FOM 2013


B. N.
Diese Lernkarten bieten einen grundlegenden Einblick in die wichtigsten Konzepte des Managements, insbesondere in den Bereichen Planung, Kontrolle und Finanzierung. Sie behandeln Themen wie die Erfassung und Bewertung von Kosten, die Bedeutung von Umsatzerlösen und die verschiedenen Arten von Kapital, sowie die Bedeutung von Risikomanagement und strategischer Kontrolle. Diese Lernkarten sind ideal für Studierende und Berufseinsteiger, die ein solides Verständnis der grundlegenden Managementprinzipien erlangen möchten, um ihre Fähigkeiten in der Unternehmensführung zu verbessern.
Karten
70
Lernende
4
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Grundschule
Erstellt / Aktualisiert
28.07.2013 / 21.10.2017

Cartes-fiches

Entrepreneurship

Entrepreuneurship bedeutet Unternehmertun und bildet den Prozess von der Geschäftsmöglichkeit bis hin zum marktfähigen Produkt.

Intrapreneur

Ein Arbeitnehmer, welcher seine Arbeit mit derselben Einstellung wie ein Unternehmer erledigt. Er benötigt hierzu größere Handlungsspielräume. Die Ergebnisse der Arbeit kommen dem Unternehmen zugute, welches allerdings auch das Risiko trägt.

Umsätze oder Erlöse

Gegenwert aus Verkauf, Vermietung und Verpachtung von Produkten, Waren und Dienstleistungen Wertmäßige Erfassung der betrieblichen und nichtbetrieblichen Tätigkeiten eines Unternehmens.

Formel: U = p*x (Umsatz = Preis * Menge)

Kosten

Bewerteter Verzehr wirtschaftlicher Güter (materiell und immateriell) mit dem Zweck der Erstellung und zum Absatz von Gütern/Dienstleistungen sowie zur Schaffung der dafür notwendigen Kapazitäten.

fixe Kosten

Bereitschaftskosten, welche auch bei Änderung einer Bezugsgröße (i.d.R. Beschäftigungsgrad) konstant bleiben. Beispielweise: Zeitabschreibung des Anlagevermögens, Gebäudemieten, etc.

variable Kosten

Veränderliche/Mengenabhängige Kosten, welche sich bei Änderung der Bezugsgröße (i.d.R. Beschäftigungsgrad) ebenfalls ändern. Variable Kosten lassen sich verursachungsgerecht auf die Produkteinheiten verteilen um die Stückkosten zu ermitteln. Beispiel: Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe.

Stückkosten

Kosten die anfallen um ein Stück eines Gutes zu produzieren. Die Stückkosten setzen sich aus variablen und fixen Stückkosten zusammen.

Gewinn

Erfolg wirtschaftlicher Tätigkeit, Berechnet als Differenz zwischen Erlösen und Kosten.

Formel: Gewinn = Umsatz - Kosten

Break-Even-Point

Punkt (Beschäftigungsgrad), an dem der Umsatz einer Periode sämtliche Kosten einer Periode deckt.

Formel: FIxkosten / (Verkaufspreis - variable Kosten)

Management Summary eines Business Plan

Verdichteter Inhalt des Business Plans zu Beginn um außenstehenden die Entscheidung zu ermöglichen, ob sich ein detailliertere Prüfung des Business Plans lohnt.

Netto-Cash-Flow

Wird werder für die Abdeckung zahlungswirksamer Aufwendungen noch zur Gewinnsteuerzahlung oder zur Gewinnausschütung bentuzt => Innenfinanzierung

Leverage effect

Die Eigenkapitalrendite nimmt bei steigender Verschuldung zu, solange die Gesamtkapitalrendite größer ist als der Fremdkapitalzinssatz.

Strategie

Grundsätliche, langfristige Verhaltensweise der Unternehmen gegenüber ihrer Umwelt zu Erreichung der langfristigen Ziele.

Unique Selling Position (USP)

Eine herausragende Eigenschaft eines Produktes/Artikels, wodurch es gegenüber der Konkurrenz Wettbewerbsvorteile genießt.

Beispiele: Preis, Design, Features

Strategische Kontrolle

Systematischer Prozess parallel zur Planung, welcher Abweichungen von der strategischen Planung ermittelt und Vollzug und Richtigkeit der Planung überprüft.

Human Ressource oder Humankapital

Systematischer Prozess paralell zur Planung, welcher Abweichung von der strategischen Planung ermittelt und Vollzug und Richtigkeit der Planung überprüft.

