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Netztechnik
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Flashcards
In welcher Organisation werden ANSI , DIN und weitere zusammengefasst?
ISO
Wie heißen die 4 Phasen , die ein RFC bis zu seiner Erklärung zum "Internet Standard" durchläuft?
1 - Internet Draft
2 - Proposed Standard
3 - Draft Standard
4 - Internet Standard
Die Kommunikation zwischen den Schichten des ISO-OSI-Referenzmodells basiert auf Dienstprimitiven.
Eine Dateneinheit auf einer der Schichten nennt man PDU.
Wofür steht PDU ? Woraus besteht eine PDU ?
PDU steht für Protocol Data Unit.
Besteht aus :
PCI(Protocol Control Information -> Header )
SDU(Service Data Unit -> Nutzdaten )
Eine Dateneinheit auf Schicht N nennt man N-PDU ,
beim durchlaufen des Protokollstacks stellt sie den Nutzdatenteil für die darunterliegende Schicht (N-1) dar.
=> N-PDU = N-SDU + N-PCI
=> N-PDU = N-1 SDU
Welche Aussagen bezüglich der Beziehung zwischen dem ISO/OSI-Referenzmodell und dem
TCP/IP-Referenzmodell sind korrekt?
Links stehen immer Schichten des ISO /OSI Modells,
Rechts Schichten des TCP/IP Modells .
Welche dieser Begriffe bezeichnen Dienstprimitive die zur Kommunikation zwischen den Schichten des ISO/OSI-Referenzmodells genutzt werden ?
Welche Paarungen von Dienstprimitiven sind für "zuverlässige" (verbindungsorientierte) Dienste typisch ?
REQ => IND => RESP => CONF ist für einen zuverlässigen Dienst typisch ,
Host A setzt einen Request ab ,
Dieser erreicht Host B als Indication (Anzeige )
Host B bestätigt bearbeitung dieses Dienstes (Response)
Diese Response erreicht Host A als Confirmation
Folgende Situation :
Host A sendet Daten an Host B
dazwischen liegen 3 Router mit je 2 IP-Adressen.
(Host A 0) - ( 1a Router 1b) - (2a Router 2b) - (3a Router 3b) - (4 Host B)
Die IP Adressen welcher Netzadapter liefert ein Aufruf von Traceroute und in welcher Reihenfolge?
Die IP Adressen welcher Netzadapter liefert ein Aufruf von Ping und in welcher Reihenfolge?
Traceroute liefert :
1a , 2a , 3a , 4
Ping liefert :
0 , 1a ,2a ,3a, 4 , 4 ,3b,2b,1b
Nenne und erläutere 4 Grundprinzipien der heutigen Internetarchitektur.
Minimalismus und Autonomie : Netze sollen unabhängig voneinander verwaltet und ohne nennenswerten Aufwand miteinander gekoppelt werden können
Best-Effort-Dienste : Übertragungsdienste gekoppelter Netze sollen mit "bestmöglichem Ergebnis" erbracht werden (Garantien gibt es i.d.R nicht! )
Zustandslose Netzkomponenten : Verbindungskomponenten (wie Router) verwalten keine Verbindungen !
Dezentrale Kontrolle : Teilnetze verwalten sich autonom , es gibt keie zentrale Kontrollinstanz
Wie bezeichnet man eine besonders Leistungsfähige Übertragungsstrecke , die nicht zur Anbindung von Endanwendern , sondern vielmehr zur transnationalen ,teilweise transkontinentalen Verbindung gedacht ist?
backbone
Wofür stehen die Abkürzungen :
LAN
WAN
MAN
GAN
CIX
NAP
ISP
LAN = local area network (lokales Netz)
WAN = wide area network (weitverkehrsnetz)
MAN = metropolitan area network (stadtweites Netz)
GAN = global area network (erdumfassendes Netz)
CIX = Commercial Internet Exchange (Internetknoten zwischen kommerziellen Internetanbietern)
NAP = Network Access Point (Internetknoten , nicht zwingend zwischen kommerziellen Anbietern )
ISP = Internet Service Provider (Internetanbieter, man unterscheidet lokale und überregionale )
Welche dieser Namen waren Pioniere des Internets ?
