Lernkarten

Karten 84 Karten
Lernende 76 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Grundschule
Erstellt / Aktualisiert 05.08.2015 / 26.02.2019
Lizenzierung Keine Angabe
Weblink
Einbinden
0 Exakte Antworten 0 Text Antworten 84 Multiple Choice Antworten

1/84

Fenster schliessen

M9 Kus 24 WS 12/13

Welche Aussagen zur induktiven Erziehung bzw. zur frühen Moralerziehung sind richtig? 

Induktive Erziehung ist Alternative zu Machtausübung bzw. Liebesentzug

Induktionen sind Erziehungspraktiken, die Kinder auf die Auswirkungen von Handlungen für andere hinweisen

Induktive Erziehung beruht auf dem Prinzip der operanten Konditionierung

Eltern sollten schon bei kleinen Kindern die Entwicklung von Empathie unterstützen.

Eltern sollten aggressive Übergriffe schon bei kleinen Kindern unterbinden.

Fenster schliessen

M9 Kus 24 WS 12/13

Warum sollte man der These "Kinder- und Jugendgewalt nimmt kontinuierlich zu" mit Vorsicht begegnen? 

Ein Trend über wenige Jahre erlaubt keine Prognose über langfristige Prozesse

Kriminalitätsstatistiken sind nur ein indirekter Anhaltspunkt für Gewaltbereitschaft und Aggressivität

Es gibt keine guten Studie zu dieser Frage

Es müssen persönliche Interessen berücksichtig werden

Die Öffentlichkeit ist aufgrund der Gewaltdiskussion heute sensibler gegenüber Delikten junger Menschen

Fenster schliessen

M9 Kus 24 WS 12/13

Welche Aussagen zur Schulpsychologie sind zutreffend? 

Schulpsychologen beraten in erster Linie die Lehrer.

Die schulpsychologische Beratungsdichte unterscheidet sich erheblich in verschiedenen deutschen Bundesländern und europäischen Staaten.

Schulpsychologische Fragestellungen werden vor allem von der Entwicklungspsychologie untersucht.

Schulpsychologie ist ein Grundlagenfach der Psychologie.

Wichtige schulpsychologische Aufgaben sind die fundierte schülerbezogene Diagnostik, individuelle Fördermaßnahmen und die psychologische Begründung von Schullaufbahnempfehlungen.

Fenster schliessen

M9 Kus 24 SS 13

Was sind wichtige Tätigkeitsfelder pädagogischer Psychologen? 

Organisations- und Berufsberatung

Forschung & Lehre

Schulpsychologische Dienste

Betriebliche Aus- und Weiterbildung

Erziehungsberatung

Fenster schliessen

M9 Kus 24 SS 13
Welche der folgenden Aussagen zur Pädagogische Psychologie sind

 

Die PP befasst sich nur mit schulischen Lehr- und Lernprozessen.

Die PP gehört zur Erziehungswissenschaft.

Die PP beschäftigt sich primär mit kognitiven Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern

Einer der Schwerpunkte der PP ist der Bereich des Lehrens und Lernens.

Die PP hat sich im Spannungsfeld von Theorie und Praxis entwickelt.

Fenster schliessen

M9 Kus 24 SS 13

Welche Aussagen sind für den Begriff Erziehung zutreffend? 

Erziehung kann als spezifische Form der Verhaltensmodifikation verstanden werden.

Die Psychologie unterscheidet im Gegensatz zur Pädagogik zwischen intentionaler und funktionaler Erziehung.

Erziehung bezieht sich vorrangig auf die motivationalen Aspekte der kindlichen Entwicklung.

Das Vorrecht zur Erziehung wird in Deutschland den Schulen bzw. dem Lehrpersonal zugeschrieben

Nach dem ökologisch-systemischen Ansatz betrachtet man Erziehung nicht mehr unidirektional, sondern berücksichtigt auch die transaktionalen Wechselbeziehungen zwischen den beteiligten Personen sowie ihrem Umfeld.

Fenster schliessen

M9 Kus 24 SS 13

Welche Aussagen sind für die pädagogische Situation zutreffend? 

Im Zentrum steht die lernende Person, deren Entwicklung durch pädagogische Maßnahmen verändert werden soll.

Medien sind eine wichtige Komponente der pädagogischen Situation.

Die lernende Person wird als Konstrukteur ihres Wissens gesehen.

Die Initiative für den Lernprozess geht stets vom Lernenden aus.

Eine Lehrperson muss persönlich anwesend sein.

