M7 - 3416 - Einführung in die Differentielle & Persönlichkeitspsychologie
Einführung in die Differentielle Psychologie & Persönlichkeitspsychologie
Einführung in die Differentielle Psychologie & Persönlichkeitspsychologie
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Lernkarten
Gewissenhaftigkeit - Facetten
- Kompetenz
- Ordnungsliebe
- Pflichtbewusstsein
- Leistungsstreben
- Selbstdisziplin
- Besonnenhheit
Biologisches Geschlecht. Durch genetische & phänotypisch-physische Merkmale definiertes Geschlecht
Soziales Geschlecht
Merkmale & Verhaltensweisen, die für Frauen/ Männer al typisch gelten
Geschlechtsrollen-Selbstkonzept. Subjektive Selbstcharakterisierung als männlich/ weiblich aufgrund sozialer Merkmalszuschreibungen
Quantitative Zusammenfassung von Ergebnissen aus thematisch relevanten Studien
Zentrales Maß für Größe der Unterschiede
Effektstärke d
- d gibt an wie weit die Mittelwerte zweier Verteilungen auseinander liegen
- Messung erfolgt in Einheiten der Standardnormalverteilung
Alfermann Metaanalyse zu Geschlechtsunterschieden
- großer Effekt: für physische Unterschiede
- mittlerer Effekt: für einzelne kognitive Leistungen und bestimmte Aggressionsformen
- kleiner Effekt: alle anderen Bereiche
Formen der Aggression
- physische Aggression
- Verbale Aggression
- Indirekte Aggression
Physiche Aggression (Geschlechterunterschiede)
höhere Werte für Jungen/ Männer, sowie Junged/ frühes Erwachsenenalter - mittlere Effektstärke
Verbale Aggression (Geschlechterunterschiede)
Höhere Werte für Männer - kleine Effektstärke
Indirekte Aggression (Geschlechterunterschiede)
höhere Werte für Frauen - mittlere Effektstärke
Relationale Aggression
- indirekte Aggression
- Kinder fühlen sich eher zurückgewiesen und erleben mehr Einsamkeit/ Isolation/ Depressivität
Gefühlsintensität--/ Ausdruck (Geschlechterunterschiede)
- Frauen geben höhere Werte an
- Emotionsausdruck wird bei Frauen in höherem Maße als Persönlichkeitseigenschaft gewertet
- Emotionsausdruck wird bei Männern in höherem Maße der Situation zugeschrieben
Stress-/ Emotionsregulation (Geschlechterunterschiede)
nur in wenigen Strategien bestehen Unterschiede, die unabhängig von der auslösenden Situation sind
Empathie (Geschlechterunterschiede)
- Gefühle & Gedanken einer anderen Person wahrnehmen/ nachempfinden können
- es bestehen lediglich Unterschiede in der Motivation Empathie zu zeigen
Erklärungsansätze für Geschlechterunterschiede - Evolutions-biologisch
- Männer müssen Ressourcen vorzeigen um gebärfähige Frauen zu gewinnen
- Frauen wählen Männer mit ausreichend Ressourcen
- Männer können sich Vaterschaft nicht bewusst sein
Erklärungsansätze für Geschlechterunterschiede - Sozial-konstruktivistisch
- Unterschiede sind das Ergebnis sozialer Konstruktionen
- Geschlechterrollen sind Folge der jeweils zugeteilten Arbeit
- Männer: ressource provider
- Frauen: homemaker
Erklärungsansätze für Geschlechterunterschiede - Biosozial
- Geschlechtsspezifische Rollen ergeben sich aus Interaktion biologischer Unterschiede zwischen Männern & Frauen
- Frauen sind zu Geburt/Stillzeit in Verhaltensdispositionen eingeschränkt
Zentrale Ergebnisse einer Analyse von Wood & Eagly
- nur wenige Tätigkeiten werden exklusiv von einem Geschlecht übernommen
- Vielzahl von Tätigkeiten werden überwiegend von einem Geschlecht übernommen
- Weder rein evolutionspsychologische, noch rein kulturorientierte Perspektive kann vorliegende Daten erklären
Einfluss von Stereotype auf Selbsteinschätzung von Intelligenz (Geschlechterunterschiede)
- Frauen schätzen sich meist geringer ein
- Unterschiede manifestieren sich im Kindes-/ Jugendalter
Einfluss von Stereotype auf Testleistungen (Geschlechterunterschiede)
- Testleistung wird durch Priming beeinflusst
- Bei gleichgeschlechtlichem Priming-Reiz ergibt sich mittlere Effektstärke
- bei Vorgabe männliche Prime-Reize verschwindet Effekt --> sterotype threat
Stereotype Threat
Ängstliche Erwartung die aufgrund einer Gruppenzugehörigkeit (zu einer Gruppe mit negativen Stereotypen) existieren
Man-made-Environment
Lebensraum der Population, die vom Mensch weitesgehend unabhängig ist
Stark genetisch bedingtes beobachtbares Merkmal
Große Gruppe von Menschen, die durch genetisch determinierte körperliche Oberflächenmerkmale vpn anderen Menschengruppen unterschieden werden kann
Alle heutigen menschlichen Populationen gehen aus Ursprungspopulation hervor, welche in Ostafrika vermutet wird
Kultureller Relativismus
- Radikaler Relativismus
- Kontextualismus
- Universalimus
Radikaler Relativismus
- Fähigkeiten sind unter bestimmten kulturellen Bedingungen besonders stark trainiert
- in unterschiedlichen Kulturen/ Populationen besteht eine unterschiedliche Übung in Fähigkeitentests: Ausprägung ist abhängig von Beschulung
- Messung ist nur innerhalb von Kulturen möglich, nicht kulturübergreifend
Kulturübergreifende Vergleiche sind in konzeptualisierten Tests möglich
Universelle Vergleich sind mit kulturunabhängigen Tests möglich
Dimensionen kulturell universeller Intelligenz
- logisches Denken
- verbale Fähigkeiten
- Räumliche Wahrnehmungsfähigkeiten
- Numerische Fähigkeiten
- Gedächtnisfähigkeiten
- Schnelligkeit
Realisierung eigener Ziele steht im Vordergrund: Unabhängiges Selbstkonzept
Realisierung von Zielen einer Ingroup stehen im Vordergrund: vernetztes Selbstkonzept
Triadisch reziproke Verursachung
Menschen sind zugleich Gestalter und Prodkute ihrer sozialen Umwelt.
Bestandteile: Person, Verhalten, Umwelt
Konstruktions-Korrolarium (George Kelly)
Person antizipiert Ereignisse, indem sie ihre Replikationen konstruiert.
Individualitäts-Korrolarium (George Kelly)
Personen unterscheiden sich voneinander in ihrer Konstruktion von Ereignissen
Organisations-Korrolarium (George Kelly)
Jede Person entwickelt Konstruktionssystem, dass Ordnungsbeziehungen zwischen den Konstrukten umfasst.