M03 Unterricht Atemkontrolle

M03 Unterricht Atemkontrolle

M03 Unterricht Atemkontrolle


N. M.
Diese Lernkarten bieten eine grundlegende Einführung in die Atemkontrolle und deren Diagnostik. Sie behandeln verschiedene Atemtypen wie Hyperventilation, Kussmaul-Atmung und Cheyne-Stokes-Atmung, sowie deren Ursachen und Auswirkungen auf den Körper. Die Karteikarten erläutern auch die Beurteilungskriterien der Atmung, einschließlich Atemfrequenz, Rhythmus und Tiefe, und gehen auf Faktoren ein, die die Atmung beeinflussen, wie Alter, Körperhaltung und Fieber. Ideal für Medizinstudenten und Pflegekräfte, die ein Verständnis für die Atmungsphysiologie und -pathologie benötigen.
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Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Créé / Mis à jour
28.10.2014 / 20.09.2015

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Atemzentrum

Befindet sich: 

In der Medulla oblongata (Verlängertes Rückenmark)  Co2 wert wird im Blutgemessen

Bei COPD wird der O2 wert  gemessen 

Es steuert: 

 

  • Die Automatie
  • Den Rhythmus der Atmung 

Ziel der Atemregulation 

  • Konstanter Sauerstoff – und Kohlendioxidgehalt Sauerstoffaufnahme und Kohlendioxidabgabe
  • Konstanter PH Wert 

Steuerung der Atmung 

  • Medulla Oblungata
  • CO2 gesteuert

Merke: Störungen im Säure Basen Haushalt des Körpers führen zu

  • Azidose (Übersäuerung =CO2 >)

Oder

  • Alkalose (Untersäuerung = CO2 <)

Eine Azidose ohne Krankheitswert tritt etwa bei schwerer körperlichen Arbeit auf da die Muskulatur zum einen direkt die Säure Lactat freisetzt zum anderen weil die Co2 Produktion stark zunimmt

 

Messgrössen zur Beurteilung des Atemzugsvolumens

  • Atemzugsvolumen
  • Residualvolumen
  • Vitalkapazität

Bild siehe BAP 292

Welche Faktoren beeinflussen die Atmung 

  • Körperliche Faktoren
  • Psychologische Faktoren
  • Soziokulturelle Faktoren
  • Umgebungsabhängige Faktoren
  • Sozio- ökonomischen Faktoren 

Beurteilungskriterien der Atmung 

Atemfrequenz:                   Atemzug pro Minute

Atemrhythmus                   rhythmisch /arrhythmisch (Singultus= Hitsgi )

Atemtiefe/Atemqualität    tief, oberflächlich (Diaphragma)

Atemgeräusche:                keine rasseln giemen pfeifen

Atemgeruch                                   keinen Apfel (Azedose) Eiter  Alkohol

Atemtypen                          Mund/ Nasenatmung Hilfsmuskulatur Bauch und Brustatmung

Atemfrequenz  eines Neugeborenes

40 (Variationsbreite 30-50)

Atemfrequenz Kinder bis 8 Jahre

20( Variationsbereite 15-25)

Atemfrequenz Jugendlicher

17(Variationsbreite 15-20)

Atemfrequenz bei Erwachsenen

14( Variatinsbreite 12-20)

Eupnoe: 

=AF (12) 16-20 pro Minute 

Als Eupnoe bezeichnet man die physiologische, nicht behinderte Atmung mit normgerechter Atemfrequenz und Atemtiefe.

Bradypnoe

= AF weniger als  8-10 pro Minute 

Verlangsamte/verringerte Atemfrequenz

Tachypnoe

= AFmehr als 20x pro Minute 

Verschnellerte/Gesteigerte Atemfrequenz

Apnoe 

= AF 0 Atemstillstand 

Einflussfaktoren

  • Alter
  • Körperhaltung
  • Schlaf
  • Anstrengung
  • Fieber
  • Schmerzen 

Schnappatmun Atmungsablauf und Ursache

ATMUNGSABLAUF-> Die Atemzüge treten immer seltener auf und werden zunehmend schwächer, bis eine terminale Apnoe eintritt. Oft geht ihr die Cheyne-Stokes-Atmung voraus. Bei Patienten mit irreversiblem, nekrotisierendem Hirnversagen(meist als "Hirtod" bezeichnet) kann man noch flache, durch Hypoxie ausgelöst resporationsähnliche Bewegungen beobachten.

