M03 Unterricht Atemkontrolle
M03 Unterricht Atemkontrolle
M03 Unterricht Atemkontrolle
-
- 1 / 26
-
Cartes-fiches
Atemzentrum
Befindet sich:
In der Medulla oblongata (Verlängertes Rückenmark) Co2 wert wird im Blutgemessen
Bei COPD wird der O2 wert gemessen
Es steuert:
- Die Automatie
- Den Rhythmus der Atmung
Ziel der Atemregulation
- Konstanter Sauerstoff – und Kohlendioxidgehalt Sauerstoffaufnahme und Kohlendioxidabgabe
- Konstanter PH Wert
Steuerung der Atmung
- Medulla Oblungata
- CO2 gesteuert
Merke: Störungen im Säure Basen Haushalt des Körpers führen zu
- Azidose (Übersäuerung =CO2 >)
Oder
- Alkalose (Untersäuerung = CO2 <)
Eine Azidose ohne Krankheitswert tritt etwa bei schwerer körperlichen Arbeit auf da die Muskulatur zum einen direkt die Säure Lactat freisetzt zum anderen weil die Co2 Produktion stark zunimmt
Messgrössen zur Beurteilung des Atemzugsvolumens
- Atemzugsvolumen
- Residualvolumen
- Vitalkapazität
Bild siehe BAP 292
Welche Faktoren beeinflussen die Atmung
- Körperliche Faktoren
- Psychologische Faktoren
- Soziokulturelle Faktoren
- Umgebungsabhängige Faktoren
- Sozio- ökonomischen Faktoren
Beurteilungskriterien der Atmung
Atemfrequenz: Atemzug pro Minute
Atemrhythmus rhythmisch /arrhythmisch (Singultus= Hitsgi )
Atemtiefe/Atemqualität tief, oberflächlich (Diaphragma)
Atemgeräusche: keine rasseln giemen pfeifen
Atemgeruch keinen Apfel (Azedose) Eiter Alkohol
Atemtypen Mund/ Nasenatmung Hilfsmuskulatur Bauch und Brustatmung
Atemfrequenz eines Neugeborenes
40 (Variationsbreite 30-50)
Atemfrequenz Kinder bis 8 Jahre
20( Variationsbereite 15-25)
Atemfrequenz Jugendlicher
17(Variationsbreite 15-20)
Atemfrequenz bei Erwachsenen
14( Variatinsbreite 12-20)
Eupnoe:
=AF (12) 16-20 pro Minute
Als Eupnoe bezeichnet man die physiologische, nicht behinderte Atmung mit normgerechter Atemfrequenz und Atemtiefe.
Bradypnoe
= AF weniger als 8-10 pro Minute
Verlangsamte/verringerte Atemfrequenz
Tachypnoe
= AFmehr als 20x pro Minute
Verschnellerte/Gesteigerte Atemfrequenz
Apnoe
= AF 0 Atemstillstand
Einflussfaktoren
- Alter
- Körperhaltung
- Schlaf
- Anstrengung
- Fieber
- Schmerzen
Schnappatmun Atmungsablauf und Ursache
ATMUNGSABLAUF-> Die Atemzüge treten immer seltener auf und werden zunehmend schwächer, bis eine terminale Apnoe eintritt. Oft geht ihr die Cheyne-Stokes-Atmung voraus. Bei Patienten mit irreversiblem, nekrotisierendem Hirnversagen(meist als "Hirtod" bezeichnet) kann man noch flache, durch Hypoxie ausgelöst resporationsähnliche Bewegungen beobachten.
URSACHEN:
-> Eventuell bedingt durch Zwerchfellkontraktion bei ausprägtem Abfall der Sauerstoffkonzentration im Blut.
->Vereinzelte, kurze Inspirationsbewegungen mit krampfhaftem,teifen Nach-Luft-Schnappen während des Sterbens. Der Atemrhythmus ist unregelmässig.
Cheyne-Stockes-Atemung Atemungsablauf & Ursache
ATEMABLAUF: -> Der Patient atmet zunächst mit kleinen, flachen,geräuschlosen Atemzügen. Sie werden allmählich tiefer (keuchnder), schwellen dann wieder ab und gehen in eine kurze Atempause(Apnoephasen)über. Diese Phasen sind charakterisiert durch zu- und abenhmend Atemfrequenzen(Hyperpnoeperioden). Nach20-30 Atemzüge kann eine längere Atempause von 1,5 bis 1 3/4 Min. eintreten.
URSACHE:-> Es leigt eine geringe Erregbarkeit und hochgradig Schädugung des Atemzentrums oder schwere Herzinfussizienz zugrunde. Beobachtet wird die Cheyen-Stokes-Atmung bei
-> Koma
->Funktionellen Schäden des Atemzentrum
->Hirndruckerhöhung
-> Urämie-Vergiftung
-> Chronische O2 Mangel
-> Frühgeborenen(bzw unreifen Neugebornenen)
-> Physiologisch kommt sie bei Höhenaufenthalt v.a während des Schlaf vor.
Kussmaul-Atmung(Azidoseatmug) Atmugsablaufe & Ursachen
ATMUNGSABLAUFE: -> Die Kussmaul-Atmung ist eine abnorme teife, regelmässig Atmung mit normaler Atemfrequenz, die jedoch auch erhöht pder erniedrigt sein kann.
URSACHEN: -> Durch vermehrtes Abatmen von CO2 versucht der Körper eine metabolische Azidose(=Übersauerung des Blutes infolge einer Stoffwechselerkrankung auf z.B bei diabetischem oder urämische Koma oder schwerer Ernährungsstörung. Der Patient kann somnolent oder bewusstlos sein.
Hyperventilation Atemgsablauf und Ursache
ATEMGSABLAUF:-> Eine übermässig Steigerung der Atmung v.a der Ausatmug, führt zu typischen Krampfzuständen(Hyperventilationstetanie). Durch die übermässigen Atmung wird mehr Koldendioxid abgeatmet, wodurch die Konzentration im Blut abfällt(pCO2 sinkt= Hypokapine:) Eine respiratorische Alkalose entsteht. Die sich draus entwickelnde neuromuskuläre Erregbarkeit zeigt sich in krampfartiger Pfötchenstellung der Hände.
URSACHE: -> Hyperverntilation kann willkrülich herbeigeführt werden und ist i.A nervöse bedingt. Die Patienten können nicht tief Luft holen, klagen über Atemnot, Engegefühl über dem Thorax und Erstickungsangst.
Sputum und Auswurf
Beurteilungskriterien des Sputums:
- Aussehen
- Menge
- Beimengung
- Beschaffenheit
- Geruch
Umgang mit Sputum Hygienemassnahmen beachten
Beurteilung /Diagnostik der Atmung
Beurteilung /Diagnostik der Atmung
- Anamnese: Husten Sputum Atemfrequenz Brustschmerz
- Inspektion: Thoraxform Atembewegung
- Perkussionsschall (sonor)
- Auskultation (Stethoskop)
- Röntgen MRI
- Bronchoskopie
- Spirometrie
Akute Dyspnoe
Luftmangel
Zyanose
Sauerstoffmangel im Blut/ Gewebe
Orthopnoe
Maximaler Luftmangel (Hilfsmuskulatur im Einsatz
Stridor
Ein oder Ausatmung Pfeiffen