Mammo&Definitionen
Block 03
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Flashcards
Mastopathie
Die Mastopathie ist eine gutartige Veränderung des Drüsengewebes der Brust, die Während der Geschlechtsreife bis zum Beginn der Wechseljahre aufritt.
Mamma-Ca
Das Mammakarzinom ist eine maligne Entartung der Drüsenepithelien der Brust. Das bösartige Wachstum kann dabei von den Epithelien der Drüsengänge oder der Läppchen ausgehen.
Zyste
Eine Zyste ist ein durch eine Kapsel abgeschlossener, mit Epithel ausgekleideter Hohlraum im Gewebe. Er kann aus einer oder mehreren Kammern bestehen und einen dünn- oder dickflüssigen Inhalt aufweisen.
Verkalkung Kalzifikation
Einlagerungen von Kalziumsalz (z.B. K+-phosphat, K+-carbonat) in ein Gewebe. Eine Kalzifikation kann physiologisch oder pathologisch sein. Bei der Mamma meistens im Drüsengewebe, Milchgängen und in Zysten.
Mikrokalk
Kleinste Verkalkungen in der Brustdrüse (von 0.1-2mm). Form und Anordnung geben Aufschluss über die Entstehung und Bedeutung. Mammographisch nachweisbarer Mikrokalk ist in etwa 40% karzinombedingt.
Fibroadenom
Das Fibroadenom ist die häufigste benigne Neoplasie im Bereich der weiblichen Brustdrüse
Intramammäre Lymphknoten
Lymphknoten befinden sich im Drüsengewebe oder Fettgewebe der Brust
Mammographie
Mammografie ist die Röntgenuntersuchung der weiblichen Brust mit spezieller Weichstrahlentechnik. Da es sich bei der Mamma um Weichteilgewebe handelt, ist eine spezielle Form von Röntgenstrahlung notwendig, und zwar besonders energiearme Strahlung (Weichstrahltechnik). Bei der Mammografie werden hohe Anforderungen an Gerätetechnik, Bildqualität und Einstell- und Aufnahmetechnik gestellt.Speziell ist die halbmondförmige Blende
Heel Effekt
Anodenseitiger Dosisabfall, durch die Eigenabsorption des Anodenmaterials
Durch die Neigung der Anode muss das Elektron eine grössere bzw. unterschiedliche lange Wegstrecke zurücklegen. Die Strahlung wird unterschiedlich geschwächt und die Objektdicke Seite (Brustwand) kathodenseitig gelagert. Die unterschiedliche Ausbeute und Aufhärtung wird als Heeleffekt bezeichnet.
Nicht nur auf der Oberfläche der Anode entsteht Rx-Strahlung, auch im Inneren entsteht Strahlung, die aus der Anode austritt. Je länger der Weg aus der Anode ist, umso stärker wird die Strahlung geschwächt.
Der Abfall der Dosisleistung hängt vom Anodenwinkel ab: je kleiner der Anodenwinkel, desto grösser der Abfall der Dosisleistung an der Anodenseite des Nutzstrahlenbündels.
Prinzip Mammosystem
- Man nutzt den Heeleffekt bei der Mammografie aus. Brustwandseitig ist durch diesen Effekt die Strahlendosis höher à somit erreicht man auf dem Film eine ausgeglichene Schwärzung.
- Das Röhrengehäuse ist sehr gut abgeschirmt, weil die Pat. sich ganz nah an der Röhre sich aufhalten müssen.
- FDA: 65 cm
- Der Bildbereich der Mammokassettte ist auf einer Seite randlos, um so die max. Bildinformation zu erhalten.