Wie nennt man diese Notation einer IPv4 Adresse?
Zu welcher Klasse gehört speziell diese Adresse?
131.211.224.145
Notation : Decimal Dotted Notation
Adressen mit 0 - 127 am Anfang -> Klasse A
Adressen mit 128 - 191 am Anfang -> Klasse B
Adressen mit 192 - 223 am Anfang -> Klasse C
Adressen mit 224 - 239 am Anfang -> Klasse D (Multicast)
Adressen mit 240 - 255 am Anfang -> Reserviert für Forschungszwecke , Klasse E
Wofür werden die folgenden (speziellen) IP-Adressen verwendet ?
1) 127.0.0.1
2) 0.0.0.0
3) 255.255.255.255
1) Loopback-Adresse , damit kann ein Host sich selbst Adressieren , selbst wenn er keinen eigenen Netzadapter hat
2) default-route-Adresse, kann als Absenderadresse von einem Host genutzt werden , der seine eigene IP nicht kennt
3) default-broadcast-Adresse , um alle Knoten in einem Netz zu adressieren
Wie sieht die Subnetzmaske zu "/8" aus?
Die Zahl hinter dem Schrägstrich gibt an , wo die Grenze zwischen 1en und 0en in der Subnetzmaske liegt.
Hier liegt sie nach 8 Bit
=> 11111111.00000000.00000000.00000000 , in DDN : 255.0.0.0
Wie sieht die Subnetzmaske eines Klasse C netzes aus ?
Ein Klasse C netz besteht aus : 110 als Präfix , 21 Bit Netzadresse, 8 bit Hostadresse .
Die Subnetzmaske verlängert die Netzadresse nun um 1 Bit , die Grenze zwischen 1en und 0en der Netzmaske gibt ist der Übergangspunkt zwischen Netzadresse und Hostadresse , liegt also bei 24 bit
Subnetzmaske :
11111111.11111111.11111111.00000000 , DDN : 255.255.255.0
Wie funktioniert Subnetting mittels Subnetzmasken ?
Die Subnetzmaske verlängert den Netzanteil einer IP Adresse und verkürzt dabei den Hostanteil .
Welche Netzmaske zu verwenden ist hängt von der Klasse der IP Adressen ab.
Bei einer Klasse A Adresse -> Präfix 1 bit , Netzadresse 7 Bit , Hostadresse 24 bit .
Daher implizite Netzmaske : 255.0.0.0 ( die Grenze zwischen 1en und 0en ist die Grenze zwischen Netz ;- und Hostaneil)
Will man aus dieser IP nun zwei Subnetze bilden , so verschiebt man diese Grenze um 1 bit , d.h die
explizite Netzmaske lautet : 255.128.0.0 ( oder 11111111.10000000.00000000.00000000)
Jedem Netzadapter wird immer eine IP und eine Subnetzmaske zugeordnet.
Liegen die IP's im gleichen Subnetz?
194.218.117.4
194.218.117.131
Subnetzmaske : 255.255.255.128
Es gilt : IP1 & Subnetzmaske = IP 2 & Subnetzmaske , wenn die beiden IPs ein Subnetz bilden
(& steht hier für logisches, bitweise gebildete UND-Verknüpfung)
IP 1 & Subnetzmaske ergibt : 11000010.11011010.01110101.00000100
IP 2 & Subnetzmaske ergibt: 11000010.11011010.01110101.10000011
Subnetzmaske : 11111111.11111111.11111111.10000000
Betrachtet man nun das "Übergangsbit" (Nummer 25 , oder /25 ) so fällt auf , das dort bei
IP1 eine 0 , bei IP2 eine 1 steht, die IPs bilden also kein gemeinsames Subnetz !
