M7 - 3416 - Einführung in die Differentielle & Persönlichkeitspsychologie

Einführung in die Differentielle Psychologie & Persönlichkeitspsychologie

Einführung in die Differentielle Psychologie & Persönlichkeitspsychologie

Katharina Malzahn
Teacher
Lernen

Katharina Malzahn
Teacher
Diese Lernkarten bieten eine umfassende Einführung in die differentielle und Persönlichkeitspsychologie auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Theorien und Modelle, darunter die Psychoanalyse von Freud und die Persönlichkeitstheorie von George Kelly, sowie grundlegende Konzepte wie Bedürfnisse, Faktoren und Verhaltensweisen. Die Karteikarten beleuchten auch Geschlechterunterschiede, kulturelle Einflüsse und Aggressionsformen. Ideal für Studierende, die sich mit den Grundannahmen und Korrolarien der Persönlichkeitspsychologie vertraut machen möchten.
Karten
264
Lernende
260
Sprache
Deutsch
Kategorie
Psychologie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
22.01.2014 / 06.08.2025

Lernkarten

Andere Psychoanalytische Ansätze

  • Individualpsychologie
  • Selbstpsychologie
  • Bindungstheorie

Bindungsstile nach Bowlby

  • sicher
  • unsicher-vermeidend
  • unsicher-ambivalent

Defensive Streategien (Bowlby)

  • Selbstwertschutz
  • Emotionsregulation

Behavioristische Ansätze: John Watson

Prinzipielle Orientierung an objektiv beobachtbarem Verhalten & dessen Abhängigkeit von physikalischen Bedingungen

Konditionierte emotionale Reaktion

Lerntheoretische Fundierung der Verschiebung/ Übertragung von Affekten auf andere Objekte/ Personen

Unkonditionierte emotionale Reaktion

  • Furcht
  • Hass
  • Liebe

Geburtsausstattung nach Clark Hull

Adaptive Verhaltensweisen, die es ermöglichen wirksam auf primäre Bedürfnisse zu reagieren

Hierarchie angeborener Reaktionstendenzen (Clark Hull)

  • Reiz-Reaktions-Verbindungen stellen die Befriedigung primärer Bedürfnisse sicher.
  • unter kombiniertem Einfluss von Stimulation & Trieb können Reaktionen aktiviert werden

Primäre Verstärkung (Clark Hull)

  • Befriedigung eines primären Bedürfnisses
  • Reaktion tritt in kurzem Abstand zu Reiz auf --> Befriedigung primäres Bedürfnis --> Erhöhung der Auftretenswahrscheinlichkeit

Sekundäre Verstärkung (Clark Hull)

  • Verstärker ist nicht selbst in der Lage ein primäres Bedürfnis zu befriedigen
  • Assoziation mit primärem Verstärker ist nötig

Habit (Clark Hull)

  • Reiz-Reaktions-Verknüpfung SHR
  • Reiz und Reaktion sind durch Gewohnheitsstärke miteinander verbunden

Determinanten der Gewohnheitsstärke

  • Erhöhung der Reaktionswahrscheinlichkeit
  • Abnahme der Reaktionslatenz
  • Erhöhung der Reaktionsstärke
  • Erhöhung der Löschungsresistenz

Höhe der Gewohnheitsstärke ist abhängig von...

  • Kontinuität
  • Verstärkungsausmaß
  • Anzahl der Durchgänge während der Übungsphase

Reaktionspotential SER = SHR * D

  • Ergibt sich aus Gewohnheitsstärke und Trieb
  • Durch multiplikative Verknüpfung erfolgt nur dann eine Reaktion, wenn das Produkt größer null ist

Reaktive Hemmung IR

  • Jede Reaktionsausführung löst ermüdungsähnlichen Zustand aus.
  • Je häufiger die Reaktion, des stärker das Ruhebdeürfnis

Gesamthemmung I = IR * SIR

Additive Verknüpfung aus Reaktiver Hemmung und Konditionierter Hemmung

Effektives Reaktionspotential SER = SER - I

Differenzbildung aus Reaktionspotential und Gesamthemmung

Burrhus F. Skinner

Operante Reaktionsmuster als Verhaltensweisen mit denen ein Lebewesen operiert

Positive Verstärkung (Skinner)

Konsequenz erhöht Auftretenswahrscheinlichkeit einer Verhaltensweise durch Belohnung

Negative Verstärkung (Skinner)

Konsequenz erhöht Auftretenswahrscheinlichkeit einer Verhaltensweise durch Beendigung eines aversiven Zustandes

Bestrafung (Skinner)

Konsequenz senkt Auftretenswahrscheinlichkeit einer Verhaltensweise durch aversive Konsequenz

Löschung (Skinner)

Verhalten tritt nicht mehr auf, wenn es über längeren Zeitraum nicht verstärkt wurde

Postive Verstärker (Skinner)

  • Materiell
  • Sozial
  • Handlung

Generalisierte Verstärker (Skinner)

Verstärker mit denen man verschieden Arten von Verstärken verfügbar machen kann

kontinuierliche Verstärkerpläne

  • Handlung wird jedes Mal verstärkt
  • schnelles Lernen
  • geringe Löschungsresistenz

intermittierende Verstärkerpläne

  • Unregelmäßige Verstärkung
  • höhere Löschungsresistenz

Arten Intermittierender Verstärkerpläne

  • Intervall - fest
  • Intervall - variabl
  • Quote - fest
  • Quote - variabel

Shaping (Skinner)

Verhaltensformung: Systematische Verstärkung von Teilreaktionen ermöglicht schrittweise Annäherung an komplexes Zielverhalten

Chaining (Skinner)

Verhaltensverkettung: Systematischer Aufbau des Zielverhaltens durch Aufteilung in Kette von Verhaltensschritten

Soziale Lerntheorien - Autoren

  • Julian Rotter
  • Albert Bandura
  • Walter Mischel

Verhaltenspotential (Julian Rotter)

  • behavior potential
  • Maß für die Wahrscheinlichkeit, dass ein bestimmtes Verhalten in einer Situation mit Aussicht auf Verstärkung auftriit

VP = f(E&VW) (Julian Rotter)

Verhaltenspotential setzt sich zusammen aus Erwartung & Verstärkungswert

Psychologische Situation (Julian Rotter)

komplexes Muster von sich gegenseitig beeinflussenden Hinweisreizen, die auf das Individuum einwirken

Locus of Control (Julian Rotter)

  • Internale Kontrollüberzeugung
  • Externale Kontrollüberzeugung

Internale Kontrollüberzeugung (Julian Rotter)

Erwartung des Individuums, auf seine Handlungskompetenz Einfluss nehmen zu können (Locus of control)

Externale Kontrollüberzeung (Julian Rotter)

Erwartung des Individuums, auf seine Handlungskompetenz keinen Einfluss nehmen zu können (Locus of control)

Psychometrische Erfassung der Kontrollüberzeugung (Julian Rotter)

  • I-Skala (Internalität- hoch: kontrollüberzeugung)
  • P-Skala (Potenz - hoch: machtlosigkeit)
  • C-Skala (Chance- hoch: fatalistische Grundhaltung)

Albert Bandura - Lernen am Modell

  1. Aufmerksamkeit
  2. Speicherung
  3. Produktion
  4. Motivation

Arten von Erwartungen (Albert Bandura)

  • Ergebniserwartungen (physisch, sozial, selbstwert)
  • Selbstwirksamkeitserwartungen

Selbstwirksamkeit - Aspekte (Albert Bandura)

  • Schwierigkeitsniveau des Verhaltens
  • Spezifität des Verhaltens
  • Stärke der Ausprägung

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