Vergrösserungsaufnahme
Ist eine spezifische Aufnahme zur besseren Darstellung und Beurteilung des Brustdrüsen-gewebes
ODA ist vergrössert
Evtl. mit Lochblende
Andere Paddelgrösse
Anforderung an den Strahler (Mammo)
Möglichst kleiner Fokus bzw. gute Fokussierung für die Darstellung Details 0.1 mm
Anodenmat. für die die Erzeugung weicher Strahlung
Fokusgrösse: Gross 0.3 , 0.45, 0.65, Klein: 0.15 mm
Kleiner Anodenwinkel für kleinen optischen Fokus
Spezielle Vorfilterung : Molybdän/Rhodium
Doppelmetallanode für versch. Strahlungsquanten
Sehr gut abgeschirmtes Röntgengehäuse
Bucky, Weichstrahltechnik, Messkammer
Bucky:
Darin befindet sich das Streustrahlenraster, CR-Kassette und Messkammer
Messkammer liegt hinter der Film-Kassette à würde sie wie gewohnt zwischen Raster und Film, würde man sie wegen der weichen Strahlung auf dem Bild erkennen.
Weichstrahltechnik:
Niedrige kV-Wert, hohe mAs
Bessere Detailerkennung à weiches Gewebe
Messkammer:
Kann bewegt werden à für eine optimale Belichtung richtig positioniert werden kann
Markierungen auf der Kompressionsplatte à dienen als Hilfe für die Einstellung der Messkammer
Vier fixe Positionen wählbar
Kompression (Mammo)
Kompression:
Ist notwendig à Belichtungszeit zu reduzieren, Brustdrüsengewebe wird aufgespreizt und Bewegungsunschärfe zu reduzieren
Streustrahlen wird vermindert
Unzureichende Kompression à kleine Mikroverkalkungen nicht sehbar, somit falsche Diagnose
Kompressionsgewicht bis zu 20 kg
Weniger Dosis
Belichtungszeit ist niedriger
Während der Kompression sind die Bewegungen des Stativs blockiert
Die Kompression kann motorisch oder manuell erfolgen
Ohne Kompression kann keine Aufnahme ausgelöst werden
Autodekompression nach der Aufnahme
Detektor, Belichtungsautomatik, Fokus, Raster, Bedienungspult (Mammo)
Detektor:
Hat eine höhere Auflösung
Brustwandnahe Seite hat einen Radà sonst wäre ein grosser Teil der Brust nicht erfasst
Belichtungsautomatik:
Messkammer passen sich anà an Objektdichte, bessere Bildqualität
Fokus:
Kleiner Fokus, es gibt zwei Kleine (0.3 für Übersichtsaufnahme, Standard; 0.1 Vergrösserungs-aufnahme, Zielaufnahme) möglichst kleine Fokus wählenà geringere Bewegungsunschärfe & bessere Darstellung feinster Strukturen
Raster:
Spezielles Weichstrahlraster
N 27 Lamellen, R 5 (Ratio)
Lamellen sehr dünn
Weniger Lamellen als sonst
Ist ein Schwingraster
Schichte des Rasters mit Papier gefüllt
Bedienungspult:
Ist im Untersuchungsraum
Gleich neben den Patientinnen
MTRA steht hinter eine Bleiwand
Generator (Mammo)
Generator:
Konvertergenerator
Bedienkonsole sowie Hochspannungserzeugung sind im Untersuchungsraum eingebaut
Konstante Aufnahmewerte für eine konstante Belichtung
Schneller Anstieg der Aufnahmespannung
Mind. 1 kW bis 5 kW Leistung
Belichtungszeit mit 45 mm Plexiglas als Filter < 1.5 s
Indikationen für Mammographie
Indikationen:
Palpationsbefund, z.B. Knoten
Vorangegangenes Mamma-Ca.
Familiäre Vorbelastung
Einzug der Mamille/Cutis
Ab einem bestimmten Alter (ca. ab 50)
Sekretion (rot,grün)
Ekzeme
Schmerzen
Mastopathie (Übermässiger Wachstum an Drüsengewebe)
Grössen Zu- oder Abnahme der Mamma
Tastbare Lymphknoten in der Axilla
Karzinophobie
Vor der Mammo (Termin, was beachten)
Die Mammografie sollte in der ersten Zyklushälfte (bis zum 10. Zyklustag) durchgeführt werden. à In diesem Zeitraum ist das Gewebe weniger wassereich, d.h. weniger röntgendicht und somit weniger schmerzempfindlich.
