M7 - 3416 - Einführung in die Differentielle & Persönlichkeitspsychologie

Einführung in die Differentielle Psychologie & Persönlichkeitspsychologie

Einführung in die Differentielle Psychologie & Persönlichkeitspsychologie

Katharina Malzahn
Teacher
Étudier

Katharina Malzahn
Teacher
Diese Lernkarten bieten eine umfassende Einführung in die differentielle und Persönlichkeitspsychologie auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Theorien und Modelle, darunter die Psychoanalyse von Freud und die Persönlichkeitstheorie von George Kelly, sowie grundlegende Konzepte wie Bedürfnisse, Faktoren und Verhaltensweisen. Die Karteikarten beleuchten auch Geschlechterunterschiede, kulturelle Einflüsse und Aggressionsformen. Ideal für Studierende, die sich mit den Grundannahmen und Korrolarien der Persönlichkeitspsychologie vertraut machen möchten.
Cartes-fiches
264
Utilisateurs
260
Langue
Allemand
Catégorie
Psychologie
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
22.01.2014 / 06.08.2025

Flashcards

Selbstwirksamkeit - Quellen (Albert Bandura)

  • mastery experience
  • Beobachtung erfolgreich agierender Modelle
  • Zusicherungen anderer dass man Verhalten erfolgreich ausführen kann
  • Verlassen auf sich selbst

Grundlegende menschliche Fähigkeiten (Albert Bandura)

  • symbolizing capability (symbolische wissensrepräsentation)
  • vicarious capability (Wissenserwerb)
  • Forethought Capability (Aktivierung Verhaltensfolgen)
  • Self-regulatory Capability
  • Self-reflexive Capability

Merkmalsbereiche CAPS (Walter Mischel)

  • Enkodierung
  • Erwartung & Überzeugungen
  • Affekte
  • Ziele & Werte
  • Kompetenzen/ Pläne zur Selbstregulation

Persönliche Konstrukte

  • George Kelly
  • Kognitive Persönlichkeitstheorie
  • Dimensionen nach der Erfahrungen mit Bedeutungen versehen werden können

Grundpostulat Persönlicher Konstrukte (George Kelly)

  • Prozesse einer Person werden durch Art & Weise der Ereignisantizipation psychologisch vermittelt & geprägt.
  • Antizipation entscheidet darüber was ein Person denkt/ fühlt/ handelt

11 Korrolarien (Persönliche Konstrukte - Kelly)

  1. Konstruktion
  2. Individualität
  3. Organisation
  4. Dichotomie
  5. Wahl
  6. Bereich
  7. Erfahrung
  8. Modulation
  9. Fragmentation
  10. Ähnlichkeit
  11. Sozialität

Permeable Konstrukte (George Kelly)

  • durchlässig
  • Konstruktbereich wird bei neuen Erfahrungen erweitert & differenziert

Impermeable Konstrukte (George Kelly)

  • undurchlässig
  • Neue Elemente werden nicht zugelassen
  • Es werden ständig neue Konstrukte gebildet

Präemptive Konstrukte (George Kelly)

  • allgemein ungünstig
  • Ein Element wird nur durch ein einziges Konstrukt abgebildet

Konstellatorische Konstrukte (George Kelly)

Annahme fester Beziehungen zwischen den Konstrukten --> Sterotype

Präpositionale Konstrukte (George Kelly)

  • Differenzierte & angemessene Konstruktion.
  • Element wird nur so eingeordnet wie es abhängig von Erfahrungen möglich ist

Konstruktiver Alternativismus

  • Zugang zur Realität erfolgt über ihre Konstruktion
  • Realität an sich stellt sich nicht als Konstruktion dar

Erfassung persönlicher Konstrukte

  • Selbstcharakterisierung der 3. Person
  • Offenes freies Gespräch
  • REP-Test

REP-Test

  • Role Construct Repetory Test/ Grid-Test
  • Vorgabe von 18 Rollentiteln, die VPn Personen in ihrem Leben zuordnen soll

Fixierte Rollentherapie - Ausgangspunkt

Psychische Störungen entstehen wenn ein Konstruktsystem die Erfahrung nicht angemessen abbilden kann

Fixierte Rollentherapie - Therapie

Klienten ändern ihre Konstruktionen so, dass die Erfahrungen mit weniger Leid verbunden sind

