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- Allgemeine Pathologie - Hormonsystem - Zentralnervensystem & Sinnesorgane - Abwehrsystem - Blut

- Allgemeine Pathologie - Hormonsystem - Zentralnervensystem & Sinnesorgane - Abwehrsystem - Blut


D. H.
Diese Lernkarten behandeln auf Universitätsniveau die Grundlagen der Blutgerinnung, Immunologie und Körperabwehr. Sie beleuchten die Funktionen von Plasmaproteinen, die Rolle von Hormonen und Antikörpern, sowie die Bedeutung von Blutgruppen und Impfungen. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Medizinstudenten, die sich auf Prüfungen vorbereiten und ein tiefes Verständnis der menschlichen Physiologie und Pathologie erlangen möchten.
Cartes-fiches
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Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
28.05.2015 / 02.06.2024

Cartes-fiches

41. Ein CVI bedeutet eine irreversible Schädigung des Gehirns-Stimmt diese Aussage?

-       Nein, diese Aussage ist falsch

-       CVI bedeutet cerebrovaskulärer Insult

42. Nennen sie die Symptome/Aspekte bei einer TIA.

-       TIA= transitorische ischämische Attacke

-       Je nach Ausdehnung und Lokalisation können zusätzliche neurologische Ausfälle(sprach- und Sehstörungen, kann sich mit der Zeit zurück bilden)

-       Warnsignale: flüchtige Ausfälle

-       Können nur kurzzeitig auftreten

-       Innerhalb von Minuten bis Stunden wieder verschwinden

-       Besonders häufig sind kurzzeitige Sehstörungen auf einem Auge

-       Sensibiltätsstörungen oder Lähmungen

MKK S. 177

43. Woran liegt es, dass die Symptome bei einem CVI unterschiedlich sein können?

-       Es ist vom Schweregrad der Durchblutungsstörung abhängig

-       Je nach Schweregrad kommt es zu leichten bis hin zu schwerwiegenden Symptomen

44. Die Einfuhr von 100g tierischen Fetten pro Tag hat eine präventive Wirkung auf die Entstehung eines CVI.

Stimmt diese Aussage?

-       FALSCH

-       Man sollte pflanzliche Fett zu sich nehmen und nicht tierische, da diese das Risiko erhöhen

45. Bezeichnen sie die markierten Gehirnstrukturen mit den korrekten deutschen oder lateinischen Begriffen.

Siehe Bild

(Sehzentrum ist korrekt)

46. Was unterscheidet die zelluläre von der humoralen Abwehr?

Zelluläre Abwehr:

-       Bezieht sich auf die zahlreichen Abwehrzellen, die direkt an der Beseitigung von Fremdstoffen beteiligt sind

Humorale Abwehr:

-       Humoral= Körperflüssigkeiten betreffend

-       Im Plasma oder in den verschiedenen Körperflüssigkeiten gelöste Substanzen wie die Antikörper und Enzymsysteme

MKK S. 254

47. Was ist das Spezielle an der unspezifischen Abwehr?

-       ist antigenunabhängig

-       steht von Geburt an zur Verfügung

-       sie ist sehr schnell und sorgt dafür das z.B. Bakterien, die durch eine kleine wunde in die Haut eingedrungen sind rasch und noch am Ort des Eindringens unschädlich gemacht werden

-       manchmal reicht die unspezifische Abwehr nicht aus, dann kann sie jedoch den Erreger so lange in „Schach halten“ bis ein zweites System einsatzbereit ist

MKK S.254

48. Was ist der Unterschied zwischen einer aktiven und passiven Impfung?

Aktive Impfung:

-       Schutzimpfung--> Aktivimmunisierung

-       Durch eine künstliche Infektion mit einer kleinen Menge abgetöteter Keime, speziell vorbehandelter, wenig gefährlicher lebender Erreger oder Toxinmoleküle

-       Wird ein „kontrollierter“ Übungskampf erzeugt

-       Das Immunsystem nutzt die vermeintliche Infektion, aktiv passende Antikörper und ein immunologisches Gedächtnis zu bilden

-       Welches dann im Ernstfall, wenn es zu einer tatsächlichen Infektion kommt, parat steht

Passive Impfung:

-       Das Immunsystem selbst wird nicht aktiv deswegen spricht man von einer passiven Immunisierung

-       Es werden bereits spezifische Antikörper injiziert, die anstelle der nicht vorhandenen AK die Viren unschädlich machen sollen

-       Schutzwirkung beschränkt sich auf 1-3 Monate, da die zugeführten Antikörper vom Organismus allmählich abgebaut werden

MKK S. 261

49. Die Tetanusimpfung soll bei jeder offenen Hautverletzung aufgefrischt werden.

Stimmt diese Aussage?

