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- Allgemeine Pathologie - Hormonsystem - Zentralnervensystem & Sinnesorgane - Abwehrsystem - Blut
- Allgemeine Pathologie - Hormonsystem - Zentralnervensystem & Sinnesorgane - Abwehrsystem - Blut
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Cartes-fiches
2. Bei einem Rückfall oder Rezidiv bleibt ein Schaden zurück, zum Beispiel Narbenbildung.
Stimmt diese Aussage?
- NEIN, diese Aussage stimmt nicht!!
- Als Rezidiv bezeichnet man einen "Rückfall" nach vorhergehender scheinbarer oder tatsächlicher Heilung
Bsp.: Tumorrezidiv
MKK S.52
3. Beschreiben sie die Begriffe Nekrose, Fibrose und Furunkel.
Nekrose:
- Zelltod
- Übersteigt ein schädigender Einfluss endgültig die Anpassungsfähigkeit der Zelle, so entwickelt sich eine Nekrose
- Wegen Sauerstoffmangel(Hypoxie) infolge von Durchblutungsstörungen Bspl. Myokardinfarkt
Fibrose:
- Enthält ein Gewebsverband zu viel kollagenes Bindegewebe
- Fibrosen bewirken eine Verhärtung(Sklerosierung) und Elastizitätsabnahme des betroffenen Gewebes
- Wegen länger dauernden Entzündungen z.B. rheumatische Erkrankungen
Furunkel:
- Ist eine Sonderform des Abszess
- Ein Abszess ist eine Eiteransammlung in einem durch Gewebseinschmelzungen entstandenen abgekapselten Hohlraum
- Ein Furunkel der durch Staphylokokkeninfektion der Haar- und Talgdrüsenfollikel entsteht
MKK S. 50-52
4. Beschreiben sie den Unterschied zwischen einer serösen und einer eitrigen(pyogenen) Entzündung.
Seröse Entzündung:
- Ansammlung einer großen Menge eiweißreicher Flüssigkeit
- Z.B. Quaddelbildung der Haut nach einem Insektenstich
Eitrige(pyogene) Entzündungen:
- gehen mit einer ausgedehnten Einwanderung von Leukozyten ins Entzündungsgebiet einher
- diese bilden zusammen mit Gewebstrümmern Eiter, die dann häufig später aus dem Körper ausgeworfen werde
- z.B. Staphylokokken
MKK S. 52
5. Ergüsse sind Flüssigkeitsansammlungen in vorgebildeten Körperhöhlen z.B. Pleuraspalt oder einem Gelenkspalt. Nennen sie die 3 häufigsten Ursachen für einen Erguss.
Blutstauungen:
- die Ergussflüssigkeit ist in diesen Fällen klar und eiweißarm man nennt sie Transsudat
Entzündungen:
- die Erhöhung der Gefäßdurchlässigkeit lässt dabei vermehrt Serumeiweiße austreten und es wandern Entzündungszellen in die Ergussflüssigkeit die man als Exsudat bezeichnet
Tumorwachstum:
- man findet dann im Erguss mikroskopisch meist Tumorzellen oft auch Erythrozyten(hämorrhagischer Erguss)
MKK S. 50
6. Wenn eine Erkrankung inapperent verläuft, so meint dies, dass der Patient im Krank sein keinen Appetit äussert/ zeigt.
Trifft diese Aussage zu?
- Nein, diese Aussage trifft nicht zu
- Inapperent bedeutet „Nicht in Erscheinung tretend“, „unauffällig“ oder „klinisch stumm“
- keine wahrnehmbaren klinischen Symptome werden verursachen
11. Der Hypophysenvorderlappen und der iuxtaglomeruläre Apparat beeinflussen die Tätigkeit des Nebennierenmarks.
Stimmt diese Aussage?
- Nein diese Aussage stimmt nicht
- Hypophysenvorderlappen macht keine Hormone für das Nebennierenmark
MKK S. 224
13. Beschreiben sie den Regelkreis der Schilddrüsenhormone.
- TRH stimuliert im Hypophysenvorderlappen die Ausschüttung von TSH
- THS führt in der Schilddrüse zu vermehrten Bildung von Schilddrüsenhormonen und zur Freisetzung der Schilddrüsenhormone aus ihrem Zwischenspeicher-dem Kolloid
- Schilddrüsenhormone erreichen über das Blut alle Körperregionen, also auch Hypophyse und Hypothalamus, die mit Rezeptoren die erhöhten Spiegel im Blut wahrnehmen
- Dadurch werden TRH und TSH Bildung und somit die weitere T3 und T4 Sekretion gehemmt (negative Rückkopplung)
MKK S. 225
14. Die Schilddrüsenhormone T3/T4 steigern die Wärmeproduktion, die Kontraktilität, Erregungsbildung und Leitung der Herzmuskulatur, die Aktivität des ZNS und den Abbau von Glykogen und Fetten.
