Management Basics
Klausur Management Basics 2013
Klausur Management Basics 2013
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Lernkarten
A11:
In der Gründungsphase eines Unternehens werden zwei Geschäftsideen A und B mit Hilfe des Scoringverfahrens gegeneinander abgewogen. In der folgenden Tabelle finden Sie die hierbei berücksichtigten Erfolgskriterien mit ihren Gewichten sowie in der Spalten A und B die von Experten für die Geschäftsideen anhand einer 10 Punkte-Skala geschätzten Punktwerten (Ratings).
a) A Punkte = 5
B Punkte = 4,5
b)
- Es fehlen qualitative Kriterien
- Der Kriterienkatalog ist nicht immer vollständig und praktikabel
- Bei geringem Unterschied in den Punkteergebnissen kann das Beurteilen schwer sein
c) Die Wirtschaftlichkeitsanalyse ist ein Verfahren, mit deren Hilfe man die Vorteilhaftigkeiten einer Investition bestimmen kann, in dem man die erwarteten Kosten den Erträgen gegenüberstellt. Hierbei schaut man sich drei Szenarien an "Worst-Case", Middle-Case" und den "Best-Case". Entscheidung hängt dann von der Risikobereitschaft der Investoren ab.
A12:
Erörtern Sie kurz die Vorteile, die ein Gründungsteam gegenüber einem einzelnen Unternehmensgründer auszeichnet. Nnenn Sie für diesen Fall mögliche Nachteile der Teambildung.
Die Vorteile eines Gründungsteams sind zum Einen die Synergien, die geschaffen werden. Man hat in einem Team erhöhte Kapazitäten von Kreativität und Motivation. Die Verantwortung für die Entscheidungen können besser verteilt (besprochen) werden. Ein einzelner Unternehmer trägt diese Verantwortung und auch die psychische Belastung allein. Zudem ist ein einzelner Gründer häufig kein Spezialist aus allen erforderlichen Gebieten und trifft daher eher Fehlentscheidungen, als ein Gründerteam, welches mehrere Spezialgebiete abdecken kann. Allerdings können viele verschiedene Meinungen auch den Entscheidungsprozess verlangsamen und die Ursprungsidee verwässern. Es gibt darüberhinaus auch ein erhöhtes Konfliktpotenzial, welches die Gefahr der Fluktuation mit sich bringt.
Vorteile: Erhöhung der Kapazitäten (Finanziell u. Fähigkieten), größeres Netzwerk für mögliche Kooperationen vorhanden, Fremdkapitalbeschaffung "leichter", sozialpsychiologisch zweckmäßig (motivation, Unterstützung, Sicherheit)
Nachteile: Erhöhtes Konfliktpotenzial, tendenziell längerer Entscheidungsprozess, Fluktationen im Gründerteam können zur Auflösung der gesamten Unternehmung führen.
A13:
Was versteht man für ein neu zu grünendes Unternehmen unter einem Business Plan, an welche zwei Adressaten oder Zielgruppen ist der Business Plan gerichtet und welche Ziele werden bezüglich dieser Zielgruppen mit einem Business Plan verfolgt. Nennen Sie fünf Elemente als wesentliche inhaltliche Bestandteile eines Business Plans.
Der Business Plan ist ein schriftliches Dokument, in dem das Konzept des (neu zu gründenden) Unternehmens aufgeführt und begründet ist. Er ist ein Instrument zur Kapitalaquisition (Business Plan Wettbewerber, Venture Capital Geber, Business Angel, Banken etc.) und er dient als "Fahrplan für den Gründer" zur Strukturierung und Implementierung von Ideen (Plan für eine Unternehmensentwicklung). Hier ist es wichtig ein Verständnis für die eigene Idee zu bekommen, Klarheit über das Vorgehenzu erlangen und Strategien zur Umsetzung zu entwickeln. Zusätzlich dient der Business Plan als Grundlage für das interne und externe Controlling.
Zielgruppen Adressaten: Gründer (systematische Analyse der Geschäftsidee) Potentielle Investoren (Beteiligungsangebot mit umfassenden Informationen über das Unternehmen, das Unternehemensteam etc.)
Formale Anforderungen: Verständliche, Leserfreundlch, Prägnant
Ist die Chance für: Systematisches Vorgehen, Entscheidungsdruck, Probelauf, Kommunikation
Inhalte eines Business Plans:
- Management Summary
- Unternehmen ( Profil, Besitzverhältnisse, Ziele)
- Produkte / Anwendungen
- Markt u. Wettbewerb
- Marketing u. Vertrieb
- Management u. Organisation
- Finaz-/Dreijahresplanung
- Chancen & Risiken
- Finanzbedarf
A14: Zeiegn Sie Wesensmerkmale auf, durch die sich Personengesellschaften von Kapitalgesellschaften unterscheiden.