Kein eindeutiges nein

-       Wenn sich jmd. Nie gegen Tetanus impfen lassen hat(aktive Impfung) dann muss sich jmd. nach einer Hautverletzung impfen lassen

-       Man spritzt dann in so einem Fall den passiven Tetanus Impfstoff--> können die Symptome eines Wundstartkrampfes verhindern oder zu mindestens deutlich abschwächen

-       Erwachsene müssen sich alle 10 Jahr impfen lassen

-       Immunisieren fängt bereits im Säuglingsalter an

http://www.netdoktor.de/krankheiten/tetanus/impfung/

50. Bei einer Grippeimpfung wird erst nach 5 Jahren eine Nachimpfung empfohlen.

Stimmt diese Aussage?

-       Diese Aussage ist falsch

-       Jährlich muss eine Grippeimpfung aufgefrischt werden, da sich die Grippevieren jährlich verändern

-       WHO legt jedes Jahr die drei im Impfstoff enthaltenen Stämme fest

51. Was gilt es im Zusammenhang mit einer Hepatitis B Impfung zu wissen?

-       Virus wird über Blut oder Speichel übertragen

-       Virus ist im Blut nachweisbar

-       Die das Virus in sich tragen sind eine Infektionsquelle für Andere

-       Impfstoff enthält die äußere Hülle des Virus

-       Mit der Impfung wird das Ansteckungsrisiko um 95% reduziert

-       Benötigt mehrere Impfungen (2-4) in Abständen von 6-12 Monate

-       Mögliche Kombination mit Diphterie, Starrkrampf etc.

Nebenwirkungen:

-       Rötung, Schmerzen und Schwellung der Einstichstelle

-       Selten: Fieber, Kopfschmerzen und Müdigkeit

Internetseite vom BAG

52. Ergänzen sie die untenstehende Liste mit den typischen Symptomen der echten Grippe (Influenza).

Siehe Bild.

--> Bei einem unkomplizierten Verlauf Rückbildung der Symptome nach 4-8 Tagen.

53.Erklären sie, was Autoimmunkrankheiten sind.

-       Autoantikörper werden gegen das körpereigene Gewebe gebildet

 

                                               MKK S. 264

54. Stimmt folgende Aussage:

Fieber ist die Folge einer Temperatursollwerterhöhung.

Richtig

-       Fieber ist eine Erhöhung der Körperkerntemperatur auf über 38°C infolge Erhöhung des Temperatursollwertes

MKK S. 364

55. Stimmt folgende Aussage:

Die Körpertemperatur wird durch das Thermoregulationszentrum in der Hypophyse reguliert?

-       Diese Aussage ist falsch

-       Die Körperkerntemperatur wird durch das Thermoregulationszentrum im Hypothalamus reguliert

                                               MKK S. 363

56. Was sind Pyrogene?

-       das fiebererzeugende Stoffe, die von Bakterien und Viren im Körper freigesetzt werden und über Zytokine und die Ausschüttung von Prostaglandinen zu einer Erhöhung des Temperatursollwertes im Hypothalamus führen

MKK S: 364

57. Stimmt folgende Aussage?

Die Tageszeit und der Wasserhaushalt haben keinen Einfluss auf die normale Körpertemperatur eines Menschen.