- Und um Schmerzen durch die Kompression zu vermindern und die Bildqualität zu verbessern.
- Hinweis: auf Hautpflegeprodukte zu verzichten: Glitzerpartikel in den Produkten führen zu Fehlbefunde
- Voraufnahmen anfordern
Patientenvorbereitung Mammo
Oberkörper entkleiden
Ohrringe, Halskette und Brustwarzenpiercing entfernen
Hautcreme mit Glitzerpartikel muss abgewaschenàbei der Terminvereinbarung darauf hinweisen
Strahlenschutz: Rundumschürze
Schwangerschaftsabklärung
Patientenumgang (Mammo)
Eine gute Patientenaufklärung bezüglich
Untersuchungsvorgang
Notwendigkeit und Vorteile einer guten Kompression (àbesserer Kontrast, bessere Beurteilung von pathologischen Veränderungen, höhere Kompression erzeugt weniger Streustrahlendosis)
Innerhalb kurzer Zeit eine Atmosphäre des Vertrauens schaffen zu können
Aufmerksam Zuhören und auf die Körpersprache achten
Erkennen von Angst, Unsicherheit und Unwohlsein
Vorteil gute Kompression
Geringere Strahlendosis, da geringere Absorption.
Höhere Schärfe durch:
- Reduktion der geometrischen Unschärfe aufgrund der Verkleinerung des ODA
- Reduktion der Bewegungsunschärfe
Höherer Kontrast durch Verringerung des Streustrahlenanteils:
- Durch Verringerung der Objektdicke kann die Spannung (kV) reduziert werden, was eine zusätzliche Kontrasterhöhung bewirkt.
Standartaufnahmen Mammo
Jeweils in 2 Ebenen
- cc, cranio-caudal (Unterscheidung von lateraler und medialer Hälfte)
- mlo, medio-lateral-oblique 45°-60° (Unterscheidung von oberer und unterer Hälfte)
cc-Aufnahme Lagerung
wird im Stehend oder sitzen angefertigt
Röntgenröhre inkl. Aufnahmetisch steht senkrecht in Nullstellung
Pat. steht/sitzt aufrecht und ca. 5 cm vom Aufnahmetisch entfernt
Lagerung:
Die Patientin wird mit einer geringen Drehung von ca. 5° nach medial gelagert
So liegt die Mamille mittig, leicht nach medial àlaterale Lagerung der Mamille
Die Brust mit der flachen Hand anheben
Die Patientin soll sich gegen den Aufnahmetisch anlehnen
Der Kopf wird zur Gegenseite gedreht
Die Schulter der aufzunehmenden Seite neigen, den Arm locker hängen lassen. (Die Hand kann auf den Bauch gelegt werden)
Der Musculus pectoralis entspannt und der obere äussere Quadrant kann leichter auf den Aufnahmetisch gezogen werden
Bei beginnender Kompression die Mamma in Richtung Mamille ausstrechen àFaltenbildungen werden vermieden
Patientin im Rücken stützen
Die Messkammer wird in den vorderen zwei Dritteln retromamillär positioniert
Bei kleiner Mamma exakt thoraxwandnahe Einstellung
cc-Aufnahme Tipps und Tricks
Die Brust wird mit beiden Händen am Brustansatz angefasst. Die Hände sind ausgestreckt, sodass die Brust in den Handflächen ruht. Die Fingerspritzen fassen unterhalb des Brustansatzes bis an die Thoraxwand, um das untere Brustgewebe vollständig in die Detektorebene ziehen zu können.
Die Patientin leicht nach vorne geneigt an den Aufnahmetisch lagernà Musculus pectoralis major mit abgebildet
cc-Aufnahme Zentrierung und QK
Zentrierung:
Zentralstrahl: craniocaudal, senkrecht auf die Mitte der Brust
Seitenbezeichnung
Aufnahme in Atemstillstand
Qualitätskriterien:
- Eine korrekt aufgenommene craniocaudale Aufnahme bildet das medial gelegene Drüsen-gewebe, sowie möglichst den lateralen Bereich des Drüsenkörpers vollständig ab.