Wie muss eine Subnetzmaske aussehen , die eine Klasse C adresse in 4 Subnetze teilt ?
Klasse C implizite Subnetzmaske : 255.255.255.0
oder 11111111.11111111.11111111.00000000
Will man 2 Subnetze bilden braucht man eine um 1 bit erweiterte Netzadresse
also : 11111111.11111111.11111111.10000000 oder 255.255.255.128
Will man 4 Subnetze bilden , braucht man eine um 2 bit erweiterte Netzadresse
also : 11111111.11111111.11111111.11000000 oder 255.255.255.192
Wie nennt man den Prozess des wieder zusammensetzens eines fragmentierten IP-Pakets ?
Welche Felder des IP-Headers sind bei diesem Prozess besonders interessant ?
Den Prozess nennt man Reassemblierung ,
besonders Interessant sind dabei die IP Header Felder :
Fragment Offset (gibt als Zahl in Byte an , wo der empfangene Nutzdatenteil im unfragmentierten Paket liegt )
Flags (More Fragments -Flag , Don't Fragment - Flag)
Identification (Nummer die bei allen Fragmenten gleich ist , damit Sie dem gleichen Ursprungspaket zugeordnet werden können )
Wie ermittelt man den Wert, der bei Fragmentierung eines IP-Pakets im Headerfeld "Fragment Offset" eingetragen wird?
Anzahl der Nutzdatenbytes im Fragment / 8
=> Dabei wird stets abgerundet , wenn ein Fragment also z.B 748 Datenbytes enthält , steht im Fragment Offset Feld :
748 / 8 = 93,5 =>> Also rechnet man die nächstkleinere durch 8 Teilbare Zahl 744 / 8 = 93
Woran kann man erkennen, das ein fragmentiertes IP Paket vollständig empfangen wurde ?
1) Anfangspaket wurde Empanfgen ( MF-Flag = 1 , Fragment Offset = 0 )
2) Letztes Paket wurde Empfangen (MF-Flag = 0)
3) DIe Anordnung der Fragmente ist mittels Fragment Offset LÜCKENLOS möglich
Wie lässt sich Re-Fragmentierung (Fragmentierung auf der Übertragungsstrecke ) von IP-Paketen vermeiden ?
Der Sender Fragmentiert bereits beim Absenden und setzt das Dont-Fragment Flag in jedem Paket.
Somit ist sichergestellt dass ein Router auf dem Weg keine Re-Fragmentierung vornehmen kann
Auf welcher Ebene des TCP/IP-Referenzmodells befinden sich folgende Protokolle ?
ICMP
IP
UDP
TCP
IEEE 802.11
SMTP
POP 3
HTTP
1) ICMP & IP => Internetebene (2)
2) UDP & TCP => Transportebene (3)
3) IEEE 802.11 (WLAN ) => Netzzugangsebene (1)
4) SMTP , POP3 ,HTTP => Anwendungsebene (4)
Was ist die Aufgabe der Protokolle auf der Transportschicht ?
Was versteht man unter Multiplexen ?
Die Protokolle der Transportschicht dienen dazu , die logische Kommunikation zwischen Anwendungen zu realisieren .
Multiplexing ist dabei der Vorgang , Nachrichten mehrerer Anwendungen über eine gemeinsame Verbindungsleitung zu Übertragen . Beim Empfänger findet dann das sogenannte Demultiplexen statt.
Was ist ein Port ?
Welche Aussagen bezüglich Portnummern sind wahr?
Welche Adressen bilden einen sog. "Kommunikationsendpunkt" zur Kommunikation zwischen 2 Prozessen ?
IP Adresse des Hosts und Portnummer des Prozesses .
Welche der folgenden Begriffe bezeichnen Bereiche von Portnummern ?