Fenster schliessen

M9 Kus 24 SS 13

Welche Themenbereiche untersucht die Wissenspsychologie? 

Intelligenzstrukturen

Repräsentation und Organisation von Wissen im Gedächtnis

Persönlichkeitseigenschaften

Erwerb von Wissen

Anwendung von Wissen beim Denken und Handeln

Fenster schliessen

M9 Kus 24 SS 13

Welche Aussagen zu epistemologischenÜberzeugungen sind zutreffend? 

EÜ beeinflussen die Informationsverarbeitung

EÜ sind Überzeugungen darüber wie das Gedächtnis funktioniert

EÜ beeinflussen Lernverhalten, Lernmotivation undLernleistung

EÜ sind subjektive Vorstellungen über die Objektivität, dieRichtigkeit, die Aussagekraft oder die Herkunft von Wissen

EÜ von Lehrenden können die Unterrichtsgestaltung beeinflussen

Fenster schliessen

M9 Kus 24 SS 13

Welche Phasen unterscheiden Ackerman? 

motivationale Phase

kognitive Phase

Trainingsphase

Assoziative Phase

Autonome Phase

Fenster schliessen

M9 Kus 24 SS 13

Was kennzeichnet den Begriff Unterricht? 

langrfristige Abfolge von Lehr-Lern-Prozessen/

absichtsvolle Planung/

richtet sich an Gruppen von Schülern/

Ziel ist Aufbau von Wissen + Erwerb von Fertigkeiten/

zeitliche Taktung

Fenster schliessen

M9 Kus 24 SS 13

Welche Aussagen zum Begriff Lernen stimmen? 

Lernen kann Verhaltenspotential ändern

Reifung ist eine besondere Form des Lernens

Lernprozesse basieren auf Erfahrungsbildung aufgrund Auseinandersetzung mit der Umwelt

findet in erster Linie in der Schule statt

Vorwissen ist die wichtigste Determinante

Fenster schliessen

M9 Kus 24 SS 13

Welche Erkenntnisse sollten in der Unterrichtsgestaltung berücksichtigt werden? 

grundlegende Kenntnisse können auch ohne Struktur und Lehreranleitung vermittelt werden

Die Gestaltung des Unterrichts u. die Lehrmethode sollten an das Lernziel angepasst werden

Ein tieferes Verständnis von Konzepten kann durch die Beschäftigung mit komplexen Problemstellungen oder Diskussionen in Kleingruppen gefördert werden

Frontalunterricht ist grundsätzlich zu vermeiden

Bei der Unterrichtsgestaltung sollten entwicklungs- und lernpsychologische Erkenntnisse berücksichtigt werden

Fenster schliessen

M9 Kus 24 SS 13

Welche Schritte sollten die Lernprozesse in einer Unterrichtseinheit nach Aeblis kognitiv psychologischer Didaktik durchlaufen? 

problemlösendes aufbauen

durcharbeiten

üben

anwenden

evaluieren

Fenster schliessen

M9 Kus 24 SS 13

Welche sind Prinzipien der Unterrichtsgestaltung nach Ausubel? 

Parallele Transduktion

eher deduktives Vorgehen

Verfestigung durch Übung

Sequentielle Organisation

Integrative Aussöhnung

Fenster schliessen

M9 Kurs 28 SS 14

Welche Aussagen zur Pädagogischen Psychologie sind zutreffend? 

Sie beschäftigt sich mit der gesamten Lebensspanne

Sie ist durch eine hohe Interdisziplinarität gekennzeichnet

Sie bewegt sich in einem Spannungsfeld aus Grundlagen- und anwendungsorientierter Forschung

Sie versteht Erziehung als unidirektionalen Prozess

Zu ihren typischen Aufgabenfeldern gehören Diagnose, Prognose, Beratung, Intervention und Evaluation

Fenster schliessen

M9 Kurs 28 SS 14

Welche Aussagen zur kognitiven Wende sind zutreffend? 

Die kognitive Wende nahm in den 1980er Jahren ihren Anfang

Im Zuge der kognitiven Wende hielt die Pädagogische Psychologie auch Einzug in die Lehrerausbildung

Mit der kognitiven Wende fand eine Abkehr von behavioristischen Lerntheorien und Hinwendung zur Gedächtnis- und Wissenspsychologie statt

Im Zuge der kognitiven Wende wurde das Novizen-Experten-Paradigma durch das Prozess-Produkt-Paradigma abgelöst

Das Erwartungs-Wert-Modell der Leistungsmotivation ist ein Beispiel dafür, dass auch in der Motivationspsychologie kognitive Modelvorstellung Einzug hielten

Fenster schliessen

M9 Kurs 28 SS 14

Welche Metaphern für den Lerner wurden/ werden in der Pädagogischen Psychologie bemüht? 