-       Diese Aussage ist falsch

-       Innere Organe (Leber, Milz, Nieren, Herz, Rückenmark und Gehirn) brauchen eine konstante Temperatur des Körperinneren für ihre Stoffwechselleistung

-       Die normale Körperkerntemperatur beträgt beim gesunden Menschen ca. 37°C

-       Sie schwankt im tagesverlauf nur um etwa +- 0,5°C

MKK S. 363

58. Nennen sie innere und äussere Einflüsse, welche die Körperkerntemperatur des Menschen beeinflussen.

Innere Einflüsse:

-       Bewegung

-       Nahrung

-       Stress

-       Hormone

-       Alter

-       Krankheit

-       Störung des Stoffwechsels

-       Psychische Faktoren

Äußere Einflüsse:

-       Wärme

-       Kälte

-       Umgebungsabhängiger Temperaturwechsel

59. Stimmt folgende Aussage:

Das Gehirn, der Darm und die Nieren besitzen die Fähigkeit die Körperkerntemperatur zu senken.

-       Diese Aussage ist richtig

 

MKK S. 363

60. Was sind Antikörper?

-       Antikörper oder auch Immunglobuline genannt

-       Sind auf bestimmte Antigene passende Proteine, die bei zusammentreffen eine Reaktion auslöst

-       Sie gehören zur humoralen spezifischen Abwehr

MKK S. 258

61. Welche zwei physiologischen Funktionen erfüllen Lymphknoten generell und wie verändern sich die Lymphknoten im Rahmen eines Infekts im Einzugsgebiet?

-       Sind die Filterstation in den Lymphbahnen

-       In den Lymphknoten wird die Lymphe gereinigt

-       Die Lymphknoten sind bei einem Infekt schmerzhaft angeschwollen, vergrößert und verhärtet

                                               MKK S. 250/251

62. Beschreiben sie den anatomischen Aufbau des Lymphknotens und eine Eigenschaft bei infektfreiem Zustand des Körpers.

-       Eigenschaft: die Vermehrung der Lymphozyten und Filtration der Lymphe

                                               MKK S. 250

63. Stimmt folgende Aussage:

Die Lymphgefäße beginnen blind, verlaufen parallel zu den venösen Gefäßen und kommen in allen Geweben des Körpers vor.

-       Diese Aussage ist richtig

MKK S. 249/250

64. Wie ist die Lymphe zusammengesetzt?

-       Die restlichen 2 l also ca. 10 % der filtrierten Flüssigkeit, bilden die Lymphe

-       Zusammensetzung entspricht der des Blutplasma mit dem Unterschied eines um zwei Drittel niedrigeren Eiweißgehaltes

MKK S. 249/250

65. Die im Körper gebildete Lymphe wird via Lymphgefäße wohin abgegeben?

-       über den linken und den rechten Venenwinkel ins Blut abgegeben

                                               MKK S. 249

66. Was ist mit den fünf Antikörperklassen gemeint und welche Eigenschaften haben sie?

IgG--> - können Komplementsystem aktivieren - Antigenpräsentation - sind plazentagängig und geben erste                            Abwehr mit

IgM--> - erste Antikörper nach Infektion - nicht plazentagängig

IgA--> - kommt in Körpersekreten vor und sind für die lokale Abwehr zuständig

IgE--> - Abwehr von Parasiten und bei Allergien

IgD--> - Erkennungsmolekül an der Oberfläche der B-Lymphozyten

67. Welche Aufgaben hat die Milz?

-       Identifizierung und Abbau von überalterten Blutzellen, zusammen mit den anderen Zellen des Monozyten-Makrophagen-Systems

-       Abfangen und Abbau von Gerinnungsprodukten(kleine Thromben)

-       Vorgeburtliche Hämatopoese(Blutbildung)

68. Nenne sie die Aufgaben des Thymus.

-       Der Thymus sezerniert verschiedene Hormone, die wahrscheinlich als Wachstumsfaktoren des Immunsystems wirken

-       Im Thymus findet im Kindesalter die Prägung der T-Lymphozyten statt

-       T-Zellen lernen dort „selbst“ von „fremd“ zu unterscheiden und nur die Fremdstoffe im Rahmen einer Immunantwort anzugreifen

69. Nennen sie die Strukturen, welche zum lymphatischen Rachenring gehören.

-       Rachenring--> Ansammlung von lymphatischen Geweben im Mund-, Nasenhöhle und Pharynx

- Rachenmandel

- Tubenmandel

- Gaumenmandel

- Zungenmandel

- Seitenstrang

70. Definieren sie den Begriff Immuntoleranz.

-       Bedeutet das nichtvorhergehen gegen die eigenen Antigene

-       --> damit nur solche Abwehrzellen in die Blutbahn gelangen, die nicht gegen die Antigene des eigenen Körpers reagieren

MKK S. 264

71. Nennen sie die im Blutplasma physiologischer Weise enthaltenden Substanzen.

Es besteht ungefähr aus:

-       90 % Wasser

-       8% Proteinen

-       2% weiteren Substanzen z.B. Glukose, Vitaminen, Hormonen, Harnstoff,...