- Die Mamille ist im Profil abgebildet
- Der Musculus pectoralis major ist nur auf 30-40% der korrekt eingestellten Aufnahme zu sehen
- Darstellung des retroglandulären Fettgewebe
Weitere allgemeine Kriterien
Symmetrische Darstellung der cc-Aufnahme im Seitenvergleich (Ballon)
Korrekte Beschriftung
Scharfe Abbildung und adäquates Aufspreizen des Drüsenkörpers durch gute Kompression
Keine BewegungsunschärfeàAtemstillstand
Keine Hautfalte
mlo-Aufnahme Lagerung
thoraxwandnahes Gewebe und axillärer Ausläufer erfasst
wichtigste Projektion
Es werden die meisten Karzinome abgebildet
Detektor nicht zu hoch in die Axilla positionieren
Wenn Teile des Humerus mitabgebildet sind, ist die regelrechte Kompression nicht gewährleistet
Lagerung:
Die Patientin wird insgesamt 45° zu Gerät gedreht
Das Becken wird zurück genommen
Der Arm der zu untersuchenden Seite liegt im rechten Winkel auf dem oberen Rand des Aufnahmetischesà oberes Ende des Aufnahmetisches auf Höhe Manubrium sterni
Die obere Ecke befindet sich hinter der Axilla, nicht in der Axillaà kann jedoch bei sehr schlanken Patientinnen ein Vorteil sein
Die Mamma wird nach medial und oben mobilisiert, um ein Durchhängen zu vermeiden
Die Brust wird auf den Aufnahmetisch gezogen, sodass auch die medialen Anteile der Brust vom Kompressorium, welches von oben kommt, erfasst werden
Bei der korrekten Positionierung wird das Drüsengewebe durch den Zug nach ventrocranial weit vorzogen und maximal aufgespreizt
Anschliessend die Brust mit einer Hand fixieren
Daumen und Daumengrundgelenk streichen die inframammäre Bauchfalte aus
Mit dem anderen Arm die Patientin umfassen, die Hand ist auf der Schulter aufzunehmenden Seite
Während das Kompressorium abgesenkt wird, sollte der Zug der Brust so lange auf gerecht halten werden, bis die Brust in ihrer Position vom Kompressorium festgehalten wird
Mamma in Richtung Mamille ausstreichenàFaltenbildung werden vermieden
Es folgt die abschliessende Rückversicherung, dass die inframammäre Bauchfalte mit abgebildet ist und nicht durch den Oberbauch überlager wird
Das Kompressorium liegt eng am Sternum an, die obere Ecke ist unter der Claviculamitte
Die Patientin hält mit der Hand die gegenseitige Brust zurückà v.a. bei einer sehr grossen Mamma von Vorteil
Die Mamilla liegt im Profil
Die Messkammer ist ca. 1-2 QF oberhalb der Mamille im lateralen Drüsenbereich positioniert
mlo-Aufnahme Tipps und Tricks
Brust zwischen beiden Handflächen nehmen; die Fingerspitzen der unteren Hand reichen bis in die Axillarlinie, um den axillären Brustausläufer vollständig in die Detektorebene ziehen zu können.
Die obere Hand streicht an der Thoraxwand entlang und liegt auf der Oberseite der Brust. Die Brust liegt nun zwischen beiden Handflächen und wird von der Brustwand weggezogen, min. 2 cm hochgehoben und in die Detektorebene gezogen.
