Lernkarten

Alexander Wahler
Karten 46 Karten
Lernende 4 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Grundschule
Erstellt / Aktualisiert 20.08.2014 / 21.05.2019
Lizenzierung Keine Angabe
Weblink
Einbinden
0 Exakte Antworten 46 Text Antworten 0 Multiple Choice Antworten
Fenster schliessen

Implizite und explizite Motive

Implizite und explizite Motive

  • Implizite Motive: subtile Verhaltenslenker im Sinne der Affektantizipation, die sich auf Dauer und Intensität des Verhaltens auswirken
  • Explizite Motive: Repräsentation bewusster Bedürfnisse und Verpflichtungen, wichtig bei der Entscheidungsfindung
Fenster schliessen

Zwei Verfahrensarten der Motivationsforschung:

Zwei Verfahrensarten der Motivationsforschung:

  • Projektive Verfahren, z.B. TAR / Thematischer Apperzeptionstest: messen implizite Motive
  • Fragebögen, z.B. SELLMO: messen explizite Motive
Fenster schliessen

Biogene Motive

 

Biogene Motive

  • bereits angeborenm implizit
  • Regen zum Selbsterhalt und zur Fortpflanzung an
  • Nicht frei von Lernerfahrungen: z.B. können Geschmack etc. in Verbindung mit Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme den erlebten Hunger und Durst modifizieren

 

Fenster schliessen

Soziogene Motive

Soziogene Motive

  • implizit
  • Haben auch biologische Einflüsse
  • Beispiel: Macht- und Dominanzstreben soziales Motiv, aber früher eng mit dem Fortpflanzungserfolg verbunden
Fenster schliessen

Anschluss und Intimität

Anschluss und Intimität

  • Anschlussmotiv zur Minimierung negativer Affekte durch Zurückweisung und Isolation
  • Intimitätsmotiv zur Maximierung positiver Affekte durch den Kontakt zu anderen Menschen
  • Aus evolutionärer Sicht: beide scheinen die Bindung zur Gruppe anzuregen → mehr Sicherheit
Fenster schliessen

Macht und Dominanz

Macht und Dominanz

  • Es geht um soziale Rangordnung, Wunsch nach Einfluss, Überlegenheit, Stärke, Sichtbarkeit werden durch Machtmotiv bestimmt
  • Evolutionär: höherer Status erlaubt einfacheren Zugang zu Ressourcen
Fenster schliessen

Leistung (Kompetenz, Neugier)

 

Leistung (Kompetenz, Neugier)

 

  • Ehrgeiz ist nicht Streben nach Ehre
  • Zweck des Leistungsmotivs: Ausbau eigener Kompetenzen, Standards erreichen und übertreffen
  • Überschneidungen mit Machtmotiv, doch beim Leistungsmotiv ist der Fokus auf der Verbesserung des Gütemaßstabs selbst und nicht etwaige Statusverbesserung
  • Atkinsons Komponenten „Streben nach Erfolg“ und „Vermeiden von Misserfolg“: beide Komponenten des Leistungsmotivs
  • White: Leistungsmotiv als Kompetenzmotiv → Ausrichtung auf den Erwerb von Wissen und Fähigkeiten, auch Neugiertendenzen zählen dazu
  • Anregungen des Leistungsmotivs durch Rückmeldung zur eigenen Leistung
Fenster schliessen

Motivation durch Zielsetzung

Motivation durch Zielsetzung

  • Affektantizipation: betrachtet implizite Ziele
  • Zielsetzung: betrachtet explizite Ziele