FOM 2013


B. N.
Diese Lernkarten bieten einen grundlegenden Einblick in die wichtigsten Konzepte des Managements, insbesondere in den Bereichen Planung, Kontrolle und Finanzierung. Sie behandeln Themen wie die Erfassung und Bewertung von Kosten, die Bedeutung von Umsatzerlösen und die verschiedenen Arten von Kapital, sowie die Bedeutung von Risikomanagement und strategischer Kontrolle. Diese Lernkarten sind ideal für Studierende und Berufseinsteiger, die ein solides Verständnis der grundlegenden Managementprinzipien erlangen möchten, um ihre Fähigkeiten in der Unternehmensführung zu verbessern.
Karten
70
Lernende
4
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Grundschule
Erstellt / Aktualisiert
28.07.2013 / 21.10.2017

Flashcards

Aufwand

Wert verzehter Güter

Ertrag

Wert entstandener Güter

Kosten

Wert der aufgrund der betrieblichen Tätigkeit verzehrter Güter.

Erlös / Leistung

Wert der aus der betrieblichen Tätigkeit heraus entstandenen Güter

Phasen eines Marketingkonzeptes

- Analyse

- Planung

- Durchführung

- Kontrolle

Deckungsbeitrag

Formel: Deckungsbeitrag = Umsatzerlöse - variable Kosten

Brainstorming

Kreativitätstechnik zur erzeugung innovativer Lösungen in Gruppen.

+ Schnell und Kostengünstig
+ Durch Weiterentwicklung und Ergänzung der geäußerten Ideen können neue innovative Konzepte entstehen

- Quantität vor Qualität
- Auf Grund psychologischer Hemmschwellen nur in hierachisch homogenen Gruppen praktikabel

Methode 365

Brainwriting, Weiterentwicklung des Brainstorming, mit verbindlicher Weiterentwicklung der geäußerten Ideen durch andere Teilnehmer.

+ Viele Ideen in kurzer Zeit
+ Ideen werden nicht "zerredet"

- schwierige Handhabung
- starrer Ablauf kann Kreativität stören

Morphologische Analyse

Das Problem wird zunächst in einzelne allgemeine Aufgaben zerlegt, für die dann jeweils Lösungsmöglichkeiten gesucht werden. Anschließend werden die Lösungen untereinander frei kombiniert um das Gesamtproblem zu lösen.

+ Lösung komplexer Probleme
+ Methode um originelle/ungewöhnliche Lösungen zu entwickeln

- Nur für zerlegbare Probleme geeignet
- Bei zu vielen Lösungsmöglichkeiten unübersichtlich

SWOT-Analyse

Kombination aus Unternehmens- und Umweltanalyse. Es stellt somit einen konkreten Zusammenhang/Abhängigkeit zw. Unternehmen und Umwelt her. z.B. Stärke-Chancen-Kombination, Schwäche-Risiken-Kombination.

Hierbei wird versucht den Nutzen aus Stärken und Chancen zu maximieren und die Verluste aus Schwächen und Risiken zu minimieren.

sech Stufen eines strategischen Planungsprozesses

  1. Zielbildung
  2. Umweltanalyse
  3. Unternehmensanalyse
  4. Strategiewahl
  5. Strategieimplementierung
  6. Strategische Kontrolle

Komponenente der strategischen Kontrolle: Prämissenkontrolle

überprüft die fortbestehende Gültigkeit (Richtigkeit) der den strategischen Plänen zugrunde gelegten Prämissen. Bei Verletzung von Prämissen wird zumeist eine Neuplanung erforderlich.

Komponenente der strategischen Kontrolle: Planfortschrittskontrolle

Im Rahmen von Planfortschrittskontrollen (Soll Ist Vergleiche) werden für einen Planungszeitraum oder einen bestimmten Planabschnitt die geplanten Ausprägungen der Zielgrößen (Soll Werte) mit den für diese Größen prognostizierten Werten (Ist Werte) verglichen.