Zögling

Forscher

Baumeister

Computer

Manager

Fenster schliessen

M9 Kurs 28 SS 14

Welche Aussagen zu Erziehungsstilen sind zutreffend? 

Ein autoritärer Erziehungsstil bedeutet ein hohes Maß an Lenkung und ein hohes Maß an Zugewandtheit

Ein vernachlässigender Erziehungsstil geht mit den ungünstigen Prognosen einher

Der Zusammenhang zwischen bestimmten Erziehungsstilen und Entwicklung von Kindern ist universell und kulturunabhängig

vernachlässigender und autoritative Erziehungsstile gehören zu den permissiven

Ein autoritärer Erziehungsstil geht seitens der Kinder mit einem geringen Selbstwert einher und starken nach außen gerichteten Verhaltensproblemen (z.B. Drogenmissbrauch)

Fenster schliessen

M9 Kurs 28 SS 14

Welche Themenbereiche untersucht die Wissenspsychologie? 

Repräsentation und Organisation von Wissen und Gedächtnis

Erwerb von Wissen

Intelligenzstrukturen

Persönlichkeitseigenschaften

Anwendungen des Wissens beim Denken und Handeln

Fenster schliessen

M9 Kurs 28 SS 14

Welche Aussagen über den Wissenserwerb sind zutreffen? 

Offene Aktivität, wie zB bei Schülerexperimenten beobachtbar, ist keine notwendige Voraussetzung für mentale Aktivität.

Die Perspektive der aktiven Informationsverarbeitung geht davon aus, dass die Gestaltung des Lehrmaterials direkt den Wissenserwerb vorhersagt.

Für die Perspektive des aktiven Tuns spricht der stabile Befund, dass in Peer-Tutoring-Situationen der Lehrende immer mehr lernt als der Zuhörende.

Von beispielbasiertem Lernen, etwa im Physikunterricht, ist dringend abzuraten, da Beispiele den Lerner in eine passive, lernhinderliche Position versetzen.

Der Wissenserwerb beim erkundenden Lernen leidet unter einer hohen Strukturierung.

Fenster schliessen

M9 Kurs 28 SS 14

Welche Aussagen zum Gedächtnis & bzw. zu Gedächtnisprozessen sind zutreffend? 

Die Kapazität des Arbeitsgedächtnisses wird als nahezu unbegrenzt angenommen.

Während Novizen Informationen als sog. Informationsklumpen (chunks) aufnehmen, verarbeiten Experten die einzelnen Informationseinheiten.

Im Arbeitsgedächtnis werden aus Daten Informationen.

Vergessen kann in erster Linie als Zerfall von Gedächtnisspuren verstanden werden.

Interpretieren, Organisieren, Elaborieren, Stärken, Generieren, sowie metakognitive Prozesse unterstützen die Überführung von Informationen aus dem Arbeits- in das Langzeitgedächtnis. (+)

Fenster schliessen

M9 Kurs 28 SS 14

Welche Aussagen über Übung sind zutreffend? 

In Übungsstudien zeigt sich typischerweise, dass die Effekte von Übung zunächst gering ausfallen und mit steigender Zahl von Übungseinheiten immer größer werden.

Massierte Übung führt bei gleicher Gesamtübungszeit zu größeren Lernerfolgen als verteilte Übung

Teilkompetenzen sollten so kleinschrittig und dekontextualisiert wie möglich geübt werden

Überlernen hat sich als schädlich für den langfristigen Lernerfolg erwiesen

Übung hat häufig das Ziel, das Arbeitsgedächtnis zu entlasten

Fenster schliessen

M9 Kurs 28 SS 14

Welche Aussagen zu epistemologischen Überzeugung sind zutreffend? 

Sie sind Überzeugungen darüber, wie das Gedächtnis funktioniert

Epistemologische Überzeugen sind subjektive Vorstellung über die Objektivität, Richtigkeit, Aussagekraft oder Herkunft von Wissen

Epistemologische Überzeugung von Lehrkräften können die Unterrichtsgestaltung beeinflussen

Epistemologische Überzeugungen beeinflussen das Lernverhalten, die Lernmotivation und die Lernleistungen

Nach dem Entwicklungsmodell von Perry ist die höchste Entwicklungsstufe der Contextual Relativism

Fenster schliessen

M9 Kurs 28 SS 14

Welche Aussagen zu Intelligenz und Wissen sind zutreffend? 