Stimmt diese Aussage?
- Ja, diese Aussage stimmt
MKK S. 225
15. Beschreiben sie die Wirkung des Parathormons, welche die Nebenschilddrüsen bilden.
- Dieses reguliert zusammen mit anderen Hormonen(Vitamin D-Hormon und Kalzitonin)den Kalzium- und Phosphatstoffwechsel
- Absinken des Blutkalziumspiegel führt zur Freisetzung vom Parathormon, Ansteigen hemmt die Ausschüttung
- Parathormon erhöht den Kalzium- und senkt den Phosphatspiegel im Blut
MKK S. 226
16. Welche Hormone werden im Hypothalamus gebildet?
- TRH
- CRH
- Gn-RH
- GH-RH
- GH-IH
- PRL-IH
- ADH
- Oxitozin
MKK S. 223
17. Welche Hormone spielen dei der Entwicklung einer Osteoporose eine Rolle?
- Parathormon
- Vitamin D Hormon
- Kalitonin
- Sexualhormon, Glukokortikoide
MKK S. 227
18. Beschreiben sie die Wirkung des Hormons Vitamin D.
- Fördert die Kalziumaufnahme über den Darm
- Steigert Kalziumrückresorption in der Niere
- Und erhöht so das Parathormon, des Blutkalziumspiegel
- Am Knochen stimuliert Vitamin D Hormon einerseits die Osteoblastentätigkeit führt jedoch anderseits v.a. bei zu hoher Konzentration zu einem gesteigerten Knochenabbau durch Osteoklasten
- An den Nebenschilddrüsen hemmt Vitamin D Hormon die Sekretion vom Parathormon
MKK S. 227
19. Welche Organe sind am Kalzium Phosphat Stoffwechsel des Knochens beteiligt?
- Schilddrüse
- Nebenschilddrüse(Epithelkörperchen)
- Niere
- Leber
- Darm
- Haut
- Knochen
MKK S. 226
20. Welche Wirkung zeigt Oxytocin in physiologischer Konzentration im Körper?
- Unterhält die regelmäßige Wehentätigkeit an der geburtsbereiten Gebärmutter
- Führt während Stillperiode zur Entleerung der Milch aus den Milchgängen
- Beeinflusst Gefühle und Verhalten
- Schafft Vertrauen zwischen Menschen
- Reduziert Angstgefühle
- Fördert Mitgefühl
- Berührung, Streicheln und Massagen fördert die Produktion
- In großen Mengen wird es beim Orgasmus ausgeschüttet
21. Bei zunehmender Helligkeit kontrahiert sich der M. sphincter pupillae, die Pupille verengt sich, dies nennt man Mydriasis.
Stimmt diese Aussage?
- Nein, diese Aussage ist falsch
- bei zunehmender Helligkeit kontrahiert sich der M.sphincter pupillae die Pupille verengt sich um den Lichteinfall zu reduzieren. Dies nennt man Miosis.
MKK S. 189
22. Nennen sie, die an der Miosis beteiligten anatomischen Strukturen.
- Iris mit musculus sphingter pupillae
- Pupille
- Parasymaticus
MKK S. 189
23. Die Otitis media ist eine Schallempfindungsstörung.
Stimmt diese Aussage?
- Nein, diese Aussage ist falsch
- Otitis media bezeichnet die Mittelohrentzündung
MKK S. 196/200
24. Erklären sie die Ursachen für eine Schallleitungs-Schwerhörigkeit.
- Häufige Ursachen sind ein Cerumenpfropf(Schmalzpfropf) im äußeren Gehörgang
- Eine Mittelohrentzündung oder eine Otosklerose(Erkrankung des knöchernen Labyrinths)
MKK S. 200
25. Welche anatomischen Strukturen sind am Hörvorgang nicht beteiligt?
1. Bogengänge-->Falsch (Diese sind nicht beteiligt)
2. Rundes Fenster-->Richtig
3. Basalmembran-->Falsch (Diese sind nicht beteiligt)
4. Trommelfell-->Richtig
MKK S. 198
26. Jede Drehbewegung des Kopfes führt zu einer identischen Bewegung der Cupulae, die über den Bogengang(Vestibulärapparat) fest mit dem Schädel verbunden sind.