URSACHEN: 
-> Eventuell bedingt durch Zwerchfellkontraktion bei ausprägtem Abfall der Sauerstoffkonzentration im Blut.
->Vereinzelte, kurze Inspirationsbewegungen mit krampfhaftem,teifen Nach-Luft-Schnappen während des Sterbens. Der Atemrhythmus ist unregelmässig. 

Cheyne-Stockes-Atemung Atemungsablauf & Ursache

ATEMABLAUF: -> Der Patient atmet zunächst mit kleinen, flachen,geräuschlosen Atemzügen. Sie werden allmählich tiefer (keuchnder), schwellen dann wieder ab und gehen in eine kurze Atempause(Apnoephasen)über. Diese Phasen sind charakterisiert durch zu- und abenhmend Atemfrequenzen(Hyperpnoeperioden). Nach20-30 Atemzüge kann eine längere Atempause von 1,5 bis 1 3/4 Min. eintreten. 

URSACHE:-> Es leigt eine geringe Erregbarkeit und hochgradig Schädugung des Atemzentrums oder schwere Herzinfussizienz zugrunde. Beobachtet wird die Cheyen-Stokes-Atmung bei
-> Koma
->Funktionellen Schäden des Atemzentrum
->Hirndruckerhöhung
-> Urämie-Vergiftung
-> Chronische O2 Mangel
-> Frühgeborenen(bzw unreifen Neugebornenen)
-> Physiologisch kommt sie bei Höhenaufenthalt v.a während des Schlaf vor. 

Kussmaul-Atmung(Azidoseatmug) Atmugsablaufe & Ursachen

ATMUNGSABLAUFE: -> Die Kussmaul-Atmung ist eine abnorme teife, regelmässig Atmung mit normaler Atemfrequenz, die jedoch auch erhöht pder erniedrigt sein kann. 

URSACHEN: -> Durch vermehrtes Abatmen von CO2 versucht der Körper eine metabolische Azidose(=Übersauerung des Blutes infolge einer Stoffwechselerkrankung auf z.B bei diabetischem oder urämische Koma oder schwerer Ernährungsstörung. Der Patient kann somnolent oder bewusstlos sein. 

Hyperventilation Atemgsablauf und Ursache

ATEMGSABLAUF:-> Eine übermässig Steigerung der Atmung v.a der Ausatmug, führt zu typischen Krampfzuständen(Hyperventilationstetanie). Durch die übermässigen Atmung wird mehr Koldendioxid abgeatmet, wodurch die Konzentration im Blut abfällt(pCO2 sinkt= Hypokapine:) Eine respiratorische Alkalose entsteht. Die sich draus entwickelnde neuromuskuläre Erregbarkeit zeigt sich in krampfartiger Pfötchenstellung der Hände.
 

URSACHE: -> Hyperverntilation kann willkrülich herbeigeführt werden und ist i.A nervöse bedingt. Die Patienten können nicht tief Luft holen, klagen über  Atemnot, Engegefühl über dem Thorax und Erstickungsangst.

Sputum und Auswurf

Beurteilungskriterien des Sputums: 

  • Aussehen
  • Menge
  • Beimengung
  • Beschaffenheit
  • Geruch

Umgang mit Sputum Hygienemassnahmen beachten 

Beurteilung /Diagnostik der Atmung 

Beurteilung /Diagnostik der Atmung

  • Anamnese: Husten Sputum Atemfrequenz Brustschmerz
  • Inspektion: Thoraxform Atembewegung
  • Perkussionsschall (sonor)
  • Auskultation (Stethoskop)
  • Röntgen MRI
  • Bronchoskopie
  • Spirometrie 

Akute Dyspnoe

Luftmangel 

Zyanose

Sauerstoffmangel im Blut/ Gewebe 

Orthopnoe   

Maximaler Luftmangel (Hilfsmuskulatur im Einsatz

Stridor          

Ein oder Ausatmung Pfeiffen 

Étudier