Leitfragen Grundlagen
Grundlagen
Grundlagen
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Flashcards
Was ist ein strategisches Geschäftsfeld und wie lässt es sich von strategischen Geschäftseinheiten abgrenzen?
SGF
- Homogener Ausschnitt aus der Mikroumwelt und ist klar von anderen GF unterscheidbar
- Werden nach unternehmensexternen, marktorientieren Gesichtpunkten gebildet
- Teilmarkt, der eindeutig von anderen GF abhebt
Abgrenzungen zu SGE
- SGE bilden unternehmensinterne, organisatorische Verankerung der SGF
- SGE sind eigenständige, von anderen GE unabhängiige Marktaufgaben
- SGE und SGF sind deckungesgleich: ein SGF kann von mehreren SGE barbeitet werden un umgekehrt (SGE != SGF)
Definieren Sie den Begriff Marktsegmentierung.
Aufteilung des Gesamtmarktes bezüglich ihrer Marktreaktion intern homogene und untereinander heterogene Untergruppen.
Die können als eigene Zielmärkte angesehen und mit spezifischem Marketing-Mix erreicht werden.
Welche Marktsegmentierungskriterien kenen Sie und welche Anforderungen werden an diese gestellt?
Kriterien
- Soziodemografische Kriterien (Alter, Familienstand, Geschlecht)
- Psychografische Kriterien (Preisbewusstsein, Modeorientierung)
- Geografische Kriterien (Stadt, Umland)
- Verhaltensorientierte Kriterien (Häufigkeit, Anlassorientierung)
Anforderung
- Kaufrelevanz
- Messbarkeit
- Erreichbarkeit
- Handlungsfähigkeit
- Wirtschaftlichkeit
- Zeitliche Stabilität
Erläutern Sie die Kreuzpreiselastizität unter Verwendung eines selbstgewählten Beispiels.
Kreuzpreiselastizität
Gibt relative Veränderung der Absatzmenge von Produkt A bei Preisänderung von Pordukt B an.
Positive
- Subsituionsprodukte, miteinander konkurrierende /sich gegenseitig ersetzen
- Steigender Preis A (Windows) - > Steigende Nachfrage B (Linux)
Negative
- Komplementäre Produkte, sich gegenseitig ergänzen
- Steigender Preis A (Drucker) - > Sinkende Nachfrage B (Druckerpatronen)
Welche Analysemethoden zur Ableitung von Strategien kennen Sie?
Erläutern Sie diese kurz.
SWOT Analyse
- Dient Positionsbestimmung und Strategieentwicklung des Unternehmens
- Zeigt ob ein neues SGF erfolgreich eingeführt werden kann
- Chancen & Risiken, Schwächen & Stärken
Lebenszyklusanalyse
- Zeigt Zeitverlauf des gesamten Marktes
- 4 Phasen: Einführung, Wachstum, Stagnation, Schrumpfung
Portpolioanalyse
- Zeigt durch Finanzierungsbedarf und Umsatzgenerierung, ob ein Pordukt noch rentable ist
- Finanzbedarf gering, Umsatz gering - > "poor dog" - > Desinvestionsstrategie
- Finanzbedarf hoch, Umsatz gering - > "quastion marks" - > Offensiv- oder Desinvestitionstrategie
- Finanzbedarf hoch, Umsatz hoch - > "stars" - > Investionsstrategie
- Finanzbedarf gering, Umdatz hoch - > "cash cow" - > Abschöpfungsstrategie
Gap-Analyse
- Zeigt Differenz zwischen Sollzustand und ohne zusätliche Aktivitäten erreichbaren Zusand udn wie die Lücke geschlossen werden kann
Wertkettenanalyse
Kostenorientierte Analysekonzepte
Welche Marktstrategien gibt es?
Erläutern Sie jeweils eine kurz.
