LFM mündlich 2
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Lernkarten
Der erste Eindruck
55% Optischer Eindruck sieht ehrlich, professionell aus
38% Auditiver Eindruck klingt glaubwürdig, kompetent
7% Inhalt Inhalt ist glaubwürdig, kompetent
Ich-Botschaften
Ich-Botschaften sind Äusserungen die die eigene Meinung und die eigenen Gefühle
mitteilen. Sie besteht aus einem Gefühls und einem Tatsachenanteil.
- Die Beschreibung des Verhaltens
- Das Gefühl
- Die Konsequenz des Verhaltens
Ich-Botschaften fördern Ich-Botschaften des Gesprächspartners und haben zudem
folgende Vorteile:
- Sie enthalten keine negative Bewertung der Gesprächspartners
- Sie verletzen die Beziehung nicht
- Sie fördern die Bereitschaft, sich zu verändern
- Sie drücken die Grundhaltung aus „ich bin ok – du bist ok“
wirken nicht wenn die angesprochene Person:
- selber starke Bedürfnisse hat
- ein anderes Wertesystem hat
- wenn eine der beiden Personen nicht an einer guten Beziehung interessiert ist
Aktives Zuhören
Die Vier Stufen:
1. Wahrnehmen
2. Verstehen
3. Bewerten
4. Reagieren
Die Techniken:
- Paraphrasieren
- Verbalisieren
- Nachfragen
- Zusammenfassen
- Klären
- Weiterführen
- Abwägen
Wertschätzende Beziehungen
Die drei Grundhaltungen:
- Kongruenz/Echtheit
- Akzeptanz/Aufmerksamkeit
- Empathie/Einfühlvermögen
Gesprächsphasen:
1. Vorbereitung
2. Durchführung (Einstieg, Hauptteil, Abschluss)
3. Nachbearbeitung
Die Kunst des Fragens
Kontaktfragen: um das Eis zu brechen
Offene Fragen: beginnen mit einem Fragewort wer...? wann...? usw.
Geschlossen: Fragen Ja oder Nein
Klärende Fragen: lassen sich gut an offene Fragen anschliessen
Suggestiv Fragen: Der Sender macht Vorschläge und beeinflusst damit die Antwort
Aktivierungsfragen: Bei passivem Verhalten kann durch entsprechende Fragen zum Mitdenken, -reden, -handeln ver -
anlassen
Zeitgewinnfragen: Denkpause durch Gegenfragen, Rückfragen
Rhetorische Frage nur um der Wirkung willen gestellte Frage, auf keine Antwort erwartet wird
Gruppendynamik
Beschäftigt sich mit den Vorgängen und Abläufen in eine Gruppe
1. Gesetz
Erst wenn die Rangordnung geklärt ist, kann kreativ und Produktiv gearbeitet werden
2. Gesetz
Je grösser Akzeptanz desto schneller wird die Rangordnung etabliert
3.Gesetz
Wenn der Gruppenleiter autoritär führt kann er gruppendynamische Prozesse
unterbinden
Positiv
- Das Gruppenwissen ist grösser als das wissen des Einzelnen
- Alle können vom Wissen anderer profitieren
- Gruppenkreativität ist grösser, Synergien werden frei (Multiplikatoreneffekt)
- Durch unterschiedliche Betrachtungsweise werden Fehler schneller aufgedeckt
- usw.
Negativ
- Interessenkonflikte können entstehen
- Verantwortlichkeit ist nicht immer eindeutig (kompetenzkämpfe)
- Leistungsdruck kann sehr gross werden
- Wenn Gruppe zu gross können Cliquen entstehen