Lernkarten

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Lernende 76 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Grundschule
Erstellt / Aktualisiert 05.08.2015 / 26.02.2019
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M9 Kus 24 SS 14

Welche Aussagen zum Angebots-Nutzungs-Modell sind zutreffend? 

Es handelt sich um ein eher heuristisches Metamodell

Im Angebots-Nutzungs-Modell wird Unterricht als ein Angebot verstanden, das von den Lernenden wahrgenommen und genutzt werden kann

Im Angebots-NutzungsModell wird auch eine Bedeutung der Klassenkomposition berücksichtigt

Eine leistungsstarke Klasse hat sowohl positive Auswirkungen auf die Leistungsentwicklung als auch auf die Fähigkeitsüberzeugungen der Lernenden

Merkmale der Schule haben einen größeren Einfluss auf die Leistungsentwicklung als Merkmale der Klasse

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M9 Kus 24 SS 14

Welche Aussagen zu Unterrichtsqualität sind zutreffend? 

Merkmale guten Unterrichts lassen sich zu drei zentralen Faktoren zweiter Ordnung zusammenfassen: Klassenführung, kognitive Aktivierung und Lernunterstützung

Die Unterrichtsqualitätsforschung hat gezeigt, dass die gleichzeitige Förderung von Leistung und Motivation kaum möglich ist

Ein kognitiv aktivierender Unterricht ist unter anderem durch eine diskursive Unterrichtskultur geprägt, in der Lernende dazu aufgefordert sind, ihre Gedanken, Konzepte und Lösungswege darzulegen und zu erläutern

Lerner fühlen sich in einem disziplinierten Unterricht, in dem wenige Störungen auftreten, in ihrer Autonomie eingeschränkt

Insbesondere bei hohen Vorwissen hat sich vollständiges Feedback als leistungsförderlich erwiesen, da es besser an die Wissensbestände angedockt werden kann

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M9 Kus 24 SS 14

Antwort

Welche Maßnahmen gehören zu den 8 Schritten der Instruktionsoptimierung nach Weinert (1987)? 

Konkretisierung der Lernziele

Diagnose relevanter Lernvorraussetzungen

Abbau von interindivuduellen Unterschieden in den Lernvorraussetzungen

Steuerung und Unterstützung der individuellen Lernprozesse

Diagnose der Lernergebnisse

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M9 Kus 24 WS 14/15

Geschichte der PP 

am Anfang bis 1920er Jahre war Forschung nicht experimentell

erst mit kognitiver Wende zog Päd. Psych in die Lehrerausbildung ein

Deutschland war (nach dem 2. WK?) in der behavioristischen Forschung führend

in den 1980/90er Jahren kamen situiertes Lernen und konstruktivistische Ansätze auf

das schlechte Abschneiden Deutschlands bei PISA wurde als "Bildungskatastrophe" bezeichnet

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M9 Kus 24 WS 14/15

Welche Aussagen zu Erziehungsstilen sind zutreffend? 

Ein autoritativer Erziehungsstil bedeutet ein hohes Maß an Lenkung und ein hohes Maß an Zugewandtheit

nachgiebigern Erziehungstil ist am ungünstigsten

Zusammenhang universell u kulturabhängig

permisive Erz.-stil unterteilt nach nachgiebig und antitautoritär

Ein autoritärer Erziehungsstil geht seitens der Kinder mit einem geringen Selbstwert einher und starken nach außen gerichteten Verhaltensproblemen (z.B. Drogenmissbrauch)

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M9 Kus 24 WS 14/15

induktive Erziehung 

Internalisierung moralischer Werte und Normen

mit Liebesentzug und Machtausübung kombiniert

Induktionen sind Erziehungspraktiken, die Kinder auf die Auswirkung ihrer Handlungen für andere Menschen hinweisen

Empathiemediationshypotehse für induktive Erziehung führt zu höherem empathsichen Mitempfinden, das wiederum verstärktes prosoziales Handeln zur Folge hat

Nach Grusec ist erfolgreiche Induktion davon abhängig, dass Kinder erzieherische Botschaften genau wahrnehmen und sie akzeptieren

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M9 Kus 24 WS 14/15

Welche Aussagen über Wissensarten im Bereich Schreiben im Deutschunterricht sind nach Renkl (2009) zutreffend? 

Die Kenntnis der Kommaregeln ist domänenspezifisches Wissen

wissen über Argumentative Strategien ist deklarativen Wissen.

Die Überwachung der Rechtschreibung und Grammatik ist metakognitives Wissen

Wissen über Nutzen von Planungsstategien beim Schreiben ist ein Schema.

Die Fähigkeit zum Argumentieren ist prozedurales Wissen

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M9 Kus 24 WS 14/15

Was trifft zum Wissenserwerb nach Renkl (2009) zu? 

Die Wissenspsychologie beschäftigt sich u.a. mit der Repräsentation und Organisation vom Wissen im Gedächtnis.

Offene Aktivität, wie z.B. in Schülerexperimenten, ist eine wichtige Voraussetzung für mentale Aktivität.

Die Perspektive der aktiven Inforrmationsverarbeitung geht davon aus, dass die Gestaltung des Lernmaterials direkt den Wissenstransfer vorhersagt.

Für die Perspektive des aktiven Tuns spricht der stabile Befund, dass Schüler, die sich öfter im Unterricht melden, auch mehr lernen.

Das Lernen aus Beispielen lässt sich am besten der Perspektive der fokussierten Infoverarbeitung zuordnen.