Personengesellschaften:
- natürliche Personen
- keine EInlage vorgeschrieben
- Abschluss und Vertrag sind Form frei
- haften mit Privatvermögen
Kapitalgesellschaften
- Juristische Person (Inhaber und Leitung können zwei unterschiedliche Personen sein- Geschäftsführer wird vom Gesellschafter eingesetzt)
- Einlage vorgeschrieben
- Haftet nur mit Einlage und mit dem Gesellschaftsvermögen
- Abschluss und Vertrag müssen Notariell beurkundet werden
Einzelunternehmung
a) Einzelunternehmen (1 Person als Inhaber)
b) nicht notwendig
c) Wenn es sich um ein kaufm. Unternehmen handelt (Größe) oder freiwillig, dann Zusatz e.K.
d) Gesetzlich nicht vorgeschrieben
e) alle Gesellschafter gesamtschuldnerisch und uneingeschränkt
f) Unternehmer selbst
g) Ein Inhaber
Gesellschaft bürgerlichen Rechts
a) Personengesellschaft
b) formfrei
c) nicht notwendig
d) Gesetzlich nicht vorgeschrieben
e) alle Gesellschafter gesamtschuldnerisch und uneingeschränkt
f) gemeinschaftlich
g) Mindestens zwei Gesellschafter
Offene Handelsgesellschaft
a) Personengesellschaft
b) formfrei
c) Ja, Anmeldung zum HR notariell geglaubigt
d) Gesetzlich nicht vorgeschrieben
e) alle Gesellschafter gesamtschuldnerisch und uneingeschränkt
f) Alle Gesellschafter
g) Mindestens zwei Gesellschafter
Kommanditgesellschaft
a) Personengesellschaft
b) formfrei
c) Ja, Anmeldung zum HR notariell beglaubigt
d) Einlagen durch Kommanditisten in beliebiger Höhe
e) Komplementär gesamtschuldnerisch, Kommanditist mit der EInlage
f) Komplementär
g) Mindestens einen Komplementär und einen Kommanditisten
Gesellschaft mit beschränkter Haftung
a) Kapitalgesellschaft
b) notariell beurkundeter Vertrag
c) Ja, Anmeldung zum HR notariell beglaubigt
d) Mindestens 25000, Sacheinlagen möglich, Grundung 12500
e) Leitung: Geschäftsführer Kontrolle: Gesellschafterversammlung
f) Mindestens ein Gesellschafter
Aktiengesellschaft
a) Kapitalgesellschaft
b) Notariell beurkundeter Vertrag
c) Ja, Anmeldung zum HR notariell beurkundet
d) Mindestens 50000
e) in Höhe der EInlage
f) Leitung: Vorstand Kontrolle: Hauptversammlung
g) Mindestens ein Aktionär
A16:
Erläutern Sie die Rechtsform Offene Handelsgesellschaft (OHG), Kommanditgesellschaft (KG), Gemeinschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) und Aktiengesellschaft (AG) in Bezug auf Ihre jeweiligen Möglichkeiten der Finanzierung (Kapitalbeschaffung).
OHG
EKmax: Es können zusätzliche Gesellschafter aufgenommen werden (Vertrauens- u. Leitungskonfliktpotenziale) eine weitere Möglichkeit ist auch hier wieder das Sparen der Gewinne (Rücklagen bilden)
FKmax: Darlehen bei Banken
KG / GmbH
EKmax: In einer KG es "relativ einfach" juristische Personen zu akquirieren und das wirkt sich auch positiv auf die FK-Beschaffung aus. Da der Kommanditist keine Führungstätigkeiten einimmt.
AG
EKmax: Nennkapital (Nominalkapital) setzt sich aus dem Wert und der Menge an veräußerten Aktien zusammen. Werden mehr Aktien ausgegeben, kann zusätzliches Kapital beschafft werden. Dieses muss im Gegensatz zum Darlehn nicht zurückgezahlt werden, sondern lediglich die Gewinne werden ausgeschüttet.
FKmax: Relativ leicht zu bekommen, da es viele klein Aktionäre gibt. Zusätzlich wirken sich hier die Publizitätspflicht und die Überwachung der Manager durch Aufsichtsrate positiv aus. Da es mit einem höherem Eigenkapital auch mehr Fremdkapital akquirierne lässt, muss der Einfluß der Rechtsform auf die Finanzierungsmöglichkeiten als außerordentlich hoch eingeschätzt werden.
A17:
Erläutern Sie die Bedeutung, Charakteristika und mögliche Probleme de jüngst ins Leben gerufenen Rechtsform "Unternehmensgesellschaft (haftungsbeschränkt)".
Die Einführung der neuen Rechtsform "Unternehmensgesellschaft (haftungsbeschränkt)" fand am 01.11.2008 statt und ist eine Unterform der bekannten GmbH. Hintergrund: Die Grundungszahlen der GmbH sind Rückläufig und viele gründen lieber in der englischen Rechtsform Ltd. (LImited) um niht mit dem Privatvermögen zu haften. DIe neue Rechtsform "Unternehmensgesellschaft (haftungsbeschränkt)" wird auch Mini-GmbH genannt und kann mit der obligatorischen Einlage von 1 € gegründet werden. Die Einlagesumme von 25000 € muss in den erten Jahren der Unternehmung angespart (1/4 der Gewinne pro Jahr) werden und anschließend kann die Rechtsform unproblematisch in die Rechtsform GmbH überführt werden.
