LWSU-13100_BWZ_Kap. 13 Finanzbuchhaltung

Bildanz, Erfolgsrechnung, Mittelflussrechnung Grundsätze der Buchführung Buchungsregeln Geld- und Mittelflussrechnung Kennzahlen Budget

Bildanz, Erfolgsrechnung, Mittelflussrechnung Grundsätze der Buchführung Buchungsregeln Geld- und Mittelflussrechnung Kennzahlen Budget


Nadin Mächler
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Finanzbuchhaltung, insbesondere auf einem anderen Level. Sie konzentrieren sich auf Themen wie Cash Flow, Berechnung, Aufwand, Ertrag, Vermögen, Rechnungswesen, Budget, Bilanz und Reserven. Die Karteikarten sind ideal für Studierende und Berufstätige in der Betriebswirtschaftslehre, die ihr Verständnis für finanzielle Prozesse vertiefen möchten, insbesondere in Bezug auf die Kontrolle und Verwaltung von Geldmitteln sowie die Erstellung und Analyse von Budgets.
Flashcards
24
Students
5
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
Other
Created / Updated
15.09.2014 / 20.02.2024

Flashcards

Was sind die Aufgaben des Rechnungswesens?

dient der Unternehmung dazu, den betrieblichen Umsatzprozess quantitativ zu

  • erfassen
  • ihn darzustellen
  • auszuwerten.

Dabei liefert es Grundlagen für die Planung der Zukunft.

Es ist daher Vergangenheits-, Gegenwarts- und Zukunftsrechnung.

Welche Funktionen kommen dem Rechnungswesen zu?

  • Dokumentation (lückenlose und planmässige Erfassung und systematische Ordnung)
  • Darstellung der Vermögens- und Ertragslage (Rechenschaftsablage des Managements,
  • Gläubigerschutz, Führungsinstrument)
  • Rechtshilfe (Beweismittel)
  • Bestimmung des steuerbaren Vermögens und Einkommens

Für wen liefert das Rechnungswesen Informationen?

oberste Führung (Kader) wie VR-Mitglieder, Führungskräfte und MA

oder

externe Anspruchsgruppe wie Kapitalgeber, Steuerverwaltung, Kunden

Welches sind die Bewertungsgrundsätze der Buchhaltung?

  • Vollständigkeit
  • Klarheit, Wahrheit
  • Vorsicht
    • Niederstwertprinzip
    • Mindestwertprinzip
    • Imparitätsprinzip
  • Stetigkeit
  • Bruttoprinzip
  • Periodengerechte Abgrenzung
  • Wesentlichkeit Angemessen

Was bedeutet FER-Prinzipien?

Fachkommission für

Empfehlungen zur

Rechnungslegung

Was sind Aktiven in der Bilanz?

Erwartete zukünfigte Güter- und Dienstleistugnszugänge

Was sind Passiven in der Bilanz?

Bringen Nutzabgänge in Form von Geld (z.B. zukünftige Zahlungen an Lieferanten)

Wie wird die Differenz zwischen dem wirklichen Wert und dem nach aussen hin gezeigten Buchwert bezeichnet?

Stille Reserven

Was ist der grösste Unterschied zwischen Bildanz udn Erfolgsrechnung?

In der Bilanz sieht man die Vermögens und Schuldwerte an einem Stichtag. Erfolgrechnung zeigt Aufwände und Erträge in bestimmten Zeitraum.

Erfolgrechnung; Erfolg (Gewinn oder Verlust)

 

Wie heistt das Aufwandskonto, um Kundenanforderungen abzuschreiben?

Delkredere

Wenn man sich einer Forderung unsicher ist, so berichtigt man vorübergehend den Wert der Debitoren durch das Konto Delkredere.

Welche Arten von Wertbereichtigungen gibt es?

Abschreibungen

Delkredere

Rückstellungen

Wie entstehen Stille Reserven?

Unterbwertung von Aktiven

Weglassen von Aktiven

überbewerten von Vebrindlichkeiten

Aufführen von fiktiven Schulden

Durch Fehleinschätzungen (unbewusste stille Reserven)

Geld-/Mittelflussrechnung : Woher kann das Geld Stammen bwz. hinfliessen?

Mittelherkunft (Fondszuflüsse):

  • Gewinn aus Betriebs- oder Unternehmenstätigkeit
  • Finanzierung (Kapital- oder Kreditaufnahmen)
  • Desinvestitionen (Verkauf von ANlagevermögen

Mittelverwendung (Fondsabflüsse):

  • Investitionen (Bau neue Fabriken)
  • Definanzierung (Rückzahlung von Darlehen / Krediten)

Was wird üblicherweise für den internen Gebrauch als Fonds angeschaut?

flüssige Mittel: KA, PO, BA

Was ist das Nettoumlaufvermögen?

Analalyse nennt man auch Liquititätsnachweisen, weil Liquiditä 3. Grad ausgewiesen wird.

Was zeigt der Cash Flow?

Der Cash flow zeigt ob und in welchem Umfang es dem Unternehmen gelungen ist, über die Herstellung und Vertrieb seiner Güter und Dienstleistungen einen positiven Beitrag zur Vergrösserung des Nettoumlaufvermögens zu leisten.

Direkte Berechnung Cash Flow

Fondswirksamer Ertrag - fondsunwirksamer Aufwand

Indirekte Berechnung Cash FLow

Jahresgewinn

+ nicht fondswirksamer Aufwand

- nicht fondswirksamer Ertrag

Indirekte Berechnung Cash Flow

Jahresgewinn + Abschreibungen

Direkte Berechnung Cash Flow

Fondswirksamer Ertrag - fondsunwirksamer Aufwand

Definition Budget

Ein Budget wird in der Regel als eine systematische (d.h. nicht nur zufällige und unkoordinierte)

Zusammenstellung der während einer bestimmten Zeit (=meistens 1 Jahr) erwarteten Einnahmen

und Ausgaben verstanden.

Welche Punkte müssen bei der Budget-Erstellung beachtet werden?

1. Vollständigkeit (d.h. es dürfen keine Einnahme- oder Ausgabenposten vergessen gehen)

2. Fundierung/Realitätsbezogenheit (d.h. keine Fantasiezahlen - alles ist belegt)

3. Übersichtlichkeit (schöne, einfache aber klare Darstellung)

4. Kontrollmöglichkeit (d.h. die einzelnen Ausgabe- und Einnahmeposten sind überprüfbar)

5. Wiederverwendbarkeit (d.h. der Budget-Rahmen kann auch in den folgenden Jahren wieder benützt

werden)

Welche Vorteile ergeben sich für den Betrieb aus dem Prozess der Budgetierung?

  • oberste Geschäftsleitung erhält bessere Übersicht -> wichtiges Instrument zur Verteilung der Ressourcen
  • Entscheidungs- und Orientierungshilfe für mittleres Kader
  • Personal ist speziell motiviert (Lohn nach Budget vorgaben?)
  • Auf unter dem Jahr jederzeit Kontrolle, das Kosten nicht aus dem Ruder laufen.

Welche Nachteile oder Gefahren sind mit dem strikten Einhalten eines Budgets verbunden?

  • Gefahr der Ressourcenverschwendung wenn einfach Zahlen aus Vergangenheit übernommen werden
  • mangelnde Flexibilität
  • Ressort-Egoismus

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