M7 - 3416 - Einführung in die Differentielle & Persönlichkeitspsychologie
Einführung in die Differentielle Psychologie & Persönlichkeitspsychologie
Einführung in die Differentielle Psychologie & Persönlichkeitspsychologie
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Lernkarten
Andere Psychoanalytische Ansätze
- Individualpsychologie
- Selbstpsychologie
- Bindungstheorie
Bindungsstile nach Bowlby
- sicher
- unsicher-vermeidend
- unsicher-ambivalent
Defensive Streategien (Bowlby)
- Selbstwertschutz
- Emotionsregulation
Behavioristische Ansätze: John Watson
Prinzipielle Orientierung an objektiv beobachtbarem Verhalten & dessen Abhängigkeit von physikalischen Bedingungen
Lerntheoretische Fundierung der Verschiebung/ Übertragung von Affekten auf andere Objekte/ Personen
Unkonditionierte emotionale Reaktion
- Furcht
- Hass
- Liebe
Adaptive Verhaltensweisen, die es ermöglichen wirksam auf primäre Bedürfnisse zu reagieren
Hierarchie angeborener Reaktionstendenzen (Clark Hull)
- Reiz-Reaktions-Verbindungen stellen die Befriedigung primärer Bedürfnisse sicher.
- unter kombiniertem Einfluss von Stimulation & Trieb können Reaktionen aktiviert werden
Primäre Verstärkung (Clark Hull)
- Befriedigung eines primären Bedürfnisses
- Reaktion tritt in kurzem Abstand zu Reiz auf --> Befriedigung primäres Bedürfnis --> Erhöhung der Auftretenswahrscheinlichkeit
Sekundäre Verstärkung (Clark Hull)
- Verstärker ist nicht selbst in der Lage ein primäres Bedürfnis zu befriedigen
- Assoziation mit primärem Verstärker ist nötig
Habit (Clark Hull)
- Reiz-Reaktions-Verknüpfung SHR
- Reiz und Reaktion sind durch Gewohnheitsstärke miteinander verbunden
Determinanten der Gewohnheitsstärke
- Erhöhung der Reaktionswahrscheinlichkeit
- Abnahme der Reaktionslatenz
- Erhöhung der Reaktionsstärke
- Erhöhung der Löschungsresistenz
Höhe der Gewohnheitsstärke ist abhängig von...
- Kontinuität
- Verstärkungsausmaß
- Anzahl der Durchgänge während der Übungsphase
Reaktionspotential SER = SHR * D
- Ergibt sich aus Gewohnheitsstärke und Trieb
- Durch multiplikative Verknüpfung erfolgt nur dann eine Reaktion, wenn das Produkt größer null ist
Reaktive Hemmung IR
- Jede Reaktionsausführung löst ermüdungsähnlichen Zustand aus.
- Je häufiger die Reaktion, des stärker das Ruhebdeürfnis
Effektives Reaktionspotential SER = SER - I
Differenzbildung aus Reaktionspotential und Gesamthemmung
Operante Reaktionsmuster als Verhaltensweisen mit denen ein Lebewesen operiert
Konsequenz erhöht Auftretenswahrscheinlichkeit einer Verhaltensweise durch Belohnung
Konsequenz erhöht Auftretenswahrscheinlichkeit einer Verhaltensweise durch Beendigung eines aversiven Zustandes
Konsequenz senkt Auftretenswahrscheinlichkeit einer Verhaltensweise durch aversive Konsequenz
Verhalten tritt nicht mehr auf, wenn es über längeren Zeitraum nicht verstärkt wurde
Postive Verstärker (Skinner)
- Materiell
- Sozial
- Handlung
Verstärker mit denen man verschieden Arten von Verstärken verfügbar machen kann
kontinuierliche Verstärkerpläne
- Handlung wird jedes Mal verstärkt
- schnelles Lernen
- geringe Löschungsresistenz
intermittierende Verstärkerpläne
- Unregelmäßige Verstärkung
- höhere Löschungsresistenz
Arten Intermittierender Verstärkerpläne
- Intervall - fest
- Intervall - variabl
- Quote - fest
- Quote - variabel
Verhaltensformung: Systematische Verstärkung von Teilreaktionen ermöglicht schrittweise Annäherung an komplexes Zielverhalten
Verhaltensverkettung: Systematischer Aufbau des Zielverhaltens durch Aufteilung in Kette von Verhaltensschritten
Soziale Lerntheorien - Autoren
- Julian Rotter
- Albert Bandura
- Walter Mischel
Verhaltenspotential (Julian Rotter)
- behavior potential
- Maß für die Wahrscheinlichkeit, dass ein bestimmtes Verhalten in einer Situation mit Aussicht auf Verstärkung auftriit
Verhaltenspotential setzt sich zusammen aus Erwartung & Verstärkungswert
Psychologische Situation (Julian Rotter)
komplexes Muster von sich gegenseitig beeinflussenden Hinweisreizen, die auf das Individuum einwirken
Locus of Control (Julian Rotter)
- Internale Kontrollüberzeugung
- Externale Kontrollüberzeugung
Erwartung des Individuums, auf seine Handlungskompetenz Einfluss nehmen zu können (Locus of control)
Erwartung des Individuums, auf seine Handlungskompetenz keinen Einfluss nehmen zu können (Locus of control)
Psychometrische Erfassung der Kontrollüberzeugung (Julian Rotter)
- I-Skala (Internalität- hoch: kontrollüberzeugung)
- P-Skala (Potenz - hoch: machtlosigkeit)
- C-Skala (Chance- hoch: fatalistische Grundhaltung)
Albert Bandura - Lernen am Modell
- Aufmerksamkeit
- Speicherung
- Produktion
- Motivation
Arten von Erwartungen (Albert Bandura)
- Ergebniserwartungen (physisch, sozial, selbstwert)
- Selbstwirksamkeitserwartungen
Selbstwirksamkeit - Aspekte (Albert Bandura)
- Schwierigkeitsniveau des Verhaltens
- Spezifität des Verhaltens
- Stärke der Ausprägung