A18:
a) gehen Sie auf die Bedeutung von Visionen ein und geben Sie Beispiele.
b) Zeigen Sie anhand von Beispielen, was unter einem Unternehmerbild zu verstehen ist. Zeigen Sie anschließend auf, wozu Unternehmensbilder dienen.
c) Was versteht man unter Formalzielen und Sachzielen und in welchem Zusammenhang stehen sie? Bitte geben Sie Beispiele für Formalziele und Sachziele.
a) Die Vision beschreibt in einem Unternehmenn die Richtung der langfristigen strategischen Planungsüberlegungen (Polarsternfunktion) und ist Zeitlich nicht terminiert. Ein Beispiel ist, Dataport möchte der öffentliche IT-Deinstleister in Norden Deutschlands werden.
b) Das Unternehmensbild ist visuell über den Unternehmenszielen zu sehen und sagt den Mitarbeiter wer sie (das Unternehmen) sind und was gemeinsam erreicht werden soll. Die Vision wurde etwas greifbarer formuliert und dient der Ableitung der Unternehmensziele (Kennzahlen Erhebung) und dem Zugehörigkeitsgefühl der MItarbeiter.
c) Formal- und Sachziele unterteilen die Unternehemensziele. Formziele beschreiben ökonomische Größen wie Gewinn, Umsatz, Rendite und beantwortet die Frage: Nach welchen Regeln soll produziert werden. Sachziele beschreiben in welcher Form die einzelnen Geschäftsbereiche daran mitwirken: Was soll produziert werden.
A19:
Erläutern Sie die wesentlichen Unterschiede zwischen dem Marked-based-View und dem Ressource-based-View des strategischen Managements und stellen Sie eine Verbingung dieser theoretischen Ansätze mit der sog. SWOT-Analyse der strategischen Planung her. Greifen Sie hierbei zur Veranschaulichung auf das 5-Faktoren-Modell der Marktattrativität sowie die Wertekette von Michael Porter zurück.
Bei dem market-based-view handelt es sich um eine "Outside-In-Perspektive", die Ihre Organisation nach den Marktanforderungen und der Umwelt ausrichtet. Somit trifft ein Unternehmen seine Entscheidungen ausgehend vom Marktgeschehen. Dies stellt eine reaktive, defensive Grundposition dar und eigene Innovationen werden tendenziell vernachlässigt.
Die "Ressource-based-View" spiegelt eine "Inside-Out-Perspektive" wieder, in der sich das Unternehmen auf seinen Erfolgsfaktor "eigene Ressourcen" besinnt (Humankapital, Knowhow etc.). Die beiden Persprektiven analysieren jeweils verschiedene Aspekte. Beides wird in der SWOT-Analyse miteinander verbunden. Diese schaut nämlich auf die Chancen und Risiken (Umweltanalyse) sowei auf die Stärken und Schwächen (Unternehmensanalyse) des Unternehmens. Wohingegen das 5-Faktoren Modell von Porter eine Outside-In-Perspektive beschreibt und auf die 5 grundlegenden Wettbewerbskräfte begrenzt. So wird die Branche als Zentrale EInheit gesehen auf die Abnehmer, neue Anbieter, Lieferanten und Ersatzprodukte einwirken.
- Kostenführerschaftsstrategie
- Differenzierungsstrategie
- Nischenstrategie
A20:
Stellen Sie kurz die sechs Phasen eines strategischen Planungsprozesses dar.
Die sechs Phasen beginnenmit der Zielbildung, durch die man verschiedene Ziele benennt und konkretisiert. Darauf folgt die Umweltanalyse, auf Grund welcher man die Einflüsse von außen auf Entschiedungen definiert. Genauso wichtig wie die Unternehmensanalyse, mit welcher man das Stärken und Schwächen Potenzial eines Unternehmens heraus filtert. In der vierten Phase beginnt man mit der Strategiewahl. Hier bieten sich drei Strategien an: Kostenführerschaft-, Differnzierungsstrategie, Nischenstrategie. Hat man sich für eine Entschieden, so folgt daraufhin die Strategieimplementierung. Sie umfasst alle Aufgaben, die zur Verwirklichung einer Strategie notwendig sind. Als sechste Phase schließt die strategische Kontrolle den strategischen Planungsprozess ab.
Phase 1: Zielbildung Vision, Unternehmensbild, Unternehmensziele, Geschäftsbereichsziele, Funktionsbereichsziele
Phase 2: Umweltanalyse Technologie, Politik, Gesamtwirtschaft, Gesellschaft, Bevölkerung,
"Five-Forces" Neue Anbieter, Lieferanten, Ersatzprodukte, bestehende Konkurrenz, Kunden
Phase 3: Unternehemsanalyse
SWOT = Strengths & Weaknesses (Stärken und Schwächen)
Opportunities & Threats (Chancen und Risiken)
Phase 4: Strategiewahl Kostenführer, Differenzierung, Nischenstrategie
Phase 5: Strategieimplementierung Zerlegung in Einzelmaßnahmen, organisatorische Aufgabe, personale Aufgabe. Sie umfasst Aktivitäten, die zur Verwirtklichung einer Strategie erforderlich sind.
