M7 - 3416 - Einführung in die Differentielle & Persönlichkeitspsychologie
Einführung in die Differentielle Psychologie & Persönlichkeitspsychologie
Einführung in die Differentielle Psychologie & Persönlichkeitspsychologie
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Flashcards
Verhalten in dem sich eine Eigenschaft manifestiert
Linsenmodell nach Brunswick
- Cue Utilization
- Cue Validity
Nutzen von beobachtbaren Verhaltenssignalen um nicht-beobachtbare Merkmale einer Person wahrzunehmen
Zusammenhang zwischen den Cues und der tatsächlichen Merkmalsausprägung
Beispielhafter Ablauf: Impliziter Assoziationstest
- Zuordnung von Wörtern zu den Kategorien Ich/ Andere
- Zuordnung von Wörtern zu den Kategorien Angst/ Gelassenheit
- Zuordnung von Wörtern zu den Kategorien Ich+Angst/ Andere+Gelassenheit
- Umkehrung der Tastenbelegung von Angst/ Gelassenheit
- Zuordnung von Wörtern zu den Kategorien Ich+Gelassenheit/ Andere+Angst
Arten von Stabilität (Eigenschaftstheorien)
- Intraindividuelle Stabilität
- Absolute Stabilität
- Stabilität des Merkmals auf Ebene der Gruppe
Ausmaß der Stabilität einer Eigenschaft einer Person über die Zeit hinweg
Niveau der Ausprägung würde beibehalten werden
Bezieht sich auf relative Position der einzelnen Person innerhalb der Gruppe & Ausmaß in dem die Rangfolge bei Niveauänderung erhalten bleibt
Gründe für Stabilität (Eigenschaftstheorien)
- Konstanz der Umwelt
- Konstanter Einfluss genetischer Faktoren
- Bestimmte Eigenschaften einer Person
- Passung zwischen Person & Umwelt
- Klar ausgeprägtes Selbstkonzept
Rangfolge der Ausprägung des Verhaltens bleibt gleich, während sich die Person in unterschiedlichen Situationen unterschiedlich verhält
Verhalten & Eigenschaftsausprägung ist in allen Situationen gleich
Das Verhalten einer Person ergibt sich aus dem Zusammenspiel stabiler Eigenschaften und den Merkmalen einer Situation
Modell der Verhaltenssignatur
- Walter Mischel
- Ausmaß der Verhaltenskonsistenz variiert mit der personenspezifischen Wahrnehmung der Situation
Interindividuelle Unterschiede in der Tendenz das eigene expressive Verhalten und die Art der Selbstdarstellung zu kontrollieren
Eigenschaftstheoeretische Konzepte
- 3- Faktoren Modell( Eysenck)
- Hemmungstheorie (Eysenck)
- Arousal-Theorie der Extraversion
- Psycholexikalischer Ansatz
- 5-Faktoren-Modell der Persönlichkeit
Entwicklung einer empirisch-experimentell überprüfbaren und biologisch fundierten Theorie grundlegender Persönlichkeitsmerkmale
3-Faktoren-Modell - Basis
- Es gibt spezifische Merkmale des ZNS, welche eine Person zu einer individuellen Reaktion veranlassen
- 4 Hierarchieebenen
3-Faktoren-Modell - Faktoren
- Extraversion
- Neurotizismus
- Psychotizimus
Bipolare Dimension zwischen Introversion & Extraversion
Bei starker Ausprägung zeigen sich Zeichen emotionaler Labilität & extreme Reaktionsbereitschaft des autonomen Nervensystems
Psychotizismus (3-Faktoren-Modell)
- konituierlich dispositionale Variable
- Bei hoher Ausprägung zeigt sich Ichbezogenheit, keine Rücksicht auf Normen, geringe Anpassungsbereitschaft, Impulsivität bei Gefühlsarmut
Hierarchieebene 1 (3-Faktoren-Modell)
Spezifische Verhaltensweisen, die in einer Situation beobachtbar sind
Verhaltensweisen die transsituativ auftreten
Generelle Persönlichkeitsmerkmale (Traits)
Grundlegende Persönlichkeitsmerkmale (Typenfaktor)
Hemmungstheorie - Annahme
- Extravertierte neigen zu Ausbildung schwacher exzitatorischer Potentialen & schnell aufgebauteten / langsam abklingenden inhibitorischen Potentialen
- Introvertierte neigen zu Ausbildung starker & lang anhaltender exzitatorischer , sowie langsam einsetzenden/schwachen inhibitorischen Potentialen
Reminisezenz-/ Konsolidierungseffekte (Hemmungstheorie)
- Beleg für die Hemmungstheorie
- Leistungssteigerung bei psychomotorischen/ kognitiven Aufgaben die nach kurzer Pause eintritt
Erregungs-Hemmungs-Gleichgewicht wird als eindimensionale Konstrukt behandelt
Entwicklung eines modifizierten biologischen Extraversionsmodells, um mit weniger Zusatzannahmen auszukommen als die Hemmungstheorie
ARAS: Aufsteigendes retikuläres System
Arousal-Theorie der Extraversion - Annahme
Afferenter sensorischer Input löst im ARAS neuronale Aktivität aus, die zu einer Erregungszunahme in verschiedenen kortikalen Hirnregionen führt --> Introvertierte sollen habituell stärker erregt sein, als Extrovertierte
Arousal-Theorie der Extraversion - Beleg
- Introvertierte zeigen nierdrigere akustische Wahrnehmungs-/ Lärm-/ Schmerzschwelle & erhöhte Empfindlichkeit gegenüber sensorischer Stimulation
- Dopamin-Neurone gelten als wichtigster Bestandteil des ARAS
- Introvertierte reagieren empfindlicher auf Abweichungen der zentralnervösen Dopamin-Aktivität
Psycholexikalischer Ansatz
- besonders relevante Persönlichkeitsmerkmale schlagen sich in der Alltagssprache nieder
- Mittels Wortschatzanalyse können Informationen über die Persönlichkeitsstruktur gesammelt werden
Begriffskategorien zur Beschreibung der Persönlichkeit
- Persönlichkeitsmerkmale
- Aktuelle Befindlichkeit
- Bewertungen
- Restkategorie
Neurotizismus - Facetten
- Ängstlichkeit
- Reizbarkeit
- Depression
- Soziale Befangenheit
- Impulsivität
- Verletzlichkeit
Extraversion - Facetten
- Herzlichkeit
- Geselligkeit
- Durchsetzungsfähigkeit
- Aktivität
- Erlebnissuche
- Positive Emotionen
Offenheit für Erfahrungen - Facetten
- Offenheit für Phantasie
- Offenheit für Ästhetik
- Offenheit für Gefühle
- Offenheit für Handlungen
- Offenheit für Ideen
- Offenheit für Werte-/ Normsysten
Verträglichkeit - Facetten
- Vertrauen
- Freimütigkeit
- Altruismus
- Entgegenkommen
- Bescheidenheit
- Gutherzigkeit