Wieviele Portnummern gibt es insgesamt ?
Welche Portnummern fallen in folgende Bereiche ?
System Ports - für Systemprozesse bzw Prozesse priviligierter Nutzer
User Ports - primär zur Kontaktaufnahme gedacht
Private Ports - i.d.R für eigentliche Kommunikation verwendet
Die Felder der Transportprotokolle zur Adressierung der Ports sind in der Regel 16 bit lang .
Daher ist die größtmögliche Portnummer 2^16 -1 = 65535
System Ports : 0 - 1023
User Ports : 1024 - 49151
Private Ports : 49152 - 65535
Welche Felder hat der UDP-Header ?
Portnummer Empfänger
Portnummer Sender
Prüfsumme
Segment Länge
Länge je Feld : 2 Byte, daher 8 Byte Gesamtlänge
Welche Felder enthält der TCP Header ?
Quell Port - 16 Bit
Ziel Port - 16 Bit
Sequenznummer - 32 bit
Quittungsnummer - 32 bit
Header Length - 4 bit (als Vielfaches von 32bit zu verstehen )
Flags - 6 bit (unter anderem ACK, SYN , FIN Flags für 3way Handshake )
Fenstergröße - 16 bit (teilt Empfänger mit , wieviel Byte geschickt werden können bevor eine Quittung erwartet wird )
Segmentprüfsumme - 16 bit
Folgende Ausdrücke bezeichnen Techniken zur Verbindugsorientierten Datenübertragung , wie fuktionieren diese ?
Stop and Wait
Go Back N - GBN
Selective Repeat - SR
Stop and Wait - Sender erwartet für jedes gesendete Paket eine Quittung
Go Back N - Sender sendet immer N Bytes , bevor er eine Quittung erwartet, bei einem Fehler müssen ggf. mehrere Pakete neu gesenedet werden
Selective Repeat - Wie bei Go Back N werden mehr als ein Paket übertragen , diese Pakete werden individuell quittiert, nur mit NACK (not acknowledged) quitierte Pakete werden neu gesendet
Wieviel Byte hat der TCP Header minimal / maximal ?
Minimal 5x32 bit = 5x4 Byte = 20 Byte
Maximal (mit Padding und Options) =24 Byte
Betrachten Sie ein Verfahren zur Verbindungskontrolle das mit 4 Verschiedenen Sequenznummern arbeitet. Pakete werden also 0 , 1 , 2 , 3 , 0 , 1 , 2 , 3 durchnummeriert .
Wieviele Pakete können maximal gesendet werden , bevor zwingend auf eine Quittung gewartet werden muss?
Welchen Wert hat dann hier die "Fenstergröße" ?
Quittungsnummer = Sequenznummer + 1 , d.h die Größtmögliche Quittungsnummer ist 3, es könnnen also immer 3 Pakete gesendet werden ,bevor auf eine Quittung gewartet werden muss.
Fenstergröße gibt an ,wieviel Byte gesendet werden können , bevor eine Quittung erwartet wird. Geht man davon aus ,dass maximal 3 Pakete gesendet werden so ergibt sich die Fenstergröße durch Paketgröße * 3 .
Welches Protokoll der Transportebene verwendet der DNS Dienst?
UDP - User Datagramm Protokoll ( verbindungslos)
Welche Aussagen bezüglich des DNS sind wahr?
Welche Aussagen bezüglich des DNS sind wahr?
Die Befragung eines Nameservers liefert manchmal eine sog. "non authoritive answer" , was sagt dieser Zusatz aus ?
Wenn eine authoritive answer geliefert wurde, hat man den NS befragt, der unmittelbar für die Zone zuständig war.
Bei einer non-authoritive Answer hat der befragte NS die Zoneninformationen von einem anderen NS erfagt .
Welche dieser Begriffe bezeichnet Server Typen bei DNS?
Welche RRs (Resource Records) kennt die DNS Datenbank ?