Phase 6: strategische Kontrolle Umfasst nicht nur den Soll-Ist-Vergleich, begleitet die Planung als kontinuierlichen Prozess, Besteht aus Prämissenkontrolle, Planfortschrittskontrolle und der Kontrolle der strategischen Potenziale. Zusätzlich werden im Rahmen ein Kontrollsystem bestimmt: Kontrollträger, Kontrollprozess, KOntrolltechniken, Kontrollbereiche, Kontrollrechnung
A22:
Erläutern Sie anhand von Beispielen die wesentlichen Merkmale und Bedinungen der
- Kostenführerschaftsstrategie
- Differnzierungsstrategie
- Nischenstrategie
1 Kostenführerschaftsstrategie
Ziel: preisgünstigster Anbieter
Erfordert eine rigorose Politik der Kostensekung
Mögliche Maßnahmen:
- Ausnutzung von Lernkurveneffekten bei der Produktion
- Fixkostendegression (senken der Fixkosten)
- Standardisierung
- Durchforstung der Kostenstruktur (Make or Buy)
2. Differenzierungsstrategie
Ziel: Herstellung und Angebot von Produkten die sich in Qualität und Service von den anderen Konkurrenzprodukten deutlich abheben. Dadurch soll die Preiselastizität der Nachfrage verringert werden. Es wird ein monopolistischer Bereich geschaffen oder ein vorhandener monopolistischer Bereich vergrößert.
3. Nischenstrategie
Ziel: Ausrichtung auf ein ganz bestimmtes und enabgegrenztes Käufersegment. Es wird ein Teilmarkt mit einer Personengruppe von spezieller Bedürfnissstruktrur bedient.
Beispiele:
- Ausrüstung für seltene Sportarten
- Taschenuhren von Patek Philippe
- Ferrari Sportwagen
A24:
Erläutern Sie die Komponenten der strategischen Kontrolle und geben Sie Beispiele.
Ein systematischer Prozess, der parallel zur strategischen Planung verläuft und durch die Ermittlung von Abweichungen zwischen Plangrößen und Vergleichsgrößen den Vollzug und die Richtigkeit der strategischen Planung überprüft.
- Umfasst nicht nur den Soll-Ist-Vergleich
- Begleitet die Planung als kontinuierlichen Prozess
- Besteht aus:
- Strategische Prämissenkontrolle
- Strategischen Planfortschrittskontrolle
- Kontrolle der strategischen Potentiale - Ferner werden im Rahmen eines Kontrollsystems bestimmt:
- Kontrollträger
- Kontrollprozess
- Kontrolltechniken
- Kontrollbereiche
- Kontrollrechnung
A25:
Erläutern Sie ausführlich die vier Bereiche des Marketing Mix. Gehen Sie hierbei beispielhaft auf produkt-, distributions-, preis- und absatzpolitische Orientierungen und Maßnahmen ein.
Produktpolitik:
Produktentwicklung, Eigenschaften, Name, Leistung, Wettbewerbsvorteil
Die Produktpolitik zielt auf Gewinnmaximierung, Umsatz- oder Absatzmaximierung. Jedoch beschränkt sich die Produktpolitik nicht nur auf das Produkt selbst, sindern umfasst alle EIgenschaften, die neben dem Sachgut eine höchstmögliche Bedürfnisbefriedigung beim Kunden erzeugen. Dies kann z.B. die leistung des Produktes sein, die Ausstattung, eine Kundenfreunliche Verpackung und Montageanleitung oder einfach der Service und die Gewährleistung.
Preispolitik:
Wettbewerbsorientierung - Der Preis bildet sich in Abhängigkeit zum Markt
Nachfrageorientierung - Der Preis bildet sich in Abhängigkeit zur Nachfrage.
Nutzenoptimiert - kein kalkulatorischer Zusammenhang. Der Preis ist abhängig von der Innovation bzw. der Exklusivität.
Kostenorientierung - Kosten + Gewinnzuschlag
Preispolitik setzt detailiert Kenntnis über die eigenen Kosten voraus!
Distributionspolitik:
beschreibt die Wahl der Absatzwege. DIe Entscheidungskriterien sind zum Einen: Produktkategorie, der Preis, die Kauffrequenz und der Wettbewerb. Zum Zweiten die Wirtschaftlichkeit, die Kontrolle und Flexibilität. So können Produkte direkt in der Eigenen Organisation (es gibt keinen Zwischenhänder oder über das Unternet abgesetzt werden. Der Indirekte Weg führt über den Einzelhandel, Großhandel oder Versand zum Kunden.
Absatzförderung:
Hierbei geht es um das bekannt machen des Produktes. Sie fragt sich, "wer? Sagt was? Wodurch? Zu wem?" Also beschäftigt sie sichh mit der Frage: Wo ist der Kommunikator, welche Botschaft wird vermittelt, über welches Medium, an welche Empfänger (z.B. Kuden, Liefernten), Geschäftspartner und wie ist die WIrkung. Regelmäßige Maßnahmen der Absatzförderung sind Werbung (TV, Radio, etc.), Verkaufsförderungen (Messen, Rabatte etc.) und Public Relations.
