M6 Grundlagen der Testkonstruktion

Kurs 03421, Kapitel 2 – Testkonstruktion: Von der Planung zum ersten Entwurf

Kurs 03421, Kapitel 2 – Testkonstruktion: Von der Planung zum ersten Entwurf


Luise Lotte
Diese Karteikarten bieten einen Überblick über die Grundlagen der Testkonstruktion im universitären Kontext, mit Fokus auf Definitionen, Konstrukte, Items und Verfahren. Sie decken Themen wie rationale, externe und interne Testkonstruktion, sowie Methoden zur Abgrenzung von Merkmals- und Geltungsbereichen ab. Besonders nützlich für Studierende der Kriminologie, die sich mit der Entwicklung und Anwendung von Tests befassen, um Fähigkeiten und Verhaltensweisen zu messen und vorherzusagen.
Flashcards
23
Students
6
Language
German
Category
Criminology
Level
University
Created / Updated
15.06.2013 / 18.07.2017

Flashcards

Retrospective Behavioral Self-Control Scale (RBS, Marcus, 2003)

 

  • beruht auf der Definition von Selbstkontrolle in der kriminologischen Theorie (Gottfredson 1990): Meidung von selbts-schädlichen Handlungen

  • Items, die konkrete Handlungsbeispiele beschreiben, nicht Generalisierungen

  • Stabilität über die Lebensspanne – Items nach Lebensabschnitten geordnet

  • Postulat: homogenes Konstrukt = empirisch eindimensional

Wann werden im Zuge der rationalen Testkonstruktion empirische Daten erhoben?

 

  • Verkürzung der Skala mittels empirischer Itemanalyse

  • Spätestens bei der Validierung

Externale Strategie nach Amelang und Schmidt-Atzert (2006), NICHT nach Marcus

 

  • Vorliegen verschiedener Gruppen von Personen, die mit hlfe des Tests unterschieden werden

Typische Anwendungsfälle der externalen Strategie der Testkonstruktion

  • Vorliegen / Nichtvorliegen von Persönlichkeitsstörungen

  • Vorhersage grundsätzlich kontinuierlicher verteilter Merkmale, z.B. berufliche Leistung; oft (Extrem)Gruppenbildung wie „Niedrigleister“ und „Höchstleister“

Welche Methode der externalen Testkonstruktion setzt die Aufteilung in Gruppen technisch voraus?

 

  • (traditionell:) vertikale Prozentmethode nach England (1971)

Prinzip der externalen Testkonstruktion

 

  • kriterienorientiert: Auswahl der Items nach dem Prinzip der Maximierung des empirischen Zusammenhangs mit einem Kriterium (Extremfall: „blinder Empirizismus“ / „dust bowl empiricism“: ohne inhaltliche Erwägungen)

  • abzugrenzen: Kriterumsorientierte Tests

Was sind kriteriumsorientierte Tests?

 

  • Kriterium als eine gesetzte Norm (z.B. Lernziel)

  • Items werden inhaltslogisch abgeleitet

Study