Leitsymptom akutes Abdomen Pferd_Oli Nussbaum
Wichtigste Punkte
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Flashcards
Anasthomose-Arten Dünndarm
--> wie anmachen?
End-zu-End (am häufigsten), Seite-zu-Seite, End-zu-Seit à Handgenäht (fast nie gestapelt)
--> Anasthomose = Verbindung, z.B. operativ angelegt zwischen Hohlorganen
Nahttechnik Dünndarmanasthomose
2-schichtig, adaptierend, invertierend
Monofiler, resorbierbarer Faden (0 bis 4-0, optimal 2-0 oder 3-0)
Mukosa/Submukosa: Kürschnernaht (eng nähen --> dicht, nicht zu fest anziehen); Muskularis/Serosa: Cushing (schön einstülpend --> Wenn Mukosa raus schaut verklebt es viel schneller und es gibt Kontamination)
Intraoperative Vorbereitung bei einer Dünndarmresektion
- Sonstige Därme in der Bauchhöhle versorgen
- Zusätzliche Abdecktücher (Plastikfolie, 4er Pack,)
- Instrumente separieren
- Resektionsstelle festlegen (max. 60-70% vom Dünndarm resezierbar --> aber besser nicht mehr als 10m, Durchblutungs und Gefässaufzweigung beachten, 30-50cm vom Gesunden resezieren, verändertes Gekröse entfernen)
- Därme müssen leer sein (ins Caecum massieren oder ausmassieren in Wagen)
- Blutgefässe ligieren
- Penrose-Drain
Ligatur der Gekrösegefässe
Doppelt ligieren mit resorbierbarem, polyfilem Faden (0-2)à Knotensicherheit
Ablauf der Enterotomie des Colon ascendens, naht der Enterotomiewunde
Bei Dickdarmproblemen Enterotomie, nicht bei Dünndarmproblemen
Enterotomie in Beckenflexur: Colon ascendens vorlagern auf Darmwagen, 10-15cm Schnitt, mit Wasserschlauch immer nach unten spülen, 2. Schlauch Darm ausspülen, Reinigen, Reponieren
--> Naht Enterotomiewunde: 2schichtig 2x Cushing, da genug grosses Lumen im Dickdarm (oder 1. Kürschner und 2. Lembert) --> resorbierbar, monofil
Verschluss der Bauchhöhle
Caecum kommt wieder als letztes ins Abdomen, Spitze nach kranial
Zuerst Peritoneum (Fakultativ, Fortlaufend, resorbierbar), Linea alba (wichtigste Schnitt, fortlaufend, Vicryl 6 --> resorbierbar, stärkster), Subcutis (fortlaufend, Polysorb), Haut (intrakutan, Einzelknopf, Stapler --> am schnellsten)
Komplikationen bei Kolikoperationen
Nahtdehiszenz, Peritonitis --> wenn Naht nicht hält muss man Pferd meistens einschläfern; Verklebungen, paralytischer Ileus (wenn Motorik noch nicht funktioniert --> Reflux), Hufrehe (Toxämie, v.a. wenn Därme dunkelrot --> Prophylaktisch spezielle Hufschuhe), Bauchwandhernie (wenn Bauchwand nicht schön heilt, v.a. wenn Naht infiziert ist), Nahtinfektionen (häufig --> Naht an einigen Stellen eröffnen und spülen (Infektion meist in subkutanem Gewebe), Blutungen aus Gekröse, Anastomoseinsuffizienz