mlo-Aufnahme Zentrierung und QK
Zentrierung
Zentralstrahl: craniocaudal, senkrecht auf die Mitte der Brust
Seitenbezeichnung
Aufnahme in Atemstillstand
Qualitätskriterien
- Der Musculus pectoralis major soll min. bis auf der Höhe der Mamille im Bild miterfasst sein
- Er soll mit einem Winkel von ca. 20° über den seitlichen Bildrand nach cranial verlaufen
- Die vordere Begrenzung des Musculus pectoralis major stellt sich konvex dar
- Abbildung des retroglandulären Fettgewebes
- Scharfe Abbildung der inframammären Bauchfalte
Weitere allgemeine Kriterien
Symmetrische Darstellung der cc-Aufnahme im Seitenvergleich (Ballon)
Korrekte Beschriftung
Scharfe Abbildung und adäquates (angemessenes) Aufspreizen des Drüsenkörpers durch gute Kompression
Keine BewegungsunschärfeàAtemstillstand
Keine Hautfalte
Wichtige Infos für Radiologe (Mammo)
Notieren Sie folgende Punkte:
Hautveränderungen
Kompressionsstärke
Wenn keine inframammäre Umschlagsfalte dargestellt werden konnte
Aufgrund einer Trichter- oder Hühnerbrust konnten die Kriterien nicht erfüllt werden
Keine kooperative Patientin
Belichtungswerte bei freien Aufnahmen (Silikon)
Anmastopathie (ungleichgrosse Mammae, meist Schreibhandseite grösser)
ml-Aufnahme Lagerung
3. Ebene (plattennahe Darstellung)
Bei der Erstbeurteilung von unklaren Mikrokalk
Orientierungshilfe für die räumliche Zuordnung nicht tastbarere Läsionen
Markierung oder transkutaner Biopsie
Lagerung
Röntgenröhre inkl. Aufnahmetisch steht in 90° Stellung, auf Höhe des Manubrium sterni positionieren
Der jeweils fragliche Befund möglichst Detektornah abbilden
Brustdrüse darf nicht nach caudal fallen
Pat. leicht nach vorne beugen lassen (bessere Darstellung des axillären Ausläufers)
Der obere Rand des Aufnahmetisches hinter der Axilla (mehr M. pectoralis major)
Mamille muss tangential erfasst werden
Mamma in der Mitte der Messkammer positionieren
Inframammäre Bauchfalte ausstreichen
Gleichmässige Kompression der Mamma
ml-Aufnahme Tipps und Tricks
Tipps & Tricks
Die Positionierung zu Zweit durchführen.
Eine MTRA steht hinter dem Aufnahmetisch und greift von oben den M. pectoralis major, um den axillären Brustausläufer vollständig in die Filmebene ziehen zu können.
Die zweite MTRA kommt von unten und nimmt die Brust zwischen beide Handflächen. Die obere Hand streicht an der Thoraxwand entlang und liegt auf der Oberseite der Brust. Die Brust liegt nun zwischen beiden Handflächen und wird von der Brustwand weggezogen, min. 2 cm hochgehoben und die Detekorebene gezogen.
ml-Aufnahme Zentrierung und QK
Zentrierung
Zentralstrahl: horizontal, senkrecht auf die Mitte der Brust
Seitenbezeichnung
Aufnahme in Atemstillstand
Qualitätskriterien
Abbildung des gesamten Drüsenkörpers
Der M. pectoralis major ist als schmal, leicht schräg verlaufender Streifen am Bildrand erkennbar
Die Mamille ist im Profil dargestellt
Abbildung des retroglandulären Fettgewebes
Scharfe Abbildung der inframammären Bauchfalte
Weitere allgemeine Kriterien
Symmetrische Darstellung der cc-Aufnahme im Seitenvergleich (Ballon)
Korrekte Beschriftung
Scharfe Abbildung und adäquates Aufspreizen des Drüsenkörpers durch gute Kompression
Keine BewegungsunschärfeàAtemstillstand
Keine Hautfalte
Vergrösserungsaufnahme Vorbereitung am Gerät
Vorbereitung vom Gerät
- Auflagetisches à ODA von 16-30cm à Vergrösserungsfaktor von 1.5-2.0
- Spotkompressionsplatte und Lochblende à engere Einblendung und bessere fokale (zentriert) Kompression à Erhöhung von Kontrast und Schärfe
- Aufnahme ohne Raster bei Film-Folien-System à Verkürzung der Belichtungszeit und Reduktion der Streustrahlungà Höhere Dosis für die Haut
- Kleiner Fokus bei Flim-Folien-System eingeben, bei Detektorsystem automatischer Fokuswahl.
