Kurs 03414: Motivation, Volition, Emotion, Handlung II. Motivation
Kurs 03414: Motivation, Volition, Emotion, Handlung II. Motivation
Kurs 03414: Motivation, Volition, Emotion, Handlung II. Motivation
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Lernkarten
Intrinsische Ziele
Intrinsische Ziele
- wird nachgegangen weil sie einem selbst Spaß machen, den eigenen Interessen und Bedürfnissen entsprechen
Asynchronität von Motiv und Handlung
Asynchronität von Motiv und Handlung
- Motive und Handlung sind im Alltag oft asynchron – Menschen verfolgen Ziele die nicht zu ihrer Motivlage passen
- -> nicht ohne Folgen – sind Ziele und Motive kongruent gelingt Zielerreichung öfter und effizienter – fehlt zum Ziel passendes Motiv müssen Prozesse bewusst in Gang gesetzt werden – geht mit Effizienzminderung, geringerer Persistenz und Commitment einhergeht
- Ziele die auf Grund von Träumen gewählt wurden sind motivkongruenter
- Schultheis: Visualisierung von Zielen hilft, dazu passende Motive zu finden
Motivationssystem und Zielsystem
Motivationssystem und Zielsystem
- haben unterschiedliche Funktionen, können sich ergänzen oder gegeneinander wirken
- Motivsystem ist evolutionär älter und insbesondere auf die Gegenwart und nahe Zukunft gerichtet
- Zielsystem: langfristige Handlungsplanung und -ausführung
- Motive unterstützen langfristige Zielverfolgung durch emotionale Aufladung der Gegenwart
Übergang zur Volition/Motivation und Wille
Übergang zur Volition/Motivation und Wille
- Sobald eine Handlung von Motiven getragen wird, braucht es keine Willensanstrengung, um sie auszuführen
- Ziele ohne Motive zu verfolgen hingegen brauchen einen Willenseinsatz
Squentielle und imperative Modelle
Squentielle und imperative Modelle
- beschreiben Zusammenhang zwischen Willen, Motivation und Zielen
- Sequenzielle Modelle: Beschreibung, wie Ziele gewählt werden und die damit verbundenen Phasen, sind wichtig, wenn Ziele nicht unmittelbar aus Motiven abgeleitet werden
- Imperative Modelle: Beschreibung von Willensvorgängen, die Motivanreize zur Zielverfolgung substituieren, erklären Handlungen, die nicht durch Motivation alleine realisiert werden
Sequentielle Modelle
Sequentielle Modelle
- Klassischer Vertreter ist Rubikonmodell
- -> Erklärung des Wechselns der Motivationslage, sobald ein Ziel (im Modell Intention) gefasst ist
- Dieser Zielentschluss ist der namensgebende Moment, in welchem der Rubikon überschritten wird
- Ausgangsmotivationslage ist die Abwägensphase – in der Phase vor der Zielwahl werden Ziele auch auf die zu erwartenden Emotionen geprüft
- Änderung des Motivationszustandes nach Zielentschluss zu einer der Realisation dienlichen Affektantizipation, d.h. die Effekte der Ziel-Habens kommen zum tragen
Motivationale vs. Volitionale Steuerung - Zielbildung
Motivationale vs. Volitionale Steuerung - Zielbildung
- Motivationale Steuerung: Durch Motive und Anreize
- Volitionale Stueerung: Durch Vorstellungen
Motivationale vs. Volitionale Steuerung - Aufmerksamkeit
Motivationale vs. Volitionale Steuerung - Aufmerksamkeit
- M: Unwillkürlich, kaum ablenkbar
- V: Kontrolliert, ablenkbar
Motivationale vs. Volitionale Steuerung - Energetisierung
Motivationale vs. Volitionale Steuerung - Energetisierung
- M: Unwillkürlich
- V: Kontrolliert
Motivationale vs. Volitionale Steuerung - Emotion
Motivationale vs. Volitionale Steuerung - Emotion
- M: Förderlich, handlungszentriert
- V: Störend, ergebniszentriert
Motivationale vs. Volitionale Steuerung - Kognition
Motivationale vs. Volitionale Steuerung - Kognition
- M: Förderlich, handlungszentriert
- V: Störend, ergebniszentriert
Motivationale vs. Volitionale Steuerung - Sub. Anstrengung
Motivationale vs. Volitionale Steuerung - Sub. Anstrengung
- M: Niedrig
- V: hoch
Motivationale vs. Volitionale Steuerung - Bei Ablenkung
Motivationale vs. Volitionale Steuerung - Bei Ablenkung
- M: Unwillkürliche Adjustierung
- V: Zusätzliche Kontrollvorgänge
Motivationale vs. Volitionale Steuerung - Zeiterleben
Motivationale vs. Volitionale Steuerung - Zeiterleben
- M: Schnell
- V: langsam