LE I.6 - Ausscheiden

LE I.6 - Ausscheiden NRW

LE I.6 - Ausscheiden NRW


J. S.
Diese Lernkarten behandeln auf Berufslehre-Niveau die Ausscheidungsprozesse des menschlichen Körpers, insbesondere die Funktionen der Nieren, die Verarbeitung von Nahrung und die Diagnostik von Stuhl. Sie beleuchten die Rolle von Organen wie den Nieren und Nebennieren, die Bedeutung von Blut, Urin und Stuhl sowie Störungen wie Maldigestion und Malabsorption. Medizinstudenten und Pflegekräfte profitieren von diesen Karteikarten, um ihr Verständnis der Ausscheidungsvorgänge und deren klinische Relevanz zu vertiefen.
Flashcards
74
Students
19
Language
German
Category
Medical
Created / Updated
07.01.2016 / 14.05.2022

Flashcards

Stuhl - pathologische Farbveränderungen

schwarz: Blut im Stuhl (Teerstuhl, Blut im oberen Verdauungstrakt); gräulich, lehmfarben:acholischer Stuhl/fehlen von Sterkobilin -> Gallen/Lebererkr.; rot/schwarz:Blutung im unteren Verdauungstrkt ; grünlich/flüssig:Samonellen

Obstipation

Verstopfung; weniger als 3x wöchentlich / fester Stuhl

Obstipation

Verstopfung; weniger als 3x wöchentlich / fester Stuhl

Diarrhoe

Durchfall ; mehr als 3x/tägl. / weich, flüssiger Stuhl

Geringe Stuhlmengen ( Hungerstuhl)

<100g

Erhöhte Stuhlmenge

>500g; Nahrung nicht richtig aufgenommen: Malabsorption (gespaltene Nahrung vom Dickdarm nciht aufgenommen);;; Nahrung nicht richtig verwertet: Maldigestion (Nahrungsverwertungsstörung)

Erhöhte Stuhlmenge

>500g; Nahrung nicht richtig aufgenommen: Malabsorption (gespaltene Nahrung vom Dickdarm nciht aufgenommen);;; Nahrung nicht richtig verwertet: Maldigestion (Nahrungsverwertungsstörung)

Erhöhte Stuhlmenge

>500g; Nahrung nicht richtig aufgenommen: Malabsorption (gespaltene Nahrung vom Dickdarm nciht aufgenommen);;; Nahrung nicht richtig verwertet: Maldigestion (Nahrungsverwertungsstörung)

Was bedeutet Malabsorption?

Was bedeutet Maldigestion?

Was bedeutet Maldigestion?

Tenesmen (bei Defäkation)

krampfartige Schmerzen im Bauch

Meteorismus (bei Defäkation)

Blähungen

Flatulenz (bei Defäkation)

Windabgang (Pupsen)

Krankhafte Stuhlveränderungen - Blutig- schleimiger Stuhl

Entzündung Dick- und/oderDünndarm

Krankhafte Stuhlveränderung - Fettstuhl (hellgelb, fett glänzend)

Pankreatitis

Teerstuhl

Blutung im oberen Verdauungstrakt

Dünnflüssiger, breiiger oder wässriger Stuhl

Infektiöse Darmerkrankung (z.B, Norovirus)

Bleistiftartiger Stuhl

Verengter Darmausgang (Rektum Tumore)

Pathologische Beimengungen

sichtbare Schleim- Blut,- oder Eiterauflagen;; Parasiten (Würmer)

Nierenarterie

A. renalis

Blutversorgung bis Bogenarterie

Eintritt in Nierenhilium -> aufsteigen in Nierensäule -> Pyramidenbasis -> Bogenarterie (a. arcuatae)

Tubulusapperat

resorbiert 99% d. Primärharns zurück; besteht aus: prox. Tubulus - intermediäre Tubulus (dünner u. Henle´sche Schleife u. distalen Tubulus (zurück zu Nierenkörperchen , Gefäßpol u. geht in Sammelrohr über

Tubuslussystem

von Kappilarnetz umgeben; direkter Sauerstoffaustausch Blut und Harnsystem

Juxtaglomeruläre Apparat

misst Blutdruck + Natrium-Konz. im Primärharn; steuert Blutdruck und durchfließende Blutmenge; Ausschüttung Hormon Renis -> kann Blutdruck und Durchgefühl speichern; funktioniert wenn Systole 80-180mmHG -> darunter Oligurie bzw Nierenversagen -> erh.Auss