A27:
Zur Vorbereitung einer mittelfristigen Finanzplanung wurde folgende Plan-Gewinn und Verlustrechnung ermittelt:
a) Wie hoch ist der Brutto Cash-Flow
b) Wie hoch ist der Netto Cash-Flow, wenn eine Gewinnsteuerbelastung von 40 % zu erwarten ist und wenn der Nettogewinn zu 50 % ausgeschüttet werden soll?
a) Gewinn + Abschreibungen + Zuführung zu langfristiegen Rückstellungen = 250 + 180 + 70 = 500
b) Netto-Cash-Flow = Brutto-Cash-Flow - Gewinnsteuerzahlung - Gewinnausschüttungen
500 - 0,4*250 - 0,5*0,6*250= 500 - 100 - 75 = 350
c) Der Netto-Cash-Flow entsprecht dem planmäßig erwartetem Innenfinanzierungsvolumen unter der Bedingung, dass alle Erträge einzahlungswirksam und alle Aufwendungen mit Ausnahme der Abschreibungen und der langfristigen Rückstellungszuführung auszahlungswirksam sind.
Erklärung:
Der Cash-Flow wird in zweifacher Weise verwendet:
- Analyse der Finanzkraft (Innenfinanzierung)
- Analyse der Ertragskraft eines Unternehmens
Je höher der Cash-Flow, umso positiver ist die Liquiditätslage zu beurteilen. Aufgrund seiner weitgehenden Bewerungunabhägigkeiten wird der Cash-Flow auch für erfolgswirtschaftliche Analysen herangezogen.
A29 Ein neu zu gründender Betrieb rechnet mit folgenden monatlichen Ein- und Auszahlungen aus seiner betrieblichen Tätigkeit ohne Brücksichtigung des Bereichs der Außenfinanzierung:
a) Wie viel Kredit muss der Betrieb in den einzelnen Monaten bei seiner Hausbank aufnehmen?
b) In welchem Monat ist der Betrieb erstmals in der Lage, mit der Kredittilgung zu beginnen?
c) Wie hoch ist der Betrieb in den einzelnen Monaten verschuldet , wenn davon ausgegangen wird, dass die Einzahlungsüberschüsse zur Tilgung des Kredits verwandt werden?
a) Kreditaufnahme von 80 zu Beginn des ersten Monats und von 20 zu Beginn des zweten Monats.
b) Erstmalige Kredittilgung zu Beginn des vierten Monats (in t3)
c) 80 100 100 80 60 40 20 0
A30:
a) Was versteht man unter (Plan-)Bilanz? Wie ist Sie aufgebaut?
b) Wodurch kommt der Ausgleich der Bilanzsummen (Aktiva und Passiva) zustande?
c) Welche Funktionen hat die Bilanz
a) Grundlage des Wortes Bilanz (lateinischen Adjektiv = zwei Waagschalen hebend) ist die Vorstellung einer im Gleichgewicht befindlichen Waage. Die Wesensmerkmale einer Bilanz sind:
- Bilanz als Gegenüberstellung zweier Größen an einem bestimmten Stichtag
- Die Summen der beiden Größen sind gleich
b) Durch Doppelbuchungen es muss immer eine Aktiva-Buchung einer Passiva-Buchung gegenüberstehen
c) Funktionen der Bilanz
Informationsfunktion
Intern und extern, als Grundlage für Kontrolle, Disposition und Planung, Bilanzanalyse, Bilanzvergleich
Rechenschaftsfunktion
Intern und extern, gesetzlich und freiwillig, gegenüber Eigentümer, Gläubiger und öffentlich-rechtlichen Institutionen
Dokumentationsfunktion
Nachweis inner- und zwischenbetrieblicher Wertbewegungen, Nachweis der in der Buchführung aufgezeigten Geschäftsvorfälle
Sicherungsfunktion
Nachweis der Erhaltung und der Möglichkeit der Rückzahlung von Fremdkapital gegenüber den Gläubigern
Ermittlungsfunktion
Erfolgsermittlung als Grundlage der Erfolgszurechnung und - Verwendung sowie als Grundlage der Besteuerung; Vermögens- und Kapitalermittlung als Grundlage für Auseinandersetzungen, Fusionen, Vergleich, Konkurs
A39:
Erläutern Sie den Begriff Marketing und wesentliche Merkmale eines Marketingkonzepts.
Der Begriff "Marketing" bedeutet marktgerechte und marktgerichtete Unternehmensführung und bezeichnet zum einen den Unternehmensbereich, dessen Aufgabe (Funktion) es ist, Waren und Dienstleistungen zu vermarkten; zum Anderen beschreibt dieser Begriff ein Konzept der ganzheitlichen, marktorientierten Unternehemnsführung zur Befriedigung der Bedürfnisse und Erwartungen des Kunden und anderen Interessensgruppen (Stakeholder). Damit entwickelt sich das MArketingverständnis von einer operativen Beeinflussungstechnik (Marketing-Mix-Instrumente) hin zu einer Führungskonzeption, die andere Funktionen wie zum Beispiel Beschafung, Produktion, Verwaltung und Personal mit einschließt.
