LST Ökologe Begriffe

Begriffe aus dem Modul Ökologie

Begriffe aus dem Modul Ökologie

Simeon Haefliger
Study

Simeon Haefliger
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über ökologische Begriffe und Konzepte. Sie decken Themen wie Arten, Ressourcen, Pflanzen, Tiere, Böden und Gewässer ab, wobei auch spezifische Begriffe wie Biomasse, Konkurrenz und Störungen behandelt werden. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende und Fachleute in der Biologie, die ihr Verständnis ökologischer Zusammenhänge vertiefen möchten.
Flashcards
176
Students
3
Language
German
Category
Biology
Level
Other
Created / Updated
18.01.2014 / 31.01.2015

Flashcards

Hypothese der mittleren Störung

Ein mittleres Störungsniveau fördert die Artendiversität, ein hohes oder geringes Störungsniveau führt zu einer Abnahme -> könne nicht überleben wenn zu viel/ werden von dominanten verdrängt wenn zu wenig

Sukzession

Abfolge von Lebensgemeinschaften bedingt durch Klima, Boden oder Lebenstätigkeit von Organismen, wo vorher kein Leben war

Primärsukzession

Sukzession an Stellen, die vorher noch nicht von Organismenarten besiedelt waren -> kein Boden

Sekundärsukzession

Wiederherstellung des ehemaligen Zustandes nach einer stärkeren Störung und bei noch vorhandener Bodenstruktur

Biom

Ein Biom stellt eine durch Pflanzenformationen abgegrenzte Lebensgemeinschaft mit den in ihr lebenden Tierarten und sonstigen Organismen dar, Großlebensräume mit den potentiell darin vorkommenden Pflanzen und Tieren (Biozönose) sowie allen unbelebten Faktoren Beispiel sind Tropischer Regenwald, Wüste, nicht reale Situation nur potenziell natürliche!

Ökotone

Übergangsgebiet zwischen Biomen

Permafrost

ganzjährig gefrorene tiefere Bodenschichten

Sommergrün

Blätter oder Nadeln, die nur für eine Vegetationsperiode ausgebildet werden

Immergrün

Blätter oder Nadeln, die länger als eine Vegetationsperiode ausgebildet werden

Stockwerkbau

Baumschicht, Krautschicht, Bodenschicht

LAI

Beschattungsgrad eines Blattes in Abhängigkeit seiner Fläche in Bezug zur darunterliegenden Bodenfläche (3 = 3m3 Blattfläche über 1 m3 Bodenfläche)

Mineralisierer

Auflösen organisch chemischer Verbindungen, Rückführung in anorganische Stoffe (Mineralisation), Bakterien, Pilze

Zerkleinerer (Saprophage)

Aufnahme von totem abgestorbenem Material, Wird verwendet für Bau- und Betriebsstoffwechsel, Ausscheidung von unverdautem organischem Material -> Humifizierung, Bildung von Humusstoffen, die zusammen mit Tonmineralien Tonhumuskomplexe aufbauen können, bilden so Krümelgefüge des Bodens, Regenwürmer, Pilze, Bakterien, Hornmilben Ligningehalt in Holz und Blättern: entscheidet über Schnelligkeit der Zersetzung, Lignin kann generell schlecht abgebaut werden, nur manche Pilzarten

Arid

trocken

Merkmal Wüste

nicht hohe Temp sondern Mangel an Niederschlag

Semelparie

pflanzen sich im Leben nur einmal fort

Limnisch

Süsswasser 0.1% Salzgehalt

Marin

Meereswasser 3% Salzgehalt

See

stehende Gewässer die keine direkte Verbindung zum Meer besitzen

Teich

durch den Menschen künstlich angelegtes Gewässer

Euphotische Zone

stark durchlichtete, obere Zone (Epilimnion)

Aphotische Zone

dunkle Zone (Hypolimnion)

Thermokline

Temperatursprungschicht (Metalimnion)

Litoral

Uferzone

Pelagial

freies Wasser

Benthal

Bodenschicht

Pankton

umherrirrend, können nicht gegen Wasserbewegung anschwimmen

Nekton

können gegen Wasserbewegung anschwimmen (Fische…)

Benthos

die im Boden (Benthal) vorkommende Lebensgemeinschaft

Sommerstagnation

Warmes Wasser immer oben, im Sommer wird nur Epilimnion durchmischt

Herbstzirkulation

vollständige Durchmischung des Sees, kann bis zur Eisbildung anhalten

Winterstagnation

See friert von oben her zu -> keine Zirkulation mehr

Frühjahrszirkulation

analog Herbs

Dimiktischer See

See mit oberen beiden vollständigen Durchmischungen

Amiktischer See

keine Durchmischung

Trophogene Schicht

Nährschicht, Schicht wo am meisten Rotanteil des Lichts ist, rot wird am meisten vom Wasser absorbiert, deshalb weit oben

Tropholytische Schicht

Zehrschicht, keine Produktion mehr dafür Verzehr

Oligotrophie

Zustand des Nährstoffarmuts, blau -> wenig Phytoplankton

Eutropher See

nährstoffreicher See

Mesotroph

Mittelding zwischen eutroph und oligotroph

Study