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J. S.
Diese Lernkarten behandeln Leichtbau und Strukturen auf Universitätsniveau. Sie decken Werkstoffe wie Aluminium, Stahl und Holz sowie deren Eigenschaften und Einsatzgebiete ab. Die Karteikarten erklären Konzepte wie das Sandwichprinzip, Faserverbundkunststoffe und textile Verstärkungsformen. Sie richten sich an Studierende und Ingenieure, die sich mit Materialwissenschaft und konstruktiver Leichtbauweise befassen.
Karten
75
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Technik
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
08.05.2014 / 02.06.2017

Lernkarten

1. Nennen Sie drei Kriterien zur Realisierung eines optimalen Leichtbaus

Steifigkeit der Struktur

Betriebsfeste

Werkstoffkombination

2. Wie lauten die drei Leichtbaustrategien

 

Stoffleichtbau

Formleichtbau

Bedingungsleichtbau

 

3. Benennen und erläutern Sie drei Leichtbauweisen


 

Integralbauweise (aus einem Stück)

Differentialbauweise (Modulbauweise)

Verbundbauweise (Kombination mehrerer Werkstoffe)


 

4. Was versteht man unter spezifischer Steifigkeit?


 

E/ρ

E-Modul/ Dichte

 

5. Erklären Sie den Begriff Reisslänge.


 

Rm/ρ

Zugfestigkeit/Dichte
 

6. Nennen Sie die Dichtekennwerte von Aluminium, Magnesium, Titan und Stahl

 

ρAl = 2,7 g/cm³

ρMg = 1,8 g/cm³

ρTi = 4,5 g/cm³

ρSt = 7,8 g/cm³

 

7. Nennen Sie zwei Kriterien zur Auswahl eines Leichtbauwerkstoffes

 

E-Modul / γ

ρ

Festigkeit

 

8. Erklären Sie die Begriffe "safe life" und "fail safe"

 

Safe life: hält komplette geforderte Lebensdauer

Fail safe: ausfallsichere Konstruktion

 

9. Nennen Sie eine typische Aluminium Strangpress Legierung, die im Schienenfahrzeugbau eingesetzt wird.

 

AlMgSi0,7

 

10. Nennen Sie eine typische Aluminium Legierung, die im Flugzeugbau eingesetzt wird.

Was muss bei Cu haltigen legierungen beachtet werden?

 

EN AW 7000

Schlechte Korrosionsbeständigkeit, Schlechte Schweißbarkeit.

 

11. Was muss beachtet werden, um bei Aluminium- Crashelementen ein optimales Energieabsorbtionsverhalten zu erzielen?

 

Legierung mit Vanadium

Wärmebehandlung

Geometrie - Triggerung (Versagen muss gezielt eingeleitet werden)

 

12. Was versteht man unter der Bezeichnung Aluminium - Superleichtlegierung?

 

Al + Li

 

13. Was verbirgt sich hinter den Handelsnamen GLARE und ARALL und weshalb werden diese Produkte eingesetzt?

 

Werkstoffverbund aus Aluminium und Faserverbundkunststoffen

Betriebsfestigkeiten

 

14. Magensium: welche Hauptlegierungselemente (neben Mg) besitzen die Legierung AM50 und AZ91

 

AM50: Alu und Mangan

AZ91: Alu und Zink

 

15. Eine crashgefährdete Fahrzeugstruktur soll aus einer Mg-Legierung gefertigt werden. Mit welchem Legierungselement kann die Duktilität und das Korrosionsverhalten der Mg-Legierung verbessert werden? gibt es einen Nachteil?

 

Li

Kosten

 

16. Was muss bei der Kombination von Magnesium mit CFK beachtet werden?

 

Wärmeausdehnung

Korrosion

Steifigkeitssprung (durch geometriewechsel, versch. Werkstoffe)

 

17. Welche Formgebungstechnologie eignet sich besonders für Magnesiumlegierungen?

 

Giessen (Schmelzviskosität)

 

18. Was ist beim Einsatz von Titanlegierungen zu beachten?

 

Umformtechnologien (Teuer)

Korrosion

 

19. Handelt es sich bei Titan um ein "edles" oder "unedles" Metall (qualitativ)

 

Unedel

 

20. Was rechtfertigt den Einsatz von Stahl im Leichtbau? (im Vergleich zu Aluminium)
 

Absolute Kennwerte E, Rm

Preis
 

21. Welche Leichtbaustrategien werden beim Einsatz von Stahl verfolgt?
 

Formleichtbau

Bedingungsleichtbau
 

22. Was versteht man unter hochfestem Stahl, was unter höchstfestem Stahl?

 

Hochfest: HSLA Baustahl von Re = 355N/mm²

Höchstfest: UHS von Re = 1200 N/mm²

 

23. Erklären Sie den Begriff "tailored blanks"
 

Zugeschnitten, bzgl. Form, Umformeigenschaften, Werkstoffeigenschaften
 

24. Rechtfertigen Sie den Einsatz von Holz als Leichtbauwerkstoff.

 

Cellulose ρ = 1,5 g/cm³

anisotrop - Kraftfluss

gutmütiges, schadenstolerantes Versagensverhalten

Orthotrop

 

25. Aus welchen Basiskomponenten besteht Holz?
 

Cellulose + Lignin
 

26. Was ist beim Einsatz von Holz besonders zu beachten?
 

Feuchtigkeit

Wachstumsbedingungen
 

28. Erläutern Sie den Begriff MMC
 

Metal matrix composites (Faser in Metallmatrix)
 

29. Was kennzeichnet ein Faserverbundkunststoffbauteil bzgl. Fertigung und Werkstoff
 

Werkstoff entsteht während der Formgebung
 

30. Aus welchen Komponenten besteht ein Faserverbundkunststoff?
 

Faser, Matrix, Füllstoff
 

31. Nennen Sie drei Faserwerkstoffe
 

Kohlenstoff, Glas, Aramid
 

32. Nennen Sie zwei Naturfaserwerkstoffe.
 

Hanf, Flax, Ramie, Kokos
 

33. Aus welcher Textilfaser wird üblicherweise die Kohlenstofffaser hergestellt?
 

PAN
 

34. Erläutern Sie Abkürzungen HT, IM, HM. Was sind die Herstellungsunterschiede?
 

HT: Hochfest (High Tension) (Oxidation, Karbonisieren, Oberflächenbehandlung)

IM: hohe Festigkeit, mittlerer E-Modul (wie HT)

HM: hoher E-Modul (Oxidation, Karbonisieren, Graphitieren, Oberflächenbehandlung)
 

35. Was verbirgt sich hinter dem Handelsnamen "Kevlar" und was zeichnet diesen Faserwerkstoff aus?

 

Aramid

hohe Zähigkeit

 

36. Wie wird die Glasfaser hergestellt?
 

Spinnen aus der Schmelze
 

37. Was versteht man unter dem Begriff "Roving"?
 

Faserbündel
 

38. Welche textile Größen kennzeichnen den Roving?
 

K-Zahl (Kilo)

Tex-Zahl
 

39. Welche Gewebeform lässt sich besser umformen (Drapieren): Köper oder Satin?

 

Köper

 

40. Nennen Sie vier textile Verstärkungsformen.
 

Gewebe

Gelege

Gestrick

Geflecht

Wirrfasermatte
 

41. Nennen Sie vier Duromere Matrixsysteme
 

UP

EP

VE

PF
 

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