Ein Kind, das im Abstand von zwei Jahren die gleichen Aufgaben in einem Intelligenztest löst bzw. nicht löst, hat einen stabilen IQ

Das es zumeist zu Interferenzen zwischen dem Vorwissen und neuem Wissen kommt, hat sich Vorwissen als abträglich für den Lernerfolg erwiesen

Die ACT*-Theorie beschreibt den Prozess der Prozenduralisierung von Wissen

Zur Vorhersage von Wissenserwerb nimmt die Bedeutung des Vorwissens im Laufe der Schulzeit relativ zur Bedeutung der Intelligent ab

Ackerman unterscheidet drei Komponenten von Intelligenz: Intelligenz als Statuskonstrukt, als Interessenkonstrukt und als Persönlichkeitskonstrukt

Fenster schliessen

M9 Kurs 28 SS 14

Welche Aussagen zu Theorien der Selbstregulation sind zutreffend? 

Es lassen sich Prozess- und Schichtmodelle der Selbstregulation unterscheiden

Pintrich unterscheidet drei Regulationsbereiche: Kognition, Motivation/Affekt und Verhalten

Im Gegensatz zum zyklischen Modell von Schmitz und Kollegen weist das Modell von Pintrich vier Phasen auf, nämlich zusätzlich eine Monitoringphase

In der innersten Ellipse des Modells von Boekaerts steht die Regulation des Selbst und damit die Wahl von Zielen und Ressourcen

Die mittlere Schicht des Modells von Boekaerts ist die Regulation des Lernprozesses

Fenster schliessen

M9 Kurs 28 SS 14

Welche Aussagen zu Lernstrategien sind zutreffend? 

Das Auswendiglernen der Schritte, die bei einer Kurvendiskussion durchzuführen sind, ist ein Beispiel für eine Elaborationsstrategie

Das Unterstreichen der wichtigsten Aussagen in einem Text ist ein Beispiel für Elaborationsstrategien

Das Entwickeln von Beispielen für das zuvor Gelernte ist ein Beispiel für eine Wiederholungsstrategie

Das Mediationsdefizit meint, dass Kinder bestimmte Lernstrategien zwar produzieren können, sie aber nicht spontan einsetzen

Das Nutzungsdefizit lässt sich unter anderem dadurch erklären, dass eine noch nicht hinreichende automatisierte Strategie das Arbeitsgedächtnis zusätzlich belastet

Fenster schliessen

M9 Kurs 28 SS 14

Welche Merkmale weist Unterricht auf? 

Ein Merkmal ist Langfristigkeit

Ein Merkmal ist absichtsvolle Planung und Intiinierung

Ein Merkmal ist Gruppenorientierung

Unterricht dient dem Aufbau von Wissen sowie dem Erwerb von Fähigkeiten und Fertigkeiten

Unterricht findet in der Regel in institutionellen Settings statt

Fenster schliessen

M9 Kus 24 SS 14

Welche Aussagen zu Didaktik im Allgemeinen und der von Aebli (1983) im Besonderen sind zutreffend? 

Die Didaktik weist von jeher einen starken empirischen Bezug auf

Hans Aebli hat eine stark auf behavioristischen Erkenntnissen beruhende Didaktik entwickelt, die vier Phasen umfasst, die die Lernprozesse im Unterricht durchlaufen sollten

Die erste Phase ist das Problemlösende Aufbauen

Die letzte Phase besteht in der Anwendung

Übungs- und Wiederholungselemente finden in Aeblis Didaktik keine Berücksichtigung

Fenster schliessen

M9 Kus 24 SS 14

Welche Aussagen zu Instructional-Design-Modell sind zutreffend? 

In Carrolls (1963) Modell wird der Lernerfolg durch das Verhältnis von aktiver und benötigter Lernzeit vorhergesagt

Das Konzept des zielerreichenden Lernen von Bloom (1971, 1976) hat sich insbesondere für leistungsstarke Schülerrinnen und Schüler bewährt

Das Modell von Ausubel (1974) verfolg in der Einstiegsphase einen induktiven Ansatz (vom Spezifischen zum Allgemeinen)

Anchored Instruction ist ein Beispiel für einen konstruktivistischen Lehr- Lern-Ansatz, der komplexe Geschichten als Ausgangspunkt für Lernprozesse verwendet

Zu den Strategien des Cognitive-Apprenticeship-Ansatzes gehören das Modeling, das Scaffolding und die Articulation