Lernkarten FaBe Kind

Glossar aus FaBe Betreuung Hefter

Glossar aus FaBe Betreuung Hefter


Karin Zurfluh
Diese Lernkarten vermitteln Grundlagen zu Gesundheit, Entwicklung und Betreuung von Kindern in der FaBe-Berufslehre. Im Fokus stehen menschliche Bedürfnisse, körperliche Vorgänge, soziales Verhalten und altersgerechte Förderung durch Spiel und Kommunikation. Ideal für Lernende, die sich auf die Berufspraxis vorbereiten und fundiertes Fachwissen aufbauen möchten.
Cartes-fiches
484
Utilisateurs
144
Langue
Allemand
Niveau
Apprentissage
Créé / Mis à jour
03.01.2014 / 07.07.2026

Cartes-fiches

Die momentane Situation betreffend.

Situativ

Die vielschichtige, wechselseitigen Bezüge insbesondere im Zusammenleben der Menschen. Kann mit gemeinschaftlicht übersetzt werden.

Sozial

Verinnerlichte geselllschaftliche Wert- und Normvorstellungen sowie die Beeinflussung durch Personen und Personengruppen aus dem sozialen Umfeld.

Soziale Faktoren

Die Wahrnehmung von Personen und deren sozialen Beziehungen.

Soziale Wahrnehmung

Prozess der Eingliederung eines Individuums in die Gesellschaft, indem es deren Werte und Normen erlernt.

Sozialisation

Den sozialen und kulturellen Bereich betreffend, auf ihm beruhend, zu ihm gehörend.

Sozikulturell

Individuelle Sichtweise einer Person.

Subjektiv

Persönlich eingefärbte Informationsaufnahme des Individuums.

Subjektive Wahrnehmung

Ausgeglichene Kommunikation (5. Axiom von P.Watzlawick).

Symmetrische Kommunikation

Sprachliche Äusserungen (gesprochen und geschrieben).

Verbale Kommunikation

Technik des aktiven Zuhörens: Vermutungen über nicht ausgesprochene Gefühle und Gedanken des Gegenübers in Worte fassen.

Verbalisieren

Individuelle Verhaltensmöglichkeiten in einer bestimmten Situation.

Verhaltensrepertoire

Prozess und Ergebnis der Informationsgewinnung und -verarbeitung von Reizen aus der Umwelt und dem Körperinneren.

Wahrnehmung

Schwierigkeiten, wahrgenommene Reize auszuwählen und angemessen zu verarbeiten.

Wahrnehmungsbeeinträchtigung

Aufnahme und Verarbeitung von Reizen.

Wahrnehmungsprozess

Trugschlüsse im Bereich der Personenwahrnehmung.

Wahrnehmungsfehler

Kommunikation mit Rückkoppelung: Der Empfänger reagiert auf die Botschaft des Senders, sodass dieser feststellen kann, ob die Botschaft richtig angekommen ist.

Zweiwegkommunikation

Nicht gegenständlich, nur gedacht.

Abstrakt

Anpassung.

Adaptation

Das Kind glaubt, dass alle Dinge lebendige Wesen mit Absichten sind, wie es selbst.

Animismus

Vom Gehirn errechnetes Steuerungsprogramm für die Muskeln, um eine Bewegung auszuführen.

Bewegungsleitbild

Bewegungsauffälligkeit, deren Ursache im Gehirn liegt.

Cerebralparese

Verlust des Erinnerungsvermögens und anderer Funktionen des Gehirns.

Demenz

Länger dauerndek, tiefe Niedergeschlagenheit und Antriebslosigkeit ohne direkten äusseren Anlass.

Depression

Grundprinzip der Entwicklung: Der Mensch verfeinert den Bereich, in dem er sich entwickelt.

Differenzierung

Das Kind bleibt in seinem Denken an einer oder zwei Eigenschaften hängen. Es kannauch noch nicht von sich weg verallgemeinern.

Egozentrismus

Psychophysiologischer Prozess, der durch Wahrnehmung und Interpretation eines Objekts oder einer Situation ausgelöst wird und mit physiologischen Veränderungen, spezifischen Kognitionen, subjektivem Gefühlserleben und einer Veränderung der Verhaltensbereitschaft einhergeht.

Emotion

Das Kind erklärt sich die Welt mit "damit-Erklärungen".

Finalismus

Zeugungskraft, Fortpflanzungkraft.

Generativität

Unselbstständig, fremdbestimmt, von fremden Gesetzen abhängig.

Heteronom

Gemäss Erikson das Resultat, wenn es dem Jugendlichen nicht gelingt, eine Identität aufzubauen. Seine Identität fällt immer wieder in sich zusammen.

Identitätsdiffusion

Fähigkeit, aus einem eigenem Antrieb zu handeln.

Initiative

Grudprinzip der Entwicklung: Der Mensch lernt, Einzelteile zu einem sinnvollen Ganzen zusammenzufügen.

Integration

Rechtschaffenheit, Unbescholtenheit, Redlichkeit

Integrität

Der mit Hilfe eines Tests gemessene Grad der Intelligenz in Bezug auf das Lebensalter.

Intelligenzquotient (IQ)

Vertrautheit, enge Verbundenheit

Intimität

Das Kind glaubt, dass alles, was es selber kennt, auch wirklich existiert (also auch seine Gedanken, Träume, sein Wissen etc.).

Kindlicher Realismus

Gegenständlich, Sinnlich wahrnehmbar.

Konkret

Vertrag, Abmachung

Kontrakt

Üblich, herkömmlich

Konventionell

Étudier