Plan-Bilanz: Aktiva

  • Anlagevermögen (Immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen, Finanzanlagen)
  • Umlaufvermögen (Vorräte, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, Wertpapiere, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten)

Plan-Bilanz: Passiva

  • Eigenkapital (Gezeichnetes Kapital, Kapitalrücklagen, Gewinnrücklagen, Gewinnvortrag/Verlustvortrag, Jahresüberschuss/-Fehlbetrag)
  • Fremdkapital (Verbindlichkeiten)

Formel: Deckungsbeitrag

Deckungsbeitrag = Umsatzerlöse - variable Kosten

Formel: Break-Even-Point

BEP = Fixkosten / (Verkaufspreis-variable Kosten)

Market-Based-View (5 Kräfte nach Porter)

Darunter fallen die 5 Wettbewerbskräfte:

·         Wettbewerber der Branche

·         Neue Anbieter

·         Lieferanten

·         Ersatzprodukte

·         Abnehmer

Funktionen einer Bilanz

  • Informationsfunktion
  • Rechenschaftsfunktion
  • Dokumentationsfunktion
  • Sicherungsfunktion
  • Ermittlungsfunktion

Merkmale eines Marketingkonzeptes

 

1. Leitidee einer markt- und kundenorientierten Unternehmensführung

2. Ausrichtung der Unternehmensaktivitäten auf den Kundennutzen zur Erzielung strategischer      …Wettbewerbsvorteile

3. Systematischer Planungs- / Entscheidungsprozess

4. Suche nach kreativen und innovativen Problemlösungen

5. Integration sämtlicher Marketingaktivitäten auf allen Ebenen

Phasen Marketingkonzept

Ein umfassendes Marketingkonzept besteht aus 4 Phasen (Analyse, Planung, Durchführung, Kontrolle).

Marktsegmentierung

- Aufteilung des Gesamtmarktes in Käufergruppen - Auswahl der Zielmärkte - Markpositionierung und Entwicklung  

3 IPO Gründe

- Privatisierung - Wachstumsfinanzierung - Übernahmefinanzierung

3 Vorteile durch Mezzanine Kapital:

1. Verbesserung der Bonität 2. Ausweitung des Fremdfinanzierungsspielraumes 3. Verbesserung der Liquiditätssituation

Schritte Risikomanagements

- Risikoidentifikation - Risikobewertung - Risikoaggrgation - Risikovewältigung - Risikoüberwachung - Externes Berichtwesen

KLV wird eingesetzt für:

- Kostentransparenz - Kostenbewusstein - Darstellung von Leistungen nach Außen und Innen - Verbesserung der Argumentationsbasis gegenüber Drittmittelgebern - Schaffung der Möglichkeit für eine transparente Querverrechnung - zwischen Fachbereichen und zentralen Einrichtungen(Verwaltungs-) Gebührenermittlung, Kostenermittlung - Makre-Or-Buy Entscheidung

Unterteilung der Kosten

a. Verbrauch der Produktionsfaktoren (Personal-, Material-, Dienstleistungs-, Kapitalkosten etc.) b. Betriebliche Funktionen (Beschaffungs-, Fertigungs-, Vertriebs- & Verwaltungskosten) c. Art der Kostenerfassung (Aufwandsgleiche- & Kalkulatorische Kosten) d. Herkunft der Kostengüter e. Zurechenbarkeit i. Einzelkosten (direkte Kosten) f. Schwankungsgrad (fixe-, variable progressive variable Kosten, etc…)   Die Erfassung der kosten soll Eindeutig, Einheitlich, Vollständig und Wirtschaftlich sein.  

Aufgaben Risikocontrolling 

1.     Risikoaggregation

2.     Aufbau eines Risikoberichtswesens

3.     Ausarbeiten von Risikogrundsätzen

4.     Erstellen von Vorschlägen

Vorteile Du-Pont-Kennzahlensystem 

+      Trägt dem Rentabilitätsziel Rechnung

+      Ermöglicht Planung, Kontrolle und Steuerung

+      Enge Verzahnung und Kompatibilität des operativen und strategischen Controllinginstrumentariums

+      Es enthält die bedeutendsten Kennzahlen aus allen Bereichen

+      Besitzt gute Frühwarneigenschaften zur Schwachstellenanalyse

+      Übersichtlichkeit bei Informationsoptimierung

Nachteile Du-Pont System

-       Innovationshemmend

-       Übergreifende, ganzheitliche, wertsystemorientierte Untersuchungs- und Führungsperspektive nicht möglich

Étudier