- Leitidee einer markt- und kundenorientierten Unternehemsführung
- Ausrichtung der Unternehmensaktivitäten auf den Kundennutzen zur Erzielung strategischer Wettbewerbsvorteile
- Systematischer Planungs- / Entscheidungsprozess
- Suche nach kreativen und innovativen Problemlösungen
- Integration sämtlicher Marketingaktivitäten auf allen Ebenen
A41:
Gestaltung der Kundenbeziehungen
a) Was versteht man unter Customer-Relationship-Management im Unterschied zum Transaktionsmanagement?
b) Nennen Sie Gründe, warum Kundenbindung in der aktuellen Unternehmenspraxis oft groß geschrieben wird und geben Sie Beispiele, wie in der Praxis versucht wird, Kunden an ihr Unternehmen zu binden.
a)
Das Transaktionsmanagement konzentriert sich hauptsächlich auf ökonomische Erfolgs- und Steuergrößen, wie den Gewinn, Deckungsbeitrag, Umsatz und die Kosten, die man kurzfristig und schnellstmöglich aus einem Produkt oder einer Leistung ziehen kann. Das Transaktionsmanagementagiert auf der Basis einer kurzfristigen Betrachtungsweise und zielt ausschließlich auf die Kundenakquisition ab. Der Strategiefokus ist rein Informativ.
Das Customer Relationship Management hingegen ist langfristig ausgelegt. Neben der Kundenaquisation setzt es ebenso auf Kundenbindung und Kundenrückgewinnung. Beim CRM wird das Hauptaugenmerk also auf den Dialog mit dem Kunden, der das Produkt kaufen soll, gelegt. Hierfür nutzt man Informationen aus Stammkundendaten und von Marktforschungsinstituten, um das Produkt, die Leistung un d den Serivce über den richtignen Kanal zur richtigen Zeit kundenorientiert zu vermarkten. SOmit schafft sich ein Unternehmen langfristige und profitable Kundenbeziehungen, die existenziell für ein langes Bestehen einer Unternehmung sind.
b) Ein Grund für ein Untrernehmen CRM groß zu schreiben ist mit Sicherheit die hohe Angebotsvielfalt auf dem Markt und das es ausreichend Ersatzprodukte gibt. So kann ein Kunde die Strecke von Hambur gnach Stuttgart günstig mit der Bahn zurücklegen, alllerdings ist er für ein paar Euro mehr, Stunden früher mit dem Flugzeug am Ziel. Das ökonomische Grundprinzip Kosten - Nutze, setzt sich auch hier immer mehr durch.
Ein Beispiel aus der Praxis, wie Firmen versuchen Kunden zu halten ist ganz sicher das Payback (Rabattpunktesystem) das inzwischen von vielen angeboten wird. Noch interessanter ist aber die technische Umsetzung des Internetshops Amazon. Die gezielt Informationen über ienen Homepage Besuch sammeln um ihm beim nächsten Besuch gezielt Ware anzubieten.
A42:
Ziegen Sie anhand von drei selbstgewählten Produkten oder Dienstleistungen jeweils Grundnutzen und Zusatznutzen auf.
Rasenmäher: Grundnutzen - Rasen mähen
Zusatznutzen - Umweltfreundlichkeit
Wintermantel: Grundnutzen - soll vor Kälte und Nässe schützen
Zusazunutzen - modisches Design, exklusives Material
Sitzgarnitur Grundnutzen - Sitzplatz bieten
Schlaffunktion
A43:
SInd Sie ein "hybrider" Konsument und wenn ja, woran wird dies deutlch?
Es gab früher für "alle" ein mittleres Sortiment aus dem Waren gekauft wurden. Heute teilt sich der Markt in Luxusgüter mit einem hohen Preis und geringwertige Güter mit einem niedriegen Preis. Die klassischen Merkmale für einen hybriden Konsumenten sind "mit dem Porsche zu Aldi fahren", das Kosumverhalten könnte auch zwei unterschiedliche Personen zugeordnet werden.
A44:
Worin bestehen die Phasen eines umfassenden Marketingkonzepts?
1. Analyse (Situationsanalyse)
- Abgrenzung des relevanten Marktes
- Fetlegung von strategischen Geschäftseinheiten, Marktsegmenten und Zielgruppen
- Analyse der Marketingsituation
- Definition der Marketingproblemstellung
2. Planung (Erarbeitung der strategischen Grundlagen)
- Formulierung von Marketingzielen
- Entwicklung von Marketingstrategien
- Kalkulation der Marketingbudgets
3. Durchführung (Festlegung und Umsetzung der Einzelmaßnahmen)
- Festlegung der Marketingmaßnahmen
- Schaffung der Implementierungsvoraussetzungen
4. Kontrolle (Kontrolle)
- Umsetzung des Marketingcontrolings
A45:
a) Was versteht man unter Marktsegmentierung, warum wird sie durchgeführt, wie wird vorgegangen und welches sind möglcihe Kriterien?
a) Der Begriff Marktsegmenttierung wird häufig auch mit dem Begriff "Scharfschützenkonzept" gleich gesetzt. Im Wensentlichen geht es um die Aufteilung des Marktes nach unterschiedlichen Segmentierungskriterien. Dies ist notwendig durch technische Innovationen, den Wertewandel und der Marktfragmentierung. Außerdem sin die Anfordeurngen an das Marketing sehr hoch (Datamining, z.B. Dell). Im analytischen Mittelpunkt der Marktsegmentierung stehen Lead-User und Trend Setter.