Kundenorientiere Strategie
1. Markfeldstrategie (Festlegung der Art der Produkt-Markt-Kombination)
- neue oder gegenwärtige Produkte in neue oder gegenwärtige Märkte
2. Marktstimulationsstrategie (Bestimmung der Art und Weise der Marktbeeinflussung)
- Qualitätswettbewerb oder Preiswettbewerb
3. Marktpazellierungsstrategie = Segmenierung (Festlegung der Differenzierung der Markbearbeitung)
- Massenmarketing oder Segmentierungsmarketing
4. Marktarealstrategie (Bestimmung es Markt- / Absatzraumes)
- Nationer oder Internationer Absatzpolitik
Konkurrenzorientierte Strategien
- Kostenführerschaft (durch geringe Preise höhere Marktanteile generien)
- Differenzierung
- Fokussierung (auf bestimmtenTeilmarkt)
- Outpacing ( Kombination kosten- & qualitätsorientierter Strategien)
Was verstehen Sie unter Customer - Relationship - Marketing?
- Kundenorientierte Strategie
- Weiterführung des Segmentierungsgedankens
- Aufbau und Pflege von Geschäftsbeziehungen zu Einzelpersonen (one-to-one Marketing)
- Bewusste Gestaltung aller Kontakte zum Kunden im Lebenszyklus einer Geschäftsbeziehung
- Indentifikation besonders profitabler Geschaftsbeziehungen (Customer-Lifetime-Value)
- Lückenlose Sammlung & Akualisierung der Kundendaten ( Database Marketing)
Erläutern Sie den Outpacing - Ansatz an einem selbstgewählten Beispiel.
Ziel: Produktpreis reduzieren und gleichzeitige Qualitätsverbresserung des Produktes, um es für Kunden attraktiver zu machen und im Vergleich zur Konkurrenz Marktanteile zu erhöhen.
Günstigere Spielekonsole hat technische Vorteile im Vergleich zu einer anderen Konsole
Was verstehen Sie unter Produktpolitik?
Was sind Ihre Aufgaben?
Die Poduktpolitik beinhaltet alle Entscheidungstatbestände, die sich auf die Gestaltung von anzubietenden Leistungen von Unternehmen im Absatzmarkt beziehen.
Aufgaben: Planung und Gestaltung der einzelnen Produkte, Produktlinien und des gesamten Angebotsprogramms sowie deren Ausrichtung an die Bedürfnisse der Nachfrager.
Wie lässt sich der Produktnutzen erklären?
Der Produktnutzen setzt sich aus mehreren Bestandteilen zusammen:
Kernnutzen = Grundfunktion des Produktes - > Hotelübernachtung
Generischer Nutzen = unverzichtbarer Bestandteil des Produkts - > Bett im Hotel
Erwarteter Nutzen = Von Kunden vorgesetzter / erwarter Bestandteil des Produkts - > Sauberkeit im Hotel
Argumentierter Nutzen = Überraschender Bestandteil des Produkts - > Willkommensgeschenk im Hotel
Potenieller Nutzen = Nutzen in der Zukunft - > Vollautomatischer Aufräumservice
Potenzieller Nutzen kann zum argumentierten & zum erwarteten Nutzen werden.
Kern-, Generischer & Erwarteter Nutzen = Grundnutzen
Argumentierter & Potenzieller = Zusatznutzen
Erfolg ist erreicht durch Suche nach dem Zusatznutzen (Mehrwert, Addes Value) und Besinnung auf Grundnutzen.
Nennen und beschreiben Sie je drei Betriebsformen on Einzel- und Großhandel.
Einzelhandel
- Fachgeschäft bietet tiefes Sortiment, Qualität, Beratung, Service- > Sportfachgeschäft
- Versandgeschäft verkauft Produkte über Kataloge - > Otto
- Spezialgeschäft bietet Produkte auf ein Sortimentsbereich an - > Brautmode
Großhandel
- Cash and Carry mit Selbstabholung und direkter Bezahlung des Einzelhandels - > Metro
- Zustell-Großhandel verkauft Ware nach Bestellung an Einzelhandel - > Buch-Großhandel
- Sortimentsgroßhandel bietet breites, flaches Sortimen - > Baustoffhandel