Filterung im Tubulusapparat

-> ab BZ >180mh/ml wird Glukose im Urin ausgeschieden
-> tubuläre Sekretion:
      -> Fremdstoffe o. Abbauprodukte aktiv in Urin abgegeben (z.B. Harstoff, Kratinin, Penizillin)
      -> letzte Drittel an Wasser wird im intermediären-distalen Tubulus zurückgewonnen
      -> gesteuert durch Hormone ADH und Aldosteron (hier wirken viele Diuretika)

Ende des Resoptionsprozesses

Sekundärharn: ca. 1,5l
-> Harnstoff, Kratinin, Harnsäure (Hauptbestandteile)
-> desweiteren Salze, Säuren, Urochrome, Phosphate

-> Nierenfunktion lässt im Alter nach
-> ab 50 Jahren ca. 10% alle 10 Jahre
-> z.B. Medikamente werden langsamer ausgeschieden (Dosieranpassung!)

Nierenkörperchen (=Glumerulus)

-> Im Nierenkörperchen wird aus dem Blut der Primärharn abgepresst (Eiweißmolekuüle und Blutzellen bleiben im Blut, passen nicht durch Filtermembran)

-> Primärharn: Glukose, Elektrolyte, Abbauprodukte in gleicher Konzentration wie im Blut

-> 120ml/min Primärharn
-> tägl. 150-180l

-> zum arbeiten der Nierenkörperchen wichtig konstanter Druck -> im Glomeruli 50mmHG (-15 mmHG/hydrostatischer Druck der Bowman Kapsel) -25mmHg/kolloidosmotischer Druck d. Filtrats

-> effektive Filtrationsdruck 10mmHG = Autoregulation

Nebenniere (Nebennierenmark)

-> Neurotransmitter
        -> Katecholamine Adrenalin + Norodrenalin (-> in Stesssituation: sehr schnelle Energiebereitstellung)
        -> überlebenswichtige Organe stärker durchblutet, Glukose freigesetzt
        -> Innere organe (Niere, Verdauungsapparat, Haut) schlechter durchblutet
        -> Reflex von Gedanke

 

Nephron

-> kleinste Funktionseinheit d. niere
-> Pro Niere 1 Mio. Nephron
-> besteht aus : Nierenkörperchen (Glumerulum)
                          Tubulusapparat

Niere
-> Lage
-> Warum rechts tiefer?
-> Niere <-> restliche Organe
-> Form
-> Größe

Lage: links, rechts der Wirbelsäule; unter dem Zwerchfell
rechts tiefer: Leber braucht Platz
Niere <-> andere Organe: retro Peritonalraum ( Bauchraum)
Form: Bohnenförmig
Größe: ungefähr 11cm lang und 5cm breit

Bestandteile: Kapsel, Rinde, Mark, Nierenbecken

Typische Stuhldiagnostik

Haemoccult -> verstecktes Blut im Stuhl, 3 Proben)

pathogene Keime  -> magen- und Darmkeime

Stuhl auf Wurmeier

 

Nebennieren

-> auf den oberen Nierenpolen
-> Nebennierenrinde:
     -> Mineralokortikoide (z.B. Aldosteron: Wasser u. Na-Rückresorbtion erhöht ; durch Renin stimmuliert)
     -> Glukokortiuoide (z.B. Kortisol und Kortison: hemmen Abwehr u. Entzündungsreaktion des Körpers; Glukosekonsistenz im Blut erhöht; Abbau von Eiweißen erhöht; Fette und Knochensubstanz erhöht um Ernergietrager freizugeben
-> Sexualhormone (Androgene -> männl. Sexualhormone ; einzige Quelle männl. Sexualhormone bei Frauen; anabolen Effekt

Aufgabe der Nieren

-> Ausscheidungsfunktion: von harnpflichtigen Stoffwechselprodukten
                                            von Fremdsubstanzen, Umweltgiften

-> Regulationsaufgabe: Elektroytkonzentration
                                       Wassergehalt Konstant (armotischer Druck)
                                       Säure- Basen Haushalt
                                       reg. Blutdruck
-> Hormonaufg. Bildung Enzym Renin (elektrolytehaushalt u. RR)
                           Prod. Hormon Erythroprotein (Stimmulation Blutbildung)
                           Umwandlung Vit.-D Vorstufe in Vit.-D Hormon

Study