Fixierte Rollentherapie - Vorgehen

  • Klient soll für begrenzten Zeitraum die Rolle einer anderen Person spielen
  • Die Person wird vom Therapeuten so beschrieben, dass sie vom Klienten abweicht, aber nicht das Gegenteil abbildet

Personenzentrierte Erfassung

  • Kennzeichnend für diagnostische Zugänge nach Kelly
  • Idiografischer Charakter
  • Zugänge sind offen für individuelle Konstruktion des Klienten

Existenzialismus

  • Philosophische Richtung
  • Freier Wille des Menschen als zentrales Persönlichkeitsmerkmal

Phänomenologie

Jeder Mensch ist einzigartig, weil jedes Individuum die Realität auf seine persönliche Art wahrnimmt & interpretiert

Klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie

Carl Rogers

  • unbedingte postive Wertschätzung
  • Empathisches Verstehen des inneren Bezugssystems
  • Nachspüren & Spiegeln inkongruenter Gefühle

Erfahrungsfeld (Humanistische Theorien)

  • phänomenologisches Feld
  • Art & Weise wie Individuum seine Umwelt wahrnimmt & erlebt
  • Subjektives inneres Bezugssystem
  • Unbewusste physiologische Prozesse gehören nicht dazu

Aktualisierungstendenz

Dynamisches Prinzip:

  • Spannungsreduzierende Komponente
  • Spannungssteigernde Komponente

Organismischer Bewertungsprozess

Durch den Prozess werden alle Erfahrungen bezüglich positiver/ negativer Auswirkungen bewertet

Selbstaktualisierungstendenz

Aktualisierungstendenz im Zusammenhang mit dem Selbstkonzept

Bedürfnis nach positiver Wertschätzung durch Andere

  • Erwerb im Laufe der Entwicklung
  • universelles Bedürfnis

Bedürfnis nach Selbstachtung

Lernprozess das eigene Verhalten als negativ/ positive einzuschätzen

Voll funktionierende Person (Humanistische Theorien)

  • Übereinstimmung zwischen angeborener organismischer Bewertung & Bewertungsmaßstäben
  • Wachstumspotential kann voll ausgeschöpft werden
  • Selbsterfahrungen werden angemessen symbolisiert

Gestörte Person (Humanistische Theorien)

  • Diskrepanz zwischen organismischer Bewertung & übernommenem Wertesystem
  • Inkongruenz von Selbst & Erfahrung

Bedingte Wertschätzung

Kind wird von den Eltern nur geliebt & akzeptiert, wenn es das gewünschte Verhalten zeigt

Unbedingte Wertschätzung

Kind wird von den Eltern unabhängig vom Verhalten geliebt

Real-Selbst

Sellbskonzept, wie es vom Individuum als tatsächliches Selbst erlebt wird

Ideal-Selbst

Selbstkonzept, welches das Individuum am liebsten besitzen würde

Q-Sort-Technik

  • Systematische Art um Selbstbeschreibungen einer Person zu erfassen
  • VPn muss einen Stapel Karten mit Persönlichkeitsmerkmalen so sortieren wie sie auf VPn zutreffen
  • Sortierung sollte annähernd einer Normalverteilung entsprechen

Motivationstheorie der Persönlichkeit (Abraham Maslow)

  • Psychologische Bedürfnisse
  • Physiologische Bedürfnisse
  • Bedürfnishierarchie

Psychologische Bedürfnisse (Motivationstheorie)

Befriedigung ermöglichst Realisation des Wachstumspotenzials

Physiologische Bedürfnisse (Motivationstheorie)

Befriedigung biologischer Grundbedürfnisse

Bedürfnishierarchie (Motivationstheorie)

  1. Physiologische Bedürfnisse
  2. Sicherheit
  3. Zugehörigkeit & Liebe
  4. Achtung
  5. Selbstverwirklichung

Annahmen der Motivationstheorie

  • Bedürfnisse sind angeboren
  • je höher das Bedürfnis, desto niedriger die instinkthafte Natur
  • niedrigere Bedürfnisse sind Bedingung für höhere Bedürfnisse
  • je höher das Bedürfnis, desto weniger drängend

Mangelbedürfnisse (Motivationstheorie)

Folgen dem Prinzip des Homöostase um Mangelzustand zu beseitigen

Study