Vergrösserungsaufnahme QK
Kontrastreiche und vollständige Abbildung der verdächtigen Läsion
Korrekte Beschriftung
Scharfe Abbildung und adäquate Aufspreizung des Drüsenkörpers durch gute Kompression
Keine Bewegungsunschärfe à Atemstillstand
Keine Hautfalten
PGMI-Qualitätskriterien
Zur Beurteilung der Gesamtqualität sind Kriterien zu einem Optimum zusammen zu fügen.
Was versteht man unter Optimum?
Jeder Beurteiler hat gemäss seinen Erwartungen unterschiedliche Ansprüche. Um überfall einem vergleichbaren Qualitätsstandard zu erreichen und zu halten, wurden allgemein gültige (nach europäischen Richtlinien) Qualitätskriterien erarbeitet.
P = Perfekte Aufnahme
G = Gute Aufnahme
M = Mässige Aufnahme
I = Inadäquate Aufnahme (verwerfen)
Der Qualitätsstandard einer Abteilung ist dann erreicht, wenn:
75% der Aufnahmen können zu P oder G zugeordnet werden
9% P + G + M
<3% der Aufnahmen sind technisch unadäquat
Screening
- Es ist ein Untersuchungsprogramm mit Mammographie und Ultraschall bei gesunden Frauen ohne Vorgeschichte und Symptome zur Früherkennung von Mamma-Ca.
- Frauen zwischen 50 – 70 Jahren werden zum Screening aufgeboten. Es ist freiwillig.
- Einladung zur Früherkennungs-Mammographie jedes zweite Jahr.
- Ziel: eventuelle Veränderungen frühzeitig zu erkennen
- Screening nur in zertifizierten Instituten möglich
- Es ist gesichert, dass durch das Screening weniger Frauen an Brustkrebs sterben. Dies durch eine frühere Diagnose.
- Durch diese systematische und regelmässige Mammografie-Screening kann die Brustkrebssterblichkeit bis zu 25% gesenkt werden.
- PGM = 100% oder P + G = 95 % müssen erfüllt sein, sonst kann das Zertifikat aberkannt werden.
- Nachteil: mögliche Fehldiagnosen, Strahlenbelastung, Krankenkassenkosten
Selbstuntersuchung Brust
- Ab dem 20. Lebensjahr immer nach der Periode, da die Brust dann weich ist und eine Verhärtung besser erkennbar ist.
- Monatliches abtasten um Veränderungen festzustellen.
- Frauen ohne Periode, immer am gleichen Tag im Monat
- Jährliche Vorsorgeuntersuchung beim Gynäkologen empfohlen
Inzidenz Mamma-Ca
- Brustkrebs ist in den westlichen Ländern mehr verbreitet
- Jede 8.-10. Frau kann betroffen sein
- Häufigste Todesursache für Frauen zwischen 35-45 Jahren
- Erkrankungsgipfel zwischen 50-70. Lebensjahr
- Männer können ebenfalls betroffen sein, jedoch seltener 99:1
- 5 Jährige Überlebenrate bei 77%
Die 5-Jahres-Überlebensrate ist ein Prognose-Wert für eine Krankheit. Sie wird gewöhnlich in Prozent angegeben und gibt darüber Auskunft, wie viel Prozent einer Patientengruppe, die an einer bestimmten Erkrankung leidet, nach Ablauf von 5 Jahren noch lebt.
Symptome Mamma-Ca
- Tastbarer Knoten in der Brust
- Schmerzen, Druck, Spannungsgefühl und Verhärtung der Brust
- Orangenhaut, Entzündungen, Einziehung der Mammille
- Sekretion aus der Mammille (rot, braun)
- Lymphknotenvergrösserung
- Verlust der Verschieblichkeit des Drüsengewebes
- Asymmetrie der Brüste
- Ulzerierendes Mamma Ca., Hautdurchbruch
- Schwellungen und Rötung
- Vorwölbung
Lokalisation Mamma-Ca
Oberer äusserer Quadrant: 55%
Oberer innerer Quadrant: 15%
Unterer äusserer Quadrant: 10%
Unterer innerer Quadrant: 5%
Zentral: 15%