Die Marktsegmentierung wird in drei Schritten vollzogen. Als erstes steht die Aufteilung des Gesamtmarktes in homogene Käufergruppen / Käufersegmente an. Hier werden die Kriterien festgelegt und die Segmentieurng auch durchgeführt. Der zweite Schritt ist die Auswahl der Zielmärkte (targeting). Es muß die Attraktivität der Segmente bewertet werden, dies wird generell über den Grad der Marktabdeckung entschieden (Single-Segment-Strategie oder Multi-Segment-Strategie). Zum Schluss folgen noch die Marktpositionierung und die Entwicklung des Marketing-Mix für den Teilmarkt.
Kriterien der Marktsegmentierung können sein: Demographisch, Geographisch, Verhaltensorientiert, Psychographisch
A47a-d:
a) Warum müssen wir Wirtschaften und was heißt das?
b) Erläutern Sie auch anhand von Beispielen, was unter dem Minimalprinzip und dem Maximalprinzip zu verstehen ist
c) Was versteht man unter Opportunitätskosten?
d) Welches sind die charakteristischen Merkmale einer Marktwirtschaft?
A49:
den folgenden Beispielen zu:
1) Ein Unternehmer will einenn angestrebten Gewinn 100.000 € mit möglichst geringem Eigenkapitaleinsatz erzielen.
2) EIn Betriebsleider soll 1000 qm Weißblech möglcihst viele Konservendosen anfertigen
3) Ein Finanzleiter will von der Hausbank einen Kredit in Höhe von 1 Mio. € bei möglcihst geringem Zinsen erhalten
4) Ein Vertriebsleiter möchte einen Soll-Umsatz von 200000 € mit möglichst geringen Vertriebskosten erreichen:
5) Ein Zuschneider soll 100 Anzüge im Wert von 200 € pro Stück aus möglichst wenig Stoff im Wert von 50 € ausschneiden
6) Ein Vorstand stebt an , mit einem geplanten Gesamtkapital von 2 Mio. € und geplanten Fremdkapazitäten von 100.000 € einen möglichst hohen Gewinn zu erwirtschaften.
1) Lösung d Minimalprinzip
2) Lösung a Maximalprinzip
3) Lösung f Minimalprinzip
4) Lösung e Minimalprinzip
5) Lösung b Minimalprinzip
6) Lösung c Maximalprinzip
A51:
a) Was versteht man unter "Privat Equity" (PE) und "Venture Capital" (VC) und welcher Zusammenhang besteht zwischen beiden?
d) Warum entscheiden sich Unternehmen für einen IPO?
e) Was versteht man unter Mezzanine-Kapital, welche typischen Erscheinungsformen werden unterschieden und welche Vorteile bietet Mezzanine-Kapital im Rahmen der Wachstumsfinanzierung?
Privat Equity ist ein Sammelbegriff für die äußerbörsliche Möglichkeit der Finanzierung mit Eigenkapital.
Venture Capital ist ein Sonderfall der Privat Equity und beschreibt die Finanzierung junger, innovativer Unternehmn in der Afubauphase.
Beide Finanzierungsformen geschehen mit Eigenkapital und sind monetäre wie auch Know-How trächtige Beteiligungen. Beide Formen stehen vor dem Börsengang.
d)
- Wachstumsfinanzierung
- EIgenkapitalstärkung
- Mehr Öffentlichkeit
- Erhöhung der Bekanntheit
e) Mezzanine Kapital ist ein Sammelbegriff für hybride Finanzierungsinstrumente, die eine Mischform zwischen Eigen- und Fremdkapital darstellen. Das Mezzanine Kapital wird gewährt in Form von:
- stille Beteiligungen
- Genussrechtskapital
- Wandel- und Optionsanleihen
- Nachrangdarlehen
Vorteile:
- Verbesserungder Bonität
- Keine Stimm- und Einflussrechte der Kapitalgeber
- Für jede Rechtsform möglich
- Verbesserung der Liquiditätssituation
A52:
a) Erläutern Sie den Begriff Risiko und begründen Sie, warum Risikomanagement - zumindest für Großunternehmen - geradezu eine Pflicht der Unternehmensleitung ist
b) Geben Sie einen ausführlichen Überblick über die Schritte des Risikomanagements.
c) Welche Aufgaben hat das Risikocontroling?
j) Was besagt der sogenannte Leverage effect?
a) Risiko kann im engeren und im weiteren Sinne definiert werrden. Risiko im engeren Sinne bezeichnet eine Gefahrt, dass eine ungünstige Entwicklung eintreten kann, z.B. Schaden in Form von Tod, Unfall, Feier etc. Diese "reine Risiken" wikren sich stets negativ aus. Risiko im weiteren Sinne befasst sich mit der Gefahrt, dass das tatsächliche Ergebnis vom erwarteten abweicht und umfasst sowohl den günstigen, als auch den ungünstigen Bereich einer Ergebnisausprägung. Man kann Risiko im weiteren Sinne als Gefahr einer (positiven oder negativen) Abweichung vom erwarteten Ergbenis definieren.
