoren begrenz

Heterogenität der Kosten

Heterogenität der Kosten

Ausdehnung Angebot: Markteintritt von Firmen mit höheren Kosten

Preis = minimum der DK der "marginalen" Firma

--> Ökonomische Profite für effiziente Firmen auf lfr. möglich

Trotzdem: lfr Elastizität > kfr E --> wegen Markteintritt und Austritt

Zentrales Kriterium für Monopolist

 

Preiselastizität der Nachfrage für einzelne Unternehmung

Quellen von Monopolmacht

Exklusives Eigentum an Schlüsselressource (Diamanten)

Staatliche Lizenzen und Konzessionen (Post / Taxi)

Patentschutz (zeitlich befristete Periode von Monopol)

Natürliche Monopole (fallende DK-Kurve bzw. steigende Skaleneträge = stetig fallende DK)

 

Mengen- und Preiseffekt

Mengeneffekt: Erlöszunahme wegen Q steigt

Preiseffet: Erlösabnahme wegen P sinkt auf alle Q

Aufschlag eines Monopolisten

(P - GK)/P = 1 / [elastizität der Nachfrage]

Rent-Seeking

Unprodukter Aufwand zur Sicherung der Monopolmacht

Politische Massnahmen

Wettbewerbs- und Kartellrecht

Regulierung der Monopole (P = GK, Angemessene Rendite)

Verstaatlichung

Laissez-faire

Preisdiskriminierung

Unterschiedliche Preise bei identischen Kosten --> Steigerung des Monopolgewinns

Bedingungen für Preisdiskriminierung

Marktmacht

Trennung zwischen Gruppen mit unterschiedlicher Zahlungsbereitschaft

Keine Arbitragemöglichkeiten vorhanden

Preisdiskriminierung 1. Grades

Perfekte Diskriminierung

Jede Kunde bezahlt genau seine Zahlungsbereitschaft

Preisdiskriminierung 2. Grades

Differenziert Produkte für verschiedene Gruppen

(Mengenrabatte, Flugticket )

Preisdiskriminierung 3. Grade

Div. Preise für erkannbare Gruppen

(Studentenpreise etc.)

Arbeitsnachfrage einer Firma im Wettbewerb (4) Annahmen?

Preisnehmer auf Güter- und Arbeitsmarkt

Entscheidungsregel: zusätzliche Arbeitskraft, wenn Kosten < Nutzen (Entscheid an der Grenze)

Kosten = Marktlohn (w)

Nutzen? (muss mit dem Erlös verglichen werden.

Nutzen der zusätzlichen Arbeitskraft (2)

 

Zusätzlicher Output --> Grenzprodukt der Arbeit = dQ / dL

Zusätzlicher Erlös --> Wertgrenzprodukt = GE * GP

Arbeitsnachfrage eines Monopolisten (2)

Entscheidungsregel analog zu Firma im Wettbewerb

Unterschied: P ≠ GE --> WGP = GE * GP ≠ P * GP

Verschiebung der Arbeitsnachfrage (3)

Änderung Güterpreise bzw. -Nachfrage

Technischer Fortschritt

Änderung des Angebots anderer Produktionsfaktoren

Einkommenseffekt bedeutet bei der Budgetgeraden?

die Verschiebung der Kurve

Substitutionseffekt bedeutet auf der Budgetgeraden?

Die Drehung der Kurve

2 Kritikpunkte am erweiterten Ökonomischen Verhaltensmodell

Begrenzte Rationalität

Begrenzter Eigennutz

Optimalitätsbedingung bei Budgetgerade 

GUA / PA = GUB / PB 

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