                                   MKK S. 237

72. Stimmt folgende Aussage:

Blutplasma und Blutserum sind dasselbe?

FALSCH,

-       Blutplasma „Blutwasser“

-       Entfernt man aus dem Blutplasma das Fibrinogen und andere Gerinnungsfaktoren erhält man das Blutserum

-       Merkhilfe!!!! Plasma= Serum plus Gerinnungsfaktoren

                                   MKK S. 236

73. Welche Reaktionsabläufe greifen bei der Blutstillung ineinander?

Undichte Gefäße werden von innen heraus abgedichtet.

        Dabei greifen drei Reaktionsabläufe:

-       1. Gefäßreaktion

-       2. Thrombozytenadhäsion und-aggregation

-       3. Blutgerinnung

-       1. Und 2. Werden als primäre Hämostase bezeichnet

-       3. Wird als sekundäre Hämostase bezeichnet

MKK S. 245-246

74. Jeder Mensch besetzt einer der vier Blutgruppen(AB0- System). Warum kann es zu einer Agglutination kommen, wenn Blut von Spendern mit  verschiedenen Blutgruppen gemischt wird?

Machen sie ein Beispiel dazu.

Im Blutplasma mit den Blutgruppe A, B und 0 befinden sich Proteine(AK), die sich auf die Erythrozytenoberfläche der jeweils anderen Blutgruppen vorhandenen Antigene binden

-       Plasma der Blutgruppe A enthält AK gegen Erythrozyten der Blutgruppe B (kurz Anti-B) und umgekehrt

-       Plasma der Blutgruppe 0 enthält AK gegen Blutgruppen A, B und AB (kurz Anti-A und Anti-B)

-       NUR das Plasma der Blutgruppe AB ist frei von solchen AK

-       AB0 AK tragen die gleichen AG A und B wie die Erythrozyten

-       Jedoch werden nur AK gegen die AG gebildet, die nicht auf den eigenen Erythrozyten vorhanden sind

75. Erklären sie welcher Spender, welchem Empfänger Blut spenden kann und welchem nicht. Machen sie dazu eine Tabelle.

Begründen sie.

Siehe Bild.

76. Was passiert wenn ein Rhesus negativer Patient eine Bluttransfusion mit Rhesus positivem Blut erhält?

- beim 1. Kontakt des rhesuspositiven Blutes bildet der Körper Antikörper

- beim 2. Kontakt passiert auch eine Agglutination

77. Kann ein Rhesus Unverträglichkeit auch Auswirkung in einer Schwangerschaft haben?

-       Diese Aussage stimmt

http://www.rund-ums-baby.de/rhesus.htm

78. Wie stehen Fibrin, Prothrombin, Thrombin und Fibrinogen miteinander in Verbindung?

-       Es sind Eiweißkörper im Blut

-       durch das exogene und endogene System kann die Gerinnung stattfinden von Prothrombin zu Thrombin und durch das Thrombin kann Fibrinogen zu Fibrin umgewandelt werden

-       Prothromin-->Thrombin, Prothrombin ist eine Vorstufe von Thrombin

-       Fibrinogen-->Fibrin , Fibrinogen wird unter Einfluß von Thrombin gespaltet und in Fibrin umgewandelt

                                                           MKK S. 246

79. Was hat Kalzium (Ca++) mit der Blutgerinnung zu tun?

-       Kalzium nimmt bei der Thrombinbildung teil

-       Also ist ein Gerinnungsfaktor

80. Damit Gerinnungsfaktoren produziert werden können braucht der Mensch das Mineral Calcium und in wenigen Fällen Erythrozyten-stimmt diese Aussage?

-       Diese Aussage ist richtig

Study