Liquiditätsplan

Planung der Ein- und Ausgaben eines Unternehmens mit dem Ziel, in der Lage zu sein, den Zahlungsverpflichtungen immer frist- und vertragsgerecht nazukommen.

Gewinn- und Verlustrechung

Zeitraumbezogene Gegenüberstellung von Aufwendungen und Erträgen. Die GuV ist ein wichtiges Instrument für potentielle Investoren um die zu erwartenden Ergebnisse zu beurteilen.

Bilanz

Auftsellung von Herkunft und Verwendung des Kapitals eines Unternehmens in Form einer Gegenüberstellung von Schulde (Passiva) und Vermögen (Aktiva) in Kontenform.

liquide Mittel

Verfügbare Geld- und Vermögenswerte, die sich kruzfristig in Geld umwandeln lassen.

Beispiel: Kassenbestände, Bankguthaben oder Wertpapiere.

Anlagevermögen

Teile des Unternehmensvermögens, die nicht zur Veräußerung bestimmt sind. Das Anlagevermögen dient dem Unternehmenszweck und sollte durch Eigenkapital/langfristiges Fremdkapital finanziert werden.

Umlaufvermögen

Werte, die nicht dazu bestimmt sind, dauerhaft dem Unternehmenszweck zu deinen.

Beispiel: Vorräte, Foderungen, liquide Mittel, etc.

Jahresergebnis

Das Jahresergebnis ist der während eines Geschäftsjahres erwirtschaftete Überschuss/Fehlbetrag.

Formel: Jahresergebnis = Erträge - Aufwände.

(ordentliches) Betriebsergebnis

Ergebnis aus Aufwendungen und Erträge der regulären Betriebstätigkeit ohne außerordentliche Gewinne/Verluste.

Beispiel: Veräußerung von Betriebsimmobilien.

Cash-flow

Übersicht über Ein- und Auszahlungen einer Unternehmung zur Analyse der FInanzkfrat und der Ertragskraft eines Unternehmens.

Business Plan

Ist ein schriftliches Dokument, welches das Konzept des neuzugründenden Unternehmens beschreibt.

Wirtschaften

Planmäßiger und effizienter Einsatz knapper Güter zu einer bestmöglichen Bedarfsbefriedigung.

Rückstellungen

Schulden gegenüber Dritten, deren Eintritt/Höhe unsicher sind. Erfassung um die bestehende Verpflichtungen einer Unternehmung korrekt darzustellen. Auflösung nur bei Wegfall des Grundes für die Bildung möglich.

Rücklagen

Bei Kapitalgesellschaften Teil des Eigenkapitals. Zweck ist die Selbstfinanzierung des Unternehmens und die Vergrößerung der Eigenkapitalbasis. Konkrete Verwendungen z.B. zur Deckung von Verlusten oder geplanten Investitionen.

stille Rücklagen

Nicht aus der Bilanz ersichtliche Teile des Eigenkapitals einer Unternehmung. Sie entstehen durch Unterbewertung von Aktiva und/oder Nichtaktivierung aktivierungsfähiger Vermögengegenstände und/oder Verzicht auf mögliche Zuschreibungen und/oder Überbewertung von Passiva.

Eigenkapitalrentabilität

EKR setzt das Jahreserbenis in Relation zum Eigenkapital und bringt die "rendite" des durch Anteilseigner investierte Kapitals zum Ausdruck.

Formel: EKR = (Jahresergebnis / (Eigenkapital + stille Reserven)) * 100

Gesamtkapitalrentabilität

Indikator dafür, wie effizient ein Unternehmen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln gearbeitet hat.

Umsatzrentabilität

Gibt die durchschnittlich aus dem Umsatz erwirtschftete Marge an.

Formel: Umsatzrentabilität = (ordentlicher Betriebserfolg) / (Umsatzerlöse) * 100

Kapitalumschlagshäufigkeit

Gibt an, wie häufig das Kapital über die Umsatzerlöse zurückgeflossen ist.

Formel: Kapitalumschlagshäufigkeit = Umsatz / durchschnittl. Gesamtkapital

Opportunitätskosten

Entgangene Erlöse, die dadurch entstehenden, dass eine vorhandene Möglichkeit zur Nutzung von Ressourcen nicht wahrgenommen wurde.

Organigramm

Ein Organisationsdiagramm ist eine schematische Darstellung der Aufbauorganisation in einem Unternehmen.

Auszahlung

Wert abgegangener Zahlungsmittel

Einzahlung

Wert zugegangener Zahlungsmittel

Ausgabe

Wert zugegangener Güter

Einnahme

Wert veräußerter Güter

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