M7 - 3416 - Einführung in die Differentielle & Persönlichkeitspsychologie
Einführung in die Differentielle Psychologie & Persönlichkeitspsychologie
Einführung in die Differentielle Psychologie & Persönlichkeitspsychologie
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Flashcards
Selbstwirksamkeit - Quellen (Albert Bandura)
- mastery experience
- Beobachtung erfolgreich agierender Modelle
- Zusicherungen anderer dass man Verhalten erfolgreich ausführen kann
- Verlassen auf sich selbst
Grundlegende menschliche Fähigkeiten (Albert Bandura)
- symbolizing capability (symbolische wissensrepräsentation)
- vicarious capability (Wissenserwerb)
- Forethought Capability (Aktivierung Verhaltensfolgen)
- Self-regulatory Capability
- Self-reflexive Capability
Merkmalsbereiche CAPS (Walter Mischel)
- Enkodierung
- Erwartung & Überzeugungen
- Affekte
- Ziele & Werte
- Kompetenzen/ Pläne zur Selbstregulation
Persönliche Konstrukte
- George Kelly
- Kognitive Persönlichkeitstheorie
- Dimensionen nach der Erfahrungen mit Bedeutungen versehen werden können
Grundpostulat Persönlicher Konstrukte (George Kelly)
- Prozesse einer Person werden durch Art & Weise der Ereignisantizipation psychologisch vermittelt & geprägt.
- Antizipation entscheidet darüber was ein Person denkt/ fühlt/ handelt
11 Korrolarien (Persönliche Konstrukte - Kelly)
- Konstruktion
- Individualität
- Organisation
- Dichotomie
- Wahl
- Bereich
- Erfahrung
- Modulation
- Fragmentation
- Ähnlichkeit
- Sozialität
Permeable Konstrukte (George Kelly)
- durchlässig
- Konstruktbereich wird bei neuen Erfahrungen erweitert & differenziert
Impermeable Konstrukte (George Kelly)
- undurchlässig
- Neue Elemente werden nicht zugelassen
- Es werden ständig neue Konstrukte gebildet
Präemptive Konstrukte (George Kelly)
- allgemein ungünstig
- Ein Element wird nur durch ein einziges Konstrukt abgebildet
Annahme fester Beziehungen zwischen den Konstrukten --> Sterotype
Präpositionale Konstrukte (George Kelly)
- Differenzierte & angemessene Konstruktion.
- Element wird nur so eingeordnet wie es abhängig von Erfahrungen möglich ist
Konstruktiver Alternativismus
- Zugang zur Realität erfolgt über ihre Konstruktion
- Realität an sich stellt sich nicht als Konstruktion dar
Erfassung persönlicher Konstrukte
- Selbstcharakterisierung der 3. Person
- Offenes freies Gespräch
- REP-Test
REP-Test
- Role Construct Repetory Test/ Grid-Test
- Vorgabe von 18 Rollentiteln, die VPn Personen in ihrem Leben zuordnen soll
Psychische Störungen entstehen wenn ein Konstruktsystem die Erfahrung nicht angemessen abbilden kann
Klienten ändern ihre Konstruktionen so, dass die Erfahrungen mit weniger Leid verbunden sind
Fixierte Rollentherapie - Vorgehen
- Klient soll für begrenzten Zeitraum die Rolle einer anderen Person spielen
- Die Person wird vom Therapeuten so beschrieben, dass sie vom Klienten abweicht, aber nicht das Gegenteil abbildet
Personenzentrierte Erfassung
- Kennzeichnend für diagnostische Zugänge nach Kelly
- Idiografischer Charakter
- Zugänge sind offen für individuelle Konstruktion des Klienten
Existenzialismus
- Philosophische Richtung
- Freier Wille des Menschen als zentrales Persönlichkeitsmerkmal
Jeder Mensch ist einzigartig, weil jedes Individuum die Realität auf seine persönliche Art wahrnimmt & interpretiert
Klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie
Carl Rogers
- unbedingte postive Wertschätzung
- Empathisches Verstehen des inneren Bezugssystems
- Nachspüren & Spiegeln inkongruenter Gefühle
Erfahrungsfeld (Humanistische Theorien)
- phänomenologisches Feld
- Art & Weise wie Individuum seine Umwelt wahrnimmt & erlebt
- Subjektives inneres Bezugssystem
- Unbewusste physiologische Prozesse gehören nicht dazu
Aktualisierungstendenz
Dynamisches Prinzip:
- Spannungsreduzierende Komponente
- Spannungssteigernde Komponente
Durch den Prozess werden alle Erfahrungen bezüglich positiver/ negativer Auswirkungen bewertet
Aktualisierungstendenz im Zusammenhang mit dem Selbstkonzept
Bedürfnis nach positiver Wertschätzung durch Andere
- Erwerb im Laufe der Entwicklung
- universelles Bedürfnis
Lernprozess das eigene Verhalten als negativ/ positive einzuschätzen
Voll funktionierende Person (Humanistische Theorien)
- Übereinstimmung zwischen angeborener organismischer Bewertung & Bewertungsmaßstäben
- Wachstumspotential kann voll ausgeschöpft werden
- Selbsterfahrungen werden angemessen symbolisiert
Gestörte Person (Humanistische Theorien)
- Diskrepanz zwischen organismischer Bewertung & übernommenem Wertesystem
- Inkongruenz von Selbst & Erfahrung
Kind wird von den Eltern nur geliebt & akzeptiert, wenn es das gewünschte Verhalten zeigt
Kind wird von den Eltern unabhängig vom Verhalten geliebt
Sellbskonzept, wie es vom Individuum als tatsächliches Selbst erlebt wird
Selbstkonzept, welches das Individuum am liebsten besitzen würde
Q-Sort-Technik
- Systematische Art um Selbstbeschreibungen einer Person zu erfassen
- VPn muss einen Stapel Karten mit Persönlichkeitsmerkmalen so sortieren wie sie auf VPn zutreffen
- Sortierung sollte annähernd einer Normalverteilung entsprechen
Motivationstheorie der Persönlichkeit (Abraham Maslow)
- Psychologische Bedürfnisse
- Physiologische Bedürfnisse
- Bedürfnishierarchie
Befriedigung ermöglichst Realisation des Wachstumspotenzials
Befriedigung biologischer Grundbedürfnisse
Bedürfnishierarchie (Motivationstheorie)
- Physiologische Bedürfnisse
- Sicherheit
- Zugehörigkeit & Liebe
- Achtung
- Selbstverwirklichung
Annahmen der Motivationstheorie
- Bedürfnisse sind angeboren
- je höher das Bedürfnis, desto niedriger die instinkthafte Natur
- niedrigere Bedürfnisse sind Bedingung für höhere Bedürfnisse
- je höher das Bedürfnis, desto weniger drängend
Folgen dem Prinzip des Homöostase um Mangelzustand zu beseitigen