Das unternehmenerische Risiko liegt heutzutage besonders in der Insolvenz. Wenn die Unternehensleitungnicht vernünftig Risiken erkennt und damit umgeht, kann ein Unternehmen schnell in die Insolvenz geraten. Da die Unternehmensleitung Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern und anderen Anspruichsgruppen hat, muss eine der Hauptpflichten im Risikiomanagement liegen.
b) Das Risikomanagement besteht aus 6 Schritten
- Am Anfang steht die Risikoidentifikation, bei der durch Fachleute die wesentlichen Strategie- und Leistungsrisiken identifiziert werden.
- Schritt zwei ist die Risikobewertung. Die in der Identifikation ermittelten Risiken werden nun anhand von vorliegenden Kriterien, wie Eintrittswahrscheinlichkeit und Höhe bewertet.
- Im dritten Schritt findet die Risikoaggregation statt. Hier berachtet man das Risiko als Einzel- Gesamtrisiko und läßt durch das Controlling eine Gesamtschau erstellen, um alle Risikofaktoren zu erfassen.
- Bei der Risikobewältigung beschäftigt man sich mit präventiven und reaktiven Maßnahmen, um mit den Risiken unternehmensgerecht umzugehen.
- Die Risikoüberwachung erstellt Messgrößen, Indikatoren und Limite, um das Handling und die Risiken selbst im Griff zu behalten und Verantwortlichkeiten zu beschreiben.
- Der sechste Schritt ist das externe Berichtswesen, welche die Beurteilung über die Risikoentwicklung und den Umgang an die Stakeholder übermittelt
c)
- Messung
- Überwachung
- Analyse des Verlustpotentials
- Berichtserstattung
j) Hebelwirkung der Kapitalstruktur, Hebelwirkung des Verschuldungsgrades, Hebelwirkung des Fremdkapitals.
A54:
a) Was versteht man unter dem Begriff "Liquiditätsmanagement"?
b) Geben Sie inen Überblick über die Aufgabenbereiche und Ziele des Liquiditätsmanahgements.
c) Welches sind die Aufgaben der Kassenhaltunhgsoptimierung?
d) Erläutern Sie die folgenden Instrumente des Cash-Management: pooling und Netting.
a) Cash Management ist die optimale Liquiditätsplanung, - disposition und -kontrolle sowei die Realisierung von konzerninternen Liquiditätsausgleich unter Aufzeichnung des finanziellen Gleichgewichts des Unternehmens und der Verfolgung des Rentabilitäsziels.
b)
- Prognose der zu erwarteten Zu- und Abgänge an liquiden Mitteln
- Administration des Zahlungsverkehrs mit den Elementen:
- Einzahlungsbeschleunigung
- Auszahlungsverzögerung
- Kostenminimierte Trnsaktionsdurchführung - Zinsoptimale Anlage überschüssiger Mittel
- Zinsoptimale Aufnahme fehlender Mittel
- Reduzierung des Währungsrisikos
c) Teilaufgabe der Kassenhaltungsoptimierung sind Dispositionen d.h. die Durchführung des Liquiditätsvergleichs zwischen den Kosten, die Anlage kurzfristiger Liquiditätsüberschüsse und die Deckung des Liquiditätsbedarfs
d)
Pooling
Valutarischer Ausgleich mehrerer Unterkonten auf ein Oberkonto
- Vermeidung von gleichzeitigen Soll und HabensaldenOptimierung der Zinsergebnisse
Vorteile des Pooling.
- Zinsoptimale Kontoführung durch Zinsaufwandsminimierung und Zinsertragsmaximierung
- Konditionsvorteile bei Geldmarkgeschäften aufgrund höherer Volumina
- Bessere Übersicht über die Liquiditätssituation im Unternehmen
- Zentrale Kompetenz und Portfoliostrategie
Netting
Durch das Netting werden Transaktionskosten von Zahlungsbewegungen durch Verrechungvon Forderungen und Verbindlichkeiten minimiert indem nur die Restbeträge transferiert werden.
"Matching" = Aufrechnung / Konsolidierung
"Clearing" = Überweisung der Nettosalden
Vorteile des Nettings:
- Einsparung von Bankprovisionen, Bangebühren und Devisenkonvertierungskosten
- Überblick über Volumina, Zeitpunkte und Währungen der Zahlungen
- Vereinfachte Verwaltung der kurzfristigen Finanzmittel