Stimmt diese Aussage?
- JA, diese Aussage stimmt
- Cupula ist festgewachsen, deshalb bewegt sie mit
MKK S. 201
27. Der Nervus Facialis und das Hörfeld sind an der Verarbeitung von Informationen aus dem Gleichgewichtsorgan beteiligt.
Stimmt diese Aussage?
- Nein, diese Aussage stimmt nicht
- Die Informationen aus Hör- und Gleichgewichtsorgan werden über einen gemeinsamen Leistungsstrang, den VIII. Hirnnerven an das ZNS übermittelt
28. Welche Aufgabe hat das Cortiorgan?
- Verstärken die ins Innenohr übertragenen Schwingungen
- Setzen die mechanischen Schwingungen in Nervensignale um und werden an ihrer Basis von Fasern des VIII.Hirnnerven umfasst
MKK S. 197
29. Nennen sie die Aufgaben der Formatio retikularis.
- Nervenzellen der Formatio reticularis erhalten aus allen Hirngebieten Informationen, die sie verarbeiten und ihrerseits mit Erregungsimpulsen zu allen Hirngebieten beantworten
- ist von zentraler Bedeutung bei der Steuerung der Bewusstseinslage und des Schlaf-Wach-Rhythmus
- dabei wird die Großhirnrinde durch das so genannte aufsteigende retikuläre Aktivierungssystem der Formatio reticularis aktiviert
MKK S. 159
30. Wo liegt die Formatio reticularis?
- Im gesamten Hirnstamm bis zum Thalamusbereich des Zwischenhirn liegen Neuronenverbände, die nicht in scharf abgegrenzten Kerngebieten konzentriert sind
MKK S. 159
31. Welchen Ansatz verfolgt die Therapie eines Glaukoms?
Glaukom= grüner Star
- Senkung des Augeninnendrucks
MKK S. 189
32. Was kann geschehen, wenn ein Glaukom unbehandelt bleibt?
Glaukom= grüner Star
- Der erhöhte Augeninnendruck schädigt die Netzhaut und den Sehnerv und führt unbehandelt zur Erblindung
MKK S. 189
33. Begründen sie, weshalb nach einer Kataraktoperation, der Patient eine Lesebrille braucht.
Grauer Star oder Katarakt
- Da der Patient aber nicht akkommodieren(funktionelle Nah- und Ferneinstellung des Auges)kann braucht er eine Lesebrille
MKK S. 191
34. Die Basalganglien sind ein Teil des Kleinhirn und bilden die obersten Befehlsstelle des extrapyramidalen Systems.
Stimmt diese Aussage?
- Nein, diese Aussage stimmt nicht
- Die Basalganglien sind tief gelegene Kerngebiete des Großhirn und des Zwischenhirns
MKK S. 162
35. Das limbische System liegt im Kleinhirn und nicht im Großhirn.
Stimmt diese Aussage?
- Nein, diese Aussage stimmt nicht
- ist eine funktionelle Einheit, die aus Strukturen des Großhirn, des Zwischenhirn und des Mittelhirns gebildet wird
MKK S. 162
36. Notieren sie die Funktionen und physiologischen Reaktionen von Sympathikus und Parasympathikus in der untenstehenden Liste. Falls keine Wirkung vorhanden, dies ebenfalls eintragen.
Bsp. Welche Funktion hat der Sympathikus bei der Pupille und welche physikalische Reaktion passiert bei der Pupille?
37. Wo befinden sich das Spinalganglion?
- befindet sich im Rückenmark in jedem Wirbelkörper lateral vom Dornfortsatz
MKK S. 151/153
38. Das Rückenmark enthält die Pyramidenbahnen, hat eigene Lymphgefäße, ist von Liquor umspült und hat eigene Blutgefässe.
Stimmt diese Aussage?
FLASCH
- Das Rückenmark enthält Pyramidenbahnen, ist von Liquor umstülpt und hat eigene Blutgefässe
39. Weshalb ist es wichtig, bei Diagnose eines CVI zu wissen, ob es sich um eine Hämorrhagie handelt? Begründen sie.
- Wenn es weiterhin blutet werden die Schäden immer grösser, durch den Druck der das Blut auf das Hirn ausübt
- Hämorrhagie verursacht 15-25 % der CVI, aber für 85% der Todesfälle verantwortlich
Skript Ana 1.1.2 CVI
40. Wie häufig ist die Verteilung von hämorrhagischen Insult zu ischämischen Insult?
- Hämorrhagischer Insult--> 15-25 %
- Ischämischer Insult--> 75-85 %